A L’ARME! Festival Vol. X

Day Four

Konzert Festival

Michael Breyer

© Michael Breyer

Tagesticket

Ticketpreise

Tagesticket  25 Euro

→ Festivalticket  80 Euro

(zzgl. VVK-Gebühren)

Garten und Deck des Radialsystems sind täglich ab 18 Uhr geöffnet, die Konzerte starten um 20 Uhr.

Die Berliner Violinistin Maria Reich und die Kölner Sängerin und Performerin Laura Totenhagen bewegen sich zwischen den Stühlen dessen, was man den Subgenres Jazz, Neo-Classical, Pop und Performance-Art, bis hin zu Lyrik und feministischem Aktivismus zuschreiben würde – und gehören gerade deswegen zu den zweifellos auffälligsten Improvisator*innen unserer Zeit. Gemeinsam mit der international erfolgreichen, französischen Pianistin und Komponistin Eve Risser bereiten sie am letzten Festivaltag eine akustische Weltpremiere im Radialsystem vor, die sich – in Kooperation mit der Jazzweek Cologne – zwischen Komposition und Instant Composing bewegt.

Luke Stewart wiederum gehört zu den kulturpolitisch wie anti-rassistisch engagiertesten Klangkünstler*innen der jüngeren Generation des afroamerikanischen Avantgarde-Jazz. Mit Warren G. Crudup III. bildet er das Duo Blacks’ Myths für E-Bass und Schlagzeug und wird mit diesem hyperdynamischem Highlight in der Halle auftreten. Gleichzeitig knüpfen Vicky Mettler, die bereits zur Eröffnung im Silent Green unter ihrem Künstlernamen Kee Avil solo auftritt, und ihre kanadische Kollegin Lisa Cay Miller als Duo für E-Gitarre und „extended piano“ an die kleine Kammermusiktradition des „A L’ARME!“ Festivals an. Ihre unnachahmliche Spielweise hat Miller über Jahre mit dem Ziel entwickelt, das „Pianoforte“ und seine kolonialistische Geschichte mit brachialen Methoden zu dekolonialisieren.

Die texanische Multiinstrumentalistin Claire Rousay kehrt nach ihrer Triopremiere am Vorabend auf die Radialsystem-Bühne zurück, um ihr international gefragtes Solo-Electronics-Set erstmals der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren. Die dabei entstehende Musique Concrète wird durch eine sehr eigenwillige Kombination aus Field Recordings, Synthesizer, Sampler und Spoken Words live produziert, was aufgrund Rousays sehr persönlichen, performativen Ansatzes eine genauso lyrische wie humorvolle Wirkung mit sich bringt. Der aus Kiew stammenden Dmytro Fedorenko aka Kotra zählt zu den Pionier*innen der experimentellen Musikszene in der Ukraine und ist, mittlerweile in Berlin lebend, nach wie vor einer ihrer aktivsten Protagonisten. Seine Live-Performance erforscht mit Noise und brachialer Elektronik die Grenzen der Wahrnehmung.

Bevor die Berliner DJs Ara & Marylou das Publikum in die lange Samstagnacht entlassen, präsentiert die österreichische Wahlberlinern Katharina Ernst eine elektroakustische A/V-Premiere mit ihrem Wiener Live-Elektro-Ensembles Ventil, das exklusiv für „A L’ARME!“ von der Sängerin Johanna Baader ergänzt wird.

 

Mehr Informationen unter www.alarmefestival.de

Programm

Tag 4 – Sa 13 08

DECK
A L’ARME! X Anniversary Lounge
Screening „A L’ARME!”-Konzertfilme 2020 + 2021 & Natural „Naked” Weinbar

SET 1: Saal  20 Uhr
MARIA REICH, EVE RISSER & LAURA TOTENHAGEN
(Premiere)
Maria Reich (DE) — violin
Eve Risser (FR) — piano
Laura Totenhagen (DE) — voice

SET 2: Halle  21 Uhr
BLACKS’ MYTHS
Luke Stewart (US) — electric bass, electronics
Warren G. Crudup III (US) — drums

SET 3: Saal  22 Uhr
MILLER / METTLER
Lisa Cay Miller (CN) — piano
Vicky Mettler (CN) — electric guitar

SET 4: Saal  22.45 Uhr
CLAIRE ROUSAY
Claire Rousay (US) — electronics, voice

SET 5: Halle  23.15 Uhr
KOTRA
Dmytro Fedorenko (DE/UA) — electronics

SET 6: Halle  23.45 Uhr
VENTIL
(Premiere)

Katharina Ernst (Berlin/AT) — drums, electronics
Peter Kutin (AT) — electronics
Florian Kindlinger (AT) — electric guitar, electronics
Michael Lahner (AT) — synthesizer
Conny Zenk (AT) — live visuals
Johanna Baader (AT) — vocals

SET 7+8: Saal   00.30 Uhr – open end
Aftershow
DJs ARA & MARYLOU (Berlin)

 

 

→ Das komplette Programm des „A L’ARME! Festival Vol. X“

Credits

Eine Veranstaltung von Louis Rastig und Karina Mertin (ABOUTNOW). In Kooperation mit Silent Green und Radialsystem. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, NEUSTART KULTUR, Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit großzügiger Unterstützung der Königlich-Norwegischen Botschaft.

Medienpartner: Digital in Berlin, rbb Kultur, Jazzthing, Berta Berlin, The Quietus, Rausgegangen, ExBerliner, taz. die tageszeitung, tip Berlin.

Die Berliner Violinistin Maria Reich und die Kölner Sängerin und Performerin Laura Totenhagen bewegen sich zwischen den Stühlen dessen, was man den Subgenres Jazz, Neo-Classical, Pop und Performance-Art, bis hin zu Lyrik und feministischem Aktivismus zuschreiben würde – und gehören gerade deswegen zu den zweifellos auffälligsten Improvisator*innen unserer Zeit. Gemeinsam mit der international erfolgreichen, französischen Pianistin und Komponistin Eve Risser bereiten sie am letzten Festivaltag eine akustische Weltpremiere im Radialsystem vor, die sich – in Kooperation mit der Jazzweek Cologne – zwischen Komposition und Instant Composing bewegt.

Luke Stewart wiederum gehört zu den kulturpolitisch wie anti-rassistisch engagiertesten Klangkünstler*innen der jüngeren Generation des afroamerikanischen Avantgarde-Jazz. Mit Warren G. Crudup III. bildet er das Duo Blacks’ Myths für E-Bass und Schlagzeug und wird mit diesem hyperdynamischem Highlight in der Halle auftreten. Gleichzeitig knüpfen Vicky Mettler, die bereits zur Eröffnung im Silent Green unter ihrem Künstlernamen Kee Avil solo auftritt, und ihre kanadische Kollegin Lisa Cay Miller als Duo für E-Gitarre und „extended piano“ an die kleine Kammermusiktradition des „A L’ARME!“ Festivals an. Ihre unnachahmliche Spielweise hat Miller über Jahre mit dem Ziel entwickelt, das „Pianoforte“ und seine kolonialistische Geschichte mit brachialen Methoden zu dekolonialisieren.

Die texanische Multiinstrumentalistin Claire Rousay kehrt nach ihrer Triopremiere am Vorabend auf die Radialsystem-Bühne zurück, um ihr international gefragtes Solo-Electronics-Set erstmals der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren. Die dabei entstehende Musique Concrète wird durch eine sehr eigenwillige Kombination aus Field Recordings, Synthesizer, Sampler und Spoken Words live produziert, was aufgrund Rousays sehr persönlichen, performativen Ansatzes eine genauso lyrische wie humorvolle Wirkung mit sich bringt. Der aus Kiew stammenden Dmytro Fedorenko aka Kotra zählt zu den Pionier*innen der experimentellen Musikszene in der Ukraine und ist, mittlerweile in Berlin lebend, nach wie vor einer ihrer aktivsten Protagonisten. Seine Live-Performance erforscht mit Noise und brachialer Elektronik die Grenzen der Wahrnehmung.

Bevor die Berliner DJs Ara & Marylou das Publikum in die lange Samstagnacht entlassen, präsentiert die österreichische Wahlberlinern Katharina Ernst eine elektroakustische A/V-Premiere mit ihrem Wiener Live-Elektro-Ensembles Ventil, das exklusiv für „A L’ARME!“ von der Sängerin Johanna Baader ergänzt wird.

 

Mehr Informationen unter www.alarmefestival.de

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