It Takes a Broken Voice

Embodied Practice mit Sorour Darabi im Rahmen der Reihe „wielding fissures – carving cracks in the surface of the now“

Workshop

Porträt des Künstlers

© Sorour Darabi

Foto des Künstlers, von Wasser umgeben.

© Matthieu Croisier

Anmeldung

Ticketpreise

Eintritt frei
Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Als Auftakt der neuen Reihe wielding fissures – carving cracks in the surface of the now im Radialsystem präsentiert der iranische Choreograf Sorour Darabi die Deutschlandpremiere von Mille et Une Nuits. Die performative Oper gibt Stimmen einen Raum, die von alten Mythen an den Rand gedrängt wurden. Als thematischen Einstieg bietet der Künstler mit „It Takes a Broken Voice“ allen an Tanz- und Stimmarbeit Interessierten an, ausgewählte Momente aus dem Entstehungsprozess
des Stücks „Mille et Une Nuits“ zu erkunden.

Vor einigen Jahren hat Sorour Darabi begonnen, die Arbeit mit der Stimme in seine choreografischen Prozesse zu integrieren. Für „Mille et Une Nuits“ arbeitete er mit Henry Brown zusammen, einem transmaskulinen Opernsänger und Forscher, der sich auf Transstimmen in der Oper spezialisiert hat. Gemeinsam begannen sie eine intensive Stimmarbeit mit allen Performer*innen.

In dieser „Embodied Practice“-Session lädt Sorour Darabi die Teilnehmenden ein, an einer transfreundlichen Stimmästhetik zu arbeiten. Dabei steht die Kreativität und die Art und Weise im Vordergrund, wie die Erfahrung stimmlicher Transition – insbesondere im Zusammenhang mit einer Hormontherapie – unsere Beziehung zum Körper und zur Stimme verändern und bereichern kann.

Besuchshinweise

„It Takes a Broken Voice“ richtet sich an Tanzschaffende und alle an Stimmarbeit Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In englischer Sprache.

Cast

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Leitung
Sorour Darabi

Cast

Leitung
Sorour Darabi

Biografien

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Der transdisziplinäre Künstler Sorour Darabi aus Shiraz im Iran lebt seit 2013 in Paris. Im Iran war er aktives Mitglied des Untergrundvereins ICCD; seine Werke wurden auf dem Festival Untimely in Teheran präsentiert. Seit 2016 werden seine Werke weltweit an wichtigen künstlerischen Spielstätten und auf Festivals gezeigt, u.a. dem Palais de Tokyo (Paris), ImPulsTanz (Wien), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Centre Georges Pompidou (Paris), Fondation Lafayette Anticipations (Paris), Festival Montpellier Danse (Montpellier), Zürcher Theater Spektakel (Zürich), Tanzquartier (Wien), Tanztage Festival (Berlin), BIPOD Festival (Beirut). Sorour Darabis Arbeit ist inspiriert von Poesie und Literatur und beschäftigt sich mit der Neuerfindung der persischen Tanzkultur und einem zeitgenössischen Verständnis der Queer-Kultur im vormodernen Iran. Seine Kreationen thematisieren gesellschaftspolitische Fragen und reflektieren Begehren, Kultur, Widerstand und das Potenzial klassischer Formen, zeitgenössische Anliegen zu erkunden. 2024 entstand sein erstes zeitgenössisches lyrisches Werk „Mille et Une Nuits“. Derzeit bereitet er seine zweite kollektive Kreation, „MAJNÛN“ vor (UA 2028), die dieses Jahr in einer Trio-Version präsentiert wird. Weitere Werke der letzten Jahre sind u.a. „From the Throat to the Dawn“ (2022), „Natural Drama“ (2021), „Mowgli“ (2020), „Savusun“ (2018) und „Farci.e“ (2016). Parallel zu seinen Choreografien leitet Sorour Darabi Workshops für Amateur- und Profi-Künstler*innen und -Tänzer*innen. 2023 gründete er in Paris seine eigene Compagnie DEEPDAWN.
 

Biografien

Der transdisziplinäre Künstler Sorour Darabi aus Shiraz im Iran lebt seit 2013 in Paris. Im Iran war er aktives Mitglied des Untergrundvereins ICCD; seine Werke wurden auf dem Festival Untimely in Teheran präsentiert. Seit 2016 werden seine Werke weltweit an wichtigen künstlerischen Spielstätten und auf Festivals gezeigt, u.a. dem Palais de Tokyo (Paris), ImPulsTanz (Wien), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Centre Georges Pompidou (Paris), Fondation Lafayette Anticipations (Paris), Festival Montpellier Danse (Montpellier), Zürcher Theater Spektakel (Zürich), Tanzquartier (Wien), Tanztage Festival (Berlin), BIPOD Festival (Beirut). Sorour Darabis Arbeit ist inspiriert von Poesie und Literatur und beschäftigt sich mit der Neuerfindung der persischen Tanzkultur und einem zeitgenössischen Verständnis der Queer-Kultur im vormodernen Iran. Seine Kreationen thematisieren gesellschaftspolitische Fragen und reflektieren Begehren, Kultur, Widerstand und das Potenzial klassischer Formen, zeitgenössische Anliegen zu erkunden. 2024 entstand sein erstes zeitgenössisches lyrisches Werk „Mille et Une Nuits“. Derzeit bereitet er seine zweite kollektive Kreation, „MAJNÛN“ vor (UA 2028), die dieses Jahr in einer Trio-Version präsentiert wird. Weitere Werke der letzten Jahre sind u.a. „From the Throat to the Dawn“ (2022), „Natural Drama“ (2021), „Mowgli“ (2020), „Savusun“ (2018) und „Farci.e“ (2016). Parallel zu seinen Choreografien leitet Sorour Darabi Workshops für Amateur- und Profi-Künstler*innen und -Tänzer*innen. 2023 gründete er in Paris seine eigene Compagnie DEEPDAWN.
 

Besuchshinweise

„It Takes a Broken Voice“ richtet sich an Tanzschaffende und alle an Stimmarbeit Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In englischer Sprache.

Credits

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Die Reihe „wielding fissures“ ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen der Spartenoffenen Förderung.
Mit Unterstützung der Radial Stiftung.

Credits

Die Reihe „wielding fissures“ ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen der Spartenoffenen Förderung.
Mit Unterstützung der Radial Stiftung.

Als Auftakt der neuen Reihe wielding fissures – carving cracks in the surface of the now im Radialsystem präsentiert der iranische Choreograf Sorour Darabi die Deutschlandpremiere von Mille et Une Nuits. Die performative Oper gibt Stimmen einen Raum, die von alten Mythen an den Rand gedrängt wurden. Als thematischen Einstieg bietet der Künstler mit „It Takes a Broken Voice“ allen an Tanz- und Stimmarbeit Interessierten an, ausgewählte Momente aus dem Entstehungsprozess
des Stücks „Mille et Une Nuits“ zu erkunden.

Vor einigen Jahren hat Sorour Darabi begonnen, die Arbeit mit der Stimme in seine choreografischen Prozesse zu integrieren. Für „Mille et Une Nuits“ arbeitete er mit Henry Brown zusammen, einem transmaskulinen Opernsänger und Forscher, der sich auf Transstimmen in der Oper spezialisiert hat. Gemeinsam begannen sie eine intensive Stimmarbeit mit allen Performer*innen.

In dieser „Embodied Practice“-Session lädt Sorour Darabi die Teilnehmenden ein, an einer transfreundlichen Stimmästhetik zu arbeiten. Dabei steht die Kreativität und die Art und Weise im Vordergrund, wie die Erfahrung stimmlicher Transition – insbesondere im Zusammenhang mit einer Hormontherapie – unsere Beziehung zum Körper und zur Stimme verändern und bereichern kann.

Cast

Leitung
Sorour Darabi

Biografien

Der transdisziplinäre Künstler Sorour Darabi aus Shiraz im Iran lebt seit 2013 in Paris. Im Iran war er aktives Mitglied des Untergrundvereins ICCD; seine Werke wurden auf dem Festival Untimely in Teheran präsentiert. Seit 2016 werden seine Werke weltweit an wichtigen künstlerischen Spielstätten und auf Festivals gezeigt, u.a. dem Palais de Tokyo (Paris), ImPulsTanz (Wien), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), Centre Georges Pompidou (Paris), Fondation Lafayette Anticipations (Paris), Festival Montpellier Danse (Montpellier), Zürcher Theater Spektakel (Zürich), Tanzquartier (Wien), Tanztage Festival (Berlin), BIPOD Festival (Beirut). Sorour Darabis Arbeit ist inspiriert von Poesie und Literatur und beschäftigt sich mit der Neuerfindung der persischen Tanzkultur und einem zeitgenössischen Verständnis der Queer-Kultur im vormodernen Iran. Seine Kreationen thematisieren gesellschaftspolitische Fragen und reflektieren Begehren, Kultur, Widerstand und das Potenzial klassischer Formen, zeitgenössische Anliegen zu erkunden. 2024 entstand sein erstes zeitgenössisches lyrisches Werk „Mille et Une Nuits“. Derzeit bereitet er seine zweite kollektive Kreation, „MAJNÛN“ vor (UA 2028), die dieses Jahr in einer Trio-Version präsentiert wird. Weitere Werke der letzten Jahre sind u.a. „From the Throat to the Dawn“ (2022), „Natural Drama“ (2021), „Mowgli“ (2020), „Savusun“ (2018) und „Farci.e“ (2016). Parallel zu seinen Choreografien leitet Sorour Darabi Workshops für Amateur- und Profi-Künstler*innen und -Tänzer*innen. 2023 gründete er in Paris seine eigene Compagnie DEEPDAWN.
 

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