Embodied Practices – Talk über Körperwissen

mit Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra

Gespräch

Perlenvorhang mit der Aufschrift „EBONY DELUXE“ in einem Flur mit Pflanzen und gefliestem Boden

© Laura Campaz

Porträt von Julieth Morales in blauer traditioneller Kleidung mit Hut vor hellem Hintergrund

© Julieth Morales

Zwei Personen dokumentieren eine Installation aus Früchten und Naturmaterialien in einem Innenraum mit Stadtblick.

© Jenny Diaz Munoz

Maque Pereyra in einem transparenten Kleid lehnt an einer steinernen Brüstung im Freien, vor Bäumen und Wohngebäuden.

© Camilo Glavis

Körperwissen ist eine situierte, lebendige Praxis. Es entsteht in Bewegungen, Ritualen und sinnlichen Erfahrungen und prägt, wie Menschen erinnern, Beziehungen gestalten und sich in der Welt verorten. Im gemeinsamen Tun wird es weitergegeben, bewahrt und zugleich verändert, mit den Körpern, Orten und Begegnungen, die es tragen.

Am 31. Oktober treffen im Rahmen von „Embodied Practices“ die künstlerischen und kuratorischen Praxen von Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra aufeinander.

Laura Campaz verbindet aus afrokolumbianischer Perspektive die Arbeit mit Bildarchiven, digitale Technologien und spekulative Imagination. Julieth Morales deutet als Misak-Künstlerin körperliche und rituelle Praktiken neu und befragt dabei koloniale Einflüsse und traditionelle Geschlechterrollen. Ausgehend von Ritualen und Affekten verbindet Jenny M. Díaz Muñoz in kollaborativen Forschungs- und Gestaltungsprozessen Kunst und Politik mit Erinnerungsarbeit. Maque Pereyra eröffnet mit der von ihr entwickelten Praxis Yoggaton Zugänge zu verkörpertem Wissen durch Lust, Sinnlichkeit und Spiritualität.

Im Dialog fragen sie, wie künstlerische und kuratorische Praxis überlieferte Wissensformen verändert und Räume für andere Erfahrungen und Beziehungen öffnet. Arbeiten der Künstler*innen sind im Raum zu sehen und bilden weitere Ausgangspunkte für das Gespräch.

Vor dem Talk findet die Embodied Practice "Yoggaton: Transformative Pleasure" von Maque Pereyra statt. 

Besuchshinweise

In englischer Sprache.

Cast

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Talk
Laura Campaz
Jenny M. Díaz Muñoz
Julieth Morales
Maque Pereyra

Cast

Talk
Laura Campaz
Jenny M. Díaz Muñoz
Julieth Morales
Maque Pereyra

Biografien

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Laura Campaz ist afrokolumbianische*r bildende*r Künstler*in, Kurator*in und Kulturproduzent*in. Aus einer afrokolumbianischen Perspektive bewegt sich die Praxis von Campaz an der Schnittstelle von Archiv, Cyberethnografie und spekulativer Imagination. Im Mittelpunkt stehen Rassifizierung, Körper, Repräsentation und zeitgenössische Technologien als Felder der Sinn- und Wissensproduktion. Mit Malerei, Collage, Video, Fotografie, Installation und Textil erforscht Campaz afrodiasporische Erinnerungen und Kulturen. Campaz hat kuratorische, pädagogische und gemeinschaftliche Projekte entwickelt, die sich mit künstlerischen Praxen afrodescendenter Menschen in verschiedenen Regionen Kolumbiens beschäftigen. 2020 gründete Campaz die Plattform Prietitud, um ein digitales Archiv afrokolumbianischer Künstler*innen zu bewahren.

Jenny M. Díaz Muñoz ist Kuratorin und schreibt über zeitgenössische Kunst. Ihre Praxis konzentriert sich auf kollaborative Forschungs- und Gestaltungsprozesse, die das Verhältnis von Kunst und Politik untersuchen. Sie versteht sich als postesoterische Kuratorin: Ritualitäten und Affekte geben den Anstoß für Kooperationen, die über Kunst und Kuration hinausgehen. Ihr Interesse gilt menschlicher Erfahrung, dem Dialog mit sichtbaren und unsichtbaren Wesen sowie künstlerischem Experimentieren und Geschlechterforschung im Austausch mit Prozessen historischer Erinnerung. Derzeit ist sie Kuratorin des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts „Making Peace Work“ an der Universität Bern. Sie arbeitete unter anderem für die kolumbianische Wahrheitskommission, das Museo de Memoria de Colombia und die Museen der Universidad Nacional de Colombia sowie an unabhängigen Projekten. Sie schreibt für Arteinformado, Chiquilla te quiero und Cerosetenta.

Julieth Morales ist bildende Künstlerin und indigene Performerin aus der Gemeinschaft der Misak. Ihre Arbeit untersucht die Beziehungen zwischen Geschlecht, Identität und ethnischer Zugehörigkeit sowie ihre Erfahrungen als indigene Frau in einem von westlichen Einflüssen geprägten Kontext. Morales studierte Bildende Kunst an der Universität Cauca. In Performance, Video, Fotografie, Malerei und Zeichnung nutzt sie ihren Körper, um die Traditionen ihrer Gemeinschaft aus einer kritischen, zeitgenössischen Perspektive neu zu deuten. Sie hinterfragt koloniale Einflüsse, religiösen Synkretismus und die Rolle der Frauen im Weltverständnis der Misak. Weben, zeremonielle Schmuckelemente und der Körper werden dabei zu Mitteln kulturellen Widerstands und der Heilung. Ihre Praxis verbindet Spiritualität und Erinnerung mit gegenwärtigen Fragen nach Geschlecht und Territorium

Maque Pereyra ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Performerin, Musikerin und Kuratorin aus Bolivien. In ihrer interdisziplinären Arbeit verbindet sie Choreografie, Musikproduktion, Kuration, DJing und audiovisuelle Praxis als Erweiterungen des performativen Körpers. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen, im HKW, beim CTM Festival, der Berlin Art Week und in der Kunsthalle Wien präsentiert. Pereyra ist Gründerin der Bewegungspraxis Yoggaton sowie Mitbegründerin der Plattformen Choka und Suena Berlin, die künstlerische und musikalische Perspektiven und Klänge aus dem Globalen Süden sichtbar machen. Sie war DAAD-Stipendiatin, Fellow am Leslie-Lohman Museum of Art in New York und Co-Kuratorin des EXPO Festivals am English Theatre Berlin. Seit 2022 ist sie als Gastdozentin am HZT Berlin tätig. 2025 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP „Baba“ sowie „Baba Remixes“.

Sind Körpertechniken ein Teil dessen, was wir Kultur nennen? Entstehen durch gemeinsame Körperpraxen Wissen? Und was hat dieses Wissen mit Macht zu tun? Die Reihe Embodied Practices, die in unregelmäßigen Abständen im Radialsystem stattfindet, erprobt Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen. Sie stellt eine Form der Wissensproduktion ins Zentrum, die mit dem Körper und der Erfahrung beginnt. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, gemeinsam mit den Künstler*innen in verschiedene künstlerische Ausdrucksformen einzutauchen. Die Reihe wurde 2022 mit den Künstler*innen Martha Hincapié Charry, Sandhya Daemgen und Raphael Moussa Hillebrand im Rahmen des Projektes „Encounters“ entwickelt.

Biografien

Laura Campaz ist afrokolumbianische*r bildende*r Künstler*in, Kurator*in und Kulturproduzent*in. Aus einer afrokolumbianischen Perspektive bewegt sich die Praxis von Campaz an der Schnittstelle von Archiv, Cyberethnografie und spekulativer Imagination. Im Mittelpunkt stehen Rassifizierung, Körper, Repräsentation und zeitgenössische Technologien als Felder der Sinn- und Wissensproduktion. Mit Malerei, Collage, Video, Fotografie, Installation und Textil erforscht Campaz afrodiasporische Erinnerungen und Kulturen. Campaz hat kuratorische, pädagogische und gemeinschaftliche Projekte entwickelt, die sich mit künstlerischen Praxen afrodescendenter Menschen in verschiedenen Regionen Kolumbiens beschäftigen. 2020 gründete Campaz die Plattform Prietitud, um ein digitales Archiv afrokolumbianischer Künstler*innen zu bewahren.

Jenny M. Díaz Muñoz ist Kuratorin und schreibt über zeitgenössische Kunst. Ihre Praxis konzentriert sich auf kollaborative Forschungs- und Gestaltungsprozesse, die das Verhältnis von Kunst und Politik untersuchen. Sie versteht sich als postesoterische Kuratorin: Ritualitäten und Affekte geben den Anstoß für Kooperationen, die über Kunst und Kuration hinausgehen. Ihr Interesse gilt menschlicher Erfahrung, dem Dialog mit sichtbaren und unsichtbaren Wesen sowie künstlerischem Experimentieren und Geschlechterforschung im Austausch mit Prozessen historischer Erinnerung. Derzeit ist sie Kuratorin des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts „Making Peace Work“ an der Universität Bern. Sie arbeitete unter anderem für die kolumbianische Wahrheitskommission, das Museo de Memoria de Colombia und die Museen der Universidad Nacional de Colombia sowie an unabhängigen Projekten. Sie schreibt für Arteinformado, Chiquilla te quiero und Cerosetenta.

Julieth Morales ist bildende Künstlerin und indigene Performerin aus der Gemeinschaft der Misak. Ihre Arbeit untersucht die Beziehungen zwischen Geschlecht, Identität und ethnischer Zugehörigkeit sowie ihre Erfahrungen als indigene Frau in einem von westlichen Einflüssen geprägten Kontext. Morales studierte Bildende Kunst an der Universität Cauca. In Performance, Video, Fotografie, Malerei und Zeichnung nutzt sie ihren Körper, um die Traditionen ihrer Gemeinschaft aus einer kritischen, zeitgenössischen Perspektive neu zu deuten. Sie hinterfragt koloniale Einflüsse, religiösen Synkretismus und die Rolle der Frauen im Weltverständnis der Misak. Weben, zeremonielle Schmuckelemente und der Körper werden dabei zu Mitteln kulturellen Widerstands und der Heilung. Ihre Praxis verbindet Spiritualität und Erinnerung mit gegenwärtigen Fragen nach Geschlecht und Territorium

Maque Pereyra ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Performerin, Musikerin und Kuratorin aus Bolivien. In ihrer interdisziplinären Arbeit verbindet sie Choreografie, Musikproduktion, Kuration, DJing und audiovisuelle Praxis als Erweiterungen des performativen Körpers. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen, im HKW, beim CTM Festival, der Berlin Art Week und in der Kunsthalle Wien präsentiert. Pereyra ist Gründerin der Bewegungspraxis Yoggaton sowie Mitbegründerin der Plattformen Choka und Suena Berlin, die künstlerische und musikalische Perspektiven und Klänge aus dem Globalen Süden sichtbar machen. Sie war DAAD-Stipendiatin, Fellow am Leslie-Lohman Museum of Art in New York und Co-Kuratorin des EXPO Festivals am English Theatre Berlin. Seit 2022 ist sie als Gastdozentin am HZT Berlin tätig. 2025 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP „Baba“ sowie „Baba Remixes“.

Sind Körpertechniken ein Teil dessen, was wir Kultur nennen? Entstehen durch gemeinsame Körperpraxen Wissen? Und was hat dieses Wissen mit Macht zu tun? Die Reihe Embodied Practices, die in unregelmäßigen Abständen im Radialsystem stattfindet, erprobt Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen. Sie stellt eine Form der Wissensproduktion ins Zentrum, die mit dem Körper und der Erfahrung beginnt. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, gemeinsam mit den Künstler*innen in verschiedene künstlerische Ausdrucksformen einzutauchen. Die Reihe wurde 2022 mit den Künstler*innen Martha Hincapié Charry, Sandhya Daemgen und Raphael Moussa Hillebrand im Rahmen des Projektes „Encounters“ entwickelt.

Besuchshinweise

In englischer Sprache.

Credits

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„Embodied Practices“ ist gefördert von der Radialstiftung und durch den Fonds „Anbahnung" der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Programms „WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“.

Credits

„Embodied Practices“ ist gefördert von der Radialstiftung und durch den Fonds „Anbahnung" der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Programms „WAYS – Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“.

Körperwissen ist eine situierte, lebendige Praxis. Es entsteht in Bewegungen, Ritualen und sinnlichen Erfahrungen und prägt, wie Menschen erinnern, Beziehungen gestalten und sich in der Welt verorten. Im gemeinsamen Tun wird es weitergegeben, bewahrt und zugleich verändert, mit den Körpern, Orten und Begegnungen, die es tragen.

Am 31. Oktober treffen im Rahmen von „Embodied Practices“ die künstlerischen und kuratorischen Praxen von Laura Campaz, Jenny M. Díaz Muñoz, Julieth Morales und Maque Pereyra aufeinander.

Laura Campaz verbindet aus afrokolumbianischer Perspektive die Arbeit mit Bildarchiven, digitale Technologien und spekulative Imagination. Julieth Morales deutet als Misak-Künstlerin körperliche und rituelle Praktiken neu und befragt dabei koloniale Einflüsse und traditionelle Geschlechterrollen. Ausgehend von Ritualen und Affekten verbindet Jenny M. Díaz Muñoz in kollaborativen Forschungs- und Gestaltungsprozessen Kunst und Politik mit Erinnerungsarbeit. Maque Pereyra eröffnet mit der von ihr entwickelten Praxis Yoggaton Zugänge zu verkörpertem Wissen durch Lust, Sinnlichkeit und Spiritualität.

Im Dialog fragen sie, wie künstlerische und kuratorische Praxis überlieferte Wissensformen verändert und Räume für andere Erfahrungen und Beziehungen öffnet. Arbeiten der Künstler*innen sind im Raum zu sehen und bilden weitere Ausgangspunkte für das Gespräch.

Vor dem Talk findet die Embodied Practice "Yoggaton: Transformative Pleasure" von Maque Pereyra statt. 

Cast

Talk
Laura Campaz
Jenny M. Díaz Muñoz
Julieth Morales
Maque Pereyra

Biografien

Laura Campaz ist afrokolumbianische*r bildende*r Künstler*in, Kurator*in und Kulturproduzent*in. Aus einer afrokolumbianischen Perspektive bewegt sich die Praxis von Campaz an der Schnittstelle von Archiv, Cyberethnografie und spekulativer Imagination. Im Mittelpunkt stehen Rassifizierung, Körper, Repräsentation und zeitgenössische Technologien als Felder der Sinn- und Wissensproduktion. Mit Malerei, Collage, Video, Fotografie, Installation und Textil erforscht Campaz afrodiasporische Erinnerungen und Kulturen. Campaz hat kuratorische, pädagogische und gemeinschaftliche Projekte entwickelt, die sich mit künstlerischen Praxen afrodescendenter Menschen in verschiedenen Regionen Kolumbiens beschäftigen. 2020 gründete Campaz die Plattform Prietitud, um ein digitales Archiv afrokolumbianischer Künstler*innen zu bewahren.

Jenny M. Díaz Muñoz ist Kuratorin und schreibt über zeitgenössische Kunst. Ihre Praxis konzentriert sich auf kollaborative Forschungs- und Gestaltungsprozesse, die das Verhältnis von Kunst und Politik untersuchen. Sie versteht sich als postesoterische Kuratorin: Ritualitäten und Affekte geben den Anstoß für Kooperationen, die über Kunst und Kuration hinausgehen. Ihr Interesse gilt menschlicher Erfahrung, dem Dialog mit sichtbaren und unsichtbaren Wesen sowie künstlerischem Experimentieren und Geschlechterforschung im Austausch mit Prozessen historischer Erinnerung. Derzeit ist sie Kuratorin des vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts „Making Peace Work“ an der Universität Bern. Sie arbeitete unter anderem für die kolumbianische Wahrheitskommission, das Museo de Memoria de Colombia und die Museen der Universidad Nacional de Colombia sowie an unabhängigen Projekten. Sie schreibt für Arteinformado, Chiquilla te quiero und Cerosetenta.

Julieth Morales ist bildende Künstlerin und indigene Performerin aus der Gemeinschaft der Misak. Ihre Arbeit untersucht die Beziehungen zwischen Geschlecht, Identität und ethnischer Zugehörigkeit sowie ihre Erfahrungen als indigene Frau in einem von westlichen Einflüssen geprägten Kontext. Morales studierte Bildende Kunst an der Universität Cauca. In Performance, Video, Fotografie, Malerei und Zeichnung nutzt sie ihren Körper, um die Traditionen ihrer Gemeinschaft aus einer kritischen, zeitgenössischen Perspektive neu zu deuten. Sie hinterfragt koloniale Einflüsse, religiösen Synkretismus und die Rolle der Frauen im Weltverständnis der Misak. Weben, zeremonielle Schmuckelemente und der Körper werden dabei zu Mitteln kulturellen Widerstands und der Heilung. Ihre Praxis verbindet Spiritualität und Erinnerung mit gegenwärtigen Fragen nach Geschlecht und Territorium

Maque Pereyra ist eine in Berlin lebende Künstlerin, Performerin, Musikerin und Kuratorin aus Bolivien. In ihrer interdisziplinären Arbeit verbindet sie Choreografie, Musikproduktion, Kuration, DJing und audiovisuelle Praxis als Erweiterungen des performativen Körpers. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den Sophiensælen, im HKW, beim CTM Festival, der Berlin Art Week und in der Kunsthalle Wien präsentiert. Pereyra ist Gründerin der Bewegungspraxis Yoggaton sowie Mitbegründerin der Plattformen Choka und Suena Berlin, die künstlerische und musikalische Perspektiven und Klänge aus dem Globalen Süden sichtbar machen. Sie war DAAD-Stipendiatin, Fellow am Leslie-Lohman Museum of Art in New York und Co-Kuratorin des EXPO Festivals am English Theatre Berlin. Seit 2022 ist sie als Gastdozentin am HZT Berlin tätig. 2025 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP „Baba“ sowie „Baba Remixes“.

Sind Körpertechniken ein Teil dessen, was wir Kultur nennen? Entstehen durch gemeinsame Körperpraxen Wissen? Und was hat dieses Wissen mit Macht zu tun? Die Reihe Embodied Practices, die in unregelmäßigen Abständen im Radialsystem stattfindet, erprobt Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen. Sie stellt eine Form der Wissensproduktion ins Zentrum, die mit dem Körper und der Erfahrung beginnt. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, gemeinsam mit den Künstler*innen in verschiedene künstlerische Ausdrucksformen einzutauchen. Die Reihe wurde 2022 mit den Künstler*innen Martha Hincapié Charry, Sandhya Daemgen und Raphael Moussa Hillebrand im Rahmen des Projektes „Encounters“ entwickelt.

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