STOP OVER 2 – a concert series #1

Where the Flux Am I? A Deconstructed Concert in Three Acts

Konzert

Pili Coït © Judith Saurel

© Stop Over

Beatdenker © Kid be Kid

Tickets

Ticketpreise

14 Euro  ermäßigt 10 Euro

Drei Konzerte, zwei Tänzerinnen, ein Poet: In einer Zeit gesellschaftlichen Wandels und politischer Krisen befinden sich Musik und Kultur an einem spannenden Scheideweg. Können traditionelle Konzertformate aktuelle Fragen noch produktiv aufgreifen oder braucht es neue Wege, um Wahrnehmungsformen, Kulturformate und Klänge anders zu denken?

Der Auftakt der Konzertreihe „STOP OVER 2“ am 28. April im Radialsystem präsentiert mit Beatdenker, un.procedure und Pili Coït drei leidenschaftliche Musikprojekte, deren künstlerische Wege radikal unterschiedliche Perspektiven auf einen einzigartigen und modernen Sound aufzeigen: Von widerspenstigen Beats bis zu progressiver Junk-Percussion und Londoner Underground-Grooves, von elektronischen Kollisionen oder explosivem Gesang bis zu verstimmten Gitarren oder elektrifiziertem Saxofon.

Mit unterschiedlichen Performances und einem immersiven Bühnenbild lädt das Auftaktkonzert von „STOP OVER 2“ das Publikum zu einem dekonstruierten Abend ein, der die Sinne neu sortiert und neue Impulse zu setzen sucht.

Mit „STOP OVER 2 – A concert series“ präsentiert das Radialsystem am 28. April den Auftakt zu einer neuen Konzertreihe. An vier Sonntagen lädt „STOP OVER 2“ Künstler*innen aus dem Bereich des Jazz und der Improvisierten Musik dazu ein, Konzerte anders zu denken – und damit Räume zu schaffen, in denen sich Musiker*innen und Publikum auf besondere Weise begegnen und Musik neu erlebt werden kann.

Cast

Musik
Beatdenker
un.procedure
Pili Coït

Tanz
Birgit Wieger
Clara Gracia

Dichtung, Klangkunst und Performance
Matto Zoppi

Kuration, Dramaturgie und Bühnenbild
Heidi Heidelberg
Mauricio Velasierra (Fluid Form Club)
Sanja Star
Grgur Savic (Pitch Shifting)

Biographien

Beatdenker kombiniert und improvisiert live Beat Musik, Jazz, karnatische Musik, Neue Musik, IDM und Electronica live: Beatdenker's Postcontemporary Beats – kombiniert mit Finger Drumming, Sythesizer-Gitarre, Loop-Station, Samples und Effekten – sind energetisch, rhythmisch komplex und tanzbar. Beatdenker trat bei zahlreichen Festivals auf, beim Fusion Festival, Red Light Radio Amsterdam/NL, Jazzfestival Leipzig u.a.

Die Performerin, Choreographin und Regisseurin Birgit Wieger entwickelt mit einem Fokus auf interaktive, ortsspezifische und Live-Art Formate Tanz-, Theater- und Performance-Projekte an der Schnittstelle von Realität und Fiktion. Sie verbindet Bewegung, Klang, Raum und Objekte zu eigenwilligen Bewegungs- und Soundlandschaften. Aktuell arbeitet sie überdies mit für den Gruppen Das Letzte Kleinod, Grotest Maru und Directie & Co.

Clara Gracia ist Schauspielerin, Performerin und Tänzerin. Nach einem Journalistik-Studium in Madrid studierte sie Schauspiel in Barcelona und Turku. Sie arbeitete mit Künstler*innen wie Takahashi, Meredith Nadler, Ingo Reulecke, Alexandra Rauh, Stella Zannou, Valentina Bordenave und Heike Scharpff und ist Mitglied der internationalen Theatergruppen Grotest Maru und Theater Anu.

Der italienische Performer und Klangkünstler Matto Zoppi nutzt Wort, Stimme und Klang als künstlerischen Ausdruck, um groteske und extreme narrative Handlungen im Kontext von Radio, Performance, digitalen Medien und Bildprojekten zu produzieren. Mit dem Projekt „San Giorgio Cibernetico“ war er 2021 Finalist des Alberto Dubito Preises für Poesie und Musik. Sein letztes Solo-Klangwerk „Dedalo“ wurde 2023 bei Fango Radio Editions veröffentlicht.

Das französische „indie love grunge“-Duo Pili Coït besteht aus Guilhem Meier (Gitarre, Gesang) und Jessica Martin Maresco (präparierte Percussions). Der Sound von Pili Coït entwickelt sich dynamisch und bleibt gleichzeitig einem falschen Minimalismus treu, den das Duo charakterisiert: ein unklassifizierbares Schlagzeug, eine Ölkanne und Low-Fi-Synth-Drums, begleitet von einer 12seitigen Gitarre mit doppelt so vielen Saiten. Verrückt, zerbrechlich und intensiv.

un.procedure ist eine experimentell-improvisierte Elektronikband aus Birmingham und Berlin. Synthesizer-Spieler Piera Onacko,  Altsaxophonistin Cassie Kinoshi und Schlagzeuger und Elektronikkünstler Nathan England-Jones bewegen sich mit ihrem elektronisch spannungsgeladenen Sound zwischen doomiger Atmosphäre, psychedelischen Texturen und kosmischen Synthesizerpassagen.

Erstmals soll eine Ankerinstitution für Produktion, Präsentation, Forschung, Vernetzung, Diskurs und Vermittlung entstehen. Als innovative Kulturinstitution des 21. Jahrhunderts kann sie sich der praktischen und theoretischen Erforschung sowie der Weiterentwicklung transdisziplinärer und transkultureller Perspektiven für diese Musikformen widmen. Die Institution befindet sich im Sinne eines Zentrum under construction in der Aufbauphase.

Programm

20 Uhr Konzert und Performances

22 Uhr STOP OVER 2 – Meet and Greet

 

Weitere Termine

So 26 05 2024

So 23 06 2024 

So 25 08 2024 

Credits

Die Veranstaltungsserie „STOP OVER“ besteht aus fünf Zwischenlandungen, die jeweils Teilbereiche der künftigen Institution, einem Zentrum für Jazz und improvisierte Musik, erforschen und skizzieren. Die Entwicklung des Zentrums ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Jazzunion, der IG Jazz Berlin und Till Brönner.
Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Medienpartnerschaften Radialsystem: Exberliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.

Drei Konzerte, zwei Tänzerinnen, ein Poet: In einer Zeit gesellschaftlichen Wandels und politischer Krisen befinden sich Musik und Kultur an einem spannenden Scheideweg. Können traditionelle Konzertformate aktuelle Fragen noch produktiv aufgreifen oder braucht es neue Wege, um Wahrnehmungsformen, Kulturformate und Klänge anders zu denken?

Der Auftakt der Konzertreihe „STOP OVER 2“ am 28. April im Radialsystem präsentiert mit Beatdenker, un.procedure und Pili Coït drei leidenschaftliche Musikprojekte, deren künstlerische Wege radikal unterschiedliche Perspektiven auf einen einzigartigen und modernen Sound aufzeigen: Von widerspenstigen Beats bis zu progressiver Junk-Percussion und Londoner Underground-Grooves, von elektronischen Kollisionen oder explosivem Gesang bis zu verstimmten Gitarren oder elektrifiziertem Saxofon.

Mit unterschiedlichen Performances und einem immersiven Bühnenbild lädt das Auftaktkonzert von „STOP OVER 2“ das Publikum zu einem dekonstruierten Abend ein, der die Sinne neu sortiert und neue Impulse zu setzen sucht.

Mit „STOP OVER 2 – A concert series“ präsentiert das Radialsystem am 28. April den Auftakt zu einer neuen Konzertreihe. An vier Sonntagen lädt „STOP OVER 2“ Künstler*innen aus dem Bereich des Jazz und der Improvisierten Musik dazu ein, Konzerte anders zu denken – und damit Räume zu schaffen, in denen sich Musiker*innen und Publikum auf besondere Weise begegnen und Musik neu erlebt werden kann.

Cast

Musik
Beatdenker
un.procedure
Pili Coït

Tanz
Birgit Wieger
Clara Gracia

Dichtung, Klangkunst und Performance
Matto Zoppi

Kuration, Dramaturgie und Bühnenbild
Heidi Heidelberg
Mauricio Velasierra (Fluid Form Club)
Sanja Star
Grgur Savic (Pitch Shifting)

Biografien

Beatdenker kombiniert und improvisiert live Beat Musik, Jazz, karnatische Musik, Neue Musik, IDM und Electronica live: Beatdenker's Postcontemporary Beats – kombiniert mit Finger Drumming, Sythesizer-Gitarre, Loop-Station, Samples und Effekten – sind energetisch, rhythmisch komplex und tanzbar. Beatdenker trat bei zahlreichen Festivals auf, beim Fusion Festival, Red Light Radio Amsterdam/NL, Jazzfestival Leipzig u.a.

Die Performerin, Choreographin und Regisseurin Birgit Wieger entwickelt mit einem Fokus auf interaktive, ortsspezifische und Live-Art Formate Tanz-, Theater- und Performance-Projekte an der Schnittstelle von Realität und Fiktion. Sie verbindet Bewegung, Klang, Raum und Objekte zu eigenwilligen Bewegungs- und Soundlandschaften. Aktuell arbeitet sie überdies mit für den Gruppen Das Letzte Kleinod, Grotest Maru und Directie & Co.

Clara Gracia ist Schauspielerin, Performerin und Tänzerin. Nach einem Journalistik-Studium in Madrid studierte sie Schauspiel in Barcelona und Turku. Sie arbeitete mit Künstler*innen wie Takahashi, Meredith Nadler, Ingo Reulecke, Alexandra Rauh, Stella Zannou, Valentina Bordenave und Heike Scharpff und ist Mitglied der internationalen Theatergruppen Grotest Maru und Theater Anu.

Der italienische Performer und Klangkünstler Matto Zoppi nutzt Wort, Stimme und Klang als künstlerischen Ausdruck, um groteske und extreme narrative Handlungen im Kontext von Radio, Performance, digitalen Medien und Bildprojekten zu produzieren. Mit dem Projekt „San Giorgio Cibernetico“ war er 2021 Finalist des Alberto Dubito Preises für Poesie und Musik. Sein letztes Solo-Klangwerk „Dedalo“ wurde 2023 bei Fango Radio Editions veröffentlicht.

Das französische „indie love grunge“-Duo Pili Coït besteht aus Guilhem Meier (Gitarre, Gesang) und Jessica Martin Maresco (präparierte Percussions). Der Sound von Pili Coït entwickelt sich dynamisch und bleibt gleichzeitig einem falschen Minimalismus treu, den das Duo charakterisiert: ein unklassifizierbares Schlagzeug, eine Ölkanne und Low-Fi-Synth-Drums, begleitet von einer 12seitigen Gitarre mit doppelt so vielen Saiten. Verrückt, zerbrechlich und intensiv.

un.procedure ist eine experimentell-improvisierte Elektronikband aus Birmingham und Berlin. Synthesizer-Spieler Piera Onacko,  Altsaxophonistin Cassie Kinoshi und Schlagzeuger und Elektronikkünstler Nathan England-Jones bewegen sich mit ihrem elektronisch spannungsgeladenen Sound zwischen doomiger Atmosphäre, psychedelischen Texturen und kosmischen Synthesizerpassagen.

Erstmals soll eine Ankerinstitution für Produktion, Präsentation, Forschung, Vernetzung, Diskurs und Vermittlung entstehen. Als innovative Kulturinstitution des 21. Jahrhunderts kann sie sich der praktischen und theoretischen Erforschung sowie der Weiterentwicklung transdisziplinärer und transkultureller Perspektiven für diese Musikformen widmen. Die Institution befindet sich im Sinne eines Zentrum under construction in der Aufbauphase.

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