Nocturnes for a Society

Immersive Performance von Myriam Van Imschoot & Lucas van Haesbroeck

Performance

Mehrere Menschen liegen auf Luftmatratzen mit Decken und Kissen und besuchen die Performance Noctures for a Society in Brüssel.

© Veerle Vercauteren

Tickets

Ticketpreise

18 Euro ermäßigt 14 Euro

In „Nocturnes for a Society“ ist das Publikum eingeladen, einen nächtlichen Klangteppich zu weben, eine Decke, unter die man schlüpfen und in einen außergewöhnlichen Schlaf versinken kann, während im Hintergrund die Geräusche der Stadt zu hören sind.

Die Performance „Nocturnes for a society“ von Myriam Van Imschoot und Lucas van Haesbroeck, die das Publikum über eine Sommernacht hinweg in eine poetische Klanglandschaft einhüllt, bildet den Auftakt zu der neuen Programmreihe „Conjunctions - Acts of being in relation“ im Radialsystem, die sich der Poesie des „In-Beziehung-seins“ widmet. Das immersive Klangerlebnis der „Nocturnes“ erstreckt sich über die ganze Nacht bis in die Morgenstunden: Das Publikum ist aktiver Teil einer Umgebung, die einer Oase aus Licht, Schatten, Geräuschen, Stoffen und Träumen gleicht und dabei Raum für Assoziationen und eine individuelle und gemeinsame Erfahrungswelt entstehen lässt.

Die Klangkünstlerin Myriam Van Imschoot und der Bühnenbildner Lucas van Haesbroeck schöpfen aus dem Erbe der amerikanischen Komponistin und Klangaktivistin Pauline Oliveros sowie aus vielzähligen Traditionen des gemeinsamen „Klingens“, die von Menschen seit jeher genutzt werden, um miteinander in Beziehung zu treten. Das Publikum spielt dabei eine unverzichtbare Rolle. Es interagiert miteinander, mit Objekten und mit dem Raum, gemäß einer Partitur, aus der ungezwungen und fast beiläufig unerwartete Texturen und Atmosphären hervorgehen. Der kollektiv geschaffene Soundtrack wird zur Klanglandschaft für einen tiefen Schlaf: Die Nocturne führt ein Eigenleben und schlummert in ihren verschiedenen Stadien und Zyklen der Ruhe durch die Nacht.

Den Performances sind zwei „Embodied Practices“ vorangestellt, deren Fokus auf der Herstellung von Filz als gemeinsame Praxis und der Stimme als Medium der Gemeinschaftsbildung liegt. Mit den beiden Austauschformaten führt das Radialsystem die Reihe der „Embodied Practices“ fort, in deren Rahmen Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen miteinander erprobt werden. Die Daten und Möglichkeiten zur Anmeldung werden zeitnah auf unserer Website bekannt gegeben.

Cast

Konzept und Kreation
Myriam Van Imschoot
Lucas van Haesbroeck

Performer*innen Berlin
Myriam Van Imschoot
Lucas van Haesbroeck
Lendl Barcelos
Yann Leguay
Irena Radmanovic
Iwan Van Vlierberghe
Inger Flotve
Anissa Rouas
Ilja Van Vlierberghe

Technische Koordination
Iwan Van Vlierberghe

Produktion
Kaat Balfort
Ilja Van Vlierberghe

Biographien

Myriam Van Imschoot kreiert Performances, Lautpoesie und Ge-sangsstücke und stellt Video- und Klanginstallationen aus. Sie entwirft ortsspezifische Arbeiten für öffentliche Räume in der Stadt und auf dem Land. Derzeit erforscht Myriam Van Imschoot ‘neue Polyphonien' und ihre sozialen und politischen Implikationen. Sie wird regelmäßig eingeladen, um Stimmworkshops zu geben oder gemein-sam mit Marcus Bergner an Klangpoesie zu arbeiten.

Lucas van Haesbroeck (1981) arbeitet als Lichttechniker im Toneelhuis, wo er bereits mit Künstler*innen wie Guy Cassiers, Olympique Dramatique, Mokhallad Rasem und Abke Haring zusammengearbeitet hat. Er entwickelt Beleuchtungskonzepte und Dekorationen für Theater- und Musikproduktionen.

Mit Conjunctions - Acts of being in relation startet eine neue Programmreihe im Radialsystem, die sich der Poesie des „In-Beziehung-seins“ widmet. In vier Akten mit unterschiedlichen thematischen Gewichtungen werden choreografische und musikalische Praxen als verkörperte Strategien der Wissensproduktion und der Weitergabe von Wissen erlebbar. Der Trennung von Körper und Geist, dem Dualismus von Denken und Handeln und der Vorstellung einer Universalität des Wissens wird dabei eine Vielfalt von Möglichkeiten der Wissensproduktion entgegengesetzt, die mit und aus der Realität unterschiedlich situierter Körper entsteht.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Überlegungen, wie durch verkörperte Praktiken temporäre Gemeinschaften entstehen können, welche Machtverhältnisse dabei sichtbar werden, und welche neuen Vorstellungswelten und emanzipatorische Strategien aus verkörperten Beziehungen resultieren. Begleitend zu immersiven Performances, Konzerten und choreografischen Arbeiten setzen wir flankierend zu der neuen Reihe unser Austauschformat „Embodied Practices“ fort, in dessen Rahmen Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen miteinander erprobt werden.

Programm

Einlass ab 19.30 Uhr.
Die immersive Performance dauert 12 Stunden mit Übernachtung. 

Credits

Eine Produktion von newpolyphonies in Koproduktion mit Kunstenfestivaldesarts, KANAL - Centre Pompidou, Reiefestival - Brugge Plus, C-Takt und kunstencentrum BUDA. Dank an Kaaitheater, P.A.R.T.S, KASK - School of Arts Gent, École natio-nale supérieure d'arts de Paris, KWP Kunstenwerkplaats, GMEA Albi und Perpodium. Mit freundlicher Unterstützung der Flämischen Gemeinschaft, der Steuererleichterungsmaßnahme der belgischen Föderalregierung und der Flämischen Gemeinschaft von Brüssel.

Medienpartnerschaften Radialsystem: tip Berlin, The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung

In „Nocturnes for a Society“ ist das Publikum eingeladen, einen nächtlichen Klangteppich zu weben, eine Decke, unter die man schlüpfen und in einen außergewöhnlichen Schlaf versinken kann, während im Hintergrund die Geräusche der Stadt zu hören sind.

Die Performance „Nocturnes for a society“ von Myriam Van Imschoot und Lucas van Haesbroeck, die das Publikum über eine Sommernacht hinweg in eine poetische Klanglandschaft einhüllt, bildet den Auftakt zu der neuen Programmreihe „Conjunctions - Acts of being in relation“ im Radialsystem, die sich der Poesie des „In-Beziehung-seins“ widmet. Das immersive Klangerlebnis der „Nocturnes“ erstreckt sich über die ganze Nacht bis in die Morgenstunden: Das Publikum ist aktiver Teil einer Umgebung, die einer Oase aus Licht, Schatten, Geräuschen, Stoffen und Träumen gleicht und dabei Raum für Assoziationen und eine individuelle und gemeinsame Erfahrungswelt entstehen lässt.

Die Klangkünstlerin Myriam Van Imschoot und der Bühnenbildner Lucas van Haesbroeck schöpfen aus dem Erbe der amerikanischen Komponistin und Klangaktivistin Pauline Oliveros sowie aus vielzähligen Traditionen des gemeinsamen „Klingens“, die von Menschen seit jeher genutzt werden, um miteinander in Beziehung zu treten. Das Publikum spielt dabei eine unverzichtbare Rolle. Es interagiert miteinander, mit Objekten und mit dem Raum, gemäß einer Partitur, aus der ungezwungen und fast beiläufig unerwartete Texturen und Atmosphären hervorgehen. Der kollektiv geschaffene Soundtrack wird zur Klanglandschaft für einen tiefen Schlaf: Die Nocturne führt ein Eigenleben und schlummert in ihren verschiedenen Stadien und Zyklen der Ruhe durch die Nacht.

Den Performances sind zwei „Embodied Practices“ vorangestellt, deren Fokus auf der Herstellung von Filz als gemeinsame Praxis und der Stimme als Medium der Gemeinschaftsbildung liegt. Mit den beiden Austauschformaten führt das Radialsystem die Reihe der „Embodied Practices“ fort, in deren Rahmen Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen miteinander erprobt werden. Die Daten und Möglichkeiten zur Anmeldung werden zeitnah auf unserer Website bekannt gegeben.

Cast

Konzept und Kreation
Myriam Van Imschoot
Lucas van Haesbroeck

Performer*innen Berlin
Myriam Van Imschoot
Lucas van Haesbroeck
Lendl Barcelos
Yann Leguay
Irena Radmanovic
Iwan Van Vlierberghe
Inger Flotve
Anissa Rouas
Ilja Van Vlierberghe

Technische Koordination
Iwan Van Vlierberghe

Produktion
Kaat Balfort
Ilja Van Vlierberghe

Biografien

Myriam Van Imschoot kreiert Performances, Lautpoesie und Ge-sangsstücke und stellt Video- und Klanginstallationen aus. Sie entwirft ortsspezifische Arbeiten für öffentliche Räume in der Stadt und auf dem Land. Derzeit erforscht Myriam Van Imschoot ‘neue Polyphonien' und ihre sozialen und politischen Implikationen. Sie wird regelmäßig eingeladen, um Stimmworkshops zu geben oder gemein-sam mit Marcus Bergner an Klangpoesie zu arbeiten.

Lucas van Haesbroeck (1981) arbeitet als Lichttechniker im Toneelhuis, wo er bereits mit Künstler*innen wie Guy Cassiers, Olympique Dramatique, Mokhallad Rasem und Abke Haring zusammengearbeitet hat. Er entwickelt Beleuchtungskonzepte und Dekorationen für Theater- und Musikproduktionen.

Mit Conjunctions - Acts of being in relation startet eine neue Programmreihe im Radialsystem, die sich der Poesie des „In-Beziehung-seins“ widmet. In vier Akten mit unterschiedlichen thematischen Gewichtungen werden choreografische und musikalische Praxen als verkörperte Strategien der Wissensproduktion und der Weitergabe von Wissen erlebbar. Der Trennung von Körper und Geist, dem Dualismus von Denken und Handeln und der Vorstellung einer Universalität des Wissens wird dabei eine Vielfalt von Möglichkeiten der Wissensproduktion entgegengesetzt, die mit und aus der Realität unterschiedlich situierter Körper entsteht.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Überlegungen, wie durch verkörperte Praktiken temporäre Gemeinschaften entstehen können, welche Machtverhältnisse dabei sichtbar werden, und welche neuen Vorstellungswelten und emanzipatorische Strategien aus verkörperten Beziehungen resultieren. Begleitend zu immersiven Performances, Konzerten und choreografischen Arbeiten setzen wir flankierend zu der neuen Reihe unser Austauschformat „Embodied Practices“ fort, in dessen Rahmen Formen des Bewahrens und Weitergebens von Körperpraktiken aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen miteinander erprobt werden.

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