20 Jahre Radialsystem: UNEXPECTED LESSONS 4 – Decolonizing the Body in Dance

Rajyashree Ramesh, Martha Hincapié Charry und Sage Ni‘Ja Whitson

Lesung Performance Workshop

Visual mit den Teilnehmenden vor bunten Hintergrund

Eintritt frei Eintritt frei

Ticketpreise

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Für den Workshop „Cuerpos de Tierra - Earth Bodies“ von Martha Hincapié Charry am 11. September um 13 Uhr bitten wir um Anmeldung. 
→ Zur Anmeldung

Für den Workshop „The Cosmic Body" von Dr. Rajyashree Ramesh am 11. September um 15.30 Uhr bitten wir um Anmeldung.
→ Zur Anmeldung

Im Rahmen der Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ im Radialsystem zeigen Dr. Rajyashree Ramesh, Martha Hincapié Charry und Sage Ni‘Ja Whitson in Workshops und Lecture Performances den Körper als lebendiges Archiv, in dem sich Geschichte, Wissen und Umwelt begegnen. In „Decolonizing the Body in Dance“, das wir als Teil von „20 Jahre Radialsystem“ präsentieren, wird Bewegung zu einer Praxis der Rückverbindung und zu einem Akt von Widerstand und Resilienz.

Wovon sprechen wir, wenn wir von Körper(n) sprechen? Zeitgenössische künstlerische Ansätze hinterfragen…

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Im Rahmen der Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ im Radialsystem zeigen Dr. Rajyashree Ramesh, Martha Hincapié Charry und Sage Ni‘Ja Whitson in Workshops und Lecture Performances den Körper als lebendiges Archiv, in dem sich Geschichte, Wissen und Umwelt begegnen. In „Decolonizing the Body in Dance“, das wir als Teil von „20 Jahre Radialsystem“ präsentieren, wird Bewegung zu einer Praxis der Rückverbindung und zu einem Akt von Widerstand und Resilienz.

Wovon sprechen wir, wenn wir von Körper(n) sprechen? Zeitgenössische künstlerische Ansätze hinterfragen den vermeintlich „neutralen“ Körper westlicher Tanztraditionen und machen sichtbar, dass dieser historisch und kulturell geprägt ist. In Indigenen und nicht-westlichen Wissenssystemen ist der Körper oft kein formbares Objekt, sondern Träger von Erinnerung, Beziehung und Bedeutung. Die Praktiken von Dr. Rajyashree Ramesh, Martha Hincapié Charry und Sage Ni‘Ja Whitson eröffnen unterschiedliche Perspektiven: Ramesh versteht den Körper in der Lecture Performance „The Cosmic Body“ als Teil kosmischer Ordnungen; Hincapié Charry begreift ihn in „Amazonia 2040“ als öko-feministisches Territorium, in dem sich (de-)koloniale und ökologische Fragen einschreiben; Whitson nähert sich in der Performance „On Unarriving“ dunkler Materie und dunkler Energie als heiliger und kosmischer Technologie.

„Cuerpos de Tierra – Earth Bodies“ – Workshop mit Martha Hincapié Charry
„EARTH BODIES“ reimaginiert mit einem ökofeministischen Ansatz die (Umwelt-)Fürsorge neu – aus einer dekolonialen Perspektive auf die Klimangst heraus –, indem es biodiverse Beziehungen und einen regenerativen Zustand fördert. Martha Hincapié Charrys Workshop geht folgender Frage nach: Wie wirkt sich Umwelttrauer auf unsere Körper und all unsere Beziehungen aus? Martha öffnet ihren rituellen Prozess und taucht dabei in die Beziehung unserer Körper zur Natur sowie in das aktuelle Klimachaos bzw. die Krise des Artensterbens ein. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihr Verständnis von Natur zu verkörpern, das sich im Spiegel der aktuellen Krise unserer Beziehung zu unserer eigenen Natur widerspiegelt. Die Praxis/der Workshop eröffnet Kanäle für sinnliche und verkörperte Begegnungen und schafft einen Raum der Reflexion über die Dringlichkeit, unsere verwundeten Körper, unsere Heimat und unseren Planeten wieder zu verwildern. Menschliches und mehr-als-menschliches Ahnenwissen wird in einem zeremoniellen Raum heraufbeschworen, in dem die Teilnehmenden eingeladen sind, einen intimen, immersiven Raum zu erleben. Die Teilnehmenden werden gebeten, ein Element der Natur mitzubringen: zum Beispiel einen Stein, einen Zweig oder eine Feder.

„The Cosmic Body“ – Workshop mit Dr. Rajyashree Ramesh
Der Workshop ist als tiefgehende Erkundung verschiedener Ebenen von Bewegung konzipiert, die sich auf ein korpo-kosmologisches Wissen beziehen, das in der altindischen Weltanschauung sichtbar wird. In ihrer praxisbasierten Methodik untersucht Rajyashree Ramesh die Idee eines verkörperten Wissens, erkennbar in den Bezügen zum menschlichen Körper im Verständnis von Kosmos – der konstituierenden Elemente (Raum, Wind, Feuer, Wasser und Erde) und Kräfte der Natur als Energie und Rhythmus in Relation zu geschlossenen Räumen. Sie positioniert den tanzenden Körper als dynamisches Gefäß und bewegte Intervention eines solchen Wissens. In dem Workshop führt sie durch ihre explorative Integration von Körper- und Bewegungswissen aus indischen performativen Traditionen und aktuellen Bewegungs- und Faszienstudien. Der Workshop erkundet als Tiefenerfahrung elementare Qualitäten an inneren Energiezentren, physiologisch wahrnehmbare neuromuskuläre und fasziale Strukturen sowie die äußere strukturierte Formgebung und gefühlte Ausdruckskraft performativer Praktiken wie Bharatanatyam. Ziel ist es an inhärenten Raum-Form-Dynamiken zu gelangen – ein korpo-kosmologischer Mechanismus, den Rajyashree Ramesh als Grundlage für verkörpertes Wissen identifiziert. 

Programm

11.09.2026

13 –15 Uhr | Studio 1
„Cuerpos de Tierra - Earth Bodies“
Workshop mit Martha Hincapié Charry
in deutscher und englischer Sprache

15.30 – 17.30 Uhr | Studio 1
„The Cosmic Body“
Workshop mit Dr. Rajyashree Ramesh
in deutscher und englischer Sprache

12.09.2026

14 – 21 Uhr | Kubus
LA PALABRE Space – Tea, Reading & Resting Room mit dem Tanzprojekt Coole Kinder

16 – 18 Uhr | Saal
„Amazonia 2040“
Lecture-Performance von Martha Hincapié Charry

„The Cosmic Body“
Lecture-Performance von Dr. Rajyashree Ramesh

18.30 – 19.15 Uhr | Studio 1
„On Unarriving“
Performance von Sage Ni‘Ja Whitson

Biografien

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Martha Hincapié Charry ist BIPoC kolumbianische Künstlerin, dekoloniale Kuratorin, Choreografin, Performerin und Forscherin, die sich mit unterrepräsentierten und ausgeschlossenen BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) Ausdrucksformen und Kämpfen beschäftigt.

Die in Berlin lebende, gebürtige Inderin Rajyashree Ramesh, PhD, CLMA, bringt sechs Jahrzehnte integrierter Erfahrung als Performerin, Choreografin, Lehrmeisterin und Wissenschaftlerin mit. Ihre künstlerische Philosophie und Forschung wurden von den Herausforderungen, Möglichkeiten und Fragen geprägt, die sich aus ihrer einzigartigen Transmigration ergeben – von Bombay über Bangalore nach Berlin, von der frühen Ausbildung im Bharathanatyam-Tanztheater und in Musik bis hin zu 45 Jahren kulturübergreifender Vermittlung in Europa, vom Bachelor in Naturwissenschaften an der Bangalore University bis hin zur Bartenieff-Körperarbeit und zur akademischen Forschung zu Körper-Gehirn-Prozessen in Deutschland. Die aus dieser Integration verschiedener Wissenssysteme hervorgegangenen praktischen Anwendungen sind heute ihre Werkzeuge, mit denen sie ein global wirksames verkörpertes Wissen erkundet.


Sage Ni‘Ja Whitson ist interdisziplinäre*r Künstler*in, Performer*in und Autor*in. Als Bessie- Preisträger*in und Professor*in in Riverside erforscht Whitson Schwarze und trans Verkörperung durch Kosmologie, Performance und XR und verbindet Wissenschaft, Spiritualität und experimentelle Literatur.

Biografien

Martha Hincapié Charry ist BIPoC kolumbianische Künstlerin, dekoloniale Kuratorin, Choreografin, Performerin und Forscherin, die sich mit unterrepräsentierten und ausgeschlossenen BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) Ausdrucksformen und Kämpfen beschäftigt.

Die in Berlin lebende, gebürtige Inderin Rajyashree Ramesh, PhD, CLMA, bringt sechs Jahrzehnte integrierter Erfahrung als Performerin, Choreografin, Lehrmeisterin und Wissenschaftlerin mit. Ihre künstlerische Philosophie und Forschung wurden von den Herausforderungen, Möglichkeiten und Fragen geprägt, die sich aus ihrer einzigartigen Transmigration ergeben – von Bombay über Bangalore nach Berlin, von der frühen Ausbildung im Bharathanatyam-Tanztheater und in Musik bis hin zu 45 Jahren kulturübergreifender Vermittlung in Europa, vom Bachelor in Naturwissenschaften an der Bangalore University bis hin zur Bartenieff-Körperarbeit und zur akademischen Forschung zu Körper-Gehirn-Prozessen in Deutschland. Die aus dieser Integration verschiedener Wissenssysteme hervorgegangenen praktischen Anwendungen sind heute ihre Werkzeuge, mit denen sie ein global wirksames verkörpertes Wissen erkundet.


Sage Ni‘Ja Whitson ist interdisziplinäre*r Künstler*in, Performer*in und Autor*in. Als Bessie- Preisträger*in und Professor*in in Riverside erforscht Whitson Schwarze und trans Verkörperung durch Kosmologie, Performance und XR und verbindet Wissenschaft, Spiritualität und experimentelle Literatur.

Weitere Informationen

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20 Jahre 
Radialsystem für Alle

Am 09.09.2006 wurde das Radialsystem eröffnet. Seitdem ist das ehemalige Pumpwerk an der Spree gewachsen, hat sich verändert und immer wieder neu erfunden – und ist sich dabei als offener Ort für Kunst, Ideen und Begegnungen mit dem Unbekannten treu geblieben.

2026 werden wir 20 Jahre alt, und das feiern wir gemeinsam mit unserem Publikum, mit Künstler*innen, Nachbar*innen, Wegbegleiter*innen und allen, die das Radialsystem gerade erst neu entdecken. Vom 09. bis 12. September 2026 laden wir zu einem langen Geburtstagswochenende ein mit Konzerten, Performances, Workshops, Gesprächen, Installationen, gemeinsamem Essen und vielen Momenten des Zusammenseins.

Programm

11.09.2026

13 –15 Uhr | Studio 1
„Cuerpos de Tierra - Earth Bodies“
Workshop mit Martha Hincapié Charry
in deutscher und englischer Sprache

15.30 – 17.30 Uhr | Studio 1
„The Cosmic Body“
Workshop mit Dr. Rajyashree Ramesh
in deutscher und englischer Sprache

12.09.2026

14 – 21 Uhr | Kubus
LA PALABRE Space – Tea, Reading & Resting Room mit dem Tanzprojekt Coole Kinder

16 – 18 Uhr | Saal
„Amazonia 2040“
Lecture-Performance von Martha Hincapié Charry

„The Cosmic Body“
Lecture-Performance von Dr. Rajyashree Ramesh

18.30 – 19.15 Uhr | Studio 1
„On Unarriving“
Performance von Sage Ni‘Ja Whitson

Weitere Informationen

20 Jahre 
Radialsystem für Alle

Am 09.09.2006 wurde das Radialsystem eröffnet. Seitdem ist das ehemalige Pumpwerk an der Spree gewachsen, hat sich verändert und immer wieder neu erfunden – und ist sich dabei als offener Ort für Kunst, Ideen und Begegnungen mit dem Unbekannten treu geblieben.

2026 werden wir 20 Jahre alt, und das feiern wir gemeinsam mit unserem Publikum, mit Künstler*innen, Nachbar*innen, Wegbegleiter*innen und allen, die das Radialsystem gerade erst neu entdecken. Vom 09. bis 12. September 2026 laden wir zu einem langen Geburtstagswochenende ein mit Konzerten, Performances, Workshops, Gesprächen, Installationen, gemeinsamem Essen und vielen Momenten des Zusammenseins.

Credits

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Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. In Kooperation mit dem Betty Center for Movement Research der Tanzwissenschaft an der LMU München. Eine Veranstaltung im Rahmen des TALKING OBJECTS LAB.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung, Radio 3.

Credits

Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ wird gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin. In Kooperation mit dem Betty Center for Movement Research der Tanzwissenschaft an der LMU München. Eine Veranstaltung im Rahmen des TALKING OBJECTS LAB.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz. die tageszeitung, Radio 3.

Im Rahmen der Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“ im Radialsystem zeigen Dr. Rajyashree Ramesh, Martha Hincapié Charry und Sage Ni‘Ja Whitson in Workshops und Lecture Performances den Körper als lebendiges Archiv, in dem sich Geschichte, Wissen und Umwelt begegnen. In „Decolonizing the Body in Dance“, das wir als Teil von „20 Jahre Radialsystem“ präsentieren, wird Bewegung zu einer Praxis der Rückverbindung und zu einem Akt von Widerstand und Resilienz.

Wovon sprechen wir, wenn wir von Körper(n) sprechen? Zeitgenössische künstlerische Ansätze hinterfragen den vermeintlich „neutralen“ Körper westlicher Tanztraditionen und machen sichtbar, dass dieser historisch und kulturell geprägt ist. In Indigenen und nicht-westlichen Wissenssystemen ist der Körper oft kein formbares Objekt, sondern Träger von Erinnerung, Beziehung und Bedeutung. Die Praktiken von Dr. Rajyashree Ramesh, Martha Hincapié Charry und Sage Ni‘Ja Whitson eröffnen unterschiedliche Perspektiven: Ramesh versteht den Körper in der Lecture Performance „The Cosmic Body“ als Teil kosmischer Ordnungen; Hincapié Charry begreift ihn in „Amazonia 2040“ als öko-feministisches Territorium, in dem sich (de-)koloniale und ökologische Fragen einschreiben; Whitson nähert sich in der Performance „On Unarriving“ dunkler Materie und dunkler Energie als heiliger und kosmischer Technologie.

„Cuerpos de Tierra – Earth Bodies“ – Workshop mit Martha Hincapié Charry
„EARTH BODIES“ reimaginiert mit einem ökofeministischen Ansatz die (Umwelt-)Fürsorge neu – aus einer dekolonialen Perspektive auf die Klimangst heraus –, indem es biodiverse Beziehungen und einen regenerativen Zustand fördert. Martha Hincapié Charrys Workshop geht folgender Frage nach: Wie wirkt sich Umwelttrauer auf unsere Körper und all unsere Beziehungen aus? Martha öffnet ihren rituellen Prozess und taucht dabei in die Beziehung unserer Körper zur Natur sowie in das aktuelle Klimachaos bzw. die Krise des Artensterbens ein. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihr Verständnis von Natur zu verkörpern, das sich im Spiegel der aktuellen Krise unserer Beziehung zu unserer eigenen Natur widerspiegelt. Die Praxis/der Workshop eröffnet Kanäle für sinnliche und verkörperte Begegnungen und schafft einen Raum der Reflexion über die Dringlichkeit, unsere verwundeten Körper, unsere Heimat und unseren Planeten wieder zu verwildern. Menschliches und mehr-als-menschliches Ahnenwissen wird in einem zeremoniellen Raum heraufbeschworen, in dem die Teilnehmenden eingeladen sind, einen intimen, immersiven Raum zu erleben. Die Teilnehmenden werden gebeten, ein Element der Natur mitzubringen: zum Beispiel einen Stein, einen Zweig oder eine Feder.

„The Cosmic Body“ – Workshop mit Dr. Rajyashree Ramesh
Der Workshop ist als tiefgehende Erkundung verschiedener Ebenen von Bewegung konzipiert, die sich auf ein korpo-kosmologisches Wissen beziehen, das in der altindischen Weltanschauung sichtbar wird. In ihrer praxisbasierten Methodik untersucht Rajyashree Ramesh die Idee eines verkörperten Wissens, erkennbar in den Bezügen zum menschlichen Körper im Verständnis von Kosmos – der konstituierenden Elemente (Raum, Wind, Feuer, Wasser und Erde) und Kräfte der Natur als Energie und Rhythmus in Relation zu geschlossenen Räumen. Sie positioniert den tanzenden Körper als dynamisches Gefäß und bewegte Intervention eines solchen Wissens. In dem Workshop führt sie durch ihre explorative Integration von Körper- und Bewegungswissen aus indischen performativen Traditionen und aktuellen Bewegungs- und Faszienstudien. Der Workshop erkundet als Tiefenerfahrung elementare Qualitäten an inneren Energiezentren, physiologisch wahrnehmbare neuromuskuläre und fasziale Strukturen sowie die äußere strukturierte Formgebung und gefühlte Ausdruckskraft performativer Praktiken wie Bharatanatyam. Ziel ist es an inhärenten Raum-Form-Dynamiken zu gelangen – ein korpo-kosmologischer Mechanismus, den Rajyashree Ramesh als Grundlage für verkörpertes Wissen identifiziert. 

Biografien

Martha Hincapié Charry ist BIPoC kolumbianische Künstlerin, dekoloniale Kuratorin, Choreografin, Performerin und Forscherin, die sich mit unterrepräsentierten und ausgeschlossenen BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) Ausdrucksformen und Kämpfen beschäftigt.

Die in Berlin lebende, gebürtige Inderin Rajyashree Ramesh, PhD, CLMA, bringt sechs Jahrzehnte integrierter Erfahrung als Performerin, Choreografin, Lehrmeisterin und Wissenschaftlerin mit. Ihre künstlerische Philosophie und Forschung wurden von den Herausforderungen, Möglichkeiten und Fragen geprägt, die sich aus ihrer einzigartigen Transmigration ergeben – von Bombay über Bangalore nach Berlin, von der frühen Ausbildung im Bharathanatyam-Tanztheater und in Musik bis hin zu 45 Jahren kulturübergreifender Vermittlung in Europa, vom Bachelor in Naturwissenschaften an der Bangalore University bis hin zur Bartenieff-Körperarbeit und zur akademischen Forschung zu Körper-Gehirn-Prozessen in Deutschland. Die aus dieser Integration verschiedener Wissenssysteme hervorgegangenen praktischen Anwendungen sind heute ihre Werkzeuge, mit denen sie ein global wirksames verkörpertes Wissen erkundet.


Sage Ni‘Ja Whitson ist interdisziplinäre*r Künstler*in, Performer*in und Autor*in. Als Bessie- Preisträger*in und Professor*in in Riverside erforscht Whitson Schwarze und trans Verkörperung durch Kosmologie, Performance und XR und verbindet Wissenschaft, Spiritualität und experimentelle Literatur.

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