UNEXPECTED LESSONS 5: The Resonating Body – Writing and Orality

Melanie Jame Wolf / emet ezell / Alvin Tran / Celina Baljeet Basra

Gespräch Performance Workshop

„My Mouth is a Resurrection Channel“, 2026 © emet ezell

Tickets

Ticketpreise

Workshop  12 Euro

Performances  15 Euro

„Everything I make starts with language, with a word, a title, a repeated phrase“ – Melanie Jame Wolf

Sprache ist Klang. Melodien, die in einer Choreografie tanzen; eine Zunge, die sich am Gaumen bewegt und gegen die Zähne drückt. Wir spucken und kauen, beißen und verschlingen, singen und schreien. Schreiben ist eine Praxis der Wissensvermittlung, Erinnerung und Selbstpositionierung. Im Zusammenspiel von Körper, Orality und Schrift entstehen hybride Formen, in denen Erfahrung, Geschichte und Gegenwart eingeschrieben und weitergetragen werden. Die im fünften Kapitel von „UNEXPECTED LESSONS –…

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„Everything I make starts with language, with a word, a title, a repeated phrase“ – Melanie Jame Wolf

Sprache ist Klang. Melodien, die in einer Choreografie tanzen; eine Zunge, die sich am Gaumen bewegt und gegen die Zähne drückt. Wir spucken und kauen, beißen und verschlingen, singen und schreien. Schreiben ist eine Praxis der Wissensvermittlung, Erinnerung und Selbstpositionierung. Im Zusammenspiel von Körper, Orality und Schrift entstehen hybride Formen, in denen Erfahrung, Geschichte und Gegenwart eingeschrieben und weitergetragen werden. Die im fünften Kapitel von „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ vorgestellten Arbeiten reflektieren diese und weitere Aspekte in einem Schreib-Workshop, in Performances und einem Gespräch.

„Language Acts“ – Schreib-Workshop

Wie lektorieren wir Sprachakte für die Bühne? Wie gestalten wir Texte für Tanz und Performance? „Language Acts“ ist ein dreistündiger Schreibworkshop von Melanie Jame Wolf und Celina Baljeet Basra für Tanz- und Performance-Praktiker*innen sowie für Autor*innen, die Sprache als bewusst eingesetztes Material für Performance betrachten möchten.

Der Workshop richtet sich an Künstler*innen, die konkrete Werkzeuge zur Bearbeitung und Neufassung von Sprache, die auf der Bühne zum Leben erweckt wird, entwickeln möchten. Teilnehmer*innen sind eingeladen, einen bestehenden Text mitzubringen, der im Workshop bearbeitet und weiterentwickelt wird. Der Workshop hat zum Ziel, Bühnenkünstler*innen Handlungsfähigkeit im Schreiben zu vermitteln.

„The Resonating Body“ – Drei Performances

Melanie Jame Wolf erforscht die Verletzlichkeit des Live-Moments und den Körper als widerspenstiges politisches Rätsel. Sie gibt mit dem formalen Experiment „UNRULY MATERIAL (After Genet, after Mr. Punch)“ Einblick in ihren gegenwärtigen Prozess.

emet ezell beschäftigt sich mit den Themen Hingabe, Enteignung, Ruin und Rückkehr. Der Mund und die Lippen sowie das Wissen, das durch Essen, Kauen und Spucken vermittelt wird, sind wiederkehrende Motive in ezells Werk. Im Rahmen von „UNEXPECTED LESSONS 5“ zeigt emet ezell die performative Lesung „MY MOUTH IS A RESURRECTION CHANNEL“.

Der Choreograf und Künstler Alvin Tran arbeitet mit Popsongs, Musikvideos und Film. „STRAWBERRY, ARIZONA“, sein erstes Theaterstück, handelt vom Zuschauersein und parasozialer Vorstellungskraft. Es lotet die beängstigende Möglichkeit aus, dass die Persönlichkeit selbst zu einer Überlebensstrategie werden kann: zu etwas, das wir erben, darstellen, begehren und schließlich an jemand anderen weitergeben.

Programm

15 – 18 Uhr
„Language Acts“

Schreib-Workshop | Kubus
Mit Celina Baljeet Basra & Melanie Jame Wolf

19 Uhr
„The Resonating Body“

Performances | Studio 1
„MY MOUTH IS A RESURRECTION CHANNEL“
Performative Lesung mit emet ezell
„UNRULY MATERIAL (After Genet, after Mr. Punch)“
Formales Experiment von Melanie Jame Wolf
„STRAWBERRY, ARIZONA“
Theaterstück von Alvin Tran 

20.30 Uhr
Artist Talk | Studio 1
Mit Alvin Tran, emet ezell und Melanie Jame Wolf, moderiert von Celina Baljeet Basra

In englischer Sprache.

Cast

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Mit
Melanie Jame Wolf
emet ezell
Alvin Tran
Celina Baljeet Basra

Cast

Mit
Melanie Jame Wolf
emet ezell
Alvin Tran
Celina Baljeet Basra

Biografien

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Melanie Jame Wolf ist Choreografin, Performerin, Autorin und bildende Künstlerin. Sie schafft Kunstwerke, Performances und Texte über Macht, Persönlichkeit und das Phänomen, das sie als „Showbusiness“ bezeichnet: das Überzeugende, das Täuschende, das Inszenierte, das Dramatische, das Kathartische und das Dargestellte in politischen, theatralischen und alltäglichen Kontexten.

emet ezell ist Dichter*in und Typograf*in und lebt in Berlin. Ausgebildet im Atelier von Robert Sawa, arbeitet ezell mit dem Buchstaben als viszeraler und taktiler Einheit der Komposition. emet ezell druckt nicht nur, sondern stellt auch eigenes Papier her und bewahrt damit vergessene Techniken. ezells Arbeit beschäftigt sich mit dem Nachhall von Hingabe, Enteignung, Ruin und Rückkehr.

Alvin Tran ist bildender Künstler und Choreograf. Er absolvierte Residenzen im Schloss Ujazdowski in Warschau und im New Inc New Museum in New York, und seine Arbeiten wurden unter anderem in Flash Art, Artforum und Bomb vorgestellt.

Celina Baljeet Basra ist Autorin und Kuratorin und lebt in Berlin. Ihr erster Roman „HAPPY“ erschien 2023 (Astra House, „Editor’s Pick“ der New York Times). Sie ist Teil des Teams des Talking Objects Lab und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Roman.

Biografien

Melanie Jame Wolf ist Choreografin, Performerin, Autorin und bildende Künstlerin. Sie schafft Kunstwerke, Performances und Texte über Macht, Persönlichkeit und das Phänomen, das sie als „Showbusiness“ bezeichnet: das Überzeugende, das Täuschende, das Inszenierte, das Dramatische, das Kathartische und das Dargestellte in politischen, theatralischen und alltäglichen Kontexten.

emet ezell ist Dichter*in und Typograf*in und lebt in Berlin. Ausgebildet im Atelier von Robert Sawa, arbeitet ezell mit dem Buchstaben als viszeraler und taktiler Einheit der Komposition. emet ezell druckt nicht nur, sondern stellt auch eigenes Papier her und bewahrt damit vergessene Techniken. ezells Arbeit beschäftigt sich mit dem Nachhall von Hingabe, Enteignung, Ruin und Rückkehr.

Alvin Tran ist bildender Künstler und Choreograf. Er absolvierte Residenzen im Schloss Ujazdowski in Warschau und im New Inc New Museum in New York, und seine Arbeiten wurden unter anderem in Flash Art, Artforum und Bomb vorgestellt.

Celina Baljeet Basra ist Autorin und Kuratorin und lebt in Berlin. Ihr erster Roman „HAPPY“ erschien 2023 (Astra House, „Editor’s Pick“ der New York Times). Sie ist Teil des Teams des Talking Objects Lab und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Roman.

Weitere Informationen

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Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“, die von Mai 2026 bis Februar 2027 im Radialsystem stattfindet, forscht zum pluralen Wissen von Tanz, Körper und Sound. Interdisziplinäre Perspektiven und Akteur*innen vom afrikanischen Kontinent, aus der Diaspora und darüber hinaus treten mit der lebendigen Berliner Tanzszene in einen Dialog.

Im Fokus stehen soziale und politische Dimensionen von Tanz, Wissenssysteme in Musik, der Körper als lebendiges Archiv, Bewegung als Heilung, eine dekoloniale Perspektive auf Körper und Tanz und eine kritische Betrachtung globaler Tanzgeschichte. Performances, Talks, Listening Sessions und Workshops verwandeln Wissen in Erfahrung und Bewegung.

Die Reihe wird von Isabel Raabe (künstlerische Leitung) und Celina Baljeet Basra (Co-Kuratorin) kuratiert und wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Mariama Diagne. „UNEXPECTED LESSONS“ ist Teil des seit 2020 laufenden künstlerischen Forschungsprojekts TALKING OBJECTS LAB. Das LAB erkundet Wissen jenseits eurozentrischer Wissenssysteme und wird von einem internationalen Kurator*innenteam aus Senegal, Kenia und Deutschland geleitet.

www.talkingobjectslab.org

Programm

15 – 18 Uhr
„Language Acts“

Schreib-Workshop | Kubus
Mit Celina Baljeet Basra & Melanie Jame Wolf

19 Uhr
„The Resonating Body“

Performances | Studio 1
„MY MOUTH IS A RESURRECTION CHANNEL“
Performative Lesung mit emet ezell
„UNRULY MATERIAL (After Genet, after Mr. Punch)“
Formales Experiment von Melanie Jame Wolf
„STRAWBERRY, ARIZONA“
Theaterstück von Alvin Tran 

20.30 Uhr
Artist Talk | Studio 1
Mit Alvin Tran, emet ezell und Melanie Jame Wolf, moderiert von Celina Baljeet Basra

In englischer Sprache.

Weitere Informationen

Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“, die von Mai 2026 bis Februar 2027 im Radialsystem stattfindet, forscht zum pluralen Wissen von Tanz, Körper und Sound. Interdisziplinäre Perspektiven und Akteur*innen vom afrikanischen Kontinent, aus der Diaspora und darüber hinaus treten mit der lebendigen Berliner Tanzszene in einen Dialog.

Im Fokus stehen soziale und politische Dimensionen von Tanz, Wissenssysteme in Musik, der Körper als lebendiges Archiv, Bewegung als Heilung, eine dekoloniale Perspektive auf Körper und Tanz und eine kritische Betrachtung globaler Tanzgeschichte. Performances, Talks, Listening Sessions und Workshops verwandeln Wissen in Erfahrung und Bewegung.

Die Reihe wird von Isabel Raabe (künstlerische Leitung) und Celina Baljeet Basra (Co-Kuratorin) kuratiert und wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Mariama Diagne. „UNEXPECTED LESSONS“ ist Teil des seit 2020 laufenden künstlerischen Forschungsprojekts TALKING OBJECTS LAB. Das LAB erkundet Wissen jenseits eurozentrischer Wissenssysteme und wird von einem internationalen Kurator*innenteam aus Senegal, Kenia und Deutschland geleitet.

www.talkingobjectslab.org

Credits

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Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. In Kooperation mit dem Betty Center for Movement Research der Tanzwissenschaft an der LMU München. Eine Veranstaltung im Rahmen des TALKING OBJECTS LAB.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.

Credits

Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. In Kooperation mit dem Betty Center for Movement Research der Tanzwissenschaft an der LMU München. Eine Veranstaltung im Rahmen des TALKING OBJECTS LAB.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung.

„Everything I make starts with language, with a word, a title, a repeated phrase“ – Melanie Jame Wolf

Sprache ist Klang. Melodien, die in einer Choreografie tanzen; eine Zunge, die sich am Gaumen bewegt und gegen die Zähne drückt. Wir spucken und kauen, beißen und verschlingen, singen und schreien. Schreiben ist eine Praxis der Wissensvermittlung, Erinnerung und Selbstpositionierung. Im Zusammenspiel von Körper, Orality und Schrift entstehen hybride Formen, in denen Erfahrung, Geschichte und Gegenwart eingeschrieben und weitergetragen werden. Die im fünften Kapitel von „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ vorgestellten Arbeiten reflektieren diese und weitere Aspekte in einem Schreib-Workshop, in Performances und einem Gespräch.

„Language Acts“ – Schreib-Workshop

Wie lektorieren wir Sprachakte für die Bühne? Wie gestalten wir Texte für Tanz und Performance? „Language Acts“ ist ein dreistündiger Schreibworkshop von Melanie Jame Wolf und Celina Baljeet Basra für Tanz- und Performance-Praktiker*innen sowie für Autor*innen, die Sprache als bewusst eingesetztes Material für Performance betrachten möchten.

Der Workshop richtet sich an Künstler*innen, die konkrete Werkzeuge zur Bearbeitung und Neufassung von Sprache, die auf der Bühne zum Leben erweckt wird, entwickeln möchten. Teilnehmer*innen sind eingeladen, einen bestehenden Text mitzubringen, der im Workshop bearbeitet und weiterentwickelt wird. Der Workshop hat zum Ziel, Bühnenkünstler*innen Handlungsfähigkeit im Schreiben zu vermitteln.

„The Resonating Body“ – Drei Performances

Melanie Jame Wolf erforscht die Verletzlichkeit des Live-Moments und den Körper als widerspenstiges politisches Rätsel. Sie gibt mit dem formalen Experiment „UNRULY MATERIAL (After Genet, after Mr. Punch)“ Einblick in ihren gegenwärtigen Prozess.

emet ezell beschäftigt sich mit den Themen Hingabe, Enteignung, Ruin und Rückkehr. Der Mund und die Lippen sowie das Wissen, das durch Essen, Kauen und Spucken vermittelt wird, sind wiederkehrende Motive in ezells Werk. Im Rahmen von „UNEXPECTED LESSONS 5“ zeigt emet ezell die performative Lesung „MY MOUTH IS A RESURRECTION CHANNEL“.

Der Choreograf und Künstler Alvin Tran arbeitet mit Popsongs, Musikvideos und Film. „STRAWBERRY, ARIZONA“, sein erstes Theaterstück, handelt vom Zuschauersein und parasozialer Vorstellungskraft. Es lotet die beängstigende Möglichkeit aus, dass die Persönlichkeit selbst zu einer Überlebensstrategie werden kann: zu etwas, das wir erben, darstellen, begehren und schließlich an jemand anderen weitergeben.

Cast

Mit
Melanie Jame Wolf
emet ezell
Alvin Tran
Celina Baljeet Basra

Biografien

Melanie Jame Wolf ist Choreografin, Performerin, Autorin und bildende Künstlerin. Sie schafft Kunstwerke, Performances und Texte über Macht, Persönlichkeit und das Phänomen, das sie als „Showbusiness“ bezeichnet: das Überzeugende, das Täuschende, das Inszenierte, das Dramatische, das Kathartische und das Dargestellte in politischen, theatralischen und alltäglichen Kontexten.

emet ezell ist Dichter*in und Typograf*in und lebt in Berlin. Ausgebildet im Atelier von Robert Sawa, arbeitet ezell mit dem Buchstaben als viszeraler und taktiler Einheit der Komposition. emet ezell druckt nicht nur, sondern stellt auch eigenes Papier her und bewahrt damit vergessene Techniken. ezells Arbeit beschäftigt sich mit dem Nachhall von Hingabe, Enteignung, Ruin und Rückkehr.

Alvin Tran ist bildender Künstler und Choreograf. Er absolvierte Residenzen im Schloss Ujazdowski in Warschau und im New Inc New Museum in New York, und seine Arbeiten wurden unter anderem in Flash Art, Artforum und Bomb vorgestellt.

Celina Baljeet Basra ist Autorin und Kuratorin und lebt in Berlin. Ihr erster Roman „HAPPY“ erschien 2023 (Astra House, „Editor’s Pick“ der New York Times). Sie ist Teil des Teams des Talking Objects Lab und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Roman.

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