Symphony Of Intimacies

Performance von Nguyễn + Transitory im Rahmen von „SENSE – Geografien der Wahrnehmung“

Performance Audiodeskription 23.04.

Asarela Orchidia Dewi

© Asarela Orchidia Dewi

Tickets Tickets Tickets

Ticketpreise

16 Euro  ermäßigt 12 Euro

„SENSE“-Kombiticket
mit zwei Konzerten von Laure M. Hiendl: „String Quartet No.2“ & „In Abeyance“
36 Euro, ermäßigt 26 Euro

Tagesticket Freitag
mit „Laure M. Hiendl: String Quartet No.2“
24 Euro, ermäßigt 16 Euro

Ticketpreise

16 Euro  ermäßigt 12 Euro

„SENSE“-Kombiticket
mit zwei Konzerten von Laure M. Hiendl: „String Quartet No.2“ & „In Abeyance“
36 Euro, ermäßigt 26 Euro

Tagesticket Samstag
mit „Laure M. Hiendl: In Abeyance“
24 Euro, ermäßigt 16 Euro

 

Audiodeskription und Tastführung
Sa   23 04 2022   18 Uhr

Bei diesem Termin bieten wir eine Audiodeskription der Performance an sowie eine Tastführung, die eine Stunde vor Veranstaltung, um 18 Uhr, beginnt. Wir bitten um Anmeldung bei Buchung eines Tickets, telefonisch unter +49 (0)30 288 788 588 oder per E-Mail an ticket@radialsystem.de.

Ticketpreise

16 Euro  ermäßigt 12 Euro

„SENSE“-Kombiticket
mit zwei Konzerten von Laure M. Hiendl: „String Quartet No.2“ & „In Abeyance“
36 Euro, ermäßigt 26 Euro

Ein Chor der Körper: „Symphony Of Intimacies“ dokumentiert den fortlaufenden Arbeitsprozess von Nguyễn + Transitory, den das Duo 2018 mit dem Stück „Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing“ begonnen hat. Die Performance, die Mitte April im Radialsystem im Rahmen der Reihe „SENSE“ präsentiert wird, erforscht mit fünf nicht-professionellen Performer*innen Verletzlichkeit, gegenseitige Abhängigkeit, Nähe, Desorientierung und Vertrauen als Formen kollektiven Widerstands.

Zusammen mit der Bühnenbildnerin Lina Oanh Nguyễn haben sie eine musikalische Architektur geschaffen, die ortsspezifisch und strukturabhängig ist – und auf Berührung basiert. Die Performer*innen Maoyi, Kamila Metwaly, Andrés Pinto Álvaro, Mieko Suzuki und Monica Vanesa Tedja erzeugen live und in Echtzeit Klänge, die durch Berührung entstehen. Ihre Körper verschmelzen mit ihren Instrumenten und leiten elektrische Ströme an einen modularen Synthesizer. Die Berührung ist integraler Bestandteil des Kompositions- und Aufführungsprozesses, sie wird selbst zum Instrument. Diese Dynamik löst klassische Hierarchien in der Konstellation Regisseur*in-Komponist*in-Darsteller*in auf und verschiebt die Beziehung zwischen den Rollen – hin zum Kollektiv.

Im Dezember 2021 präsentierte das Duo im Radialsystem mit dem gleichnamigen Film „Symphony Of Intimacies“ einen Zwischenstand ihrer Arbeit.

Cast

Künstlerische Leitung, Komposition, Choreografie und Konzept
Nguyễn + Transitory

Performance und Choreografie
Maoyi
Kamila Metwaly
Andrés Pinto Álvaro
Mieko Suzuki
Monica Vanesa Tedja

Bühnenbild und Kostüm
Lina Oanh Nguyễn

Lichtdesign
Sanja Gergoric

Lichtassistenz
Ivan Bartsch

Kinematografie und Schnitt
Asarela Orchidia Dewi

Bühnenbild-Assistenz
Seongji Jang

Produktionsleitung
Onur Agbaba
Chyai Ji

Biographien

Als Duo Nguyễn + Transitory verbinden Nguyễn Baly und Tara Transitory Klang, Performance und Installation. In ihrer Arbeit mit modularen Synthesizern und analogen Tonbändern untersuchen sie, wie die Körperlichkeit der Klangerzeugung und ihre zufälligen Vibrationen mit Erinnerungen, Emotionen und Katharsis zusammenhängen. Ihr Zugang zu Klang, Rhythmus und Performance ist geprägt von der Suche nach einem nicht-kolonial geprägten Blick. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit der Diaspora queerer Existenzen in Südostasien. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Klanginstallationen „Topography Of Vulnerabilities #1, #2, #3, #4“ sowie „Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing“, das unter anderem beim CTM Festival 2019 (Berlin) und europaweit präsentiert wurde. Neben ihrer künstlerischen Arbeit betreiben sie ihr eigenes Mastering-Studio namens Queer Ear Mastering. Nguyễn + Transitory sind 2022/23 Stipendiat*innen des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung.

SENSE – Geografien der Wahrnehmung

Mit der Programmreihe „SENSE“ erkundet das Radialsystem Machtverhältnisse innerhalb einer Geografie der Wahrnehmung. Aus der Perspektive von Choreografie, Bildender Kunst, Musik und Workshop-Formaten untersucht „SENSE“ in vier Programmschwerpunkten bis zum Sommer 2022 eine verkörperte Praxis der sinnlichen Wahrnehmung. Die Programmreihe wird sich dabei auch der Frage widmen, wie die traumatische Erfahrung einer Pandemie auf unsere Sinne wirkt und gewirkt haben wird. Der doppeldeutige Titel der Reihe – Sense bedeutet sowohl Sinn wie auch Gefühl – verweist auf die in der westlich-aufklärerischen Wissenstradition gängige Unterscheidung von Denken und Fühlen – beziehungsweise Theorie und Praxis und stellt diese in Frage.

Credits

Gefördert durch das Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Die Audiodeskription und Tastführung werden in Zusammenarbeit mit Gravity Berlin angeboten, unterstützt durch Diehl und Ritter / Tanzpakt Reconnect, gefördert von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR Hilfsprogramm Tanz.

„SENSE“ ist eine Veranstaltungsreihe des Radialsystems, gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch die Radial Stiftung.

Mediepartner: taz. die tageszeitung, tip Berlin, ExBerliner und Ask Helmut.

Ein Chor der Körper: „Symphony Of Intimacies“ dokumentiert den fortlaufenden Arbeitsprozess von Nguyễn + Transitory, den das Duo 2018 mit dem Stück „Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing“ begonnen hat. Die Performance, die Mitte April im Radialsystem im Rahmen der Reihe „SENSE“ präsentiert wird, erforscht mit fünf nicht-professionellen Performer*innen Verletzlichkeit, gegenseitige Abhängigkeit, Nähe, Desorientierung und Vertrauen als Formen kollektiven Widerstands.

Zusammen mit der Bühnenbildnerin Lina Oanh Nguyễn haben sie eine musikalische Architektur geschaffen, die ortsspezifisch und strukturabhängig ist – und auf Berührung basiert. Die Performer*innen Maoyi, Kamila Metwaly, Andrés Pinto Álvaro, Mieko Suzuki und Monica Vanesa Tedja erzeugen live und in Echtzeit Klänge, die durch Berührung entstehen. Ihre Körper verschmelzen mit ihren Instrumenten und leiten elektrische Ströme an einen modularen Synthesizer. Die Berührung ist integraler Bestandteil des Kompositions- und Aufführungsprozesses, sie wird selbst zum Instrument. Diese Dynamik löst klassische Hierarchien in der Konstellation Regisseur*in-Komponist*in-Darsteller*in auf und verschiebt die Beziehung zwischen den Rollen – hin zum Kollektiv.

Im Dezember 2021 präsentierte das Duo im Radialsystem mit dem gleichnamigen Film „Symphony Of Intimacies“ einen Zwischenstand ihrer Arbeit.

Cast

Künstlerische Leitung, Komposition, Choreografie und Konzept
Nguyễn + Transitory

Performance und Choreografie
Maoyi
Kamila Metwaly
Andrés Pinto Álvaro
Mieko Suzuki
Monica Vanesa Tedja

Bühnenbild und Kostüm
Lina Oanh Nguyễn

Lichtdesign
Sanja Gergoric

Lichtassistenz
Ivan Bartsch

Kinematografie und Schnitt
Asarela Orchidia Dewi

Bühnenbild-Assistenz
Seongji Jang

Produktionsleitung
Onur Agbaba
Chyai Ji

Biografien

Als Duo Nguyễn + Transitory verbinden Nguyễn Baly und Tara Transitory Klang, Performance und Installation. In ihrer Arbeit mit modularen Synthesizern und analogen Tonbändern untersuchen sie, wie die Körperlichkeit der Klangerzeugung und ihre zufälligen Vibrationen mit Erinnerungen, Emotionen und Katharsis zusammenhängen. Ihr Zugang zu Klang, Rhythmus und Performance ist geprägt von der Suche nach einem nicht-kolonial geprägten Blick. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit der Diaspora queerer Existenzen in Südostasien. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Klanginstallationen „Topography Of Vulnerabilities #1, #2, #3, #4“ sowie „Bird Bird, Touch Touch, Sing Sing“, das unter anderem beim CTM Festival 2019 (Berlin) und europaweit präsentiert wurde. Neben ihrer künstlerischen Arbeit betreiben sie ihr eigenes Mastering-Studio namens Queer Ear Mastering. Nguyễn + Transitory sind 2022/23 Stipendiat*innen des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung.

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