Zweiland
Sasha Waltz
Tanz
Ticketpreise
42 Euro ermäßigt 30 Euro
36 Euro ermäßigt 26 Euro
28 Euro ermäßigt 20 Euro
16 Euro
Ticketpreise
42 Euro ermäßigt 30 Euro
36 Euro ermäßigt 26 Euro
28 Euro ermäßigt 20 Euro
16 Euro
Ticketpreise
42 Euro ermäßigt 30 Euro
36 Euro ermäßigt 26 Euro
28 Euro ermäßigt 20 Euro
16 Euro
Ticketpreise
42 Euro ermäßigt 30 Euro
36 Euro ermäßigt 26 Euro
28 Euro ermäßigt 20 Euro
16 Euro
Ticketpreise
42 Euro ermäßigt 30 Euro
36 Euro ermäßigt 26 Euro
28 Euro ermäßigt 20 Euro
16 Euro
Furioser Tanz und poetische Bilder: Vor einer symbolischen Mauer leuchten rhythmische, energiegeladene Bewegungssequenzen die pulsierenden Vibes einer Straße aus. Fast exakt 30 Jahre jung ist das Stück „Zweiland“ von Sasha Waltz. In der temporeichen wie surrealen Choreografie zu „Bildern aus Deutschland“ – und zu Grenzen und deren Überwindung – treffen ins Absurde gekippte Alltagssituationen auf Charakterstudien und märchenhafte Bilder. Sieben Performer*innen interpretieren deutsche Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten und lassen Musik und Tanz zu einer Einheit verschmelzen.
„Zweiland“ heißt das Stück fast prophetisch, nicht „Einland“. Die spektakuläre, vieldeutige Produktion kehrt nach der Wiederaufnahme im August 2026 erneut zurück ins Radialsystem – eine neue Tanzgeneration katapultiert das ikonische Stück ins Hier und Jetzt.
Besuchshinweise
Dauer
Ca. 65 Minuten
Sprache
Die Lieder werden in deutscher Sprache gesungen.
Content Note
Die Vorstellung enthält Szenen, die als abstrakte Darstellung sexualisierter Gewalt interpretiert werden könnten.
Cast
Regie und Choreografie
Sasha Waltz
Bühnenbild
Thomas Schenk
Sasha Waltz
Kostüm
Sasha Waltz & Guests
Annette Bätz
Musikalisches Arrangement
Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
Licht
Martin Hauk
Tanz
Sasha Waltz & Guests
Re-Staging und Probenleitung
Nicola Mascia
Cast
Regie und Choreografie
Sasha Waltz
Bühnenbild
Thomas Schenk
Sasha Waltz
Kostüm
Sasha Waltz & Guests
Annette Bätz
Musikalisches Arrangement
Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
Licht
Martin Hauk
Tanz
Sasha Waltz & Guests
Re-Staging und Probenleitung
Nicola Mascia
Biografien
Die Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig in Berlin gegründet und feierte im Jahr 2023 30-jähriges Bestehen. Bis heute haben zahlreiche Künstler*innen und Ensembles aus Architektur, Bildender Kunst, Choreografie, Film, Design, Literatur, Mode und Musik aus mehr als 60 Ländern in über 100 Produktionen, „Dialoge“-Projekten und Filmen als „Guests“ mitgewirkt. Sasha Waltz & Guests arbeitet in einem internationalen und nationalen, sich ständig weiter entwickelnden Netz von Produktions- und Gastspielpartnern und war seit seiner Gründung bereits an über 300 internationalen Aufführungsorten und Festivals in über 50 Ländern und 180 Städten zu erleben. Aus dem derzeit 12 aktive Produktionen umfassenden Repertoire zeigt die Compagnie ca. 80 Vorstellungen pro Jahr. In Berlin kooperiert die Compagnie mit einer großen Bandbreite von Einrichtungen wie Stadttheatern, Opernhäusern und Museen und hat zur Gründung neuer Kulturinstitutionen beigetragen (Sophiensæle 1996, St. Elisabeth Kirche 2004, Radialsystem 2006). 2013 wurde die Compagnie zum „Kulturbotschafter der Europäischen Union“ ernannt. 2014 ehrte der Fonds Darstellende Künste Sasha Waltz & Guests mit dem „george tabori ehrenpreis“. Neben dem Berliner Spielbetrieb, nationalen wie internationalen
Gastspielen und der Repertoirepflege ist Sasha Waltz & Guests auch sehr aktiv im Bereich „Education & Community“ – ausgehend von der seit 2006 bestehenden Kinder- und Jugendtanzcompany, der seit 2016 aktiven Plattform „ZUHÖREN – Dritter Raum für Kunst und Politik“ und verschiedenen Angeboten im Bereich Wissenstransfer. Mit der Arbeit „In C“, basierend auf Terry Rileys gleichnamiger und offener Komposition, entwickelt sich seit Frühjahr 2021 ein eigenes System mit international wachsender Community: Das choreografische Material wurde in Video-Tutorials festgehalten, um einen einfachen Wissenstransfer zu ermöglichen. Dadurch entstanden und entstehen weltweit partizipative, diverse, internationale und nachhaltige „In C“-Projekte, Workshop-Formate und immer neue Strukturen. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Sasha Waltz ist Choreografin, Tänzerin und Regisseurin. Sie studierte Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründete sie 1993 die Compagnie Sasha Waltz & Guests. Sie ist Mitbegründerin der Sophiensæle (1996) sowie des Radialsystems (2006) in Berlin. Von 1999 bis 2004 war sie Mitglied der Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz. Die Erschließung innovativer, spartenübergreifender Aufführungs- und Kreationsformen ist ein wichtiger Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit, in der sie einen Bogen schlägt von international bekannten Tanzstücken wie der „Travelogue“-Trilogie (1993/1995) oder „Körper“ (2000) über choreografische Opern („Dido & Aeneas“, 2005) und forschende Dialoge-Projekte (wie „Dialoge 09 – Neues Museum“) bis hin zu aktuellen Arbeiten wie „SYM-PHONIE MMXX“ (2022) oder „Beethoven 7“ (2023), deren zentrales Moment die Verschmelzung von Choreografie und Musik ist. Zum 300. Jubiläum der Uraufführung inszeniert sie die „Johannes-Passion“ (BWV 245) von Johann Sebastian Bach im Frühjahr 2024 als eine universelle, zeitlose Erzählung über die menschliche Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung auch jenseits ihres religiösen Ursprungs.
Parallel engagiert Sasha Waltz sich für den Transfer tänzerischen Wissens und den Tanz als Medium der sozialen und gesellschaftspolitischen Verständigung. Für ihre besonderen Leistungen erhielt Sasha Waltz 2011 das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Seit Juni 2013 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Im Jahr 2021 wurde die Choreografin vom französischen Kulturministerium zum „Commandeur des Arts et Lettres“ ernannt, der höchsten Kategorie dieses Ordens. 2024 wurde Sasha Waltz mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Im Mai 2025 wurde Sasha Waltz der Helmut-Schmidt-Zukunftspreis verliehen; diese Auszeichnung ehrt international Persönlichkeiten, die mit ihrem bedeutenden Wirken für Demokratie und Gemeinwohl stehen.
Biografien
Die Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig in Berlin gegründet und feierte im Jahr 2023 30-jähriges Bestehen. Bis heute haben zahlreiche Künstler*innen und Ensembles aus Architektur, Bildender Kunst, Choreografie, Film, Design, Literatur, Mode und Musik aus mehr als 60 Ländern in über 100 Produktionen, „Dialoge“-Projekten und Filmen als „Guests“ mitgewirkt. Sasha Waltz & Guests arbeitet in einem internationalen und nationalen, sich ständig weiter entwickelnden Netz von Produktions- und Gastspielpartnern und war seit seiner Gründung bereits an über 300 internationalen Aufführungsorten und Festivals in über 50 Ländern und 180 Städten zu erleben. Aus dem derzeit 12 aktive Produktionen umfassenden Repertoire zeigt die Compagnie ca. 80 Vorstellungen pro Jahr. In Berlin kooperiert die Compagnie mit einer großen Bandbreite von Einrichtungen wie Stadttheatern, Opernhäusern und Museen und hat zur Gründung neuer Kulturinstitutionen beigetragen (Sophiensæle 1996, St. Elisabeth Kirche 2004, Radialsystem 2006). 2013 wurde die Compagnie zum „Kulturbotschafter der Europäischen Union“ ernannt. 2014 ehrte der Fonds Darstellende Künste Sasha Waltz & Guests mit dem „george tabori ehrenpreis“. Neben dem Berliner Spielbetrieb, nationalen wie internationalen
Gastspielen und der Repertoirepflege ist Sasha Waltz & Guests auch sehr aktiv im Bereich „Education & Community“ – ausgehend von der seit 2006 bestehenden Kinder- und Jugendtanzcompany, der seit 2016 aktiven Plattform „ZUHÖREN – Dritter Raum für Kunst und Politik“ und verschiedenen Angeboten im Bereich Wissenstransfer. Mit der Arbeit „In C“, basierend auf Terry Rileys gleichnamiger und offener Komposition, entwickelt sich seit Frühjahr 2021 ein eigenes System mit international wachsender Community: Das choreografische Material wurde in Video-Tutorials festgehalten, um einen einfachen Wissenstransfer zu ermöglichen. Dadurch entstanden und entstehen weltweit partizipative, diverse, internationale und nachhaltige „In C“-Projekte, Workshop-Formate und immer neue Strukturen. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Sasha Waltz ist Choreografin, Tänzerin und Regisseurin. Sie studierte Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründete sie 1993 die Compagnie Sasha Waltz & Guests. Sie ist Mitbegründerin der Sophiensæle (1996) sowie des Radialsystems (2006) in Berlin. Von 1999 bis 2004 war sie Mitglied der Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz. Die Erschließung innovativer, spartenübergreifender Aufführungs- und Kreationsformen ist ein wichtiger Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit, in der sie einen Bogen schlägt von international bekannten Tanzstücken wie der „Travelogue“-Trilogie (1993/1995) oder „Körper“ (2000) über choreografische Opern („Dido & Aeneas“, 2005) und forschende Dialoge-Projekte (wie „Dialoge 09 – Neues Museum“) bis hin zu aktuellen Arbeiten wie „SYM-PHONIE MMXX“ (2022) oder „Beethoven 7“ (2023), deren zentrales Moment die Verschmelzung von Choreografie und Musik ist. Zum 300. Jubiläum der Uraufführung inszeniert sie die „Johannes-Passion“ (BWV 245) von Johann Sebastian Bach im Frühjahr 2024 als eine universelle, zeitlose Erzählung über die menschliche Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung auch jenseits ihres religiösen Ursprungs.
Parallel engagiert Sasha Waltz sich für den Transfer tänzerischen Wissens und den Tanz als Medium der sozialen und gesellschaftspolitischen Verständigung. Für ihre besonderen Leistungen erhielt Sasha Waltz 2011 das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Seit Juni 2013 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Im Jahr 2021 wurde die Choreografin vom französischen Kulturministerium zum „Commandeur des Arts et Lettres“ ernannt, der höchsten Kategorie dieses Ordens. 2024 wurde Sasha Waltz mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Im Mai 2025 wurde Sasha Waltz der Helmut-Schmidt-Zukunftspreis verliehen; diese Auszeichnung ehrt international Persönlichkeiten, die mit ihrem bedeutenden Wirken für Demokratie und Gemeinwohl stehen.
Besuchshinweise
Dauer
Ca. 65 Minuten
Sprache
Die Lieder werden in deutscher Sprache gesungen.
Content Note
Die Vorstellung enthält Szenen, die als abstrakte Darstellung sexualisierter Gewalt interpretiert werden könnten.
Credits
Das Stück wurde von und mit den Tänzer*innen Luc Dunberry, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Klaus Jürgens, Nicola Mascia, Vivianne Rodrigues de Brito, Takako Suzuki und Laurie Young entwickelt.
Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests und Sophiensæle in Koproduktion mit Berliner Festspiele GmbH, Grand Theatre Groningen, der Schauburg München und Staatsschauspiel Dresden. Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Sasha Waltz & Guests werden gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.
Credits
Das Stück wurde von und mit den Tänzer*innen Luc Dunberry, Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola, Klaus Jürgens, Nicola Mascia, Vivianne Rodrigues de Brito, Takako Suzuki und Laurie Young entwickelt.
Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests und Sophiensæle in Koproduktion mit Berliner Festspiele GmbH, Grand Theatre Groningen, der Schauburg München und Staatsschauspiel Dresden. Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Sasha Waltz & Guests werden gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.
Furioser Tanz und poetische Bilder: Vor einer symbolischen Mauer leuchten rhythmische, energiegeladene Bewegungssequenzen die pulsierenden Vibes einer Straße aus. Fast exakt 30 Jahre jung ist das Stück „Zweiland“ von Sasha Waltz. In der temporeichen wie surrealen Choreografie zu „Bildern aus Deutschland“ – und zu Grenzen und deren Überwindung – treffen ins Absurde gekippte Alltagssituationen auf Charakterstudien und märchenhafte Bilder. Sieben Performer*innen interpretieren deutsche Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten und lassen Musik und Tanz zu einer Einheit verschmelzen.
„Zweiland“ heißt das Stück fast prophetisch, nicht „Einland“. Die spektakuläre, vieldeutige Produktion kehrt nach der Wiederaufnahme im August 2026 erneut zurück ins Radialsystem – eine neue Tanzgeneration katapultiert das ikonische Stück ins Hier und Jetzt.
Cast
Regie und Choreografie
Sasha Waltz
Bühnenbild
Thomas Schenk
Sasha Waltz
Kostüm
Sasha Waltz & Guests
Annette Bätz
Musikalisches Arrangement
Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola
Licht
Martin Hauk
Tanz
Sasha Waltz & Guests
Re-Staging und Probenleitung
Nicola Mascia
Biografien
Die Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig in Berlin gegründet und feierte im Jahr 2023 30-jähriges Bestehen. Bis heute haben zahlreiche Künstler*innen und Ensembles aus Architektur, Bildender Kunst, Choreografie, Film, Design, Literatur, Mode und Musik aus mehr als 60 Ländern in über 100 Produktionen, „Dialoge“-Projekten und Filmen als „Guests“ mitgewirkt. Sasha Waltz & Guests arbeitet in einem internationalen und nationalen, sich ständig weiter entwickelnden Netz von Produktions- und Gastspielpartnern und war seit seiner Gründung bereits an über 300 internationalen Aufführungsorten und Festivals in über 50 Ländern und 180 Städten zu erleben. Aus dem derzeit 12 aktive Produktionen umfassenden Repertoire zeigt die Compagnie ca. 80 Vorstellungen pro Jahr. In Berlin kooperiert die Compagnie mit einer großen Bandbreite von Einrichtungen wie Stadttheatern, Opernhäusern und Museen und hat zur Gründung neuer Kulturinstitutionen beigetragen (Sophiensæle 1996, St. Elisabeth Kirche 2004, Radialsystem 2006). 2013 wurde die Compagnie zum „Kulturbotschafter der Europäischen Union“ ernannt. 2014 ehrte der Fonds Darstellende Künste Sasha Waltz & Guests mit dem „george tabori ehrenpreis“. Neben dem Berliner Spielbetrieb, nationalen wie internationalen
Gastspielen und der Repertoirepflege ist Sasha Waltz & Guests auch sehr aktiv im Bereich „Education & Community“ – ausgehend von der seit 2006 bestehenden Kinder- und Jugendtanzcompany, der seit 2016 aktiven Plattform „ZUHÖREN – Dritter Raum für Kunst und Politik“ und verschiedenen Angeboten im Bereich Wissenstransfer. Mit der Arbeit „In C“, basierend auf Terry Rileys gleichnamiger und offener Komposition, entwickelt sich seit Frühjahr 2021 ein eigenes System mit international wachsender Community: Das choreografische Material wurde in Video-Tutorials festgehalten, um einen einfachen Wissenstransfer zu ermöglichen. Dadurch entstanden und entstehen weltweit partizipative, diverse, internationale und nachhaltige „In C“-Projekte, Workshop-Formate und immer neue Strukturen. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Sasha Waltz ist Choreografin, Tänzerin und Regisseurin. Sie studierte Tanz und Choreografie in Amsterdam und New York. Gemeinsam mit Jochen Sandig gründete sie 1993 die Compagnie Sasha Waltz & Guests. Sie ist Mitbegründerin der Sophiensæle (1996) sowie des Radialsystems (2006) in Berlin. Von 1999 bis 2004 war sie Mitglied der Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz. Die Erschließung innovativer, spartenübergreifender Aufführungs- und Kreationsformen ist ein wichtiger Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit, in der sie einen Bogen schlägt von international bekannten Tanzstücken wie der „Travelogue“-Trilogie (1993/1995) oder „Körper“ (2000) über choreografische Opern („Dido & Aeneas“, 2005) und forschende Dialoge-Projekte (wie „Dialoge 09 – Neues Museum“) bis hin zu aktuellen Arbeiten wie „SYM-PHONIE MMXX“ (2022) oder „Beethoven 7“ (2023), deren zentrales Moment die Verschmelzung von Choreografie und Musik ist. Zum 300. Jubiläum der Uraufführung inszeniert sie die „Johannes-Passion“ (BWV 245) von Johann Sebastian Bach im Frühjahr 2024 als eine universelle, zeitlose Erzählung über die menschliche Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung auch jenseits ihres religiösen Ursprungs.
Parallel engagiert Sasha Waltz sich für den Transfer tänzerischen Wissens und den Tanz als Medium der sozialen und gesellschaftspolitischen Verständigung. Für ihre besonderen Leistungen erhielt Sasha Waltz 2011 das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Seit Juni 2013 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Im Jahr 2021 wurde die Choreografin vom französischen Kulturministerium zum „Commandeur des Arts et Lettres“ ernannt, der höchsten Kategorie dieses Ordens. 2024 wurde Sasha Waltz mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Im Mai 2025 wurde Sasha Waltz der Helmut-Schmidt-Zukunftspreis verliehen; diese Auszeichnung ehrt international Persönlichkeiten, die mit ihrem bedeutenden Wirken für Demokratie und Gemeinwohl stehen.


