V A S T A

Lina Gómez

Performance / Tanz

Ein nackter Oberkörper mit erhobenen Armen. Das Gesicht ist von lockigen braunen Haaren verdeckt.

© Mayra Wallraff

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Ticketpreise

16 Euro  ermäßigt 12 Euro

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In „V A S T A“ kehrt Lina Gómez nach siebzehn Jahren in ihrem eigenen Stück als Tänzerin auf die Bühne zurück. In einem Solo mit multiplen Präsenzen über Herkunft und Transformation, das Ende Juli im Radialsystem Premiere feiert, bewegt sie sich rückwärts und folgt lateinamerikanischen Kosmovisionen, in denen die Vergangenheit vor uns liegt.

Im Dialog mit ihren verstorbenen Großmüttern wird der Körper zum lebendigen Archiv. Aus Erinnerungen an kolumbianische und brasilianische Tanztraditionen entstehen kreisförmige Bewegungen, Rhythmus und Live-Perkussion. „V A S T A“ versteht den Kreis als Raum von Begegnung, Widerstand und geteilter Zeit – und fragt: Was tragen wir weiter, was verändern wir, was lassen wir zurück?

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 50 Minuten

Cast

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Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie und Tanz
Lina Gómez

Gesprächspartnerinnen
Rosa Tulia Garcia
Cenith Antonia Serrudo

Künstlerische Zusammenarbeit und choreografische Beratung
Ana Lessing Menjibar

Live-Perkussion und Komposition
Aduni Guedes

Live-Musik, Komposition und Sound Design
Andrea Parolin

Lichtdesign
Bruno Pocheron

Outside-eye
Luciane Ramos-Silva

Dramaturgische Beratung
Thomas Schaupp

Kostümdesign
Reiner Törner

Technische Leitung
Bruno Pocheron
Andrea Parolin

Distribution
Tammo Walter

Produktionsleitung
M.i.C.A. - Movement in Contemporary Art

Cast

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie und Tanz
Lina Gómez

Gesprächspartnerinnen
Rosa Tulia Garcia
Cenith Antonia Serrudo

Künstlerische Zusammenarbeit und choreografische Beratung
Ana Lessing Menjibar

Live-Perkussion und Komposition
Aduni Guedes

Live-Musik, Komposition und Sound Design
Andrea Parolin

Lichtdesign
Bruno Pocheron

Outside-eye
Luciane Ramos-Silva

Dramaturgische Beratung
Thomas Schaupp

Kostümdesign
Reiner Törner

Technische Leitung
Bruno Pocheron
Andrea Parolin

Distribution
Tammo Walter

Produktionsleitung
M.i.C.A. - Movement in Contemporary Art

Biografien

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Lina Gómez ist in Kolumbien geboren und in Brasilien aufgewachsen. Sie lebt als Choreografin, Tänzerin und Lehrende in Berlin. In ihren Arbeiten hinterfragt sie durch Wiederholung und Beharrlichkeit unsere Wahrnehmung von Zeit und verwebt dabei verschiedene Bewegungstraditionen mit der Erforschung der Energie, die zwischen Musik und Körpern fließt. Gómez studierte Tanz und Theater in São Paulo und absolvierte einen Master in Choreografie am HZT Berlin. Zu ihren Ensemble-Kreationen zählen unter anderem „Vagarosas" (2023) und „Träumerei des Verschwindens" (2022), beide präsentiert im Radialsystem. www.linapgomez.com

Ana Lessing Menjibar ist eine deutsch-spanische Performerin, Tänzerin, Choreografin und multidisziplinäre Künstlerin aus Berlin. Ihre interdisziplinäre Arbeit verbindet Körper mit Klang, Multimedia und skulpturalen Elementen als erweiterte choreografische Praxis und experimentiert mit dem transformativen Potential des Flamencos im Kontext von Performance und zeitgenössischem Tanz. Ihre Arbeit „Third Skin“ (2023) ist eine poetische Reaktion auf die Öffnung ihrer Familiengeschichte und widmet sich den Kriegs- und Faschismuserlebnissen, kollektiven wie individuellen Wunden und Erfahrungen des politischen Widerstandes dreier Generationen. Ihre neue Arbeit „REMATAR“ wird im Februar 2027 im Radialsystem in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik Berlin Premiere feiern.

Luciane Ramos Silva ist eine brasilianische Anthropologin, darstellende Künstlerin und unabhängige Kuratorin. Sie ist Professorin am Institut für Körperkünste der Kunstfakultät der Universität von Campinas (UNICAMP). In ihrer akademischen und künstlerischen Praxis baut sie Süd-Süd-Beziehungen zu Westafrika auf – seit 2009 führt sie Feldforschung in Burkina Faso, Guinea Conakry und Senegal durch – und schreibt über Kolonialität und die schwarze Diaspora.

Andrea Parolin ist Toningenieur, technischer Leiter und Sounddesigner. 2011 schloss er sein Studium an der Scuola Civica di Cinema, Televisione e nuovi Media in Mailand ab. Seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2013 arbeitet er mit Choreograf*innen und Künstler*innen zusammen, darunter Thiago Granato, Sergiu Matis, Andrea Salustri, Mariagiulia Serantoni, Lina Gómez und Jefta Van Dinther.

Aduni Guedes ist Perkussionist und Sänger aus dem Nordosten Brasiliens, der heute in Berlin lebt. In seiner Musik verbindet er traditionelle afro-brasilianische Klänge mit westafrikanischen und modernen Einflüssen. In Brasilien stand Aduni bereits mit mehreren großen Namen der brasilianischen Musikszene auf der Bühne, darunter Vitor Araújo, Grupo Höröyá, Ekò Afrobeat und Baby do Brasil (Novos Baianos).

Bruno Pocheron ist international als freischaffender Licht-, Bühnen und Sounddesigner tätig. Er schafft performative Installationen auf der Grundlage seiner Lichtpraxis. Derzeit ist er an Bühnenprojekten mit Mette Edvardsen (Oslo), Stina Fors (Wien), Ted Hearne und Daniel Fish (USA), Lina Gómez (Berlin), Daphna Horenczyck (Wien), Rotraud Kern (Wien), Isabelle Schad (Berlin), Malte Schlösser (Berlin) beteiligt.

Reiner Törner ist ein in Berlin ansässiger Kostüm- und Modedesigner. In seiner Arbeit versteht er Kleidung als eine Sprache des Körpers und des Raums. Seine im engen Dialog mit der Bewegung entstandenen Arbeiten betrachten das Kostüm nicht als Schmuck, sondern als aktive Struktur innerhalb der Performance.

Thomas Schaupp ist Tanzdramaturg und Kurator. Seit 2010 arbeitet er international mit Choreograf*innen und Institutionen in Europa und darüber hinaus zusammen. Er ist regelmäßig als Berater in Mentoring-Programmen von choreografischen Institutionen und als Gastdozent an Akademien wie der Icelandic University of the Arts in Reykjavík tätig.

Biografien

Lina Gómez ist in Kolumbien geboren und in Brasilien aufgewachsen. Sie lebt als Choreografin, Tänzerin und Lehrende in Berlin. In ihren Arbeiten hinterfragt sie durch Wiederholung und Beharrlichkeit unsere Wahrnehmung von Zeit und verwebt dabei verschiedene Bewegungstraditionen mit der Erforschung der Energie, die zwischen Musik und Körpern fließt. Gómez studierte Tanz und Theater in São Paulo und absolvierte einen Master in Choreografie am HZT Berlin. Zu ihren Ensemble-Kreationen zählen unter anderem „Vagarosas" (2023) und „Träumerei des Verschwindens" (2022), beide präsentiert im Radialsystem. www.linapgomez.com

Ana Lessing Menjibar ist eine deutsch-spanische Performerin, Tänzerin, Choreografin und multidisziplinäre Künstlerin aus Berlin. Ihre interdisziplinäre Arbeit verbindet Körper mit Klang, Multimedia und skulpturalen Elementen als erweiterte choreografische Praxis und experimentiert mit dem transformativen Potential des Flamencos im Kontext von Performance und zeitgenössischem Tanz. Ihre Arbeit „Third Skin“ (2023) ist eine poetische Reaktion auf die Öffnung ihrer Familiengeschichte und widmet sich den Kriegs- und Faschismuserlebnissen, kollektiven wie individuellen Wunden und Erfahrungen des politischen Widerstandes dreier Generationen. Ihre neue Arbeit „REMATAR“ wird im Februar 2027 im Radialsystem in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik Berlin Premiere feiern.

Luciane Ramos Silva ist eine brasilianische Anthropologin, darstellende Künstlerin und unabhängige Kuratorin. Sie ist Professorin am Institut für Körperkünste der Kunstfakultät der Universität von Campinas (UNICAMP). In ihrer akademischen und künstlerischen Praxis baut sie Süd-Süd-Beziehungen zu Westafrika auf – seit 2009 führt sie Feldforschung in Burkina Faso, Guinea Conakry und Senegal durch – und schreibt über Kolonialität und die schwarze Diaspora.

Andrea Parolin ist Toningenieur, technischer Leiter und Sounddesigner. 2011 schloss er sein Studium an der Scuola Civica di Cinema, Televisione e nuovi Media in Mailand ab. Seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2013 arbeitet er mit Choreograf*innen und Künstler*innen zusammen, darunter Thiago Granato, Sergiu Matis, Andrea Salustri, Mariagiulia Serantoni, Lina Gómez und Jefta Van Dinther.

Aduni Guedes ist Perkussionist und Sänger aus dem Nordosten Brasiliens, der heute in Berlin lebt. In seiner Musik verbindet er traditionelle afro-brasilianische Klänge mit westafrikanischen und modernen Einflüssen. In Brasilien stand Aduni bereits mit mehreren großen Namen der brasilianischen Musikszene auf der Bühne, darunter Vitor Araújo, Grupo Höröyá, Ekò Afrobeat und Baby do Brasil (Novos Baianos).

Bruno Pocheron ist international als freischaffender Licht-, Bühnen und Sounddesigner tätig. Er schafft performative Installationen auf der Grundlage seiner Lichtpraxis. Derzeit ist er an Bühnenprojekten mit Mette Edvardsen (Oslo), Stina Fors (Wien), Ted Hearne und Daniel Fish (USA), Lina Gómez (Berlin), Daphna Horenczyck (Wien), Rotraud Kern (Wien), Isabelle Schad (Berlin), Malte Schlösser (Berlin) beteiligt.

Reiner Törner ist ein in Berlin ansässiger Kostüm- und Modedesigner. In seiner Arbeit versteht er Kleidung als eine Sprache des Körpers und des Raums. Seine im engen Dialog mit der Bewegung entstandenen Arbeiten betrachten das Kostüm nicht als Schmuck, sondern als aktive Struktur innerhalb der Performance.

Thomas Schaupp ist Tanzdramaturg und Kurator. Seit 2010 arbeitet er international mit Choreograf*innen und Institutionen in Europa und darüber hinaus zusammen. Er ist regelmäßig als Berater in Mentoring-Programmen von choreografischen Institutionen und als Gastdozent an Akademien wie der Icelandic University of the Arts in Reykjavík tätig.

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 50 Minuten

Credits

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Eine Produktion von Lina Gómez in Koproduktion mit dem Radialsystem und der Tanzfabrik Berlin Bühne. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Unterstützt durch eine Residenz bei Perform[d]ance / Stralsund sowie durch ETAPE DANSE, ein Netzwerk von fabrik Potsdam, La Briqueterie CDCN Val-de-Marne und Mosaico Danza - Interplay Festival mit Unterstützung des Bureau du Théâtre et de la Danse/Institut français Deutschland, des französischen Kulturministeriums/DGCA, der Stadt Potsdam, der Fondazione Piemonte dal Vivo, Lavanderia a Vapore Turin, des Torinodanza Festivals / Fondazione Teatro Stabile di Torino – Teatro Nazionale, des Festivals Tanz im August und des EFFEA European Festivals Fund for Emerging Artists.

Dank an: Maria Esperanza Arias Garcia, Oswaldo Alonso Gomez Serrudo, Pilar Arias Garcia, Adriana Arias, Emerita Ivonne Gomez Serrudo, Carmen Sofía Gomez Serrudo, Nelson Gomez Serrudo, Ivan Darío Gomez Serrudo, Maria Angélica Gomez Serrudo, Zorayda Serrudo, Jose Luis Serrudo, Nery Sofia Diaz, Juan Camilo Alfonso, Esteban Card, Festival Nacional de Bullerengue Maria La Baja, Kuagro Bullerenguero Dolores Salinas, Comunidad Bullerenguera de Berlín, Maestra Darlina Sáenz, Valeria Pacific, Juca Junior, Team Physiotherapie Roseli Dutra, Isabela Fernandes Santana, Joaquim Lino, Gustavo Llano, Martin Stiefermann, Jana Bäskau, Schloss Bröllin und sein Team.

Medienpartner Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, tanz die tageszeitung.

Credits

Eine Produktion von Lina Gómez in Koproduktion mit dem Radialsystem und der Tanzfabrik Berlin Bühne. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Unterstützt durch eine Residenz bei Perform[d]ance / Stralsund sowie durch ETAPE DANSE, ein Netzwerk von fabrik Potsdam, La Briqueterie CDCN Val-de-Marne und Mosaico Danza - Interplay Festival mit Unterstützung des Bureau du Théâtre et de la Danse/Institut français Deutschland, des französischen Kulturministeriums/DGCA, der Stadt Potsdam, der Fondazione Piemonte dal Vivo, Lavanderia a Vapore Turin, des Torinodanza Festivals / Fondazione Teatro Stabile di Torino – Teatro Nazionale, des Festivals Tanz im August und des EFFEA European Festivals Fund for Emerging Artists.

Dank an: Maria Esperanza Arias Garcia, Oswaldo Alonso Gomez Serrudo, Pilar Arias Garcia, Adriana Arias, Emerita Ivonne Gomez Serrudo, Carmen Sofía Gomez Serrudo, Nelson Gomez Serrudo, Ivan Darío Gomez Serrudo, Maria Angélica Gomez Serrudo, Zorayda Serrudo, Jose Luis Serrudo, Nery Sofia Diaz, Juan Camilo Alfonso, Esteban Card, Festival Nacional de Bullerengue Maria La Baja, Kuagro Bullerenguero Dolores Salinas, Comunidad Bullerenguera de Berlín, Maestra Darlina Sáenz, Valeria Pacific, Juca Junior, Team Physiotherapie Roseli Dutra, Isabela Fernandes Santana, Joaquim Lino, Gustavo Llano, Martin Stiefermann, Jana Bäskau, Schloss Bröllin und sein Team.

Medienpartner Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, tanz die tageszeitung.

In „V A S T A“ kehrt Lina Gómez nach siebzehn Jahren in ihrem eigenen Stück als Tänzerin auf die Bühne zurück. In einem Solo mit multiplen Präsenzen über Herkunft und Transformation, das Ende Juli im Radialsystem Premiere feiert, bewegt sie sich rückwärts und folgt lateinamerikanischen Kosmovisionen, in denen die Vergangenheit vor uns liegt.

Im Dialog mit ihren verstorbenen Großmüttern wird der Körper zum lebendigen Archiv. Aus Erinnerungen an kolumbianische und brasilianische Tanztraditionen entstehen kreisförmige Bewegungen, Rhythmus und Live-Perkussion. „V A S T A“ versteht den Kreis als Raum von Begegnung, Widerstand und geteilter Zeit – und fragt: Was tragen wir weiter, was verändern wir, was lassen wir zurück?

Cast

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie und Tanz
Lina Gómez

Gesprächspartnerinnen
Rosa Tulia Garcia
Cenith Antonia Serrudo

Künstlerische Zusammenarbeit und choreografische Beratung
Ana Lessing Menjibar

Live-Perkussion und Komposition
Aduni Guedes

Live-Musik, Komposition und Sound Design
Andrea Parolin

Lichtdesign
Bruno Pocheron

Outside-eye
Luciane Ramos-Silva

Dramaturgische Beratung
Thomas Schaupp

Kostümdesign
Reiner Törner

Technische Leitung
Bruno Pocheron
Andrea Parolin

Distribution
Tammo Walter

Produktionsleitung
M.i.C.A. - Movement in Contemporary Art

Biografien

Lina Gómez ist in Kolumbien geboren und in Brasilien aufgewachsen. Sie lebt als Choreografin, Tänzerin und Lehrende in Berlin. In ihren Arbeiten hinterfragt sie durch Wiederholung und Beharrlichkeit unsere Wahrnehmung von Zeit und verwebt dabei verschiedene Bewegungstraditionen mit der Erforschung der Energie, die zwischen Musik und Körpern fließt. Gómez studierte Tanz und Theater in São Paulo und absolvierte einen Master in Choreografie am HZT Berlin. Zu ihren Ensemble-Kreationen zählen unter anderem „Vagarosas" (2023) und „Träumerei des Verschwindens" (2022), beide präsentiert im Radialsystem. www.linapgomez.com

Ana Lessing Menjibar ist eine deutsch-spanische Performerin, Tänzerin, Choreografin und multidisziplinäre Künstlerin aus Berlin. Ihre interdisziplinäre Arbeit verbindet Körper mit Klang, Multimedia und skulpturalen Elementen als erweiterte choreografische Praxis und experimentiert mit dem transformativen Potential des Flamencos im Kontext von Performance und zeitgenössischem Tanz. Ihre Arbeit „Third Skin“ (2023) ist eine poetische Reaktion auf die Öffnung ihrer Familiengeschichte und widmet sich den Kriegs- und Faschismuserlebnissen, kollektiven wie individuellen Wunden und Erfahrungen des politischen Widerstandes dreier Generationen. Ihre neue Arbeit „REMATAR“ wird im Februar 2027 im Radialsystem in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik Berlin Premiere feiern.

Luciane Ramos Silva ist eine brasilianische Anthropologin, darstellende Künstlerin und unabhängige Kuratorin. Sie ist Professorin am Institut für Körperkünste der Kunstfakultät der Universität von Campinas (UNICAMP). In ihrer akademischen und künstlerischen Praxis baut sie Süd-Süd-Beziehungen zu Westafrika auf – seit 2009 führt sie Feldforschung in Burkina Faso, Guinea Conakry und Senegal durch – und schreibt über Kolonialität und die schwarze Diaspora.

Andrea Parolin ist Toningenieur, technischer Leiter und Sounddesigner. 2011 schloss er sein Studium an der Scuola Civica di Cinema, Televisione e nuovi Media in Mailand ab. Seit seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2013 arbeitet er mit Choreograf*innen und Künstler*innen zusammen, darunter Thiago Granato, Sergiu Matis, Andrea Salustri, Mariagiulia Serantoni, Lina Gómez und Jefta Van Dinther.

Aduni Guedes ist Perkussionist und Sänger aus dem Nordosten Brasiliens, der heute in Berlin lebt. In seiner Musik verbindet er traditionelle afro-brasilianische Klänge mit westafrikanischen und modernen Einflüssen. In Brasilien stand Aduni bereits mit mehreren großen Namen der brasilianischen Musikszene auf der Bühne, darunter Vitor Araújo, Grupo Höröyá, Ekò Afrobeat und Baby do Brasil (Novos Baianos).

Bruno Pocheron ist international als freischaffender Licht-, Bühnen und Sounddesigner tätig. Er schafft performative Installationen auf der Grundlage seiner Lichtpraxis. Derzeit ist er an Bühnenprojekten mit Mette Edvardsen (Oslo), Stina Fors (Wien), Ted Hearne und Daniel Fish (USA), Lina Gómez (Berlin), Daphna Horenczyck (Wien), Rotraud Kern (Wien), Isabelle Schad (Berlin), Malte Schlösser (Berlin) beteiligt.

Reiner Törner ist ein in Berlin ansässiger Kostüm- und Modedesigner. In seiner Arbeit versteht er Kleidung als eine Sprache des Körpers und des Raums. Seine im engen Dialog mit der Bewegung entstandenen Arbeiten betrachten das Kostüm nicht als Schmuck, sondern als aktive Struktur innerhalb der Performance.

Thomas Schaupp ist Tanzdramaturg und Kurator. Seit 2010 arbeitet er international mit Choreograf*innen und Institutionen in Europa und darüber hinaus zusammen. Er ist regelmäßig als Berater in Mentoring-Programmen von choreografischen Institutionen und als Gastdozent an Akademien wie der Icelandic University of the Arts in Reykjavík tätig.

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