Talks on Curatorial and Artistic Practice: Axel Wieder

A series of talks organised by the OnCurating Academy Berlin and Dorothee Richter

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aiga © OnCurating Academy Berlin

Axel Wieder © Diana Pfammatter

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The events can also be attended via Zoom. Registration is required

The series ‘Talks on Curatorial and Artistic Practice’ by the OnCurating Academy Berlin and Dorothee Richter, continues at Radialsystem from December 2024, carving out space for critical curatorial thinking as well as new perspectives and formats in the context of curatorial practices. The OnCurating Academy Berlin is an international postgraduate programme and platform that aims to strengthen the community of emerging curators, artists, and cultural workers.

The focus of the series builds upon the platform and the OnCurating postgraduate programme, and aligns with goal of (further) developing cooperative and interdisciplinary working methods. Curating means the creation of innovative structures toward the presentation of cultural artefacts through collaboration. In curatorial practice, art, digital media, design and architecture overlap in new ways that require constant reflection.

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Axel Wieder

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Axel Wieder

Biographies

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Axel Wieder ist seit August 2024 Direktor der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Von 2018 bis 2024 war er Direktor der Bergen Kunsthall, wo er zusammen mit seinem Team ein viel beachtetes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Ausrichtung und lokalen Wurzeln produzierte, das Ausstellungen, Live-Projekte und ein breites Veranstaltungs- und Outreach-Programm umfasste. Zuvor war Wieder Direktor von Index – The Swedish Contemporary Art Foundation in Stockholm (2014–2018) sowie Head of Programme am Arnolfini in Bristol (2012–2014). Von 2010 bis 2011 war er für das Programm von Ludlow 38 – Goethe-Institut in New York verantwortlich, nachdem er von 2007 bis 2010 als künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Stuttgart tätig war. 1999 gründete er zusammen mit Katja Reichard und Jesko Fezer in Berlin Pro qm, eine Buchhandlung und Diskussionsplattform. Axel Wieder studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität zu Köln. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Kunstakademien inne und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. In seiner Arbeit konzentriert sich Wieder auf die Geschichte und Theorie von Ausstellungen, Architektur und sozialem Raum sowie auf Fragen der politischen Repräsentation. Seine Tätigkeit erweitert erfolgreich den Arbeitsbereich von Institutionen hin zu offeneren Räumen, in denen Kunst in ihrer Verbindung zu benachbarten gesellschaftlichen Bereichen und mit Aufmerksamkeit für verschiedene Praktiken und Diskurse gezeigt werden kann. So gelang es dem Programm der Bergen Kunsthall unter seiner Leitung, durch Kooperationen und ein ambitioniertes Programm neue Publikumsgruppen zu erschließen. Die meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte der Institution wurden unter der Leitung von Axel Wieder gezeigt. Die dortige Ausstellung von Joar Nango wurde 2020 als beste Ausstellung des Jahres in Norwegen ausgezeichnet.

OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.

Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

Biographies

Axel Wieder ist seit August 2024 Direktor der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Von 2018 bis 2024 war er Direktor der Bergen Kunsthall, wo er zusammen mit seinem Team ein viel beachtetes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Ausrichtung und lokalen Wurzeln produzierte, das Ausstellungen, Live-Projekte und ein breites Veranstaltungs- und Outreach-Programm umfasste. Zuvor war Wieder Direktor von Index – The Swedish Contemporary Art Foundation in Stockholm (2014–2018) sowie Head of Programme am Arnolfini in Bristol (2012–2014). Von 2010 bis 2011 war er für das Programm von Ludlow 38 – Goethe-Institut in New York verantwortlich, nachdem er von 2007 bis 2010 als künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Stuttgart tätig war. 1999 gründete er zusammen mit Katja Reichard und Jesko Fezer in Berlin Pro qm, eine Buchhandlung und Diskussionsplattform. Axel Wieder studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität zu Köln. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Kunstakademien inne und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. In seiner Arbeit konzentriert sich Wieder auf die Geschichte und Theorie von Ausstellungen, Architektur und sozialem Raum sowie auf Fragen der politischen Repräsentation. Seine Tätigkeit erweitert erfolgreich den Arbeitsbereich von Institutionen hin zu offeneren Räumen, in denen Kunst in ihrer Verbindung zu benachbarten gesellschaftlichen Bereichen und mit Aufmerksamkeit für verschiedene Praktiken und Diskurse gezeigt werden kann. So gelang es dem Programm der Bergen Kunsthall unter seiner Leitung, durch Kooperationen und ein ambitioniertes Programm neue Publikumsgruppen zu erschließen. Die meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte der Institution wurden unter der Leitung von Axel Wieder gezeigt. Die dortige Ausstellung von Joar Nango wurde 2020 als beste Ausstellung des Jahres in Norwegen ausgezeichnet.

OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.

Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

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Media partnerships Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz - die tageszeitung, tip Berlin.

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Media partnerships Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz - die tageszeitung, tip Berlin.

The series ‘Talks on Curatorial and Artistic Practice’ by the OnCurating Academy Berlin and Dorothee Richter, continues at Radialsystem from December 2024, carving out space for critical curatorial thinking as well as new perspectives and formats in the context of curatorial practices. The OnCurating Academy Berlin is an international postgraduate programme and platform that aims to strengthen the community of emerging curators, artists, and cultural workers.

The focus of the series builds upon the platform and the OnCurating postgraduate programme, and aligns with goal of (further) developing cooperative and interdisciplinary working methods. Curating means the creation of innovative structures toward the presentation of cultural artefacts through collaboration. In curatorial practice, art, digital media, design and architecture overlap in new ways that require constant reflection.

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Axel Wieder

Biographies

Axel Wieder ist seit August 2024 Direktor der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Von 2018 bis 2024 war er Direktor der Bergen Kunsthall, wo er zusammen mit seinem Team ein viel beachtetes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Ausrichtung und lokalen Wurzeln produzierte, das Ausstellungen, Live-Projekte und ein breites Veranstaltungs- und Outreach-Programm umfasste. Zuvor war Wieder Direktor von Index – The Swedish Contemporary Art Foundation in Stockholm (2014–2018) sowie Head of Programme am Arnolfini in Bristol (2012–2014). Von 2010 bis 2011 war er für das Programm von Ludlow 38 – Goethe-Institut in New York verantwortlich, nachdem er von 2007 bis 2010 als künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Stuttgart tätig war. 1999 gründete er zusammen mit Katja Reichard und Jesko Fezer in Berlin Pro qm, eine Buchhandlung und Diskussionsplattform. Axel Wieder studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität zu Köln. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Kunstakademien inne und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. In seiner Arbeit konzentriert sich Wieder auf die Geschichte und Theorie von Ausstellungen, Architektur und sozialem Raum sowie auf Fragen der politischen Repräsentation. Seine Tätigkeit erweitert erfolgreich den Arbeitsbereich von Institutionen hin zu offeneren Räumen, in denen Kunst in ihrer Verbindung zu benachbarten gesellschaftlichen Bereichen und mit Aufmerksamkeit für verschiedene Praktiken und Diskurse gezeigt werden kann. So gelang es dem Programm der Bergen Kunsthall unter seiner Leitung, durch Kooperationen und ein ambitioniertes Programm neue Publikumsgruppen zu erschließen. Die meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte der Institution wurden unter der Leitung von Axel Wieder gezeigt. Die dortige Ausstellung von Joar Nango wurde 2020 als beste Ausstellung des Jahres in Norwegen ausgezeichnet.

OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.

Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

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