Adorno
Performance von Alice Ripoll im Rahmen der Reihe „wielding fissures“
Performance Tanz
Saal
Sa 2026 19:00Uhr Berlin-Premiere, mit Audiodeskription
So 2026 18:00Uhr im Anschluss Local Hosting
Ticketpreise
18 Euro ermäßigt 14 Euro
Kombi-Ticket / Sa 01 08
mit „Mille et Une Nuits“ von Sorour Darabi
28 Euro ermäßigt 20 Euro
Ticketpreise
18 Euro ermäßigt 14 Euro
In „Adorno“, portugiesisch für „Schmuck“, „Verzierung“ oder „Dekoration“, stellt Alice Ripoll dem Zeitalter der Algorithmen das zutiefst Menschliche gegenüber: ornamentale Gesten, wechselhafte Launen und spontane Gelüste – eben jene scheinbar trivialen Ausschmückungen, mit denen jede*r das Leben auf eigene Weise zeichnet. Die Berlin-Premiere von Alice Ripolls Performance ist gleichzeitig der Auftakt zu der neuen Reihe wielding fissures – carving cracks in the surface of the now im Radialsystem.
Auf der Suche nach Verbindung in der Unterschiedlichkeit geht die Choreografin der Frage nach, wie sich ein „Wir“ denken lässt, wenn unter acht Milliarden Menschen keine zwei identisch sind. Das Publikum wird von einer ungestümen Gruppe getragen, die sich wie der Lauf der Geschichte selbst in Wellen vor- und rückwärts bewegt. Die Szenen entfalten sich in einer traumartigen Atmosphäre und konfrontieren uns mit dem, was wir als einzigartig empfinden: unsere Erinnerungen, unsere Körper, unsere Zuneigungen – unsere inneren Gezeiten.
Embodied Practice mit Alice Ripoll / Hiltinho Fantástico und Katiany Correia
Do 30 07 2026
17.30 Uhr Eintritt frei.
Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, Anmeldung erforderlich.
Local Hosting
So 02 08 2026 im Anschluss an die Vorstellung, auf Englisch
Host Alice Ripoll
Co-Hosts Prof. Dr. Mariama Diagne (Tanzwissenschaftlerin), Michelle Moura (Choreografin)
Besuchshinweise
Dauer
ca. 55 Minuten
Audiodeskription, Samstag 01. August
Wir bitten um Anmeldung per Telefon unter +49 (0)30 288788588 oder per E-Mail ticket@radialsystem.de.
Eine Audiodeskription ist eine Live-Audiospur, die von professionellen Audiobeschreibenden über ein Headset für Menschen mit Sehbehinderung live eingesprochen wird. Die Audiobeschreibenden sind entsprechend geschult, um die bedeutsamen visuellen Details einer Aufführung, die für Zuschauende mit Sehbehinderungen unzugänglich wären, klar und ansprechend zu beschreiben.
Cast
Regie
Alice Ripoll
Tänzer*innen
Alan Ferreira
Hiltinho Fantástico
Katiany Correa
Romulo Galvão
Tamires Costa
Tuany Nascimento
Assistenz Regie, Bühnenbild und Kostüm
Thais Peixoto
Tourmanagement
Joana D’Aguiar
Produktion und Assistenz Kostüm
Isabela Peixoto
Stand-in
Allison Trindade
Lichtdesign
Tomás Ribas
Bühnenbild
Aurora dos Campos
Alice Ripoll
Kostüm
Cia REC
Probenassistenz
Tony Ewerton
Lehrer*innen
Camila Moura
Laura Samy
Pedro Lima
Vertrieb
ART HAPPENS
Audiodeskription
Emmilou Roessling
Cast
Regie
Alice Ripoll
Tänzer*innen
Alan Ferreira
Hiltinho Fantástico
Katiany Correa
Romulo Galvão
Tamires Costa
Tuany Nascimento
Assistenz Regie, Bühnenbild und Kostüm
Thais Peixoto
Tourmanagement
Joana D’Aguiar
Produktion und Assistenz Kostüm
Isabela Peixoto
Stand-in
Allison Trindade
Lichtdesign
Tomás Ribas
Bühnenbild
Aurora dos Campos
Alice Ripoll
Kostüm
Cia REC
Probenassistenz
Tony Ewerton
Lehrer*innen
Camila Moura
Laura Samy
Pedro Lima
Vertrieb
ART HAPPENS
Audiodeskription
Emmilou Roessling
Biografien
Alice Ripoll ist eine Choreografin aus Rio de Janeiro, Brasilien. Ihre Arbeit basiert auf zeitgenössischem Tanz und urbanen Tanzstilen aus Brasilien. Durch ihre Recherche schafft sie einen Raum, in dem die Tänzer*innen ihre individuellen Erfahrungen und Erinnerungen in Bilder verwandeln. Derzeit leitet sie die zwei Ensembles Cia. REC und Cia. SUAVE.
Cia REC wurde 2009 gegründet und ist eine kraftvolle Gruppe von Künstler*innen aus dem Ghetto, die zeitgenössische Kunst entwickelt und neu interpretiert. Die Gruppe besteht aus der künstlerischen Leiterin Alice Ripoll und den Performer*innen Alan Ferreira, Hiltinho Fantástico, Katiany Correia, Tamires Costa, Tony Hewerton, Tuany Nascimento und Romulo Galvão. Ihre Arbeiten werden auf vielen Festivals in Brasilien, Europa, den USA, Japan und Kanada präsentiert.
Biografien
Alice Ripoll ist eine Choreografin aus Rio de Janeiro, Brasilien. Ihre Arbeit basiert auf zeitgenössischem Tanz und urbanen Tanzstilen aus Brasilien. Durch ihre Recherche schafft sie einen Raum, in dem die Tänzer*innen ihre individuellen Erfahrungen und Erinnerungen in Bilder verwandeln. Derzeit leitet sie die zwei Ensembles Cia. REC und Cia. SUAVE.
Cia REC wurde 2009 gegründet und ist eine kraftvolle Gruppe von Künstler*innen aus dem Ghetto, die zeitgenössische Kunst entwickelt und neu interpretiert. Die Gruppe besteht aus der künstlerischen Leiterin Alice Ripoll und den Performer*innen Alan Ferreira, Hiltinho Fantástico, Katiany Correia, Tamires Costa, Tony Hewerton, Tuany Nascimento und Romulo Galvão. Ihre Arbeiten werden auf vielen Festivals in Brasilien, Europa, den USA, Japan und Kanada präsentiert.
Weitere Informationen
Die neue Reihe „wielding fissures – carving cracks in the surface of the now“ begegnet unserem scheinbar kollektiven Gefühl des Untergangs und folgt Rissen in der Gegenwart, durch die hindurch wir andere mögliche Welten ertasten können. Das Radialsystem lädt ab Juli 2026 Künstler*innen ein, die durch ihre künstlerische Praxis ästhetische Ausdrucksformen aus bestehenden Konventionen lösen und dadurch dominante Erzählungen hinterfragen. Die fünf Berlin-Premieren, von Oper bis hin zu choreografischen und dokumentarischen Formen, werden durch die Dialogformate „Embodied Practices“ und „Local Hosting“ ergänzt. Den Auftakt der Reihe, die bis Sommer 2027 fortgesetzt wird, gestalten die Choreograf*innen Alice Ripoll und Sorour Darabi.
Wie stellen wir uns die Zukunft in Zeiten der Krise vor? Weltweit erstarken reaktionäre Ideologien, soziale Bewegungen gegen Ungleichheit werden zunehmend bekämpft und marginalisierte Körper systematisch ausgeschlossen. Auch Kultur und künstlerische Imagination geraten in den Verdacht, eine Bedrohung zu sein. „wielding fissures“ versteht den Akt des Vorausblickens als einen Akt der Hoffnung, als eine sich öffnende Bruchstelle, in der neue Formen des Vorstellens erprobt werden können. Die Reihe versammelt choreografische Arbeiten, die den Körper als Ort von Differenz, Verletzlichkeit und Erfindungskraft begreifen und im Chaos der Gegenwart jene Sehnsüchte erfahrbar machen, die darunter weiterwirken.
Weitere Informationen
Die neue Reihe „wielding fissures – carving cracks in the surface of the now“ begegnet unserem scheinbar kollektiven Gefühl des Untergangs und folgt Rissen in der Gegenwart, durch die hindurch wir andere mögliche Welten ertasten können. Das Radialsystem lädt ab Juli 2026 Künstler*innen ein, die durch ihre künstlerische Praxis ästhetische Ausdrucksformen aus bestehenden Konventionen lösen und dadurch dominante Erzählungen hinterfragen. Die fünf Berlin-Premieren, von Oper bis hin zu choreografischen und dokumentarischen Formen, werden durch die Dialogformate „Embodied Practices“ und „Local Hosting“ ergänzt. Den Auftakt der Reihe, die bis Sommer 2027 fortgesetzt wird, gestalten die Choreograf*innen Alice Ripoll und Sorour Darabi.
Wie stellen wir uns die Zukunft in Zeiten der Krise vor? Weltweit erstarken reaktionäre Ideologien, soziale Bewegungen gegen Ungleichheit werden zunehmend bekämpft und marginalisierte Körper systematisch ausgeschlossen. Auch Kultur und künstlerische Imagination geraten in den Verdacht, eine Bedrohung zu sein. „wielding fissures“ versteht den Akt des Vorausblickens als einen Akt der Hoffnung, als eine sich öffnende Bruchstelle, in der neue Formen des Vorstellens erprobt werden können. Die Reihe versammelt choreografische Arbeiten, die den Körper als Ort von Differenz, Verletzlichkeit und Erfindungskraft begreifen und im Chaos der Gegenwart jene Sehnsüchte erfahrbar machen, die darunter weiterwirken.
Besuchshinweise
Dauer
ca. 55 Minuten
Audiodeskription, Samstag 01. August
Wir bitten um Anmeldung per Telefon unter +49 (0)30 288788588 oder per E-Mail ticket@radialsystem.de.
Eine Audiodeskription ist eine Live-Audiospur, die von professionellen Audiobeschreibenden über ein Headset für Menschen mit Sehbehinderung live eingesprochen wird. Die Audiobeschreibenden sind entsprechend geschult, um die bedeutsamen visuellen Details einer Aufführung, die für Zuschauende mit Sehbehinderungen unzugänglich wären, klar und ansprechend zu beschreiben.
Credits
Eine Produktion von Alice Ripoll. In Koproduktion mit Festival Dias da Dança, Theater Rotterdam, PACT Zollverein und Charleroi Danse.
Die Reihe „wielding fissures“ ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen der Spartenoffenen Förderung. Mit Unterstützung der Radial Stiftung.
Medienpartner Radialsystem: taz. die tagenszeitung, tip Berlin,The Berliner.
Credits
Eine Produktion von Alice Ripoll. In Koproduktion mit Festival Dias da Dança, Theater Rotterdam, PACT Zollverein und Charleroi Danse.
Die Reihe „wielding fissures“ ist gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen der Spartenoffenen Förderung. Mit Unterstützung der Radial Stiftung.
Medienpartner Radialsystem: taz. die tagenszeitung, tip Berlin,The Berliner.
In „Adorno“, portugiesisch für „Schmuck“, „Verzierung“ oder „Dekoration“, stellt Alice Ripoll dem Zeitalter der Algorithmen das zutiefst Menschliche gegenüber: ornamentale Gesten, wechselhafte Launen und spontane Gelüste – eben jene scheinbar trivialen Ausschmückungen, mit denen jede*r das Leben auf eigene Weise zeichnet. Die Berlin-Premiere von Alice Ripolls Performance ist gleichzeitig der Auftakt zu der neuen Reihe wielding fissures – carving cracks in the surface of the now im Radialsystem.
Auf der Suche nach Verbindung in der Unterschiedlichkeit geht die Choreografin der Frage nach, wie sich ein „Wir“ denken lässt, wenn unter acht Milliarden Menschen keine zwei identisch sind. Das Publikum wird von einer ungestümen Gruppe getragen, die sich wie der Lauf der Geschichte selbst in Wellen vor- und rückwärts bewegt. Die Szenen entfalten sich in einer traumartigen Atmosphäre und konfrontieren uns mit dem, was wir als einzigartig empfinden: unsere Erinnerungen, unsere Körper, unsere Zuneigungen – unsere inneren Gezeiten.
Embodied Practice mit Alice Ripoll / Hiltinho Fantástico und Katiany Correia
Do 30 07 2026
17.30 Uhr Eintritt frei.
Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt, Anmeldung erforderlich.
Local Hosting
So 02 08 2026 im Anschluss an die Vorstellung, auf Englisch
Host Alice Ripoll
Co-Hosts Prof. Dr. Mariama Diagne (Tanzwissenschaftlerin), Michelle Moura (Choreografin)
Cast
Regie
Alice Ripoll
Tänzer*innen
Alan Ferreira
Hiltinho Fantástico
Katiany Correa
Romulo Galvão
Tamires Costa
Tuany Nascimento
Assistenz Regie, Bühnenbild und Kostüm
Thais Peixoto
Tourmanagement
Joana D’Aguiar
Produktion und Assistenz Kostüm
Isabela Peixoto
Stand-in
Allison Trindade
Lichtdesign
Tomás Ribas
Bühnenbild
Aurora dos Campos
Alice Ripoll
Kostüm
Cia REC
Probenassistenz
Tony Ewerton
Lehrer*innen
Camila Moura
Laura Samy
Pedro Lima
Vertrieb
ART HAPPENS
Audiodeskription
Emmilou Roessling
Biografien
Alice Ripoll ist eine Choreografin aus Rio de Janeiro, Brasilien. Ihre Arbeit basiert auf zeitgenössischem Tanz und urbanen Tanzstilen aus Brasilien. Durch ihre Recherche schafft sie einen Raum, in dem die Tänzer*innen ihre individuellen Erfahrungen und Erinnerungen in Bilder verwandeln. Derzeit leitet sie die zwei Ensembles Cia. REC und Cia. SUAVE.
Cia REC wurde 2009 gegründet und ist eine kraftvolle Gruppe von Künstler*innen aus dem Ghetto, die zeitgenössische Kunst entwickelt und neu interpretiert. Die Gruppe besteht aus der künstlerischen Leiterin Alice Ripoll und den Performer*innen Alan Ferreira, Hiltinho Fantástico, Katiany Correia, Tamires Costa, Tony Hewerton, Tuany Nascimento und Romulo Galvão. Ihre Arbeiten werden auf vielen Festivals in Brasilien, Europa, den USA, Japan und Kanada präsentiert.
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