Hopepunk

Performance von Julia B. Laperrière

Performance Tanz

Vier Performer*innen vor schwarzem Hintergrund, aneinander geschmiegt.

© Dorothea Tuch

Vier Performer*innen vor schwarzem Hintergrund, tanzend.

© Dorothea Tuch

Vier Performer*innen von hinten vor einem schwarzen Hintergrund.

© Dorothea Tuch

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Ticketpreise

Pay as you can
10/15/20/25 Euro

Verkauf über die Ticketing-Plattform der Tanzfabrik Berlin.

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Was wäre, wenn Freude unsere stärkste Form des Widerstands wäre? Wenn wir Tanzen nicht trotz, sondern gerade wegen unserer Erschöpfung, unserer Wut und unserer Trauer als Akt radikaler Hoffnung begreifen? In ihrer Performance „Hopepunk“, die im Dezember im Radialsystem Premiere feiert, erkunden die Choreografin Julia B. Laperrière, vier Tänzer*innen und eine Musikerin die Frage, wie sich zunehmender Apathie, Einsamkeit und Angst mit Schweiß, Rhythmus und Verletzlichkeit begegnen lässt: Ein choreografisches Manifest, das Freude als Widerstand feiert.

Auf der Bühne treffen Körper aufeinander, die schwitzen, sich im und gegen den Takt bewegen, scheitern und immer wieder nach Verbindungen suchen. Inspiriert von hybriden Bewegungspraktiken aus Clubkultur, Groove und somatischen Ansätzen entfaltet sich ein dynamisches Zusammenspiel zwischen individueller Erfahrung und gemeinsamen Handeln. „Hopepunk“ versteht Tanz als geteilte Ressource und verkörperte Strategie für freudigen Protest und kollektive Fürsorge. Hoffnung wird  damit zu einer aktiven Praxis, die sich miteinander einüben lässt.

„Hopepunk“ wird im Rahmen der :LOVE:-Kooperation zwischen der Tanzfabrik Berlin und Radialsystem in den Räumen des Radialsystems gezeigt. Mit der Initiative „Radialsystem ♥ Tanzfabrik“ kooperieren die beiden Institutionen, um gezielt die Präsentationsbedingungen von Tanzschaffenden zu verbessern.

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 60 Minuten

Rahmenprogramm
Im Anschluss an die Vorstellung am Samstag, 19. Dezember, findet ein Artist Talk statt.

Audiodeskription und Tastführung
Am Fr, 18. Dezember finden eine Tastführung und Audiodeskription statt. Die Tastführung beginnt um 17.30 Uhr. Wir bitten um Anmeldung per Telefon unter +49 (0)30 288788588 oder per E-Mail ticket@radialsystem.de.

Relaxed Performance
Relaxed Performances heißen alle Besucher*innen willkommen, für die herkömmliche Konventionen in Veranstaltungen eine Barriere darstellen. Sie schaffen eine entspannte und zugängliche Atmosphäre. Beispielsweise durch offene Türen zum Vorstellungsraum, gedimmtes Licht während der Performance, flexible Sitzgelegenheiten sowie eine Möglichkeit zum Early Boarding. Bewegungen und Geräusche aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Die Besucher*innen können den Raum während der Vorstellung jederzeit verlassen und wieder betreten.

Cast

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Konzept und Choreografie
Julia B. Laperrière

Ko-Choreografie und Performance
Florencia Martina
Soroa Lear
Phoenix Chase-Meares
Alen Nsambu

Ton und Performance
Pia Achternkamp

Licht und Raum
Sandra E. Blatterer

Kostüm
Cristina Nyffeler

Outside Eye
Siegmar Zacharias

Probenleitung
Rachell Bo Clark

Produktion
Paula Häfele

Distribution
Astrid Rostaing

Audiodeskription und Tastführung
Swantje Henke

Cast

Konzept und Choreografie
Julia B. Laperrière

Ko-Choreografie und Performance
Florencia Martina
Soroa Lear
Phoenix Chase-Meares
Alen Nsambu

Ton und Performance
Pia Achternkamp

Licht und Raum
Sandra E. Blatterer

Kostüm
Cristina Nyffeler

Outside Eye
Siegmar Zacharias

Probenleitung
Rachell Bo Clark

Produktion
Paula Häfele

Distribution
Astrid Rostaing

Audiodeskription und Tastführung
Swantje Henke

Biografien

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Julia B. Laperrière ist eine französisch-kanadische Choreografin und Performerin. Sie arbeitet zwischen Deutschland, Frankreich und Kanada. Der Mix aus verschiedenen künstlerischen und identitätsbezogenen Praktiken, Sprachen und Genres ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Sie hat einen MA in Choreografie von Master Exerce/ICI-CCN. Laperrière arbeitet aus queer-feministischer Perspektive und interessiert sich insbesondere für den weiblichen Blick und die Möglichkeiten ‚gefährlicher Tänze‘ und neuer Intimitäten. Ihre Arbeiten werden in Deutschland, Frankreich, Kanada und Norwegen gezeigt. Laperrière unterrichtet u.a. an der Tanzfabrik Berlin, Université Paul-Valéry und der Universität Osnabrück.

Der Choreograf und Performer Alen Nsambu (1998) lebt in Helsinki. Er hat einen B.A. in Tanz und Choreografie. Alen Nsambu kooperiert international mit Künstler*innen wie Alma Söderberg, Sonya Lindfors, Marie Topp, WAUHAUS und Young Boy Dancing Group und ist u.a. am Finnischen Nationaltheater sowie am Stadttheater Helsinki aufgetreten. Im Zentrum von Alen Nsambus künstlerischer Praxis steht die Frage, wie unterschiedlichen Körpern verschiedene Grade von Sichtbarkeit, Opazität und Transparenz zugestanden werden. Nsambu war einer der Aerowaves Twenty25 Artists.

Die queere kubanisch-amerikanische Tänzerin, Performerin und Autorin Soroa Lear versteht Performance als Möglichkeit, Herzen zu brechen und Menschen zum Lachen zu bringen, Sie interessiert sich für Storytelling, Camp und Absurdität. Lear hat u.a. für die Staatsoper Berlin, Deva Schubert, Sebastian Abarbanell, Aru Ray Tormann und Wojciech Kosma gearbeitet und ist in der Schwankhalle Bremen, dem Haus der Kulturen der Welt, der Berlinischen Galerie und den Sophiensælen sowie in zahlreichen Berliner Nachtclubs aufgetreten. Soroa hostet regelmäßig Karaoke-Abende in der Neuköllner Tennis Bar.

Phoenix Chase-Meares ist ein*e nicht-binäre*r transqueere*r Künstler*in aus Großbritannien. Chase-Meares schreibt, inszeniert und entwickelt Theater- und Filmproduktionen in Europa, Südafrika und Lateinamerika, die Tanz, Theater, Drag und Rave-Kultur verbinden. Phoenix Chase-Meares organisiert als Mitbegründer*in von The Soul Sauna Veranstaltungen zu Themen im Zusammenhang mit Schwarzer und queerer Gemeinschaft. Zentrum des künstlerischen Schaffens ist das Anliegen, Geschichten sichtbar zu machen und eine Philosophie von Freude und Sanftheit zu teilen.

Florencia Martina arbeitet mit Bewegung sowie mit Druckgrafik, Zeichnung und Textilien. Sie hat einen B.A. in Contemporary Dance sowie einen M.A. in Szenografie. Als Tänzerin und Performerin ar-beitet sie u.a. mit der Kompanie United-C zusammen. Darüber hinaus war sie an Choreografien von Doris Uhlich, Joan Jonas, Esther Siddiqui, BodyTalk, Sandra Man und Moritz Majce, Rick Nodine, Igor & Moreno, Clement Layes, Anders Duckworth, Protein Dance, José Vidal, Annelie André und Julia Färber beteiligt.

Pia Achternkamp (loh) ist Komponistin, Klangkünstlerin und Multiinstrumentalistin. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich an den Schnittstellen von Musik, darstellender Kunst, Sprache und bildender Kunst. Achternkamp versteht Klang als zeitbasiertes Medium und spielt ihre Musik in der Zusammenarbeit mit Performer*innen meist live und improvisiert. Darüber hinaus gilt ihre künstlerische Faszination der Radiokunst. Sie erforscht experimentelle Radiofor-mate von Cashmere Radio, Nomadic Radio und Radio Relativa.

 

Biografien

Julia B. Laperrière ist eine französisch-kanadische Choreografin und Performerin. Sie arbeitet zwischen Deutschland, Frankreich und Kanada. Der Mix aus verschiedenen künstlerischen und identitätsbezogenen Praktiken, Sprachen und Genres ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Sie hat einen MA in Choreografie von Master Exerce/ICI-CCN. Laperrière arbeitet aus queer-feministischer Perspektive und interessiert sich insbesondere für den weiblichen Blick und die Möglichkeiten ‚gefährlicher Tänze‘ und neuer Intimitäten. Ihre Arbeiten werden in Deutschland, Frankreich, Kanada und Norwegen gezeigt. Laperrière unterrichtet u.a. an der Tanzfabrik Berlin, Université Paul-Valéry und der Universität Osnabrück.

Der Choreograf und Performer Alen Nsambu (1998) lebt in Helsinki. Er hat einen B.A. in Tanz und Choreografie. Alen Nsambu kooperiert international mit Künstler*innen wie Alma Söderberg, Sonya Lindfors, Marie Topp, WAUHAUS und Young Boy Dancing Group und ist u.a. am Finnischen Nationaltheater sowie am Stadttheater Helsinki aufgetreten. Im Zentrum von Alen Nsambus künstlerischer Praxis steht die Frage, wie unterschiedlichen Körpern verschiedene Grade von Sichtbarkeit, Opazität und Transparenz zugestanden werden. Nsambu war einer der Aerowaves Twenty25 Artists.

Die queere kubanisch-amerikanische Tänzerin, Performerin und Autorin Soroa Lear versteht Performance als Möglichkeit, Herzen zu brechen und Menschen zum Lachen zu bringen, Sie interessiert sich für Storytelling, Camp und Absurdität. Lear hat u.a. für die Staatsoper Berlin, Deva Schubert, Sebastian Abarbanell, Aru Ray Tormann und Wojciech Kosma gearbeitet und ist in der Schwankhalle Bremen, dem Haus der Kulturen der Welt, der Berlinischen Galerie und den Sophiensælen sowie in zahlreichen Berliner Nachtclubs aufgetreten. Soroa hostet regelmäßig Karaoke-Abende in der Neuköllner Tennis Bar.

Phoenix Chase-Meares ist ein*e nicht-binäre*r transqueere*r Künstler*in aus Großbritannien. Chase-Meares schreibt, inszeniert und entwickelt Theater- und Filmproduktionen in Europa, Südafrika und Lateinamerika, die Tanz, Theater, Drag und Rave-Kultur verbinden. Phoenix Chase-Meares organisiert als Mitbegründer*in von The Soul Sauna Veranstaltungen zu Themen im Zusammenhang mit Schwarzer und queerer Gemeinschaft. Zentrum des künstlerischen Schaffens ist das Anliegen, Geschichten sichtbar zu machen und eine Philosophie von Freude und Sanftheit zu teilen.

Florencia Martina arbeitet mit Bewegung sowie mit Druckgrafik, Zeichnung und Textilien. Sie hat einen B.A. in Contemporary Dance sowie einen M.A. in Szenografie. Als Tänzerin und Performerin ar-beitet sie u.a. mit der Kompanie United-C zusammen. Darüber hinaus war sie an Choreografien von Doris Uhlich, Joan Jonas, Esther Siddiqui, BodyTalk, Sandra Man und Moritz Majce, Rick Nodine, Igor & Moreno, Clement Layes, Anders Duckworth, Protein Dance, José Vidal, Annelie André und Julia Färber beteiligt.

Pia Achternkamp (loh) ist Komponistin, Klangkünstlerin und Multiinstrumentalistin. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich an den Schnittstellen von Musik, darstellender Kunst, Sprache und bildender Kunst. Achternkamp versteht Klang als zeitbasiertes Medium und spielt ihre Musik in der Zusammenarbeit mit Performer*innen meist live und improvisiert. Darüber hinaus gilt ihre künstlerische Faszination der Radiokunst. Sie erforscht experimentelle Radiofor-mate von Cashmere Radio, Nomadic Radio und Radio Relativa.

 

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 60 Minuten

Rahmenprogramm
Im Anschluss an die Vorstellung am Samstag, 19. Dezember, findet ein Artist Talk statt.

Audiodeskription und Tastführung
Am Fr, 18. Dezember finden eine Tastführung und Audiodeskription statt. Die Tastführung beginnt um 17.30 Uhr. Wir bitten um Anmeldung per Telefon unter +49 (0)30 288788588 oder per E-Mail ticket@radialsystem.de.

Relaxed Performance
Relaxed Performances heißen alle Besucher*innen willkommen, für die herkömmliche Konventionen in Veranstaltungen eine Barriere darstellen. Sie schaffen eine entspannte und zugängliche Atmosphäre. Beispielsweise durch offene Türen zum Vorstellungsraum, gedimmtes Licht während der Performance, flexible Sitzgelegenheiten sowie eine Möglichkeit zum Early Boarding. Bewegungen und Geräusche aus dem Publikum sind ausdrücklich willkommen. Die Besucher*innen können den Raum während der Vorstellung jederzeit verlassen und wieder betreten.

Credits

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Eine Produktion von Julia B. Laperrière in Koproduktion mit dem Radialsystem und der Tanzfabrik, mit Unterstützung von Diorama - Jefta van Dinther. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Radialstiftung. 

Mit Dank an Nicole Schuchardt, Nica Berndt-Caccivio, Rayne und Ewa Dziarnowska for Exercising Joy, die Studierenden des TanzIntensiv Programm für die Inspiration, das Vertrauen und die Versuche, Ghyslaine Gau für die Befreiung des Beckens und dem Team des Radialsystems für die ununterbrochene Unterstützung und den Enthusiamus.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.

 

Credits

Eine Produktion von Julia B. Laperrière in Koproduktion mit dem Radialsystem und der Tanzfabrik, mit Unterstützung von Diorama - Jefta van Dinther. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Radialstiftung. 

Mit Dank an Nicole Schuchardt, Nica Berndt-Caccivio, Rayne und Ewa Dziarnowska for Exercising Joy, die Studierenden des TanzIntensiv Programm für die Inspiration, das Vertrauen und die Versuche, Ghyslaine Gau für die Befreiung des Beckens und dem Team des Radialsystems für die ununterbrochene Unterstützung und den Enthusiamus.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.

 

Was wäre, wenn Freude unsere stärkste Form des Widerstands wäre? Wenn wir Tanzen nicht trotz, sondern gerade wegen unserer Erschöpfung, unserer Wut und unserer Trauer als Akt radikaler Hoffnung begreifen? In ihrer Performance „Hopepunk“, die im Dezember im Radialsystem Premiere feiert, erkunden die Choreografin Julia B. Laperrière, vier Tänzer*innen und eine Musikerin die Frage, wie sich zunehmender Apathie, Einsamkeit und Angst mit Schweiß, Rhythmus und Verletzlichkeit begegnen lässt: Ein choreografisches Manifest, das Freude als Widerstand feiert.

Auf der Bühne treffen Körper aufeinander, die schwitzen, sich im und gegen den Takt bewegen, scheitern und immer wieder nach Verbindungen suchen. Inspiriert von hybriden Bewegungspraktiken aus Clubkultur, Groove und somatischen Ansätzen entfaltet sich ein dynamisches Zusammenspiel zwischen individueller Erfahrung und gemeinsamen Handeln. „Hopepunk“ versteht Tanz als geteilte Ressource und verkörperte Strategie für freudigen Protest und kollektive Fürsorge. Hoffnung wird  damit zu einer aktiven Praxis, die sich miteinander einüben lässt.

„Hopepunk“ wird im Rahmen der :LOVE:-Kooperation zwischen der Tanzfabrik Berlin und Radialsystem in den Räumen des Radialsystems gezeigt. Mit der Initiative „Radialsystem ♥ Tanzfabrik“ kooperieren die beiden Institutionen, um gezielt die Präsentationsbedingungen von Tanzschaffenden zu verbessern.

Cast

Konzept und Choreografie
Julia B. Laperrière

Ko-Choreografie und Performance
Florencia Martina
Soroa Lear
Phoenix Chase-Meares
Alen Nsambu

Ton und Performance
Pia Achternkamp

Licht und Raum
Sandra E. Blatterer

Kostüm
Cristina Nyffeler

Outside Eye
Siegmar Zacharias

Probenleitung
Rachell Bo Clark

Produktion
Paula Häfele

Distribution
Astrid Rostaing

Audiodeskription und Tastführung
Swantje Henke

Biografien

Julia B. Laperrière ist eine französisch-kanadische Choreografin und Performerin. Sie arbeitet zwischen Deutschland, Frankreich und Kanada. Der Mix aus verschiedenen künstlerischen und identitätsbezogenen Praktiken, Sprachen und Genres ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Sie hat einen MA in Choreografie von Master Exerce/ICI-CCN. Laperrière arbeitet aus queer-feministischer Perspektive und interessiert sich insbesondere für den weiblichen Blick und die Möglichkeiten ‚gefährlicher Tänze‘ und neuer Intimitäten. Ihre Arbeiten werden in Deutschland, Frankreich, Kanada und Norwegen gezeigt. Laperrière unterrichtet u.a. an der Tanzfabrik Berlin, Université Paul-Valéry und der Universität Osnabrück.

Der Choreograf und Performer Alen Nsambu (1998) lebt in Helsinki. Er hat einen B.A. in Tanz und Choreografie. Alen Nsambu kooperiert international mit Künstler*innen wie Alma Söderberg, Sonya Lindfors, Marie Topp, WAUHAUS und Young Boy Dancing Group und ist u.a. am Finnischen Nationaltheater sowie am Stadttheater Helsinki aufgetreten. Im Zentrum von Alen Nsambus künstlerischer Praxis steht die Frage, wie unterschiedlichen Körpern verschiedene Grade von Sichtbarkeit, Opazität und Transparenz zugestanden werden. Nsambu war einer der Aerowaves Twenty25 Artists.

Die queere kubanisch-amerikanische Tänzerin, Performerin und Autorin Soroa Lear versteht Performance als Möglichkeit, Herzen zu brechen und Menschen zum Lachen zu bringen, Sie interessiert sich für Storytelling, Camp und Absurdität. Lear hat u.a. für die Staatsoper Berlin, Deva Schubert, Sebastian Abarbanell, Aru Ray Tormann und Wojciech Kosma gearbeitet und ist in der Schwankhalle Bremen, dem Haus der Kulturen der Welt, der Berlinischen Galerie und den Sophiensælen sowie in zahlreichen Berliner Nachtclubs aufgetreten. Soroa hostet regelmäßig Karaoke-Abende in der Neuköllner Tennis Bar.

Phoenix Chase-Meares ist ein*e nicht-binäre*r transqueere*r Künstler*in aus Großbritannien. Chase-Meares schreibt, inszeniert und entwickelt Theater- und Filmproduktionen in Europa, Südafrika und Lateinamerika, die Tanz, Theater, Drag und Rave-Kultur verbinden. Phoenix Chase-Meares organisiert als Mitbegründer*in von The Soul Sauna Veranstaltungen zu Themen im Zusammenhang mit Schwarzer und queerer Gemeinschaft. Zentrum des künstlerischen Schaffens ist das Anliegen, Geschichten sichtbar zu machen und eine Philosophie von Freude und Sanftheit zu teilen.

Florencia Martina arbeitet mit Bewegung sowie mit Druckgrafik, Zeichnung und Textilien. Sie hat einen B.A. in Contemporary Dance sowie einen M.A. in Szenografie. Als Tänzerin und Performerin ar-beitet sie u.a. mit der Kompanie United-C zusammen. Darüber hinaus war sie an Choreografien von Doris Uhlich, Joan Jonas, Esther Siddiqui, BodyTalk, Sandra Man und Moritz Majce, Rick Nodine, Igor & Moreno, Clement Layes, Anders Duckworth, Protein Dance, José Vidal, Annelie André und Julia Färber beteiligt.

Pia Achternkamp (loh) ist Komponistin, Klangkünstlerin und Multiinstrumentalistin. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich an den Schnittstellen von Musik, darstellender Kunst, Sprache und bildender Kunst. Achternkamp versteht Klang als zeitbasiertes Medium und spielt ihre Musik in der Zusammenarbeit mit Performer*innen meist live und improvisiert. Darüber hinaus gilt ihre künstlerische Faszination der Radiokunst. Sie erforscht experimentelle Radiofor-mate von Cashmere Radio, Nomadic Radio und Radio Relativa.

 

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