MaerzMusik: Songs for Captured Voices

Musiktheater von Laure M. Hiendl, Elaine Mitchener und KNM Berlin

Musiktheater Festival

Rita Couto

© Rita Couto

Tickets

Ticketpreise

20 Euro, ermäßigt 15 Euro

Die Tickets werden über die Ticketing-Plattform des MaerzMusik Festivals verkauft. Infos unter: www.berlinerfestspiele.de/de/maerzmusik

 

Dauer ca. 60 Minuten

 

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Ein Memento des Unausgesprochenen: Das Musiktheater „Songs for Captured Voices“ von Laure M. Hiendl, Phila Bergmann, Thea Reifler und Göksu Kunak widmet sich im Radialsystem Aufnahmen menschlicher Stimmen, die im Laufe der Geschichte instrumentalisiert und zum Gegenstand asymmetrischer Machtverhandlungen wurden.

Den Hintergrund des Projekts bilden Audio-Aufnahmen aus deutschen Kriegsgefangenenlagern des Ersten und Zweiten Weltkriegs, die aus dem Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin stammen – einem weltweit einmaligen Archiv von akustischen Aufzeichnungen. Herzstück der Sammlung sind Aufnahmen von Liedern sowie einer Vielzahl von Sprachen und Mundarten von Kriegsgefangenen aus aller Welt. Meist gibt es wenig bis keine Informationen über die Identität der Aufgenommenen, der Fokus liegt auf der Sammlung ihrer Dialekte.

Auf der Bühne werden nicht diese Aufnahmen selbst abgespielt oder reproduziert – die Gefangennahme menschlicher Stimmen dient vielmehr als Ausgangspunkt dafür, genau hinzuhören: Die für dieses Projekt neu komponierte Musik lässt das erklingen, was unausgesprochen und im Verborgenen bleibt, was in den Zwischenlauten und Unschärfen existiert.

Cast

Komposition und Konzept
Laure M. Hiendl

Regie und Konzept
Phila Bergmann
Thea Reifler

Libretto
Göksu Kunak

Stimme
Elaine Mitchener

Musik
Ensemble KNM Berlin

Licht
Sandra E. Blatterer

Kostüm
Nicholas Navarro Rueda

Fotografie
Rita Couto

Grafik
Jamila Wolfgruber



Ensemble KNM Berlin

Kontrabassklarinette
Theo Nabicht

Schlagzeug
Michael Weilacher

Violine
Theodor Flindell

Violoncello
Cosima Gerhardt

Sprache

Englisch

MaerzMusik 2023

Die diesjährige Festivalausgabe der MaerzMusik findet vom 17. bis 26. März im Haus der Berliner Festspiele, im Radialsystem, im silent green, in der Villa Elisabeth und der St. Elisabeth-Kirche, im SAVVY Contemporary, im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin und in der Universität der Künste Berlin statt – erstmals unter der künstlerischen Leitung der Kuratorin und Musikjournalistin Kamila Metwaly.

Das Programm der 2023-Edition, das gemeinsam mit dem Komponisten und Dirigenten Enno Poppe als Gastkurator entwickelt wurde, präsentiert Arbeiten von Michael Beil, Laura Bowler, Lucia Dlugoszewski, Juliet Fraser, Noa Frenkel, Laure M. Hiendl, Elaine Mitchener, Pauline Oliveros, Mathias Spahlinger, Jakob Ullmann, ensemble mosaik, Ensemble Musikfabrik, KNM Berlin, Nadar Ensemble und vielen anderen mehr.

MaerzMusik versteht sich als ein Ort des Austauschs von künstlerischem Wissen durch neue Begegnungen und geteilte Erfahrungen. Entwickelt aus unterschiedlichen Perspektiven des Hörens, der zeitgenössischen Musik und des Klangs, öffnet das Festival mit Konzerten, Performances, Musiktheater, installativen und diskursiven Formaten einen Raum gemeinsamen Erlebens.

→ Mehr Informationen: www.berlinerfestspiele.de

Credits

Eine Produktion der Bergmann /Reifler /Hiendl GbR in Kooperation mit dem Radialsystem. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Die Vorrecherche wurde unterstützt durch die Initialförderung Fonds Darstellende Künste.

Ein Kompositionsauftrag des Radialsystems, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

 

Medienpartner: taz. die tageszeitung, tip Berlin, ExBerliner und Rausgegangen.

Ein Memento des Unausgesprochenen: Das Musiktheater „Songs for Captured Voices“ von Laure M. Hiendl, Phila Bergmann, Thea Reifler und Göksu Kunak widmet sich im Radialsystem Aufnahmen menschlicher Stimmen, die im Laufe der Geschichte instrumentalisiert und zum Gegenstand asymmetrischer Machtverhandlungen wurden.

Den Hintergrund des Projekts bilden Audio-Aufnahmen aus deutschen Kriegsgefangenenlagern des Ersten und Zweiten Weltkriegs, die aus dem Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin stammen – einem weltweit einmaligen Archiv von akustischen Aufzeichnungen. Herzstück der Sammlung sind Aufnahmen von Liedern sowie einer Vielzahl von Sprachen und Mundarten von Kriegsgefangenen aus aller Welt. Meist gibt es wenig bis keine Informationen über die Identität der Aufgenommenen, der Fokus liegt auf der Sammlung ihrer Dialekte.

Auf der Bühne werden nicht diese Aufnahmen selbst abgespielt oder reproduziert – die Gefangennahme menschlicher Stimmen dient vielmehr als Ausgangspunkt dafür, genau hinzuhören: Die für dieses Projekt neu komponierte Musik lässt das erklingen, was unausgesprochen und im Verborgenen bleibt, was in den Zwischenlauten und Unschärfen existiert.

Cast

Komposition und Konzept
Laure M. Hiendl

Regie und Konzept
Phila Bergmann
Thea Reifler

Libretto
Göksu Kunak

Stimme
Elaine Mitchener

Musik
Ensemble KNM Berlin

Licht
Sandra E. Blatterer

Kostüm
Nicholas Navarro Rueda

Fotografie
Rita Couto

Grafik
Jamila Wolfgruber



Ensemble KNM Berlin

Kontrabassklarinette
Theo Nabicht

Schlagzeug
Michael Weilacher

Violine
Theodor Flindell

Violoncello
Cosima Gerhardt

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