20 Jahre Radialsystem: UNEXPECTED LESSON 3 – Beyond Academia? How Dance Re-writes Research

Performative Talk with Mariama Diagne and Sandra Noeth

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Instead of simply exploring how we research dance, we ask how dance changes our view of what we call “research”? In the “UNEXPECTED LESSONS - Knowledges of Body and Sound” series, Sandra Noeth and Mariama Diagne (who are both professors in dance and performance research in German universities) explore how dance has shaped an academic area of research over time: as a practice, an art form and a field of discourse. We present “Rethinking Dance in Academia” as part of “20 Jahre Radialsystem”.

What does it mean to study dance in institutional establishments – universities, art schools, theatres, or museums – that are founded on imperial and centralist structures of knowledge? Which concepts, expectations, and academic forms shape our access to this field? Which practices have been pushed to the fore, and which ones have been hidden in the background? How have things changed today? Embodied practices, non-academically informed perspectives, and collective forms of learning and artistic methods are gaining prominence, making new forms of knowledge visible, and increasing their academic capital in the process.

Biographies

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Mariama Diagne ist Tanzwissenschaftlerin und seit 2024 Professorin für Tanzwissenschaft und Performance an der LMU München. Sie widmet sich den Verfahren eines diasporischen Schreibens in der Spannung zwischen Kanon und Gegenwart der (darstellenden) Künste und ihrer gesellschaftlichen Verortung. An der LMU leitet sie das DFG-Projekt Meer- Menschen zwischen Mythos, Alltag und Nachleben.Tanzwissenschaftliche Perspektiven des Transfluiden (2025–2031).

Sandra Noeth ist Professorin an der Universität der Künste Berlin sowie als Kuratorin und Dramaturgin tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf körperbezogener Forschung in den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Politik. Ihre jüngsten transdisziplinären Forschungsprojekte befassen sich mit der Rolle, dem Status und der Handlungsfähigkeit von Körpern in Grenzprozessen, der Verkörperung struktureller Gewalt, dem Verhältnis zwischen Kunst, Körpern und ungleicher Schutzpolitik sowie dem ambivalenten Status des Körpers im humanitären Völkerrecht.

Isabel Kwarteng-Acheampong ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der LMU München und forscht im DFG-Projekt „Meer- Menschen zwischen Mythos, Alltag und Nachleben – Tanzwissenschaftliche Perspektiven des Transfluiden“ zu Empowerment-Prozessen von BIPoC und trans Personen in den darstellenden Künsten. Ihre künstlerische und wissenschaftliche Praxis verbindet intersektionale Perspektiven mit somatischer Körperarbeit und performativen Methoden.

Biographies

Mariama Diagne ist Tanzwissenschaftlerin und seit 2024 Professorin für Tanzwissenschaft und Performance an der LMU München. Sie widmet sich den Verfahren eines diasporischen Schreibens in der Spannung zwischen Kanon und Gegenwart der (darstellenden) Künste und ihrer gesellschaftlichen Verortung. An der LMU leitet sie das DFG-Projekt Meer- Menschen zwischen Mythos, Alltag und Nachleben.Tanzwissenschaftliche Perspektiven des Transfluiden (2025–2031).

Sandra Noeth ist Professorin an der Universität der Künste Berlin sowie als Kuratorin und Dramaturgin tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf körperbezogener Forschung in den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Politik. Ihre jüngsten transdisziplinären Forschungsprojekte befassen sich mit der Rolle, dem Status und der Handlungsfähigkeit von Körpern in Grenzprozessen, der Verkörperung struktureller Gewalt, dem Verhältnis zwischen Kunst, Körpern und ungleicher Schutzpolitik sowie dem ambivalenten Status des Körpers im humanitären Völkerrecht.

Isabel Kwarteng-Acheampong ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der LMU München und forscht im DFG-Projekt „Meer- Menschen zwischen Mythos, Alltag und Nachleben – Tanzwissenschaftliche Perspektiven des Transfluiden“ zu Empowerment-Prozessen von BIPoC und trans Personen in den darstellenden Künsten. Ihre künstlerische und wissenschaftliche Praxis verbindet intersektionale Perspektiven mit somatischer Körperarbeit und performativen Methoden.

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20 Jahre 
Radialsystem für Alle

Am 09.09.2006 wurde das Radialsystem eröffnet. Seitdem ist das ehemalige Pumpwerk an der Spree gewachsen, hat sich verändert und immer wieder neu erfunden – und ist sich dabei als offener Ort für Kunst, Ideen und Begegnungen mit dem Unbekannten treu geblieben.

2026 werden wir 20 Jahre alt, und das wir feiern gemeinsam mit unserem Publikum, mit Künstler*innen, Nachbar*innen, Wegbegleiter*innen und allen, die das Radialsystem gerade erst neu entdecken. Vom 09. bis 12. September 2026 laden wir zu einem langen Geburtstagswochenende ein mit Konzerten, Performances, Workshops, Gesprächen, Installationen, gemeinsamem Essen und vielen Momenten des Zusammenseins.

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Am 09.09.2006 wurde das Radialsystem eröffnet. Seitdem ist das ehemalige Pumpwerk an der Spree gewachsen, hat sich verändert und immer wieder neu erfunden – und ist sich dabei als offener Ort für Kunst, Ideen und Begegnungen mit dem Unbekannten treu geblieben.

2026 werden wir 20 Jahre alt, und das wir feiern gemeinsam mit unserem Publikum, mit Künstler*innen, Nachbar*innen, Wegbegleiter*innen und allen, die das Radialsystem gerade erst neu entdecken. Vom 09. bis 12. September 2026 laden wir zu einem langen Geburtstagswochenende ein mit Konzerten, Performances, Workshops, Gesprächen, Installationen, gemeinsamem Essen und vielen Momenten des Zusammenseins.

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Radialsystem media partners: The Berliner, tip Berlin, taz – die Tageszeitung, Radio 3

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Instead of simply exploring how we research dance, we ask how dance changes our view of what we call “research”? In the “UNEXPECTED LESSONS - Knowledges of Body and Sound” series, Sandra Noeth and Mariama Diagne (who are both professors in dance and performance research in German universities) explore how dance has shaped an academic area of research over time: as a practice, an art form and a field of discourse. We present “Rethinking Dance in Academia” as part of “20 Jahre Radialsystem”.

What does it mean to study dance in institutional establishments – universities, art schools, theatres, or museums – that are founded on imperial and centralist structures of knowledge? Which concepts, expectations, and academic forms shape our access to this field? Which practices have been pushed to the fore, and which ones have been hidden in the background? How have things changed today? Embodied practices, non-academically informed perspectives, and collective forms of learning and artistic methods are gaining prominence, making new forms of knowledge visible, and increasing their academic capital in the process.

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Mariama Diagne ist Tanzwissenschaftlerin und seit 2024 Professorin für Tanzwissenschaft und Performance an der LMU München. Sie widmet sich den Verfahren eines diasporischen Schreibens in der Spannung zwischen Kanon und Gegenwart der (darstellenden) Künste und ihrer gesellschaftlichen Verortung. An der LMU leitet sie das DFG-Projekt Meer- Menschen zwischen Mythos, Alltag und Nachleben.Tanzwissenschaftliche Perspektiven des Transfluiden (2025–2031).

Sandra Noeth ist Professorin an der Universität der Künste Berlin sowie als Kuratorin und Dramaturgin tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf körperbezogener Forschung in den Bereichen Kunst, Gesellschaft und Politik. Ihre jüngsten transdisziplinären Forschungsprojekte befassen sich mit der Rolle, dem Status und der Handlungsfähigkeit von Körpern in Grenzprozessen, der Verkörperung struktureller Gewalt, dem Verhältnis zwischen Kunst, Körpern und ungleicher Schutzpolitik sowie dem ambivalenten Status des Körpers im humanitären Völkerrecht.

Isabel Kwarteng-Acheampong ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der LMU München und forscht im DFG-Projekt „Meer- Menschen zwischen Mythos, Alltag und Nachleben – Tanzwissenschaftliche Perspektiven des Transfluiden“ zu Empowerment-Prozessen von BIPoC und trans Personen in den darstellenden Künsten. Ihre künstlerische und wissenschaftliche Praxis verbindet intersektionale Perspektiven mit somatischer Körperarbeit und performativen Methoden.

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