Breathing Rivers: Vagarosas

Performance von Lina Gómez

Performance / Tanz Festival

Vier Tänzerinnen stehen nah beieinander, die Bühne ist vernebelt, im Hintergrund leuchtet eine Lichinstallation hell.

„Vagarosas“ – Lina Gómez © Lina Gómez

Tickets Tickets Tickets Tickets

Ticketpreise

16 Euro, ermäßigt 12 Euro

→ „Breathing Rivers“-Festivalticket: 26 Euro, ermäßigt 20 Euro
Das Festivalticket gilt für alle Veranstaltungen am „Breathing Rivers“-Wochenende, die Tage und Uhrzeiten können frei kombiniert werden.

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16 Euro, ermäßigt 12 Euro

→ „Breathing Rivers“-Festivalticket: 26 Euro, ermäßigt 20 Euro
Das Festivalticket gilt für alle Veranstaltungen am „Breathing Rivers“-Wochenende, die Tage und Uhrzeiten können frei kombiniert werden.

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16 Euro, ermäßigt 12 Euro

→ „Breathing Rivers“-Festivalticket: 26 Euro, ermäßigt 20 Euro
Das Festivalticket gilt für alle Veranstaltungen am „Breathing Rivers“-Wochenende, die Tage und Uhrzeiten können frei kombiniert werden.

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→ „Breathing Rivers“-Festivalticket: 26 Euro, ermäßigt 20 Euro
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Wir tanzen wie der Tau, wenn er verdunstet, tanzen seinen letzten Tanz mit dem Gras, mit den Blättern, mit dem Spinnennetz, finden seinen neuen Gefährten im Wind, im Himmel. Und werden zu einer Wolke, die die Berge streichelt…

„Vagaroso“ beschreibt im Portugiesischen etwas, das langsam, sanft, aber intensiv ist, eine Bewegung ohne Ziel, langsam, träge und kontinuierlich. In „Vagarosas“ – „die Gemächlichen“ (fem.) – erkunden sieben Performer*innen den Zustand von Beharrlichkeit: die menschliche Fähigkeit an Ausdauer und Entschlossenheit. Die immerwährende Bewegung vulkanischer Berge dient hier als Metapher für Stärke, unerbittliche Transformation und Widerstand. Was wir erleben, sind vibrierende Körper und Klänge in Koexistenz miteinander. Die neue Choreografie von Lina Gómez kommt Mitte Juli im Rahmen des „Breathing Rivers“-Festivals im Radialsystem zur Uraufführung.

 

„Breathing Rivers“-Festival

Das an der Spree gelegene Radialsystem war ursprünglich eines der ersten Pumpwerke Berlins und leitete im späten 19. Jahrhundert die Abwässer aus der rasant wachsenden Stadt. Im Rahmen des Sommerfestivals „Breathing Rivers“ untersucht das heutige Radialsystem vom 20.-23. Juli 2023 unsere Beziehung zu Leben und Wasser mit Arbeiten der Choreografinnen Amanda Piña, Lina Gómez und Luísa Saraiva. Das Festival „Breathing Rivers“ öffnet Erfahrungsräume, in denen wir uns gemeinsam an eine Verbundenheit von allem Lebendigen erinnern, die durch das Denken und Handeln der europäischen Moderne Brüche erfahren hat. Brüche zwischen Mensch und Natur, Körper und Geist, oder auch trennende Kategorisierungen wie Gender und Race – Brüche, vor deren Hintergrund Gewalt und Ausbeutung gerechtfertigt werden. Die Rückbesinnung auf das untrennbare Eingebundensein der Menschen in einen größeren Zusammenhang beginnt hier mit dem Körper als Ort der Erfahrung. Anstelle der Idee eines allgemeingültigen Wissens schlägt „Breathing Rivers“ eine Vielheit von Möglichkeiten der Wissensproduktion vor, die mit und aus der Realität unterschiedlich situierter Körper entsteht.

Cast

Künstlerische Leitung, Konzept und Choreografie
Lina Gómez

Tanz und Co-Kreation
Julek Kreutzer
Kiana Rezvani
Mariana Romagnani
Lena Strützke
Kasia Wolińska

Musik und Komposition
Michelangelo Contini
Paulina Miu Kühling

Sounddesign
Michelangelo Contini

Lichtdesign
Bruno Pocheron

Bühnenbild
Bruno Pocheron
Michelangelo Contini
Lina Gómez
Henriette Zimmermann

Kostümbild
Henriette Zimmermann

Dramaturgie
Thomas Schaupp

Vocal Coaching
Paulina Miu Kühling

Movement Input
Ana Lessing Menjibar

Toningenieur
Andrea Parolin

Videodokumentation
Benjamin Brix

Produktionsleitung
M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art

Biographien

Lina Gómez ist eine kolumbianische Choreografin, Tänzerin und Lehrerin und lebt in Berlin. Sie erwarb einen Master in Choreografie am HZT Berlin und einen BA in „Communication of the Arts of the Body“ mit Schwerpunkt Tanz und Theater in São Paulo. Gómez hat als Tänzerin u.a. mit Yoshiko Chuma, Tino Sehgal, Edson Fernandes und Jorge Garcia gearbeitet. In den letzten Jahren wurde sie u.a. unterstützt mit Residenzen vom Goethe Institut in Chile, Japan und Indien, der Residenz Body Time Space im Radialsystem und dem Be Mobile-Create Together! – IKSV in der Türkei. www.linapgomez.com

Julek Kreutzer ist eine in Berlin lebende Tänzerin und Choreografin. Sie studierte Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin und ist Gründungsmitglied des Vereins Tänzer ohne Grenzen e.V. Als Tänzerin arbeitete sie u.a. mit Lina Gómez, Anna Nowak, Alice Chau-chat, Lyllie Rouvière und Bella Hager. Ihre choreografische Arbeit verbindet Bewegung, Sprache und Performance und bringt Performer*innen mit und ohne Bühnenerfahrung zusammen. Seit 2020 co-kuratiert sie das Festival A.PART.

Kiana Rezvani ist Choreografin und Tänzerin, wuchs im Iran auf und lebt in Berlin. Ihre künstlerischen Arbeiten suchen nach unerzählten, verborgenen und unterdrückten Geschichten, Erinnerungen und Erzählungen. In ihren choreografischen Arbeiten konzentriert sie sich auf die Dichte von Emotionen, Empfindungen und Affekten und schafft Räume für poetische Widerstandsfähigkeit. Rezvani ist Mitbegründerin des cobracobra collective, das Parallelen zwischen den Geografien Irans und Boliviens untersucht.

Mariana Romagnani ist Choreografin und Performerin. Sie hat u.a. mit Choreograf*innen wie Lia Rodrigues (BR), Hooman Sharifi (NO), Luis Garay (AR), Michelle Moura (BR), Eduardo Fukushima (BR) und Thiago Granato (BR) zusammengearbeitet. Ihre jüngsten Produktionen sind „Orbit“ und der Tanzfilm „Satellite of Love“ (2022). Sie hat einen BA in Philosophie und absolviert derzeit einen MA in Choreografie am HZT Berlin mit Unterstützung des DAAD.

Lena Strützke lebt als Tänzerin in Berlin und arbeitet seit 2017 u.a. für die Berliner Tanztage, das Santiago a Mil Festival, Dock11, Radialsystem, Residency for Plants AiR Programme Novi Sad, Kampnagel Sommerfestival, Berliner Opernakademie, Maxim Gorki Thea-ter, Constanza Macras „Dorkypark“. Darüber hinaus arbeitet sie mit anderen Künstler*innen multidisziplinär mit Musik sowie dem Medium Film.

Die polnische Choreografin, Tänzerin und Autorin Kasia Wolinska lebt in Berlin. Sie ist Absolventin des Fachbereichs Tanz an der Musikhochschule in Łódź, des Fachbereichs Kulturanthropologie an der Universität Łódź und des Studiengangs Tanz, Kontext, Choreografie am HZT Berlin. Sie produzierte und präsentierte ihre Arbeit u.a. in der Art Stations Foundation, dem Radialsystem, dem Hebbel am Ufer, dem Nowy Teatr in Warschau, der Judson Church NYC, Het Veem. Sie ist Vorstandsmitglied des ZTB e.V., der Interessenvertretung der freien Tanzszene in Berlin und 2022/23 Stipendiatin des Programms Critical Practice (Made in YU).

Thomas Schaupp ist ein international arbeitender Tanzdramaturg und Kurator. Er ist regelmäßig als Berater in Mentoring-Programmen choreografischer Institutionen und als Gastdozent an Akademien wie der Isländischen Universität der Künste in Reykjavík tätig. Zuletzt kuratierte er zusammen mit Arnbjörg María Danielsen den Goethe Morph* Island, ein transkulturelles Zentrum des Goethe Instituts in Island.

Michelangelo Contini ist Musiker, Komponist und Performer. Er studierte Musik und Kunst in Bologna und lebt seit 2002 in Berlin. Musikalische und performative Kollaborationen verbinden ihn mit Gearóid Ó' Laoghaire, Eurico Ferreira Mathias, Julek Kreutzer, Nancy Banfi, Aaron Snyder und Ira Demina. Seit 2015 arbeitet er mit Lina Gómez als Musiker, Performer und künstlerischer Kollaborateur zusammen.

Paulina Miu Kühling ist Vokalkünstlerin, Komponistin und Stimmforscherin. Sie betrachtet die menschliche Stimme als multidimensionales Werkzeug des Ausdrucks und der Ermächtigung sowie als ein Medium der Fürsorge und des Verständnisses. In ihrer Arbeit verbindet sie zeitgenössische Vokalelemente mit archaischen Liedern und Gesängen aus einem vielfältigen kulturellen Kontext mit Schwerpunkt auf dem slawischen Musikerbe.

Henriette Zimmermann studierte Mode- und Textildesign in Hamburg, Bologna und Arnhem, bevor sie als Produktentwicklerin und Produktionsleiterin für das Berliner Avantgarde-Modelabel Ottolinger arbeitete. Sie baut ihr eigenes Strickdesignprojekt auf und übersetzt im Tanz Gefühle und Assoziationen in Textilien. Sie hat mit Julek Kreutzer, Diethild Meier und Lina Gómez gearbeitet.

Bruno Pocheron arbeitet international als unabhängiger Lichtdesigner, technischer Direktor, Bühnenbildner und Sounddesigner. Er kreiert performative Installationen basierend auf seiner Lichtpraxis, entwickelt Software-Interfaces in PureData und vvvv, die eine fließende Kommunikation zwischen Licht, Ton und Video ermöglichen, und erforscht deren dramaturgische Wirkung.

Audiodeskription & Tastführung
Fr   21 07 2023   19.30 Uhr
Wir bitten um Anmeldung, telefonisch unter +49 (0)30 288 788 588 oder per E-Mail an ticket@radialsystem.de
.

 

In Zusammenarbeit mit Gravity Access Services Berlin bietet das Radialsystem 2022 Audiodeskriptionen für ausgewählte Programmpunkte an: Eine Audiodeskription ist eine Live-Audiospur, die von professionellen Audiobeschreibenden über ein Headset für Menschen mit Sehbehinderung live eingesprochen wird. Die Audiobeschreibenden von Gravity Access Berlin sind professionelle Tänzer*innen oder Schauspieler*innen und entsprechend geschult, um die bedeutsamen visuellen Details einer Aufführung, die für Zuschauende mit Sehbehinderungen unzugänglich wären, klar und ansprechend zu beschreiben. Tastführungen sind 20-30 minütige Live-Führungen vor der Vorstellung ergänzend zu den Audiodeskriptionen. Sie ermöglichen es Besucher*innen mit Sehbehinderung, den Raum, die Darsteller*innen, die Kostüme und Objekte sowie die wichtigsten Bewegungselemente einer Aufführung durch Berührung und eigene Bewegung zu erleben.

Credits

Eine Produktion von Lina Gómez in Kooperation mit dem Radialsystem. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, realisiert durch den Kooperationspartner Fundación Mar Adentro und Bosque Pehuén Residency, eine Residenz bei Perform[d]ance / Stralsund und schloss bröllin e.V.

Die Residenz in Bröllin wird im Rahmen des Programms Kultur Schloss Bröllin 2023 gefördert. Das Residenzprogramm des schloss bröllin e.V. wird aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern sowie des Landkreis Vorpommern-Greifswald finanziert.

„Breathing Rivers“ ist eine Veranstaltung des Radialsystems, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Radial Stiftung.

Medienpartner: taz. die tageszeitung, tip Berlin, Exberliner und Rausgegangen.

Wir tanzen wie der Tau, wenn er verdunstet, tanzen seinen letzten Tanz mit dem Gras, mit den Blättern, mit dem Spinnennetz, finden seinen neuen Gefährten im Wind, im Himmel. Und werden zu einer Wolke, die die Berge streichelt…

„Vagaroso“ beschreibt im Portugiesischen etwas, das langsam, sanft, aber intensiv ist, eine Bewegung ohne Ziel, langsam, träge und kontinuierlich. In „Vagarosas“ – „die Gemächlichen“ (fem.) – erkunden sieben Performer*innen den Zustand von Beharrlichkeit: die menschliche Fähigkeit an Ausdauer und Entschlossenheit. Die immerwährende Bewegung vulkanischer Berge dient hier als Metapher für Stärke, unerbittliche Transformation und Widerstand. Was wir erleben, sind vibrierende Körper und Klänge in Koexistenz miteinander. Die neue Choreografie von Lina Gómez kommt Mitte Juli im Rahmen des „Breathing Rivers“-Festivals im Radialsystem zur Uraufführung.

 

„Breathing Rivers“-Festival

Das an der Spree gelegene Radialsystem war ursprünglich eines der ersten Pumpwerke Berlins und leitete im späten 19. Jahrhundert die Abwässer aus der rasant wachsenden Stadt. Im Rahmen des Sommerfestivals „Breathing Rivers“ untersucht das heutige Radialsystem vom 20.-23. Juli 2023 unsere Beziehung zu Leben und Wasser mit Arbeiten der Choreografinnen Amanda Piña, Lina Gómez und Luísa Saraiva. Das Festival „Breathing Rivers“ öffnet Erfahrungsräume, in denen wir uns gemeinsam an eine Verbundenheit von allem Lebendigen erinnern, die durch das Denken und Handeln der europäischen Moderne Brüche erfahren hat. Brüche zwischen Mensch und Natur, Körper und Geist, oder auch trennende Kategorisierungen wie Gender und Race – Brüche, vor deren Hintergrund Gewalt und Ausbeutung gerechtfertigt werden. Die Rückbesinnung auf das untrennbare Eingebundensein der Menschen in einen größeren Zusammenhang beginnt hier mit dem Körper als Ort der Erfahrung. Anstelle der Idee eines allgemeingültigen Wissens schlägt „Breathing Rivers“ eine Vielheit von Möglichkeiten der Wissensproduktion vor, die mit und aus der Realität unterschiedlich situierter Körper entsteht.

Cast

Künstlerische Leitung, Konzept und Choreografie
Lina Gómez

Tanz und Co-Kreation
Julek Kreutzer
Kiana Rezvani
Mariana Romagnani
Lena Strützke
Kasia Wolińska

Musik und Komposition
Michelangelo Contini
Paulina Miu Kühling

Sounddesign
Michelangelo Contini

Lichtdesign
Bruno Pocheron

Bühnenbild
Bruno Pocheron
Michelangelo Contini
Lina Gómez
Henriette Zimmermann

Kostümbild
Henriette Zimmermann

Dramaturgie
Thomas Schaupp

Vocal Coaching
Paulina Miu Kühling

Movement Input
Ana Lessing Menjibar

Toningenieur
Andrea Parolin

Videodokumentation
Benjamin Brix

Produktionsleitung
M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art

Biografien

Lina Gómez ist eine kolumbianische Choreografin, Tänzerin und Lehrerin und lebt in Berlin. Sie erwarb einen Master in Choreografie am HZT Berlin und einen BA in „Communication of the Arts of the Body“ mit Schwerpunkt Tanz und Theater in São Paulo. Gómez hat als Tänzerin u.a. mit Yoshiko Chuma, Tino Sehgal, Edson Fernandes und Jorge Garcia gearbeitet. In den letzten Jahren wurde sie u.a. unterstützt mit Residenzen vom Goethe Institut in Chile, Japan und Indien, der Residenz Body Time Space im Radialsystem und dem Be Mobile-Create Together! – IKSV in der Türkei. www.linapgomez.com

Julek Kreutzer ist eine in Berlin lebende Tänzerin und Choreografin. Sie studierte Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin und ist Gründungsmitglied des Vereins Tänzer ohne Grenzen e.V. Als Tänzerin arbeitete sie u.a. mit Lina Gómez, Anna Nowak, Alice Chau-chat, Lyllie Rouvière und Bella Hager. Ihre choreografische Arbeit verbindet Bewegung, Sprache und Performance und bringt Performer*innen mit und ohne Bühnenerfahrung zusammen. Seit 2020 co-kuratiert sie das Festival A.PART.

Kiana Rezvani ist Choreografin und Tänzerin, wuchs im Iran auf und lebt in Berlin. Ihre künstlerischen Arbeiten suchen nach unerzählten, verborgenen und unterdrückten Geschichten, Erinnerungen und Erzählungen. In ihren choreografischen Arbeiten konzentriert sie sich auf die Dichte von Emotionen, Empfindungen und Affekten und schafft Räume für poetische Widerstandsfähigkeit. Rezvani ist Mitbegründerin des cobracobra collective, das Parallelen zwischen den Geografien Irans und Boliviens untersucht.

Mariana Romagnani ist Choreografin und Performerin. Sie hat u.a. mit Choreograf*innen wie Lia Rodrigues (BR), Hooman Sharifi (NO), Luis Garay (AR), Michelle Moura (BR), Eduardo Fukushima (BR) und Thiago Granato (BR) zusammengearbeitet. Ihre jüngsten Produktionen sind „Orbit“ und der Tanzfilm „Satellite of Love“ (2022). Sie hat einen BA in Philosophie und absolviert derzeit einen MA in Choreografie am HZT Berlin mit Unterstützung des DAAD.

Lena Strützke lebt als Tänzerin in Berlin und arbeitet seit 2017 u.a. für die Berliner Tanztage, das Santiago a Mil Festival, Dock11, Radialsystem, Residency for Plants AiR Programme Novi Sad, Kampnagel Sommerfestival, Berliner Opernakademie, Maxim Gorki Thea-ter, Constanza Macras „Dorkypark“. Darüber hinaus arbeitet sie mit anderen Künstler*innen multidisziplinär mit Musik sowie dem Medium Film.

Die polnische Choreografin, Tänzerin und Autorin Kasia Wolinska lebt in Berlin. Sie ist Absolventin des Fachbereichs Tanz an der Musikhochschule in Łódź, des Fachbereichs Kulturanthropologie an der Universität Łódź und des Studiengangs Tanz, Kontext, Choreografie am HZT Berlin. Sie produzierte und präsentierte ihre Arbeit u.a. in der Art Stations Foundation, dem Radialsystem, dem Hebbel am Ufer, dem Nowy Teatr in Warschau, der Judson Church NYC, Het Veem. Sie ist Vorstandsmitglied des ZTB e.V., der Interessenvertretung der freien Tanzszene in Berlin und 2022/23 Stipendiatin des Programms Critical Practice (Made in YU).

Thomas Schaupp ist ein international arbeitender Tanzdramaturg und Kurator. Er ist regelmäßig als Berater in Mentoring-Programmen choreografischer Institutionen und als Gastdozent an Akademien wie der Isländischen Universität der Künste in Reykjavík tätig. Zuletzt kuratierte er zusammen mit Arnbjörg María Danielsen den Goethe Morph* Island, ein transkulturelles Zentrum des Goethe Instituts in Island.

Michelangelo Contini ist Musiker, Komponist und Performer. Er studierte Musik und Kunst in Bologna und lebt seit 2002 in Berlin. Musikalische und performative Kollaborationen verbinden ihn mit Gearóid Ó' Laoghaire, Eurico Ferreira Mathias, Julek Kreutzer, Nancy Banfi, Aaron Snyder und Ira Demina. Seit 2015 arbeitet er mit Lina Gómez als Musiker, Performer und künstlerischer Kollaborateur zusammen.

Paulina Miu Kühling ist Vokalkünstlerin, Komponistin und Stimmforscherin. Sie betrachtet die menschliche Stimme als multidimensionales Werkzeug des Ausdrucks und der Ermächtigung sowie als ein Medium der Fürsorge und des Verständnisses. In ihrer Arbeit verbindet sie zeitgenössische Vokalelemente mit archaischen Liedern und Gesängen aus einem vielfältigen kulturellen Kontext mit Schwerpunkt auf dem slawischen Musikerbe.

Henriette Zimmermann studierte Mode- und Textildesign in Hamburg, Bologna und Arnhem, bevor sie als Produktentwicklerin und Produktionsleiterin für das Berliner Avantgarde-Modelabel Ottolinger arbeitete. Sie baut ihr eigenes Strickdesignprojekt auf und übersetzt im Tanz Gefühle und Assoziationen in Textilien. Sie hat mit Julek Kreutzer, Diethild Meier und Lina Gómez gearbeitet.

Bruno Pocheron arbeitet international als unabhängiger Lichtdesigner, technischer Direktor, Bühnenbildner und Sounddesigner. Er kreiert performative Installationen basierend auf seiner Lichtpraxis, entwickelt Software-Interfaces in PureData und vvvv, die eine fließende Kommunikation zwischen Licht, Ton und Video ermöglichen, und erforscht deren dramaturgische Wirkung.

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