Volker Heyn: TRANSFER
ensemble mosaik
Konzert
Ein eindrucksvoller, sinnlicher wie packender Abend, in dem Musik, Bild und Gesang zu einer besonderen Inszenierung verschmelzen: Mit „TRANSFER“ präsentiert das renommierte ensemble mosaik im Radialsystem die Uraufführung eines neuen abendfüllenden Werks des Komponisten Volker Heyn – für Mezzosopran, 14 Instrumentalist*innen, elektronische Zuspielungen und teils animierte Videoprojektionen. „TRANSFER“ nimmt Bezug auf den 1906 erschienenen Enthüllungsroman „Der Dschungel“ von Upton Sinclair. Sowohl der Roman als auch die Komposition beleuchten die unethischen Praktiken der industriellen Fleischproduktion, denen sowohl die migrantisch geprägte Arbeiter*innenschaft als auch die verwerteten Tiere ausgesetzt sind.
Die Uraufführung von „TRANSFER“ ist ein multimediales Konzert. Animationen, die auf Heyns eigenen Zeichnungen basieren, werden von der Mediendesignerin Valerie Epet erstellt und in den musikalischen Ablauf integriert. Den Solopart übernimmt die Sopranistin Anna Clare Hauf, die musikalische Leitung liegt bei Enno Poppe.
Besuchshinweise
Dauer
Ca. 60 Minuten, ohne Pause
Programm
Volker Heyn
TRANSFER (2026) (UA)
für Mezzosopran, 14 Instrumentalist*innen, elektronische Zuspielungen und Videoprojektion
Cast
Komposition und Zeichnungen
Volker Heyn
Animationen und visuelle Gestaltung (Video-Zuspielungen)
Valerie Epet
Mezzosopran
Anna Clare Hauf
Musikalische Leitung
Enno Poppe
Künstlerische Leitung
Karen Lorenz
Sound/Elektronik
Arne Vierck
Piccolo/große Flöte
Kristjana Helgadottir
Oboe/Bassoboe
Simon Strasser
Klarinette/Kontrabassklarinette
Ingolfur Viljamson
Sopran-/Tenorsaxophon
Martin Losert
Schlagzeug
Roland Neffe
Klavier und Synthesizer
Ernst Surberg
E-Gitarre
Nuno Pinto (Gast)
Violine
Wojciech Garbowsky (Gast)
Chatschatur Kanajan
Viola
Karen Lorenz
Violoncello
Mathis Mayr
Kontrabass
Rebecca Lawrence
Trompete
Mathilde Conley
Posaune
Weston Olencki
Management und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Gießmann
Produktionsleitung und Reiseplanung
Nika Nardelli
Sound/Videotechnik
Eckehard Güther
Cast
Komposition und Zeichnungen
Volker Heyn
Animationen und visuelle Gestaltung (Video-Zuspielungen)
Valerie Epet
Mezzosopran
Anna Clare Hauf
Musikalische Leitung
Enno Poppe
Künstlerische Leitung
Karen Lorenz
Sound/Elektronik
Arne Vierck
Piccolo/große Flöte
Kristjana Helgadottir
Oboe/Bassoboe
Simon Strasser
Klarinette/Kontrabassklarinette
Ingolfur Viljamson
Sopran-/Tenorsaxophon
Martin Losert
Schlagzeug
Roland Neffe
Klavier und Synthesizer
Ernst Surberg
E-Gitarre
Nuno Pinto (Gast)
Violine
Wojciech Garbowsky (Gast)
Chatschatur Kanajan
Viola
Karen Lorenz
Violoncello
Mathis Mayr
Kontrabass
Rebecca Lawrence
Trompete
Mathilde Conley
Posaune
Weston Olencki
Management und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Gießmann
Produktionsleitung und Reiseplanung
Nika Nardelli
Sound/Videotechnik
Eckehard Güther
Biografien
Das 1997 in Berlin gegründete ensemble mosaik ist bekannt dafür, genre- und spartenübergreifende Experimente zu wagen und Laborsituationen zu schaffen, innerhalb derer künstlerische Forschungsarbeit möglich wird. Durch das regelmäßige und vielgestaltige Zusammenwirken instrumentaler, performativer und elektronischer Ausdrucksmittel in unterschiedlichen Aufführungssituationen ist beim ensemble mosaik eine neue Spielkultur gewachsen, die viele jüngere Ensembles inspiriert hat. Dabei wird die Fülle ungewöhnlicher Techniken der Schallproduktion und -artikulation auf der Bühne regelmäßig um weitere Wahrnehmungsebenen erweitert, so dass multimediale Vernetzungen verschiedener Sinneseindrücke entstehen. Fast alle Mitglieder sind bereits länger als 15 Jahre Teil des Ensembles. Seit den Anfängen haben sich nachhaltige und intensive Arbeitsbeziehungen mit vielen international gefragten Komponist*innen ergeben, nicht zuletzt mit Enno Poppe, der als Dirigent seit 1998 festes Ensemblemitglied ist. Vor allem aber macht sich das ensemble mosaik seit Anbeginn um die nachwachsenden Generationen von Komponist*innen weltweit verdient. Regelmäßig ist es bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, knüpft interkulturelle Kontakte und regt Austauschprojekte an.
Der Komponist Volker Heyn, geboren 1938 in Karlsruhe, emigrierte 1960 nach Australien. Dort prägten ihn die Klänge der stahlverarbeitenden Industrie, er experimentierte mit „hard and soft edges of reverberating metal“ und entwickelte die „Poesie im Geräusch“. Von 1960 bis 1963 studierte er an der Savitzky Actors School in Melbourne und wurde Mitglied einer reisenden Theatergruppe. 1966 begann er mit Gitarrenstudien bei Antonio Losada in Sydney und belegte Musiktheorie bei Don Andrews am Sydney Conservatory. 1972 kehrte er nach Europa zurück und setzte seine Gitarrenstudien bei Mario Sicca an der Musikhochschule Karlsruhe fort. Er wurde Mitglied in der von seinem Kompositionslehrer Werner Eugen Velte gegründeten "Gruppe für kreative Musik" und begann 1975 selber zu komponieren. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg, Heinrich-Strobel-Stiftung und Rolf-Liebermann-Stiftung. Seine Werke wurden international bei Festivals für Neue Musik aufgeführt, u.a. Donaueschinger Musiktage, Steirischer Herbst, Festival Musica Strasbourg, Wittener Tage für Neue Kammermusik. Heyn hielt Vorlesungen und Konzerte weltweit und lebt heute als freischaffender Komponist in Karlsruhe.
Anna Clare Hauf studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Schwerpunkt Liedgesang. Ihre Vorliebe gilt der zeitgenössischen Musik. Sie arbeitete u.a. mit Neuer Oper Wien, Klangforum Wien, Festival Wien Modern, sirene Operntheater und ensemble mosaik zusammen. Anna Clare Hauf konzertierte u.a. mit RSO Wien, Camerata Salzburg, Collegium Novum Zürich, Talea Ensemble New York. Sie interpretierte zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponist*innen wie Enno Poppe, Bernhard Lang oder Kurt Schwertsik. Als Performerin und Liedsängerin war sie u.a. beim Vienna Art Orchestra, Wiener Konzerthaus und auf der Ruhrtriennale zu hören. Seit 2024 ist Anna Clare Hauf im Leitungsteam des Kabinetttheater in Wien.
Valerie Epet ist freiberufliche Designerin mit einem transdisziplinären Masterabschluss in Design der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Zuvor studierte sie Psychologie in Heidelberg und Bremen und setzte sich mit der Wechselwirkung zwischen Körper und Geist auseinander. Zwischen 2018 und 2020 vertiefte sie ihre gestalterische Praxis am Institut Integrative Gestaltung sowie im Bereich Visuelle Kommunikation. Ihr künstlerisches Interesse gilt der menschlichen Wahrnehmung in einer zunehmend technisierten Welt. Sie arbeitet mit 3D-Designs und Animation, um Wahrnehmung und Konzeptbildung im digitalen Raum zu erforschen. Ihre Projekte bewegen sich im Spannungsfeld von Materialität, Technologie, Embodiment und Digitalität, mit Fokus auf sinnlicher Erfahrung.
Biografien
Das 1997 in Berlin gegründete ensemble mosaik ist bekannt dafür, genre- und spartenübergreifende Experimente zu wagen und Laborsituationen zu schaffen, innerhalb derer künstlerische Forschungsarbeit möglich wird. Durch das regelmäßige und vielgestaltige Zusammenwirken instrumentaler, performativer und elektronischer Ausdrucksmittel in unterschiedlichen Aufführungssituationen ist beim ensemble mosaik eine neue Spielkultur gewachsen, die viele jüngere Ensembles inspiriert hat. Dabei wird die Fülle ungewöhnlicher Techniken der Schallproduktion und -artikulation auf der Bühne regelmäßig um weitere Wahrnehmungsebenen erweitert, so dass multimediale Vernetzungen verschiedener Sinneseindrücke entstehen. Fast alle Mitglieder sind bereits länger als 15 Jahre Teil des Ensembles. Seit den Anfängen haben sich nachhaltige und intensive Arbeitsbeziehungen mit vielen international gefragten Komponist*innen ergeben, nicht zuletzt mit Enno Poppe, der als Dirigent seit 1998 festes Ensemblemitglied ist. Vor allem aber macht sich das ensemble mosaik seit Anbeginn um die nachwachsenden Generationen von Komponist*innen weltweit verdient. Regelmäßig ist es bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, knüpft interkulturelle Kontakte und regt Austauschprojekte an.
Der Komponist Volker Heyn, geboren 1938 in Karlsruhe, emigrierte 1960 nach Australien. Dort prägten ihn die Klänge der stahlverarbeitenden Industrie, er experimentierte mit „hard and soft edges of reverberating metal“ und entwickelte die „Poesie im Geräusch“. Von 1960 bis 1963 studierte er an der Savitzky Actors School in Melbourne und wurde Mitglied einer reisenden Theatergruppe. 1966 begann er mit Gitarrenstudien bei Antonio Losada in Sydney und belegte Musiktheorie bei Don Andrews am Sydney Conservatory. 1972 kehrte er nach Europa zurück und setzte seine Gitarrenstudien bei Mario Sicca an der Musikhochschule Karlsruhe fort. Er wurde Mitglied in der von seinem Kompositionslehrer Werner Eugen Velte gegründeten "Gruppe für kreative Musik" und begann 1975 selber zu komponieren. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg, Heinrich-Strobel-Stiftung und Rolf-Liebermann-Stiftung. Seine Werke wurden international bei Festivals für Neue Musik aufgeführt, u.a. Donaueschinger Musiktage, Steirischer Herbst, Festival Musica Strasbourg, Wittener Tage für Neue Kammermusik. Heyn hielt Vorlesungen und Konzerte weltweit und lebt heute als freischaffender Komponist in Karlsruhe.
Anna Clare Hauf studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Schwerpunkt Liedgesang. Ihre Vorliebe gilt der zeitgenössischen Musik. Sie arbeitete u.a. mit Neuer Oper Wien, Klangforum Wien, Festival Wien Modern, sirene Operntheater und ensemble mosaik zusammen. Anna Clare Hauf konzertierte u.a. mit RSO Wien, Camerata Salzburg, Collegium Novum Zürich, Talea Ensemble New York. Sie interpretierte zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponist*innen wie Enno Poppe, Bernhard Lang oder Kurt Schwertsik. Als Performerin und Liedsängerin war sie u.a. beim Vienna Art Orchestra, Wiener Konzerthaus und auf der Ruhrtriennale zu hören. Seit 2024 ist Anna Clare Hauf im Leitungsteam des Kabinetttheater in Wien.
Valerie Epet ist freiberufliche Designerin mit einem transdisziplinären Masterabschluss in Design der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Zuvor studierte sie Psychologie in Heidelberg und Bremen und setzte sich mit der Wechselwirkung zwischen Körper und Geist auseinander. Zwischen 2018 und 2020 vertiefte sie ihre gestalterische Praxis am Institut Integrative Gestaltung sowie im Bereich Visuelle Kommunikation. Ihr künstlerisches Interesse gilt der menschlichen Wahrnehmung in einer zunehmend technisierten Welt. Sie arbeitet mit 3D-Designs und Animation, um Wahrnehmung und Konzeptbildung im digitalen Raum zu erforschen. Ihre Projekte bewegen sich im Spannungsfeld von Materialität, Technologie, Embodiment und Digitalität, mit Fokus auf sinnlicher Erfahrung.
Programm
Volker Heyn
TRANSFER (2026) (UA)
für Mezzosopran, 14 Instrumentalist*innen, elektronische Zuspielungen und Videoprojektion
Besuchshinweise
Dauer
Ca. 60 Minuten, ohne Pause
Credits
Ein Projekt des ensemble mosaik. Gefördert durch den Musikfonds und durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung, tip Berlin
Credits
Ein Projekt des ensemble mosaik. Gefördert durch den Musikfonds und durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung, tip Berlin
Ein eindrucksvoller, sinnlicher wie packender Abend, in dem Musik, Bild und Gesang zu einer besonderen Inszenierung verschmelzen: Mit „TRANSFER“ präsentiert das renommierte ensemble mosaik im Radialsystem die Uraufführung eines neuen abendfüllenden Werks des Komponisten Volker Heyn – für Mezzosopran, 14 Instrumentalist*innen, elektronische Zuspielungen und teils animierte Videoprojektionen. „TRANSFER“ nimmt Bezug auf den 1906 erschienenen Enthüllungsroman „Der Dschungel“ von Upton Sinclair. Sowohl der Roman als auch die Komposition beleuchten die unethischen Praktiken der industriellen Fleischproduktion, denen sowohl die migrantisch geprägte Arbeiter*innenschaft als auch die verwerteten Tiere ausgesetzt sind.
Die Uraufführung von „TRANSFER“ ist ein multimediales Konzert. Animationen, die auf Heyns eigenen Zeichnungen basieren, werden von der Mediendesignerin Valerie Epet erstellt und in den musikalischen Ablauf integriert. Den Solopart übernimmt die Sopranistin Anna Clare Hauf, die musikalische Leitung liegt bei Enno Poppe.
Cast
Komposition und Zeichnungen
Volker Heyn
Animationen und visuelle Gestaltung (Video-Zuspielungen)
Valerie Epet
Mezzosopran
Anna Clare Hauf
Musikalische Leitung
Enno Poppe
Künstlerische Leitung
Karen Lorenz
Sound/Elektronik
Arne Vierck
Piccolo/große Flöte
Kristjana Helgadottir
Oboe/Bassoboe
Simon Strasser
Klarinette/Kontrabassklarinette
Ingolfur Viljamson
Sopran-/Tenorsaxophon
Martin Losert
Schlagzeug
Roland Neffe
Klavier und Synthesizer
Ernst Surberg
E-Gitarre
Nuno Pinto (Gast)
Violine
Wojciech Garbowsky (Gast)
Chatschatur Kanajan
Viola
Karen Lorenz
Violoncello
Mathis Mayr
Kontrabass
Rebecca Lawrence
Trompete
Mathilde Conley
Posaune
Weston Olencki
Management und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Gießmann
Produktionsleitung und Reiseplanung
Nika Nardelli
Sound/Videotechnik
Eckehard Güther
Biografien
Das 1997 in Berlin gegründete ensemble mosaik ist bekannt dafür, genre- und spartenübergreifende Experimente zu wagen und Laborsituationen zu schaffen, innerhalb derer künstlerische Forschungsarbeit möglich wird. Durch das regelmäßige und vielgestaltige Zusammenwirken instrumentaler, performativer und elektronischer Ausdrucksmittel in unterschiedlichen Aufführungssituationen ist beim ensemble mosaik eine neue Spielkultur gewachsen, die viele jüngere Ensembles inspiriert hat. Dabei wird die Fülle ungewöhnlicher Techniken der Schallproduktion und -artikulation auf der Bühne regelmäßig um weitere Wahrnehmungsebenen erweitert, so dass multimediale Vernetzungen verschiedener Sinneseindrücke entstehen. Fast alle Mitglieder sind bereits länger als 15 Jahre Teil des Ensembles. Seit den Anfängen haben sich nachhaltige und intensive Arbeitsbeziehungen mit vielen international gefragten Komponist*innen ergeben, nicht zuletzt mit Enno Poppe, der als Dirigent seit 1998 festes Ensemblemitglied ist. Vor allem aber macht sich das ensemble mosaik seit Anbeginn um die nachwachsenden Generationen von Komponist*innen weltweit verdient. Regelmäßig ist es bei renommierten internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, knüpft interkulturelle Kontakte und regt Austauschprojekte an.
Der Komponist Volker Heyn, geboren 1938 in Karlsruhe, emigrierte 1960 nach Australien. Dort prägten ihn die Klänge der stahlverarbeitenden Industrie, er experimentierte mit „hard and soft edges of reverberating metal“ und entwickelte die „Poesie im Geräusch“. Von 1960 bis 1963 studierte er an der Savitzky Actors School in Melbourne und wurde Mitglied einer reisenden Theatergruppe. 1966 begann er mit Gitarrenstudien bei Antonio Losada in Sydney und belegte Musiktheorie bei Don Andrews am Sydney Conservatory. 1972 kehrte er nach Europa zurück und setzte seine Gitarrenstudien bei Mario Sicca an der Musikhochschule Karlsruhe fort. Er wurde Mitglied in der von seinem Kompositionslehrer Werner Eugen Velte gegründeten "Gruppe für kreative Musik" und begann 1975 selber zu komponieren. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg, Heinrich-Strobel-Stiftung und Rolf-Liebermann-Stiftung. Seine Werke wurden international bei Festivals für Neue Musik aufgeführt, u.a. Donaueschinger Musiktage, Steirischer Herbst, Festival Musica Strasbourg, Wittener Tage für Neue Kammermusik. Heyn hielt Vorlesungen und Konzerte weltweit und lebt heute als freischaffender Komponist in Karlsruhe.
Anna Clare Hauf studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Schwerpunkt Liedgesang. Ihre Vorliebe gilt der zeitgenössischen Musik. Sie arbeitete u.a. mit Neuer Oper Wien, Klangforum Wien, Festival Wien Modern, sirene Operntheater und ensemble mosaik zusammen. Anna Clare Hauf konzertierte u.a. mit RSO Wien, Camerata Salzburg, Collegium Novum Zürich, Talea Ensemble New York. Sie interpretierte zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponist*innen wie Enno Poppe, Bernhard Lang oder Kurt Schwertsik. Als Performerin und Liedsängerin war sie u.a. beim Vienna Art Orchestra, Wiener Konzerthaus und auf der Ruhrtriennale zu hören. Seit 2024 ist Anna Clare Hauf im Leitungsteam des Kabinetttheater in Wien.
Valerie Epet ist freiberufliche Designerin mit einem transdisziplinären Masterabschluss in Design der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW. Zuvor studierte sie Psychologie in Heidelberg und Bremen und setzte sich mit der Wechselwirkung zwischen Körper und Geist auseinander. Zwischen 2018 und 2020 vertiefte sie ihre gestalterische Praxis am Institut Integrative Gestaltung sowie im Bereich Visuelle Kommunikation. Ihr künstlerisches Interesse gilt der menschlichen Wahrnehmung in einer zunehmend technisierten Welt. Sie arbeitet mit 3D-Designs und Animation, um Wahrnehmung und Konzeptbildung im digitalen Raum zu erforschen. Ihre Projekte bewegen sich im Spannungsfeld von Materialität, Technologie, Embodiment und Digitalität, mit Fokus auf sinnlicher Erfahrung.
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