Liquid Border of Solid Hope
Performance by Jasmin İhraç
Performance Dance
Halle
Th 2026 20:00h World premiere
Fr 2026 20:00h Artist Talk afterwards
Sa 2026 20:00h
Su 2026 18:00h
Ticket Prices
Pay as you can
10/15/20/25 Euro
Tickets are available via the Tanzfabrik Berlin ticketing platform.
Ticket Prices
Pay as you can
10/15/20/25 Euro
Tickets are available via the Tanzfabrik Berlin ticketing platform.
Ticket Prices
Pay as you can
10/15/20/25 Euro
Tickets are available via the Tanzfabrik Berlin ticketing platform.
Ticket Prices
Pay as you can
10/15/20/25 Euro
Tickets are available via the Tanzfabrik Berlin ticketing platform.
The Mediterranean is a place of simultaneity. “Liquid Border of Solid Hope” by Jasmin İhraç explores this diasporic space, which has been shaped by movement, encounter and migration for centuries. The performance premieres in December in Radialsystem. It combines elements of archival research and interviews from central migration points such as Marseille, Lampedusa and western Turkey with movement/dance and live sound. Musicians and dancers encounter the audience in an open archive, weaving together individual exploration and communal ritual, and questioning the meaning of empathy and solidarity.
When 58,000 Armenians fled from genocide in the Ottoman Empire to Marseille in the 1920s, they used passenger ships, travelling with legal transit documents. These ships connected cities which are hardly possible to access directly via waterways today due to changed political circumstances, providing safe escape routes that no longer exist. Over 35,000 people have lost their lives on the central Mediterranean route since 2014 due to restrictive European migration politics. “Liquid Border of Solid Hope” is a dedication to those who never arrived in a new life. It is also a dedication to the sea itself as an ecosystem, a geophysical balance of power, and a place of longing and fascination.
“Liquid border of Solid Hope” is presented at Radialsystem as part of the :LOVE: cooperation between Tanzfabrik Berlin and Radialsystem. “Radialsystem ♥ Tanzfabrik” is an initiative specifically designed to improve conditions for dance professionals.
Visitor Information
Duration
Approx. 90 minutes
“Liquid Border of Solid Hope” invites the audience to explore the stage and move around during the performance. There is no conventional seating arrangement. Seating is available throughout the space – on platforms, benches, and, in some areas, on chairs.
Accompanying Program
Following the performance on Friday, 18 December, there will be an artist talk.
Cast
Artistic direction, choreography, dance, performance and spatial design
Jasmin İhraç
Dance, performance and choreographic collaboration
Tamar Sonn
Maia Joseph
Omagbitse Omagbemi
Live music and composition
Grégoire Simon
Merve Salgar
Lighting design and technical direction
Catalina Fernández
Spatial design and (paper) objects
Natalia Orendain
Sound and composition
Ketan Bhatti
Video
Dora Đurkesac
Dramaturgy
Lidy Mouw
Artistic production management
Martina Neu
Choreographic research
Juan Corres Benito
Malika Lamwersiek
Costume consultancy
Thelma Bonavita
Assistence
Büşra Mutlu
Press and communications
Marcelo Vilela
Cast
Artistic direction, choreography, dance, performance and spatial design
Jasmin İhraç
Dance, performance and choreographic collaboration
Tamar Sonn
Maia Joseph
Omagbitse Omagbemi
Live music and composition
Grégoire Simon
Merve Salgar
Lighting design and technical direction
Catalina Fernández
Spatial design and (paper) objects
Natalia Orendain
Sound and composition
Ketan Bhatti
Video
Dora Đurkesac
Dramaturgy
Lidy Mouw
Artistic production management
Martina Neu
Choreographic research
Juan Corres Benito
Malika Lamwersiek
Costume consultancy
Thelma Bonavita
Assistence
Büşra Mutlu
Press and communications
Marcelo Vilela
Biographies
Jasmin İhraç ist Choreografin, Tänzerin und Soziologin. Parallel zu ihrem Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin studierte sie Zeitgenössischen Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin. Ihre künstlerische Praxis entfaltet sich an der Schnittstelle von Performance, Choreografie, Film und Forschung und beschäftigt sich häufig mit Fragen von Erinnerung, Grenzen und verkörpertem Wissen. Ihre Arbeiten wurden an Spielstätten und bei Festivals wie der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Palais de Tokyo, HAU Hebbel am Ufer, Salt Beyoğlu, am HKW Haus der Kulturen der Welt und vielen weiteren Orten präsentiert. İhraç lebt und arbeitet in Berlin.
Maia Joseph arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich Performance sowie in der Mode- und Filmbranche. Ihr Solostück „The Other“ feierte Premiere beim Interplay Festival 2025 in Turin. Sie arbeitete mit Luna Park und Christoph Winkler zusammen und wird 2027/28 ein neues Werk von Alex Baczyński-Jenkins präsentieren.
Tamar Sonn ist Performerin und Tänzerin und initiiert eigene Projekte. Sie hat mit Choreograf*innen wie Kat Válastur, Shaked Mochiach, Adi Boutrous, Sharon Vazanna, Noa Zuk, Ohad Fishof, Annabelle Dvir, Emanuel Gat, Idan Sharabi, Odelya Kuperberg und Idan Cohen zusammengearbeitet. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit gründete sie verschiedene Plattformen für nachhaltige Arbeitsbedingungen für unabhängige Tänzer*innen.
Merve Salgar ist Tanbur-Spielerin. Sie arbeitet mit Musiker*innen sowohl aus der traditionellen als auch aus der experimentellen Musikszene zusammen. Tief in der osmanisch-türkischen Musiktradition verwurzelt, erforscht sie auch neue Spielweisen der Tanbur und entwickelt so eine persönliche Sprache, die dem Instrument eine zeitgenössische Perspektive verleiht.
Grégoire Simon ist Performer (Viola und Violine), Komponist und Produzent elektronischer Musik. Als Solobratschist des renommierten Ensemble Intercontemporain – Paris konzertierte er weltweit. Simon entwickelte Musik für zeitgenössische Tanzproduktionen, u.a. für Milla Koistinen, Eric Minh-Cuong Castain (Cie Shonen) und Alessandro Sciarroni, die an renommierten Orten europaweit aufgeführt wurden. Mit seinem Projekt SUGAR schlägt Simon Brücken zwischen Kammermusik und Popmusik. Er schuf Auftragswerke für das Ensemble Flashback, Zafraan Ensemble, Solistenensemble Kaleidoskop und Andromeda Mega Express Orchestra.
Ketan Bhatti ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seine Kompositionen wurden an vielen renommierten Bühnen deutschlandweit aufgeführt. Ketan Bhattis Werke wurden von Ensembles wie LUX:NM, Ensemble Resonanz und Ensemble Reflektor auf Festivals wie dem Jazzfest Berlin und den Wittener Tagen für Neue Kammermusik präsentiert. 2013 gründete er mit Cymin Samawatie das mehrfach ausgezeichnete Trickster Orchestra. Batti erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt 2025 den Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis. Nach der Oper „Berlin Alexanderplatz" (Opernwelt: „beste Uraufführung" 09/23) folgte 2024/25 „Der Rote Wal" an der Staatsoper Stuttgart.
Catalina Fernández ist Licht- und Sounddesignerin für Theater, Tanz und Performance. Sie komponiert subliminale Räume und entwirft ortsspezifische Installationen. Sie arbeitet als technische Leiterin in mehreren Produktionen. Fernández studierte Film und Fotografie an der Unitec University in Bogotá und Lichtdesign am Instituto Universitario Nacional del Arte (IUNA), Buenos Aires.
Lidy Mouw arbeitet als Dramaturgin, Choreografin, Regisseurin und Kuratorin in den bildenden und darstellenden Künsten. Sie studierte Tanz, Choreografie und Tanzpädagogik und fokussiert in ihrer Praxis den bewegten und diversen Körper. Ihre Methodik des authentischen künstlerischen Handelns vermittelt sie an Studierende und in partizipativen Formaten. Sie leitet die Mixed-Abled-Künstler*innengruppe hatschisi art in Potsdam.
Natalia Orendain del Castillo ist bildende Künstlerin, Szenografin und Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Oper und Installation und untersucht in ihrer Praxis Raumwahrnehmung, Klang und Alltags-Performativität durch immersive und partizipative Formate. Sie studierte am Centre for Research Architecture (Goldsmiths, University of London) und realisierte Projekte in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Nigeria, Tschechien und Mexiko.
Thelma Bonavita ist Tanzkünstlerin an der Schnittstelle von Choreografie, bildender Kunst und Mode. Bonavita studierte klassischen Tanz, die LABAN-Methode und postmodernen Tanz. Sie entwickelte ein künstlerisches Programm in drei Formaten – Performances, Kostüme und Workshops –, das FLESHION (flesh and fashion) Forschung, die Beziehung zwischen Körper und Mode durch sensomotorische Erfahrungen, sowie ihre eigenen künstlerischen Bekleidungsproduktionen verbindet.
Dora Đurkesac arbeitet in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Intermedia-Kunst und Designforschung mit Skulptur, Klang, somatischen Praktiken sowie visuellen Medien. Seit 2009 kooperiert sie mit Tanzkünstler*innen und Kollektiven und verbindet Tanz, Design und digitale Medien. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Berlin, Amsterdam, Zagreb, in New York und Reykjavík präsentiert. Sie studierte Neue Medien an der Akademie für Bildende Künste und Industriedesign an der Fakultät für Architektur, Schule für Design, in Zagreb.
Büşra Mutlu ist Kulturmanagerin in den Bereichen Kommunikation, Produktion und Redaktion. Sie war Koordinatorin für Kommunikation und Publikumsformate am Pera Museum in Istanbul und Redaktionsleiterin am Odunpazarı Modern Museum (OMM). Mutlu ist Mitbegründerin von Umami Kitap, einem unabhängigen queeren feministischen Verlag in Istanbul. Sie hat einen Bachelor in westlichen Sprachen und Literatur der Boğaziçi-Universität und absolviert derzeit einen Master-Studiengang in Anglistik an der FU Berlin.
Biographies
Jasmin İhraç ist Choreografin, Tänzerin und Soziologin. Parallel zu ihrem Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin studierte sie Zeitgenössischen Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin. Ihre künstlerische Praxis entfaltet sich an der Schnittstelle von Performance, Choreografie, Film und Forschung und beschäftigt sich häufig mit Fragen von Erinnerung, Grenzen und verkörpertem Wissen. Ihre Arbeiten wurden an Spielstätten und bei Festivals wie der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Palais de Tokyo, HAU Hebbel am Ufer, Salt Beyoğlu, am HKW Haus der Kulturen der Welt und vielen weiteren Orten präsentiert. İhraç lebt und arbeitet in Berlin.
Maia Joseph arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich Performance sowie in der Mode- und Filmbranche. Ihr Solostück „The Other“ feierte Premiere beim Interplay Festival 2025 in Turin. Sie arbeitete mit Luna Park und Christoph Winkler zusammen und wird 2027/28 ein neues Werk von Alex Baczyński-Jenkins präsentieren.
Tamar Sonn ist Performerin und Tänzerin und initiiert eigene Projekte. Sie hat mit Choreograf*innen wie Kat Válastur, Shaked Mochiach, Adi Boutrous, Sharon Vazanna, Noa Zuk, Ohad Fishof, Annabelle Dvir, Emanuel Gat, Idan Sharabi, Odelya Kuperberg und Idan Cohen zusammengearbeitet. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit gründete sie verschiedene Plattformen für nachhaltige Arbeitsbedingungen für unabhängige Tänzer*innen.
Merve Salgar ist Tanbur-Spielerin. Sie arbeitet mit Musiker*innen sowohl aus der traditionellen als auch aus der experimentellen Musikszene zusammen. Tief in der osmanisch-türkischen Musiktradition verwurzelt, erforscht sie auch neue Spielweisen der Tanbur und entwickelt so eine persönliche Sprache, die dem Instrument eine zeitgenössische Perspektive verleiht.
Grégoire Simon ist Performer (Viola und Violine), Komponist und Produzent elektronischer Musik. Als Solobratschist des renommierten Ensemble Intercontemporain – Paris konzertierte er weltweit. Simon entwickelte Musik für zeitgenössische Tanzproduktionen, u.a. für Milla Koistinen, Eric Minh-Cuong Castain (Cie Shonen) und Alessandro Sciarroni, die an renommierten Orten europaweit aufgeführt wurden. Mit seinem Projekt SUGAR schlägt Simon Brücken zwischen Kammermusik und Popmusik. Er schuf Auftragswerke für das Ensemble Flashback, Zafraan Ensemble, Solistenensemble Kaleidoskop und Andromeda Mega Express Orchestra.
Ketan Bhatti ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seine Kompositionen wurden an vielen renommierten Bühnen deutschlandweit aufgeführt. Ketan Bhattis Werke wurden von Ensembles wie LUX:NM, Ensemble Resonanz und Ensemble Reflektor auf Festivals wie dem Jazzfest Berlin und den Wittener Tagen für Neue Kammermusik präsentiert. 2013 gründete er mit Cymin Samawatie das mehrfach ausgezeichnete Trickster Orchestra. Batti erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt 2025 den Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis. Nach der Oper „Berlin Alexanderplatz" (Opernwelt: „beste Uraufführung" 09/23) folgte 2024/25 „Der Rote Wal" an der Staatsoper Stuttgart.
Catalina Fernández ist Licht- und Sounddesignerin für Theater, Tanz und Performance. Sie komponiert subliminale Räume und entwirft ortsspezifische Installationen. Sie arbeitet als technische Leiterin in mehreren Produktionen. Fernández studierte Film und Fotografie an der Unitec University in Bogotá und Lichtdesign am Instituto Universitario Nacional del Arte (IUNA), Buenos Aires.
Lidy Mouw arbeitet als Dramaturgin, Choreografin, Regisseurin und Kuratorin in den bildenden und darstellenden Künsten. Sie studierte Tanz, Choreografie und Tanzpädagogik und fokussiert in ihrer Praxis den bewegten und diversen Körper. Ihre Methodik des authentischen künstlerischen Handelns vermittelt sie an Studierende und in partizipativen Formaten. Sie leitet die Mixed-Abled-Künstler*innengruppe hatschisi art in Potsdam.
Natalia Orendain del Castillo ist bildende Künstlerin, Szenografin und Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Oper und Installation und untersucht in ihrer Praxis Raumwahrnehmung, Klang und Alltags-Performativität durch immersive und partizipative Formate. Sie studierte am Centre for Research Architecture (Goldsmiths, University of London) und realisierte Projekte in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Nigeria, Tschechien und Mexiko.
Thelma Bonavita ist Tanzkünstlerin an der Schnittstelle von Choreografie, bildender Kunst und Mode. Bonavita studierte klassischen Tanz, die LABAN-Methode und postmodernen Tanz. Sie entwickelte ein künstlerisches Programm in drei Formaten – Performances, Kostüme und Workshops –, das FLESHION (flesh and fashion) Forschung, die Beziehung zwischen Körper und Mode durch sensomotorische Erfahrungen, sowie ihre eigenen künstlerischen Bekleidungsproduktionen verbindet.
Dora Đurkesac arbeitet in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Intermedia-Kunst und Designforschung mit Skulptur, Klang, somatischen Praktiken sowie visuellen Medien. Seit 2009 kooperiert sie mit Tanzkünstler*innen und Kollektiven und verbindet Tanz, Design und digitale Medien. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Berlin, Amsterdam, Zagreb, in New York und Reykjavík präsentiert. Sie studierte Neue Medien an der Akademie für Bildende Künste und Industriedesign an der Fakultät für Architektur, Schule für Design, in Zagreb.
Büşra Mutlu ist Kulturmanagerin in den Bereichen Kommunikation, Produktion und Redaktion. Sie war Koordinatorin für Kommunikation und Publikumsformate am Pera Museum in Istanbul und Redaktionsleiterin am Odunpazarı Modern Museum (OMM). Mutlu ist Mitbegründerin von Umami Kitap, einem unabhängigen queeren feministischen Verlag in Istanbul. Sie hat einen Bachelor in westlichen Sprachen und Literatur der Boğaziçi-Universität und absolviert derzeit einen Master-Studiengang in Anglistik an der FU Berlin.
Visitor Information
Duration
Approx. 90 minutes
“Liquid Border of Solid Hope” invites the audience to explore the stage and move around during the performance. There is no conventional seating arrangement. Seating is available throughout the space – on platforms, benches, and, in some areas, on chairs.
Accompanying Program
Following the performance on Friday, 18 December, there will be an artist talk.
Credits
A production by Jasmin İhraç. Funded by the Hauptstadtkulturfonds, the Kunststiftung NRW, the Ministry for Family, Children, Youth, Culture and Sport of the State of North Rhine-Westphalia, and the Radial Foundation.
Co-produced by Radialsystem, Tanzfabrik Berlin, Theater im Ballsaal Bonn, Uferstudios, Life Long Burning, and Futures Lost and Found, co-financed by the Creative Europe Programme of the European Union.
Special thanks to everyone who generously contributed their time for an interview. Further thanks to Astrid Artin-Loussikian and Houry Varjabedian, as well as the entire team at ARAM – L’association pour la recherche et l’archivage de la mémoire arménienne, Marseille for their introduction to the archive; to visual artist Silvina Der-Meguerditchian; to Leil Zehra of Watch The Med Alarmphone; to Naomi Holz of Seapunks; and to UNITED for Intercultural Action and its campaign “Fortress Europe: No More Deaths” for permission to use the List of Refugee Deaths. Many thanks also to Joshua Wicke, Marion Sparber, Torsten Podraza and Sasha Waltz & Guests.
Radialsystem Media Partners: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.
Credits
A production by Jasmin İhraç. Funded by the Hauptstadtkulturfonds, the Kunststiftung NRW, the Ministry for Family, Children, Youth, Culture and Sport of the State of North Rhine-Westphalia, and the Radial Foundation.
Co-produced by Radialsystem, Tanzfabrik Berlin, Theater im Ballsaal Bonn, Uferstudios, Life Long Burning, and Futures Lost and Found, co-financed by the Creative Europe Programme of the European Union.
Special thanks to everyone who generously contributed their time for an interview. Further thanks to Astrid Artin-Loussikian and Houry Varjabedian, as well as the entire team at ARAM – L’association pour la recherche et l’archivage de la mémoire arménienne, Marseille for their introduction to the archive; to visual artist Silvina Der-Meguerditchian; to Leil Zehra of Watch The Med Alarmphone; to Naomi Holz of Seapunks; and to UNITED for Intercultural Action and its campaign “Fortress Europe: No More Deaths” for permission to use the List of Refugee Deaths. Many thanks also to Joshua Wicke, Marion Sparber, Torsten Podraza and Sasha Waltz & Guests.
Radialsystem Media Partners: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.
The Mediterranean is a place of simultaneity. “Liquid Border of Solid Hope” by Jasmin İhraç explores this diasporic space, which has been shaped by movement, encounter and migration for centuries. The performance premieres in December in Radialsystem. It combines elements of archival research and interviews from central migration points such as Marseille, Lampedusa and western Turkey with movement/dance and live sound. Musicians and dancers encounter the audience in an open archive, weaving together individual exploration and communal ritual, and questioning the meaning of empathy and solidarity.
When 58,000 Armenians fled from genocide in the Ottoman Empire to Marseille in the 1920s, they used passenger ships, travelling with legal transit documents. These ships connected cities which are hardly possible to access directly via waterways today due to changed political circumstances, providing safe escape routes that no longer exist. Over 35,000 people have lost their lives on the central Mediterranean route since 2014 due to restrictive European migration politics. “Liquid Border of Solid Hope” is a dedication to those who never arrived in a new life. It is also a dedication to the sea itself as an ecosystem, a geophysical balance of power, and a place of longing and fascination.
“Liquid border of Solid Hope” is presented at Radialsystem as part of the :LOVE: cooperation between Tanzfabrik Berlin and Radialsystem. “Radialsystem ♥ Tanzfabrik” is an initiative specifically designed to improve conditions for dance professionals.
Cast
Artistic direction, choreography, dance, performance and spatial design
Jasmin İhraç
Dance, performance and choreographic collaboration
Tamar Sonn
Maia Joseph
Omagbitse Omagbemi
Live music and composition
Grégoire Simon
Merve Salgar
Lighting design and technical direction
Catalina Fernández
Spatial design and (paper) objects
Natalia Orendain
Sound and composition
Ketan Bhatti
Video
Dora Đurkesac
Dramaturgy
Lidy Mouw
Artistic production management
Martina Neu
Choreographic research
Juan Corres Benito
Malika Lamwersiek
Costume consultancy
Thelma Bonavita
Assistence
Büşra Mutlu
Press and communications
Marcelo Vilela
Biographies
Jasmin İhraç ist Choreografin, Tänzerin und Soziologin. Parallel zu ihrem Studium der Soziologie an der Freien Universität Berlin studierte sie Zeitgenössischen Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin. Ihre künstlerische Praxis entfaltet sich an der Schnittstelle von Performance, Choreografie, Film und Forschung und beschäftigt sich häufig mit Fragen von Erinnerung, Grenzen und verkörpertem Wissen. Ihre Arbeiten wurden an Spielstätten und bei Festivals wie der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Palais de Tokyo, HAU Hebbel am Ufer, Salt Beyoğlu, am HKW Haus der Kulturen der Welt und vielen weiteren Orten präsentiert. İhraç lebt und arbeitet in Berlin.
Maia Joseph arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich Performance sowie in der Mode- und Filmbranche. Ihr Solostück „The Other“ feierte Premiere beim Interplay Festival 2025 in Turin. Sie arbeitete mit Luna Park und Christoph Winkler zusammen und wird 2027/28 ein neues Werk von Alex Baczyński-Jenkins präsentieren.
Tamar Sonn ist Performerin und Tänzerin und initiiert eigene Projekte. Sie hat mit Choreograf*innen wie Kat Válastur, Shaked Mochiach, Adi Boutrous, Sharon Vazanna, Noa Zuk, Ohad Fishof, Annabelle Dvir, Emanuel Gat, Idan Sharabi, Odelya Kuperberg und Idan Cohen zusammengearbeitet. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit gründete sie verschiedene Plattformen für nachhaltige Arbeitsbedingungen für unabhängige Tänzer*innen.
Merve Salgar ist Tanbur-Spielerin. Sie arbeitet mit Musiker*innen sowohl aus der traditionellen als auch aus der experimentellen Musikszene zusammen. Tief in der osmanisch-türkischen Musiktradition verwurzelt, erforscht sie auch neue Spielweisen der Tanbur und entwickelt so eine persönliche Sprache, die dem Instrument eine zeitgenössische Perspektive verleiht.
Grégoire Simon ist Performer (Viola und Violine), Komponist und Produzent elektronischer Musik. Als Solobratschist des renommierten Ensemble Intercontemporain – Paris konzertierte er weltweit. Simon entwickelte Musik für zeitgenössische Tanzproduktionen, u.a. für Milla Koistinen, Eric Minh-Cuong Castain (Cie Shonen) und Alessandro Sciarroni, die an renommierten Orten europaweit aufgeführt wurden. Mit seinem Projekt SUGAR schlägt Simon Brücken zwischen Kammermusik und Popmusik. Er schuf Auftragswerke für das Ensemble Flashback, Zafraan Ensemble, Solistenensemble Kaleidoskop und Andromeda Mega Express Orchestra.
Ketan Bhatti ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Genre- und Kulturwelten. Seine Arbeiten reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik bis zu elektronischen, Hip-Hop-basierten Produktionen. Seine Kompositionen wurden an vielen renommierten Bühnen deutschlandweit aufgeführt. Ketan Bhattis Werke wurden von Ensembles wie LUX:NM, Ensemble Resonanz und Ensemble Reflektor auf Festivals wie dem Jazzfest Berlin und den Wittener Tagen für Neue Kammermusik präsentiert. 2013 gründete er mit Cymin Samawatie das mehrfach ausgezeichnete Trickster Orchestra. Batti erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, zuletzt 2025 den Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis. Nach der Oper „Berlin Alexanderplatz" (Opernwelt: „beste Uraufführung" 09/23) folgte 2024/25 „Der Rote Wal" an der Staatsoper Stuttgart.
Catalina Fernández ist Licht- und Sounddesignerin für Theater, Tanz und Performance. Sie komponiert subliminale Räume und entwirft ortsspezifische Installationen. Sie arbeitet als technische Leiterin in mehreren Produktionen. Fernández studierte Film und Fotografie an der Unitec University in Bogotá und Lichtdesign am Instituto Universitario Nacional del Arte (IUNA), Buenos Aires.
Lidy Mouw arbeitet als Dramaturgin, Choreografin, Regisseurin und Kuratorin in den bildenden und darstellenden Künsten. Sie studierte Tanz, Choreografie und Tanzpädagogik und fokussiert in ihrer Praxis den bewegten und diversen Körper. Ihre Methodik des authentischen künstlerischen Handelns vermittelt sie an Studierende und in partizipativen Formaten. Sie leitet die Mixed-Abled-Künstler*innengruppe hatschisi art in Potsdam.
Natalia Orendain del Castillo ist bildende Künstlerin, Szenografin und Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Oper und Installation und untersucht in ihrer Praxis Raumwahrnehmung, Klang und Alltags-Performativität durch immersive und partizipative Formate. Sie studierte am Centre for Research Architecture (Goldsmiths, University of London) und realisierte Projekte in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Nigeria, Tschechien und Mexiko.
Thelma Bonavita ist Tanzkünstlerin an der Schnittstelle von Choreografie, bildender Kunst und Mode. Bonavita studierte klassischen Tanz, die LABAN-Methode und postmodernen Tanz. Sie entwickelte ein künstlerisches Programm in drei Formaten – Performances, Kostüme und Workshops –, das FLESHION (flesh and fashion) Forschung, die Beziehung zwischen Körper und Mode durch sensomotorische Erfahrungen, sowie ihre eigenen künstlerischen Bekleidungsproduktionen verbindet.
Dora Đurkesac arbeitet in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Intermedia-Kunst und Designforschung mit Skulptur, Klang, somatischen Praktiken sowie visuellen Medien. Seit 2009 kooperiert sie mit Tanzkünstler*innen und Kollektiven und verbindet Tanz, Design und digitale Medien. Ihre Arbeiten wurden u.a. in Berlin, Amsterdam, Zagreb, in New York und Reykjavík präsentiert. Sie studierte Neue Medien an der Akademie für Bildende Künste und Industriedesign an der Fakultät für Architektur, Schule für Design, in Zagreb.
Büşra Mutlu ist Kulturmanagerin in den Bereichen Kommunikation, Produktion und Redaktion. Sie war Koordinatorin für Kommunikation und Publikumsformate am Pera Museum in Istanbul und Redaktionsleiterin am Odunpazarı Modern Museum (OMM). Mutlu ist Mitbegründerin von Umami Kitap, einem unabhängigen queeren feministischen Verlag in Istanbul. Sie hat einen Bachelor in westlichen Sprachen und Literatur der Boğaziçi-Universität und absolviert derzeit einen Master-Studiengang in Anglistik an der FU Berlin.
Related



