Joyful Failure – An Evening on the Poetry of Failure
Performance by laborgras feat. Liam Byrne & Ensemble
Dance
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Failure is perceived as a flaw in our performance-driven society. But what if there is a unique poetry in failure, which is much more than a mere lack of success? “Joyful Failure” is a new work by laborgras, inspired by Samuel Beckett’s words: “Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.” It embraces failure as movement itself – as an ongoing process, which opens possibilities.
In their new performance “Joyful Failure”, laborgras focuses on the precise, fragile moment of failure. Six dancers create an open choreographic-musical structure with musician Liam Byrne in Radialsystem, in which insecurity, hesitation, and instability are not overcome, but made visible. Bodies encounter and miss each other, lose their balance, and discover new forms of closeness. Sound and movement merge into one in the process: Byrne’s composition features the historic Viola da Gamba, which interacts directly with the dance.
In an era defined by crises, acceleration, and increased efficiency, this work questions forms of togetherness. What emerges if we let go of the logic of control and self-optimisation? Instead of conceptualising failure as a deficit, its productive force is placed at the centre: as an everyday experience, which is both bonding and deeply human. In this way, a space between stumbling and recovery unfolds, between loss and starting over. A space in which failure is not suppressed, but remains visible – soft, stubborn, living.
Visitor Information
Duration
Approx. 60 minutes
After the performance, the artistic team will be present in the foyer and looks forward to an open, informal exchange with the audience.
Cast
Concept and artistic direction
laborgras (Renate Graziadei & Arthur Stäldi)
Dramaturgy
Arthur Stäldi
Music
Liam Byrne
Costume design
Claudia Janitschek
Lighting design
Kevin Sock
PR
Marcelo Vilela da Silva
Distribution
Micaela Trigo
Design
Mia Sedding
Photos
Phil Dera
Hair & Make-Up Fotos
Adriana Metzlaff
Production management
Urszula Heuwinkel
Choreography
laborgras in Kollaboration mit
Abraham Iglesias Rodriguez
Tian Gao
Miguel González Padilla
Rosalind Masson
Djamila Polo
Cast
Concept and artistic direction
laborgras (Renate Graziadei & Arthur Stäldi)
Dramaturgy
Arthur Stäldi
Music
Liam Byrne
Costume design
Claudia Janitschek
Lighting design
Kevin Sock
PR
Marcelo Vilela da Silva
Distribution
Micaela Trigo
Design
Mia Sedding
Photos
Phil Dera
Hair & Make-Up Fotos
Adriana Metzlaff
Production management
Urszula Heuwinkel
Choreography
laborgras in Kollaboration mit
Abraham Iglesias Rodriguez
Tian Gao
Miguel González Padilla
Rosalind Masson
Djamila Polo
Biographies
Von den Tänzer*innen und Choreograf*innen Renate Graziadei und Arthur Stäldi 1994 in Hamburg gegründet, ist laborgras seit 2000 in Berlin ansässig und hat sich als international anerkanntes Künstler*innenkollektiv etabliert. Seit der Gründung des Kollektivs experimentieren sie mit der Ausdrucksform Tanz, erforschen deren Bedingungen und denken sie weiter. In den 30 Jahren ihres Bestehens haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, in einem offenen und prozessorientierten Arbeiten Tanz als eigenständige Kunstform zu untersuchen.
Die Tänzerin und Choreografin Renate Graziadei gründete 1994 gemeinsam mit Arthur Stäldi das Kollektiv laborgras. Zuvor tanzte sie drei Jahre in New York bei der Nina Wiener Dance Company, arbeitete mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloss sich der Hamburger Tanzgruppe COAX an. Neben ihren eigenen Arbeiten war sie regelmäßig an Produktionen anderer Künstler*innen beteiligt. Mit dem Choreografen David Hernandez verband sie über viele Jahre eine enge Zusammenarbeit. Darüber hinaus arbeitete sie mit Sasha Waltz & Guests und war 2016 Gast der Susanne Linke Company für die Produktion „HOMMAGE A DORE HOYER“. Für ihre Arbeit wurde Graziadei mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.
Der aus der Schweiz stammende Choreograf und Dramaturg Arthur Stäldi entdeckte früh seine Leidenschaft für den Tanz. Von 1989 bis 1994 war er als Tänzer und Mitbegründer von COAX in Hamburg aktiv. 1994 gründete er gemeinsam mit Renate Graziadei das Kollektiv laborgras. Seitdem entstehen unter dem Namen laborgras kontinuierlich neue Arbeiten, die nicht nur die tänzerische Ausdruckskraft in den Vordergrund stellen, sondern auch verschiedene Medien und künstlerische Disziplinen miteinander verbinden. Seit 2006 widmet sich Arthur Stäldi seiner Arbeit als Dramaturg, Choreograf und Dozent und ist an der Entwicklung innovativer Tanz- und Performanceprojekte beteiligt. Für seine Arbeit mit laborgras wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Liam Byrne widmet sich vor allem dem alten und dem ganz neuen Repertoire der Gambenmusik. Regelmäßig entdeckt er wenig gespielte Werke des 16. und 17. Jahrhunderts oder arbeitet mit zeitgenössischen Komponist*innen wie Nico Muhly und Valgeir Sigurðsson, aber auch mit Pop-Künstler*innen aus der Gegenwart wie Damon Albarn und Matthew Herbert zusammen.
Der spanische Tänzer Abraham Iglesias Rodriguez lebt in Zürich. Er schloss seine Ausbildung am Real Conservatorio Profesional de Danza Mariemma Madrid im Jahr 2017 ab. Seitdem hat er mit verschiedenen Choreograf*innen und Kollektiven in Deutschland und der Schweiz gearbeitet. Darüber hinaus setzt er seit 2023 seine tänzerischen Ressourcen regelmäßig auch im Rahmen eines Projekts der sozialen Inklusion ein. Seit 2021 arbeitet er mit laborgras.
Miguel González Padilla ist Performer und Choreograf. Er absolvierte sein Studium in zeitgenössischem Tanz am Real Conservatorio Profesional de Danza Mariemma. Danach arbeitete er als Choreograf, Tänzer und künstlerischer Assistent u.a. für die Tanztheaterkompanie El Curro DT und das Pradillo Team, Madrid. Mit Isabela Rossi gründete er das Kollektiv Corda Elástica. Derzeit arbeitet er mit laborgras in Berlin und weiterhin in Madrid mit dem Kollektiv Corda Elástica.
Rosalind Masson ist Tänzerin und Choreografin und arbeitet zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Seit 2014 arbeitet sie mit laborgras. Unter dem Titel „Anima(l)[us]“ hat sie viele ihrer eigenen Werke produziert und auf Tournee gebracht und in interdisziplinären Kontexten von bildender Kunst und Musik zusammengearbeitet. Sie hat einen MSc in Media Arts and Imaging vom DJCAD sowie einen BA (hons) in Zeitgenössischem Tanz von der London Contemporary Dance School.
Djamila Polo ist freischaffende Tänzerin und Choreografin. Sie absolvierte eine Ausbildung in Tanz, Improvisation und Performance in Freiburg und schloss ihr Bachelorstudium an der Folkwang Universität der Künste ab. Drei Jahre war sie Mitglied des Folkwang Tanzstudios. Als Tänzerin wirkte sie in Stücken von Pina Bausch, Boris Charmatz, Jill Crovisier, Renate Graziadei u. a. mit. Ihre choreografischen Arbeiten wurden international gezeigt und ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des interdisziplinären Kollektivs Ensemble SOL.
Tian Gao ist freischaffende Tänzerin und Choreografin und lebt in Berlin. Sie erhielt ihre Ausbildung in chinesischem Volkstanz sowie an der Folkwang Universität der Künste (M.A.). Seit 2018 arbeitet sie mit Sasha Waltz & Guests zusammen – von 2022 bis 2024 als festes Ensemblemitglied und seit 2024 zusätzlich als Repetitorin. Als Performerin kooperierte sie unter anderem mit laborgras und dem Staatsballett Berlin. Ihre eigenen Arbeiten, darunter „River/江/ Fluss“ (2022) und „Große Fuge“ (2025), wurden an verschiedenen Häusern in Deutschland präsentiert.
Biographies
Von den Tänzer*innen und Choreograf*innen Renate Graziadei und Arthur Stäldi 1994 in Hamburg gegründet, ist laborgras seit 2000 in Berlin ansässig und hat sich als international anerkanntes Künstler*innenkollektiv etabliert. Seit der Gründung des Kollektivs experimentieren sie mit der Ausdrucksform Tanz, erforschen deren Bedingungen und denken sie weiter. In den 30 Jahren ihres Bestehens haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, in einem offenen und prozessorientierten Arbeiten Tanz als eigenständige Kunstform zu untersuchen.
Die Tänzerin und Choreografin Renate Graziadei gründete 1994 gemeinsam mit Arthur Stäldi das Kollektiv laborgras. Zuvor tanzte sie drei Jahre in New York bei der Nina Wiener Dance Company, arbeitete mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloss sich der Hamburger Tanzgruppe COAX an. Neben ihren eigenen Arbeiten war sie regelmäßig an Produktionen anderer Künstler*innen beteiligt. Mit dem Choreografen David Hernandez verband sie über viele Jahre eine enge Zusammenarbeit. Darüber hinaus arbeitete sie mit Sasha Waltz & Guests und war 2016 Gast der Susanne Linke Company für die Produktion „HOMMAGE A DORE HOYER“. Für ihre Arbeit wurde Graziadei mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.
Der aus der Schweiz stammende Choreograf und Dramaturg Arthur Stäldi entdeckte früh seine Leidenschaft für den Tanz. Von 1989 bis 1994 war er als Tänzer und Mitbegründer von COAX in Hamburg aktiv. 1994 gründete er gemeinsam mit Renate Graziadei das Kollektiv laborgras. Seitdem entstehen unter dem Namen laborgras kontinuierlich neue Arbeiten, die nicht nur die tänzerische Ausdruckskraft in den Vordergrund stellen, sondern auch verschiedene Medien und künstlerische Disziplinen miteinander verbinden. Seit 2006 widmet sich Arthur Stäldi seiner Arbeit als Dramaturg, Choreograf und Dozent und ist an der Entwicklung innovativer Tanz- und Performanceprojekte beteiligt. Für seine Arbeit mit laborgras wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Liam Byrne widmet sich vor allem dem alten und dem ganz neuen Repertoire der Gambenmusik. Regelmäßig entdeckt er wenig gespielte Werke des 16. und 17. Jahrhunderts oder arbeitet mit zeitgenössischen Komponist*innen wie Nico Muhly und Valgeir Sigurðsson, aber auch mit Pop-Künstler*innen aus der Gegenwart wie Damon Albarn und Matthew Herbert zusammen.
Der spanische Tänzer Abraham Iglesias Rodriguez lebt in Zürich. Er schloss seine Ausbildung am Real Conservatorio Profesional de Danza Mariemma Madrid im Jahr 2017 ab. Seitdem hat er mit verschiedenen Choreograf*innen und Kollektiven in Deutschland und der Schweiz gearbeitet. Darüber hinaus setzt er seit 2023 seine tänzerischen Ressourcen regelmäßig auch im Rahmen eines Projekts der sozialen Inklusion ein. Seit 2021 arbeitet er mit laborgras.
Miguel González Padilla ist Performer und Choreograf. Er absolvierte sein Studium in zeitgenössischem Tanz am Real Conservatorio Profesional de Danza Mariemma. Danach arbeitete er als Choreograf, Tänzer und künstlerischer Assistent u.a. für die Tanztheaterkompanie El Curro DT und das Pradillo Team, Madrid. Mit Isabela Rossi gründete er das Kollektiv Corda Elástica. Derzeit arbeitet er mit laborgras in Berlin und weiterhin in Madrid mit dem Kollektiv Corda Elástica.
Rosalind Masson ist Tänzerin und Choreografin und arbeitet zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Seit 2014 arbeitet sie mit laborgras. Unter dem Titel „Anima(l)[us]“ hat sie viele ihrer eigenen Werke produziert und auf Tournee gebracht und in interdisziplinären Kontexten von bildender Kunst und Musik zusammengearbeitet. Sie hat einen MSc in Media Arts and Imaging vom DJCAD sowie einen BA (hons) in Zeitgenössischem Tanz von der London Contemporary Dance School.
Djamila Polo ist freischaffende Tänzerin und Choreografin. Sie absolvierte eine Ausbildung in Tanz, Improvisation und Performance in Freiburg und schloss ihr Bachelorstudium an der Folkwang Universität der Künste ab. Drei Jahre war sie Mitglied des Folkwang Tanzstudios. Als Tänzerin wirkte sie in Stücken von Pina Bausch, Boris Charmatz, Jill Crovisier, Renate Graziadei u. a. mit. Ihre choreografischen Arbeiten wurden international gezeigt und ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des interdisziplinären Kollektivs Ensemble SOL.
Tian Gao ist freischaffende Tänzerin und Choreografin und lebt in Berlin. Sie erhielt ihre Ausbildung in chinesischem Volkstanz sowie an der Folkwang Universität der Künste (M.A.). Seit 2018 arbeitet sie mit Sasha Waltz & Guests zusammen – von 2022 bis 2024 als festes Ensemblemitglied und seit 2024 zusätzlich als Repetitorin. Als Performerin kooperierte sie unter anderem mit laborgras und dem Staatsballett Berlin. Ihre eigenen Arbeiten, darunter „River/江/ Fluss“ (2022) und „Große Fuge“ (2025), wurden an verschiedenen Häusern in Deutschland präsentiert.
Visitor Information
Duration
Approx. 60 minutes
After the performance, the artistic team will be present in the foyer and looks forward to an open, informal exchange with the audience.
Credits
A production by laborgras in collaboration with Radialsystem. laborgras is supported by the State of Berlin, Senate Department for Culture and Social Cohesion.
Media partners Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz – die Tageszeitung.
Credits
A production by laborgras in collaboration with Radialsystem. laborgras is supported by the State of Berlin, Senate Department for Culture and Social Cohesion.
Media partners Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz – die Tageszeitung.
Failure is perceived as a flaw in our performance-driven society. But what if there is a unique poetry in failure, which is much more than a mere lack of success? “Joyful Failure” is a new work by laborgras, inspired by Samuel Beckett’s words: “Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.” It embraces failure as movement itself – as an ongoing process, which opens possibilities.
In their new performance “Joyful Failure”, laborgras focuses on the precise, fragile moment of failure. Six dancers create an open choreographic-musical structure with musician Liam Byrne in Radialsystem, in which insecurity, hesitation, and instability are not overcome, but made visible. Bodies encounter and miss each other, lose their balance, and discover new forms of closeness. Sound and movement merge into one in the process: Byrne’s composition features the historic Viola da Gamba, which interacts directly with the dance.
In an era defined by crises, acceleration, and increased efficiency, this work questions forms of togetherness. What emerges if we let go of the logic of control and self-optimisation? Instead of conceptualising failure as a deficit, its productive force is placed at the centre: as an everyday experience, which is both bonding and deeply human. In this way, a space between stumbling and recovery unfolds, between loss and starting over. A space in which failure is not suppressed, but remains visible – soft, stubborn, living.
Cast
Concept and artistic direction
laborgras (Renate Graziadei & Arthur Stäldi)
Dramaturgy
Arthur Stäldi
Music
Liam Byrne
Costume design
Claudia Janitschek
Lighting design
Kevin Sock
PR
Marcelo Vilela da Silva
Distribution
Micaela Trigo
Design
Mia Sedding
Photos
Phil Dera
Hair & Make-Up Fotos
Adriana Metzlaff
Production management
Urszula Heuwinkel
Choreography
laborgras in Kollaboration mit
Abraham Iglesias Rodriguez
Tian Gao
Miguel González Padilla
Rosalind Masson
Djamila Polo
Biographies
Von den Tänzer*innen und Choreograf*innen Renate Graziadei und Arthur Stäldi 1994 in Hamburg gegründet, ist laborgras seit 2000 in Berlin ansässig und hat sich als international anerkanntes Künstler*innenkollektiv etabliert. Seit der Gründung des Kollektivs experimentieren sie mit der Ausdrucksform Tanz, erforschen deren Bedingungen und denken sie weiter. In den 30 Jahren ihres Bestehens haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, in einem offenen und prozessorientierten Arbeiten Tanz als eigenständige Kunstform zu untersuchen.
Die Tänzerin und Choreografin Renate Graziadei gründete 1994 gemeinsam mit Arthur Stäldi das Kollektiv laborgras. Zuvor tanzte sie drei Jahre in New York bei der Nina Wiener Dance Company, arbeitete mit Rui Horta beim S.O.A.P. Dance Theatre Frankfurt und schloss sich der Hamburger Tanzgruppe COAX an. Neben ihren eigenen Arbeiten war sie regelmäßig an Produktionen anderer Künstler*innen beteiligt. Mit dem Choreografen David Hernandez verband sie über viele Jahre eine enge Zusammenarbeit. Darüber hinaus arbeitete sie mit Sasha Waltz & Guests und war 2016 Gast der Susanne Linke Company für die Produktion „HOMMAGE A DORE HOYER“. Für ihre Arbeit wurde Graziadei mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.
Der aus der Schweiz stammende Choreograf und Dramaturg Arthur Stäldi entdeckte früh seine Leidenschaft für den Tanz. Von 1989 bis 1994 war er als Tänzer und Mitbegründer von COAX in Hamburg aktiv. 1994 gründete er gemeinsam mit Renate Graziadei das Kollektiv laborgras. Seitdem entstehen unter dem Namen laborgras kontinuierlich neue Arbeiten, die nicht nur die tänzerische Ausdruckskraft in den Vordergrund stellen, sondern auch verschiedene Medien und künstlerische Disziplinen miteinander verbinden. Seit 2006 widmet sich Arthur Stäldi seiner Arbeit als Dramaturg, Choreograf und Dozent und ist an der Entwicklung innovativer Tanz- und Performanceprojekte beteiligt. Für seine Arbeit mit laborgras wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Liam Byrne widmet sich vor allem dem alten und dem ganz neuen Repertoire der Gambenmusik. Regelmäßig entdeckt er wenig gespielte Werke des 16. und 17. Jahrhunderts oder arbeitet mit zeitgenössischen Komponist*innen wie Nico Muhly und Valgeir Sigurðsson, aber auch mit Pop-Künstler*innen aus der Gegenwart wie Damon Albarn und Matthew Herbert zusammen.
Der spanische Tänzer Abraham Iglesias Rodriguez lebt in Zürich. Er schloss seine Ausbildung am Real Conservatorio Profesional de Danza Mariemma Madrid im Jahr 2017 ab. Seitdem hat er mit verschiedenen Choreograf*innen und Kollektiven in Deutschland und der Schweiz gearbeitet. Darüber hinaus setzt er seit 2023 seine tänzerischen Ressourcen regelmäßig auch im Rahmen eines Projekts der sozialen Inklusion ein. Seit 2021 arbeitet er mit laborgras.
Miguel González Padilla ist Performer und Choreograf. Er absolvierte sein Studium in zeitgenössischem Tanz am Real Conservatorio Profesional de Danza Mariemma. Danach arbeitete er als Choreograf, Tänzer und künstlerischer Assistent u.a. für die Tanztheaterkompanie El Curro DT und das Pradillo Team, Madrid. Mit Isabela Rossi gründete er das Kollektiv Corda Elástica. Derzeit arbeitet er mit laborgras in Berlin und weiterhin in Madrid mit dem Kollektiv Corda Elástica.
Rosalind Masson ist Tänzerin und Choreografin und arbeitet zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Seit 2014 arbeitet sie mit laborgras. Unter dem Titel „Anima(l)[us]“ hat sie viele ihrer eigenen Werke produziert und auf Tournee gebracht und in interdisziplinären Kontexten von bildender Kunst und Musik zusammengearbeitet. Sie hat einen MSc in Media Arts and Imaging vom DJCAD sowie einen BA (hons) in Zeitgenössischem Tanz von der London Contemporary Dance School.
Djamila Polo ist freischaffende Tänzerin und Choreografin. Sie absolvierte eine Ausbildung in Tanz, Improvisation und Performance in Freiburg und schloss ihr Bachelorstudium an der Folkwang Universität der Künste ab. Drei Jahre war sie Mitglied des Folkwang Tanzstudios. Als Tänzerin wirkte sie in Stücken von Pina Bausch, Boris Charmatz, Jill Crovisier, Renate Graziadei u. a. mit. Ihre choreografischen Arbeiten wurden international gezeigt und ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des interdisziplinären Kollektivs Ensemble SOL.
Tian Gao ist freischaffende Tänzerin und Choreografin und lebt in Berlin. Sie erhielt ihre Ausbildung in chinesischem Volkstanz sowie an der Folkwang Universität der Künste (M.A.). Seit 2018 arbeitet sie mit Sasha Waltz & Guests zusammen – von 2022 bis 2024 als festes Ensemblemitglied und seit 2024 zusätzlich als Repetitorin. Als Performerin kooperierte sie unter anderem mit laborgras und dem Staatsballett Berlin. Ihre eigenen Arbeiten, darunter „River/江/ Fluss“ (2022) und „Große Fuge“ (2025), wurden an verschiedenen Häusern in Deutschland präsentiert.
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