Talks on Curatorial and Artistic Practice: Solvej Helweg Ovesen

Eine Gesprächsreihe der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter

Gespräch

aiga © OnCurating Academy Berlin

Eintritt frei

Ticketpreise

Eintritt frei

Die Veranstaltungen kann auch über Zoom besucht werden. Anmeldung erforderlich

Portrait Solvej Ovesen in warmem Licht

Solvej Ovesen © David Fischer

“Transpersonal – Jenseits des Ichs" – Tanzperformance von Kristy Nataraja © Frank Sperling

Solvej Helweg Ovesen (Humboldt Forum): Deep Curating
In diesem Vortrag wird das Konzept des Deep Curating vorgestellt, ein Ansatz, der Ausstellungsarbeit als einen fortlaufenden und kollaborativen kreativen Prozess versteht. Deep Curating wird hierbei weniger als Methode, sondern als eine Führungsform beschrieben, die durch kontinuierliche Feedbackschleifen geprägt ist, in denen sich Strategien über Teamreflexion, fachlichen Austausch und ästhetische Entwicklung weiterentwickeln. Der Ansatz integriert alle Phasen der Ausstellungserarbeitung und verbindet Inhalt, Struktur und Gestaltung zu einem kohärenten und dynamischen Gesamtprozess. Mit einem Schwerpunkt auf Sorgfalt und Nachhaltigkeit regt Deep Curating zu einem neuen Verständnis künstlerischer Produktion an, indem ungenutzte Ressourcen in Zeit für Reflexion, kreative Erneuerung und die Entwicklung langfristiger Wirkungen umgewandelt werden. Es handelt sich um ein zirkuläres und sich stetig weiterentwickelndes Modell, das sowohl lokale Gemeinschaften als auch übergreifende kulturelle Diskurse stärken soll. Solvej Helweg Ovesens Vortrag bietet eine Analyse dazu, wie kuratorische Praktiken sowohl Ausstellungen als auch zukünftige urbane und kreative Entwicklungen mitgestalten können. Er umfasst Einblicke, Beispiele aus langjähriger kuratorischer Praxis und Überlegungen dazu, wie Curating eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Kunst und gesellschaftlichen Kontexten unterstützen kann.
 

Die Gesprächsreihe „Talks on Curational and Artistic Practice” der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter, die seit Dezember 2024 im Radialsystem fortgesetzt wird, bietet einen Raum für kritisches kuratorisches Denken und neue Perspektiven und Formate kuratorischer Praktiken. Die OnCurating Academy Berlin hat es sich als internationales Postgraduiertenprogramm und Plattform zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft von angehenden Kurator*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen zu stärken.

Der Schwerpunkt der Gesprächsreihe liegt, aufbauend auf der Plattform und dem Postgraduiertenprogramm OnCurating, auf der (Weiter-)Entwicklung von kooperativen und interdisziplinären Arbeitsmethoden. Kuratieren bedeutet, durch Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. In der kuratorischen Praxis greifen Kunst, digitale Medien, Design und Architektur auf neue Art und Weise ineinander, die immer wieder neu zusammengedacht werden müssen.

Sprache

In englischer Sprache

Cast

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Vortrag
Solvej Helweg Ovesen

Cast

Vortrag
Solvej Helweg Ovesen

Biografien

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Solvej Helweg Ovesen ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie kuratierte Ausstellungen im In- und Ausland, u. a. im n.b.k., im Haus am Waldsee, beim Fotofestival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen sowie bei der Riga Biennale und der Biennale di Venezia (Dänischen Pavilion). Von 2013 bis 2017 war sie Gründerin und künstlerische Leiterin des Netzwerktreffens „Grosses Treffen" in den Nordischen Botschaften in Berlin. Von 2015 bis 2023 leitete sie die kommunale Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst, Berlin, und verantwortete unter anderem das Performance- und Musikprogramm auf der von ihr gemeinsam mit Viron Erol Vert gestalteten Bühne Ambereum beim Roskilde Festival (2019–2022). Sie kuratierte Sensorium bei der Riga Biennale (2018) sowie influenza. theatre of glowing darkness im Dänischen Pavillon der Venedig Biennale (2017). Sie hat sich viel mit Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion beschäftigt und in 2022 konzipierte sie die KGB-Konferenz Schöpfen ohne Erschöpfung – Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur in der Zitadelle Spandau. 2023 initiierte und kuratierte sie die Ausstellungen POLY. A Fluid Show im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst und POLYMORPH in der Galerie Wedding (Katalog Distanz). Sie ist Mitbegründerin und Dozentin des kommunalen Kurator*innenkurses CURARE am Bezirksamt Mitte, Berlin. 2024 war sie Programmdirektorin des Fotografiska Berlin und ist seit Anfang 2025 Programmkuratorin des Humboldt Forums in Berlin.

OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.

Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

Biografien

Solvej Helweg Ovesen ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie kuratierte Ausstellungen im In- und Ausland, u. a. im n.b.k., im Haus am Waldsee, beim Fotofestival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen sowie bei der Riga Biennale und der Biennale di Venezia (Dänischen Pavilion). Von 2013 bis 2017 war sie Gründerin und künstlerische Leiterin des Netzwerktreffens „Grosses Treffen" in den Nordischen Botschaften in Berlin. Von 2015 bis 2023 leitete sie die kommunale Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst, Berlin, und verantwortete unter anderem das Performance- und Musikprogramm auf der von ihr gemeinsam mit Viron Erol Vert gestalteten Bühne Ambereum beim Roskilde Festival (2019–2022). Sie kuratierte Sensorium bei der Riga Biennale (2018) sowie influenza. theatre of glowing darkness im Dänischen Pavillon der Venedig Biennale (2017). Sie hat sich viel mit Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion beschäftigt und in 2022 konzipierte sie die KGB-Konferenz Schöpfen ohne Erschöpfung – Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur in der Zitadelle Spandau. 2023 initiierte und kuratierte sie die Ausstellungen POLY. A Fluid Show im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst und POLYMORPH in der Galerie Wedding (Katalog Distanz). Sie ist Mitbegründerin und Dozentin des kommunalen Kurator*innenkurses CURARE am Bezirksamt Mitte, Berlin. 2024 war sie Programmdirektorin des Fotografiska Berlin und ist seit Anfang 2025 Programmkuratorin des Humboldt Forums in Berlin.

OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.

Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

Sprache

In englischer Sprache

Credits

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Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.

Credits

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.

Solvej Helweg Ovesen (Humboldt Forum): Deep Curating
In diesem Vortrag wird das Konzept des Deep Curating vorgestellt, ein Ansatz, der Ausstellungsarbeit als einen fortlaufenden und kollaborativen kreativen Prozess versteht. Deep Curating wird hierbei weniger als Methode, sondern als eine Führungsform beschrieben, die durch kontinuierliche Feedbackschleifen geprägt ist, in denen sich Strategien über Teamreflexion, fachlichen Austausch und ästhetische Entwicklung weiterentwickeln. Der Ansatz integriert alle Phasen der Ausstellungserarbeitung und verbindet Inhalt, Struktur und Gestaltung zu einem kohärenten und dynamischen Gesamtprozess. Mit einem Schwerpunkt auf Sorgfalt und Nachhaltigkeit regt Deep Curating zu einem neuen Verständnis künstlerischer Produktion an, indem ungenutzte Ressourcen in Zeit für Reflexion, kreative Erneuerung und die Entwicklung langfristiger Wirkungen umgewandelt werden. Es handelt sich um ein zirkuläres und sich stetig weiterentwickelndes Modell, das sowohl lokale Gemeinschaften als auch übergreifende kulturelle Diskurse stärken soll. Solvej Helweg Ovesens Vortrag bietet eine Analyse dazu, wie kuratorische Praktiken sowohl Ausstellungen als auch zukünftige urbane und kreative Entwicklungen mitgestalten können. Er umfasst Einblicke, Beispiele aus langjähriger kuratorischer Praxis und Überlegungen dazu, wie Curating eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Kunst und gesellschaftlichen Kontexten unterstützen kann.
 

Die Gesprächsreihe „Talks on Curational and Artistic Practice” der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter, die seit Dezember 2024 im Radialsystem fortgesetzt wird, bietet einen Raum für kritisches kuratorisches Denken und neue Perspektiven und Formate kuratorischer Praktiken. Die OnCurating Academy Berlin hat es sich als internationales Postgraduiertenprogramm und Plattform zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft von angehenden Kurator*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen zu stärken.

Der Schwerpunkt der Gesprächsreihe liegt, aufbauend auf der Plattform und dem Postgraduiertenprogramm OnCurating, auf der (Weiter-)Entwicklung von kooperativen und interdisziplinären Arbeitsmethoden. Kuratieren bedeutet, durch Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. In der kuratorischen Praxis greifen Kunst, digitale Medien, Design und Architektur auf neue Art und Weise ineinander, die immer wieder neu zusammengedacht werden müssen.

Cast

Vortrag
Solvej Helweg Ovesen

Biografien

Solvej Helweg Ovesen ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie kuratierte Ausstellungen im In- und Ausland, u. a. im n.b.k., im Haus am Waldsee, beim Fotofestival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen sowie bei der Riga Biennale und der Biennale di Venezia (Dänischen Pavilion). Von 2013 bis 2017 war sie Gründerin und künstlerische Leiterin des Netzwerktreffens „Grosses Treffen" in den Nordischen Botschaften in Berlin. Von 2015 bis 2023 leitete sie die kommunale Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst, Berlin, und verantwortete unter anderem das Performance- und Musikprogramm auf der von ihr gemeinsam mit Viron Erol Vert gestalteten Bühne Ambereum beim Roskilde Festival (2019–2022). Sie kuratierte Sensorium bei der Riga Biennale (2018) sowie influenza. theatre of glowing darkness im Dänischen Pavillon der Venedig Biennale (2017). Sie hat sich viel mit Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion beschäftigt und in 2022 konzipierte sie die KGB-Konferenz Schöpfen ohne Erschöpfung – Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur in der Zitadelle Spandau. 2023 initiierte und kuratierte sie die Ausstellungen POLY. A Fluid Show im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst und POLYMORPH in der Galerie Wedding (Katalog Distanz). Sie ist Mitbegründerin und Dozentin des kommunalen Kurator*innenkurses CURARE am Bezirksamt Mitte, Berlin. 2024 war sie Programmdirektorin des Fotografiska Berlin und ist seit Anfang 2025 Programmkuratorin des Humboldt Forums in Berlin.

OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.

Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

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