MaerzMusik 2026: Music for Commons Sensed++

Jan St. Werner / Dirk Rothbrust / Erwan Keravec / Nicholas Morrish / Wolfgang Mitterer

Konzert

Zwei Musiker an Schlagzeug und Elektronik im Konzert

© Janet Sinica

Tickets

Ticketpreise

22 Euro ermäßigt 17 Euro

Die Tickets werden über die Ticketing-Plattform der Berliner Festspiele verkauft. Infos unter: www.berlinerfestspiele.de/maerz-musik

Der Vorverkauf für MaerzMusik 2026 startet am 29. Januar.

Das kooperative Konzertprojekt „Music for Commons Sensed++“ spürt der Kraft der Musik nach, Gemeinschaft zu ermöglichen und erlebbar zu machen. Die Musiker*innen, die über Länder- und Genregrenzen hinweg in verschiedenen Konstellationen aufeinandertreffen, begegnen einem Publikum, das in unerwartete Hörerfahrungen und ein verändertes Raumerleben eintauchen kann. Die Konzerte rücken Musik als komponierten Klang in den Fokus: Echos, Artefakte, Störungen und das Unerwartete werden zu tragenden Elementen, während Melodie und Rhythmus in den Hintergrund treten. Hören wird zu einem aktiven, sich wandelnden, gemeinsamen Akt des Entschlüsselns, in dem Bedeutungen nicht vorgegeben sind, sondern fortwährend zwischen Ohr und Welt neu verhandelt werden.

→ Zum gesamten Programm von MaerzMusik 2026 im Radialsystem

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 90 Minuten

Cast

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Komposition und Live-Elektronik
Jan St. Werner

Dudelsack
Erwan Keravec

Schlagzeug
Dirk Rothbrust

Komposition
Nicholas Morrish
Wolfgang Mitterer

Cast

Komposition und Live-Elektronik
Jan St. Werner

Dudelsack
Erwan Keravec

Schlagzeug
Dirk Rothbrust

Komposition
Nicholas Morrish
Wolfgang Mitterer

Biografien

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Jan St. Werner ist ein in Berlin lebender Künstler und Komponist, dessen Klangarbeiten den Dialog mit bildender Kunst und Architektur suchen. Er initiierte kollaborative Projekte wie die Transnational Sound Initiative und kuratierte Ausstellungen und Festivals, darunter „The Sound of Distance“ im HKW Berlin, „docu/fiction“ in der Kunsthalle Düsseldorf sowie „21 Again“ am HAU 1 & 2 in Berlin. 2024 war er einer von sechs Künstler*innen, die Deutschland auf der Biennale von Venedig vertraten.

Erwan Keravec ist Hochland-Dudelsackspieler, Komponist und Improvisationskünstler. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen sowie Spiel- und Hörweisen für sein Instrument, die außerhalb seines ursprünglichen kulturellen Umfelds liegen, erkundet er improvisierte Musik, Free und Noise Jazz und baut ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Pipes und Trio mit Solo-stimme und Chor auf. Interessiert an Bewegung und Settings, die mit Neukreation verbunden sind, schreibt, spielt und improvisiert er auch im Bereich des Tanzes.

Dirk Rothbrust, 1968 im saarländischen Illingen geboren, lebt heute in Köln. Bereits als Elfjähriger rückte er das Schlagzeug radikal in den Mittelpunkt seines Lebens. Seit 1995 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, spielte von 2001 bis 2008 im Kammerensemble Neue Musik Berlin und wurde 2005 Mit-glied des Ensemble Musikfabrik. Die kaum zu fassende Vielfalt des Schlag-zeugs begreift Dirk Rothbrust als permanente Herausforderung, die ihn im-mer wieder zur Neubelichtung und Erforschung des klanglichen Potenzials von Schlaginstrumenten motiviert.

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Tirol geboren. Er studierte Orgel und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie elektronische Musik in Stockholm. Stipendien führten ihn nach Rom und Berlin. Heute lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Werke enthalten verschiedenartige Elemente, von traditionellen Instrumentalklängen über konkrete Alltagsgeräusche bis zu avancierter Elektronik. Wolfgang Mitterer verarbeitet Einflüsse von Improvisation, Jazz, Neuer Musik, Klassik und Pop zu einer neuartigen Synthese.

Nicholas Morrish ist ein in Berlin lebender Komponist und Elektronikmusiker, der in aufgezeichneten, installativen, kollaborativen Performance- und Multimedia-Kontexten arbeitet. Seine elektronische Solo-Praxis konzentriert sich auf die Erschaffung vollständig synthetischer Klangwelten, in denen Synthese als Mittel zur Auflösung der wahrgenommenen Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klangkörpern dient.

Biografien

Jan St. Werner ist ein in Berlin lebender Künstler und Komponist, dessen Klangarbeiten den Dialog mit bildender Kunst und Architektur suchen. Er initiierte kollaborative Projekte wie die Transnational Sound Initiative und kuratierte Ausstellungen und Festivals, darunter „The Sound of Distance“ im HKW Berlin, „docu/fiction“ in der Kunsthalle Düsseldorf sowie „21 Again“ am HAU 1 & 2 in Berlin. 2024 war er einer von sechs Künstler*innen, die Deutschland auf der Biennale von Venedig vertraten.

Erwan Keravec ist Hochland-Dudelsackspieler, Komponist und Improvisationskünstler. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen sowie Spiel- und Hörweisen für sein Instrument, die außerhalb seines ursprünglichen kulturellen Umfelds liegen, erkundet er improvisierte Musik, Free und Noise Jazz und baut ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Pipes und Trio mit Solo-stimme und Chor auf. Interessiert an Bewegung und Settings, die mit Neukreation verbunden sind, schreibt, spielt und improvisiert er auch im Bereich des Tanzes.

Dirk Rothbrust, 1968 im saarländischen Illingen geboren, lebt heute in Köln. Bereits als Elfjähriger rückte er das Schlagzeug radikal in den Mittelpunkt seines Lebens. Seit 1995 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, spielte von 2001 bis 2008 im Kammerensemble Neue Musik Berlin und wurde 2005 Mit-glied des Ensemble Musikfabrik. Die kaum zu fassende Vielfalt des Schlag-zeugs begreift Dirk Rothbrust als permanente Herausforderung, die ihn im-mer wieder zur Neubelichtung und Erforschung des klanglichen Potenzials von Schlaginstrumenten motiviert.

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Tirol geboren. Er studierte Orgel und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie elektronische Musik in Stockholm. Stipendien führten ihn nach Rom und Berlin. Heute lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Werke enthalten verschiedenartige Elemente, von traditionellen Instrumentalklängen über konkrete Alltagsgeräusche bis zu avancierter Elektronik. Wolfgang Mitterer verarbeitet Einflüsse von Improvisation, Jazz, Neuer Musik, Klassik und Pop zu einer neuartigen Synthese.

Nicholas Morrish ist ein in Berlin lebender Komponist und Elektronikmusiker, der in aufgezeichneten, installativen, kollaborativen Performance- und Multimedia-Kontexten arbeitet. Seine elektronische Solo-Praxis konzentriert sich auf die Erschaffung vollständig synthetischer Klangwelten, in denen Synthese als Mittel zur Auflösung der wahrgenommenen Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klangkörpern dient.

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 90 Minuten

Credits

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Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Die beiden Konzerte "Music for Commons Sensed++" und "Music for Commons Sensed: No Nation Left But the Imagination" basieren auf dem von Jan St. Werner entwickelten Konzept "Music for Commons Sensed".

Credits

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Die beiden Konzerte "Music for Commons Sensed++" und "Music for Commons Sensed: No Nation Left But the Imagination" basieren auf dem von Jan St. Werner entwickelten Konzept "Music for Commons Sensed".

Das kooperative Konzertprojekt „Music for Commons Sensed++“ spürt der Kraft der Musik nach, Gemeinschaft zu ermöglichen und erlebbar zu machen. Die Musiker*innen, die über Länder- und Genregrenzen hinweg in verschiedenen Konstellationen aufeinandertreffen, begegnen einem Publikum, das in unerwartete Hörerfahrungen und ein verändertes Raumerleben eintauchen kann. Die Konzerte rücken Musik als komponierten Klang in den Fokus: Echos, Artefakte, Störungen und das Unerwartete werden zu tragenden Elementen, während Melodie und Rhythmus in den Hintergrund treten. Hören wird zu einem aktiven, sich wandelnden, gemeinsamen Akt des Entschlüsselns, in dem Bedeutungen nicht vorgegeben sind, sondern fortwährend zwischen Ohr und Welt neu verhandelt werden.

→ Zum gesamten Programm von MaerzMusik 2026 im Radialsystem

Cast

Komposition und Live-Elektronik
Jan St. Werner

Dudelsack
Erwan Keravec

Schlagzeug
Dirk Rothbrust

Komposition
Nicholas Morrish
Wolfgang Mitterer

Biografien

Jan St. Werner ist ein in Berlin lebender Künstler und Komponist, dessen Klangarbeiten den Dialog mit bildender Kunst und Architektur suchen. Er initiierte kollaborative Projekte wie die Transnational Sound Initiative und kuratierte Ausstellungen und Festivals, darunter „The Sound of Distance“ im HKW Berlin, „docu/fiction“ in der Kunsthalle Düsseldorf sowie „21 Again“ am HAU 1 & 2 in Berlin. 2024 war er einer von sechs Künstler*innen, die Deutschland auf der Biennale von Venedig vertraten.

Erwan Keravec ist Hochland-Dudelsackspieler, Komponist und Improvisationskünstler. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen sowie Spiel- und Hörweisen für sein Instrument, die außerhalb seines ursprünglichen kulturellen Umfelds liegen, erkundet er improvisierte Musik, Free und Noise Jazz und baut ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Pipes und Trio mit Solo-stimme und Chor auf. Interessiert an Bewegung und Settings, die mit Neukreation verbunden sind, schreibt, spielt und improvisiert er auch im Bereich des Tanzes.

Dirk Rothbrust, 1968 im saarländischen Illingen geboren, lebt heute in Köln. Bereits als Elfjähriger rückte er das Schlagzeug radikal in den Mittelpunkt seines Lebens. Seit 1995 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, spielte von 2001 bis 2008 im Kammerensemble Neue Musik Berlin und wurde 2005 Mit-glied des Ensemble Musikfabrik. Die kaum zu fassende Vielfalt des Schlag-zeugs begreift Dirk Rothbrust als permanente Herausforderung, die ihn im-mer wieder zur Neubelichtung und Erforschung des klanglichen Potenzials von Schlaginstrumenten motiviert.

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Tirol geboren. Er studierte Orgel und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie elektronische Musik in Stockholm. Stipendien führten ihn nach Rom und Berlin. Heute lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Werke enthalten verschiedenartige Elemente, von traditionellen Instrumentalklängen über konkrete Alltagsgeräusche bis zu avancierter Elektronik. Wolfgang Mitterer verarbeitet Einflüsse von Improvisation, Jazz, Neuer Musik, Klassik und Pop zu einer neuartigen Synthese.

Nicholas Morrish ist ein in Berlin lebender Komponist und Elektronikmusiker, der in aufgezeichneten, installativen, kollaborativen Performance- und Multimedia-Kontexten arbeitet. Seine elektronische Solo-Praxis konzentriert sich auf die Erschaffung vollständig synthetischer Klangwelten, in denen Synthese als Mittel zur Auflösung der wahrgenommenen Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klangkörpern dient.

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