MaerzMusik 2026: Music for Commons Sensed++

Jan St. Werner / Dirk Rothbrust / Erwan Keravec / Nicholas Morrish / Wolfgang Mitterer

Konzert

In der weißen Betonruine einer nicht fertig gestellten Brücke sitzt eine schwarz gekleidete Person mit einem elektronischen Musikgerät.

Jan St. Werner © Mitya Iyalin

Tickets

Ticketpreise

22 Euro ermäßigt 17 Euro

Die Tickets werden über die Ticketing-Plattform der Berliner Festspiele verkauft. Infos unter: www.berlinerfestspiele.de/maerz-musik

Das kooperative und mehrteilige Konzertprojekt „Music for Commons Sensed++“ spürt der Kraft der Musik nach, Gemeinsamkeit zu ermöglichen und erlebbar zu machen. Die Musiker*innen, die über Länder- und Genregrenzen hinweg in verschiedenen Konstellationen aufeinandertreffen, begegnen einem Publikum, das in unerwartete Hörerfahrungen und ein verändertes Raumerleben eintauchen kann. Die Konzerte rücken Musik als komponierten Klang in den Fokus: Echos, Artefakte, Störungen und das Unerwartete werden zu tragenden Elementen, während Melodie und Rhythmus in den Hintergrund treten. Hören wird zu einem…

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Das kooperative und mehrteilige Konzertprojekt „Music for Commons Sensed++“ spürt der Kraft der Musik nach, Gemeinsamkeit zu ermöglichen und erlebbar zu machen. Die Musiker*innen, die über Länder- und Genregrenzen hinweg in verschiedenen Konstellationen aufeinandertreffen, begegnen einem Publikum, das in unerwartete Hörerfahrungen und ein verändertes Raumerleben eintauchen kann. Die Konzerte rücken Musik als komponierten Klang in den Fokus: Echos, Artefakte, Störungen und das Unerwartete werden zu tragenden Elementen, während Melodie und Rhythmus in den Hintergrund treten. Hören wird zu einem aktiven, sich wandelnden gemeinsamen Akt des Entschlüsselns, in dem Bedeutungen nicht vorgegeben sind, sondern fortwährend zwischen Ohr und Welt neu verhandelt werden.

Mit „central spark in the dark“ und „Martial Partial“, ihrem neuen Stück für Schlagzeug und Elektronik, treiben die Musiker Dirk Rothbrust und Jan St. Werner ihre kreativen und performativen Energien an die Grenzen. „central spark in the dark“ erkundet und dynamisiert die Beziehungen zwischen Elektronik und Akustik, zwischen Klang aus Lautsprechern und Perkussionsinstrumenten, zwischen den Reflexionen im Raum und dem Klangbild im Kopf der Zuhörenden. Die mehrkanalige Mischung erlaubt den kompositorischen Elementen eine erweiterte Räumlichkeit, in der jeder Funke das Zentrum eines klanglichen Universums sein könnte.

„Martial Partial“ intensiviert diese Klangsprache und bewegt sich an den Rändern von Organisation, Chaos und Spielbarkeit. Rhythmische Strukturen verdichten sich, fragmentieren und brechen auf, während klangliche Identitäten zerfallen. Das Stück erforscht jene flüchtigen, oft übersehenen Mikrosekunden, in denen ein Klang erstmals hörbar wird, bevor er eindeutig benannt werden kann. Diese Anfänge werden vergrößert, seziert und in explosiven, mikroskopisch bearbeiteten Klängen in den Aufführungsraum geschleudert. Das Ergebnis ist eine sich ständig verändernde Klangarchitektur, die räumliche Reflexionen und Wahrnehmungsstörungen hervorruft und den Raum selbst als lebendiges Instrument aktiviert.

„Sine Field“ untersucht die Interaktion zweier sehr unterschiedlicher Klangquellen: Dudelsack und Elektronik. Das Frequenzspektrum von Erwan Keravecs Dudelsack wird von einem Strom elektronischer Klänge von Jan St. Werner gespiegelt und erweitert. Das elektronische Signal evoziert otoakustische Emissionen – subtile akustische Reaktionen, die im Innenohr durch intensive und präzise gestimmte Frequenzen ausgelöst werden.

Nicolas Morrishs Komposition „Midwinter“ für Dudelsack und mehrkanalige Elektronik untersucht raue sowie nicht-lineare Feedbackelemente und entwickelt aus ihnen klangliche Texturen, die hybride elektronisch-akustische Klangphänomene entstehen lassen. „Midwinter“ betrachtet die alte künstlerische Praxis des Dudelsacks aus der Perspektive aktueller elektronischer Technologie und Ästhetik. Soziale Aspekte des Instrumentalspiels, das verschiedene Blastechniken unterschiedlicher Kulturen verbindet, spinnen sich wie Fäden durch die facettenreiche Komposition.

Erwan Keravec präsentiert überdies Wolfgang Mitterers „Attacca“. Mitterers Werke, in denen er eine Sprache zwischen extremer Spannung und Komplexität entwickelt, oszillieren zwischen Komposition und offener Form. Charakteristisch ist die Kombination kontrastierender Elemente, auch aus verschiedenen Musiksprachen, sowie die stete Suche nach unvorhersehbaren musikalischen Momenten. 

→ Zum gesamten Programm von MaerzMusik 2026 im Radialsystem

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 90 Minuten

Programm

Dirk Rothbrust / Jan St. Werner
central spark in the dark
für Schlagzeug und Elektronik (2018)
Kompositionsauftrag des WDR

Martial Partial
für Schlagzeug und Elektronik (2026)
Uraufführung

Erwan Keravec / Jan St. Werner
Sine Field
für Dudelsack und Elektronik (2026)
Uraufführung

Nicholas Morrish
Midwinter
für Dudelsack und mehrkanalige Elektronik (2026)
Uraufführung

Wolfgang Mitterer
Attacca (2026)
Uraufführung

Cast

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Komposition und Live-Elektronik
Jan St. Werner

Dudelsack
Erwan Keravec

Schlagzeug
Dirk Rothbrust

Komposition
Nicholas Morrish
Wolfgang Mitterer

Cast

Komposition und Live-Elektronik
Jan St. Werner

Dudelsack
Erwan Keravec

Schlagzeug
Dirk Rothbrust

Komposition
Nicholas Morrish
Wolfgang Mitterer

Biografien

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Jan St. Werner ist ein in Berlin lebender Künstler und Komponist, dessen Klangarbeiten den Dialog mit bildender Kunst und Architektur suchen. Er initiierte kollaborative Projekte wie die Transnational Sound Initiative und kuratierte Ausstellungen und Festivals, darunter „The Sound of Distance“ im HKW Berlin, „docu/fiction“ in der Kunsthalle Düsseldorf sowie „21 Again“ am HAU 1 & 2 in Berlin. 2024 war er einer von sechs Künstler*innen, die Deutschland auf der Biennale von Venedig vertraten.

Erwan Keravec ist Hochland-Dudelsackspieler, Komponist und Improvisationskünstler. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen sowie Spiel- und Hörweisen für sein Instrument, die außerhalb seines ursprünglichen kulturellen Umfelds liegen, erkundet er improvisierte Musik, Free und Noise Jazz und baut ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Pipes und Trio mit Solo-stimme und Chor auf. Interessiert an Bewegung und Settings, die mit Neukreation verbunden sind, schreibt, spielt und improvisiert er auch im Bereich des Tanzes.

Dirk Rothbrust, 1968 im saarländischen Illingen geboren, lebt heute in Köln. Bereits als Elfjähriger rückte er das Schlagzeug radikal in den Mittelpunkt seines Lebens. Seit 1995 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, spielte von 2001 bis 2008 im Kammerensemble Neue Musik Berlin und wurde 2005 Mit-glied des Ensemble Musikfabrik. Die kaum zu fassende Vielfalt des Schlag-zeugs begreift Dirk Rothbrust als permanente Herausforderung, die ihn im-mer wieder zur Neubelichtung und Erforschung des klanglichen Potenzials von Schlaginstrumenten motiviert.

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Tirol geboren. Er studierte Orgel und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie elektronische Musik in Stockholm. Stipendien führten ihn nach Rom und Berlin. Heute lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Werke enthalten verschiedenartige Elemente, von traditionellen Instrumentalklängen über konkrete Alltagsgeräusche bis zu avancierter Elektronik. Wolfgang Mitterer verarbeitet Einflüsse von Improvisation, Jazz, Neuer Musik, Klassik und Pop zu einer neuartigen Synthese.

Nicholas Morrish ist ein in Berlin lebender Komponist und Elektronikmusiker, der in aufgezeichneten, installativen, kollaborativen Performance- und Multimedia-Kontexten arbeitet. Seine elektronische Solo-Praxis konzentriert sich auf die Erschaffung vollständig synthetischer Klangwelten, in denen Synthese als Mittel zur Auflösung der wahrgenommenen Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klangkörpern dient.

Biografien

Jan St. Werner ist ein in Berlin lebender Künstler und Komponist, dessen Klangarbeiten den Dialog mit bildender Kunst und Architektur suchen. Er initiierte kollaborative Projekte wie die Transnational Sound Initiative und kuratierte Ausstellungen und Festivals, darunter „The Sound of Distance“ im HKW Berlin, „docu/fiction“ in der Kunsthalle Düsseldorf sowie „21 Again“ am HAU 1 & 2 in Berlin. 2024 war er einer von sechs Künstler*innen, die Deutschland auf der Biennale von Venedig vertraten.

Erwan Keravec ist Hochland-Dudelsackspieler, Komponist und Improvisationskünstler. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen sowie Spiel- und Hörweisen für sein Instrument, die außerhalb seines ursprünglichen kulturellen Umfelds liegen, erkundet er improvisierte Musik, Free und Noise Jazz und baut ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Pipes und Trio mit Solo-stimme und Chor auf. Interessiert an Bewegung und Settings, die mit Neukreation verbunden sind, schreibt, spielt und improvisiert er auch im Bereich des Tanzes.

Dirk Rothbrust, 1968 im saarländischen Illingen geboren, lebt heute in Köln. Bereits als Elfjähriger rückte er das Schlagzeug radikal in den Mittelpunkt seines Lebens. Seit 1995 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, spielte von 2001 bis 2008 im Kammerensemble Neue Musik Berlin und wurde 2005 Mit-glied des Ensemble Musikfabrik. Die kaum zu fassende Vielfalt des Schlag-zeugs begreift Dirk Rothbrust als permanente Herausforderung, die ihn im-mer wieder zur Neubelichtung und Erforschung des klanglichen Potenzials von Schlaginstrumenten motiviert.

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Tirol geboren. Er studierte Orgel und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie elektronische Musik in Stockholm. Stipendien führten ihn nach Rom und Berlin. Heute lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Werke enthalten verschiedenartige Elemente, von traditionellen Instrumentalklängen über konkrete Alltagsgeräusche bis zu avancierter Elektronik. Wolfgang Mitterer verarbeitet Einflüsse von Improvisation, Jazz, Neuer Musik, Klassik und Pop zu einer neuartigen Synthese.

Nicholas Morrish ist ein in Berlin lebender Komponist und Elektronikmusiker, der in aufgezeichneten, installativen, kollaborativen Performance- und Multimedia-Kontexten arbeitet. Seine elektronische Solo-Praxis konzentriert sich auf die Erschaffung vollständig synthetischer Klangwelten, in denen Synthese als Mittel zur Auflösung der wahrgenommenen Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klangkörpern dient.

Programm

Dirk Rothbrust / Jan St. Werner
central spark in the dark
für Schlagzeug und Elektronik (2018)
Kompositionsauftrag des WDR

Martial Partial
für Schlagzeug und Elektronik (2026)
Uraufführung

Erwan Keravec / Jan St. Werner
Sine Field
für Dudelsack und Elektronik (2026)
Uraufführung

Nicholas Morrish
Midwinter
für Dudelsack und mehrkanalige Elektronik (2026)
Uraufführung

Wolfgang Mitterer
Attacca (2026)
Uraufführung

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 90 Minuten

Credits

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Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Die beiden Konzerte "Music for Commons Sensed++" und "Music for Commons Sensed: No Nation Left But the Imagination" basieren auf dem von Jan St. Werner entwickelten Konzept "Music for Commons Sensed".

Credits

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Die beiden Konzerte "Music for Commons Sensed++" und "Music for Commons Sensed: No Nation Left But the Imagination" basieren auf dem von Jan St. Werner entwickelten Konzept "Music for Commons Sensed".

Das kooperative und mehrteilige Konzertprojekt „Music for Commons Sensed++“ spürt der Kraft der Musik nach, Gemeinsamkeit zu ermöglichen und erlebbar zu machen. Die Musiker*innen, die über Länder- und Genregrenzen hinweg in verschiedenen Konstellationen aufeinandertreffen, begegnen einem Publikum, das in unerwartete Hörerfahrungen und ein verändertes Raumerleben eintauchen kann. Die Konzerte rücken Musik als komponierten Klang in den Fokus: Echos, Artefakte, Störungen und das Unerwartete werden zu tragenden Elementen, während Melodie und Rhythmus in den Hintergrund treten. Hören wird zu einem aktiven, sich wandelnden gemeinsamen Akt des Entschlüsselns, in dem Bedeutungen nicht vorgegeben sind, sondern fortwährend zwischen Ohr und Welt neu verhandelt werden.

Mit „central spark in the dark“ und „Martial Partial“, ihrem neuen Stück für Schlagzeug und Elektronik, treiben die Musiker Dirk Rothbrust und Jan St. Werner ihre kreativen und performativen Energien an die Grenzen. „central spark in the dark“ erkundet und dynamisiert die Beziehungen zwischen Elektronik und Akustik, zwischen Klang aus Lautsprechern und Perkussionsinstrumenten, zwischen den Reflexionen im Raum und dem Klangbild im Kopf der Zuhörenden. Die mehrkanalige Mischung erlaubt den kompositorischen Elementen eine erweiterte Räumlichkeit, in der jeder Funke das Zentrum eines klanglichen Universums sein könnte.

„Martial Partial“ intensiviert diese Klangsprache und bewegt sich an den Rändern von Organisation, Chaos und Spielbarkeit. Rhythmische Strukturen verdichten sich, fragmentieren und brechen auf, während klangliche Identitäten zerfallen. Das Stück erforscht jene flüchtigen, oft übersehenen Mikrosekunden, in denen ein Klang erstmals hörbar wird, bevor er eindeutig benannt werden kann. Diese Anfänge werden vergrößert, seziert und in explosiven, mikroskopisch bearbeiteten Klängen in den Aufführungsraum geschleudert. Das Ergebnis ist eine sich ständig verändernde Klangarchitektur, die räumliche Reflexionen und Wahrnehmungsstörungen hervorruft und den Raum selbst als lebendiges Instrument aktiviert.

„Sine Field“ untersucht die Interaktion zweier sehr unterschiedlicher Klangquellen: Dudelsack und Elektronik. Das Frequenzspektrum von Erwan Keravecs Dudelsack wird von einem Strom elektronischer Klänge von Jan St. Werner gespiegelt und erweitert. Das elektronische Signal evoziert otoakustische Emissionen – subtile akustische Reaktionen, die im Innenohr durch intensive und präzise gestimmte Frequenzen ausgelöst werden.

Nicolas Morrishs Komposition „Midwinter“ für Dudelsack und mehrkanalige Elektronik untersucht raue sowie nicht-lineare Feedbackelemente und entwickelt aus ihnen klangliche Texturen, die hybride elektronisch-akustische Klangphänomene entstehen lassen. „Midwinter“ betrachtet die alte künstlerische Praxis des Dudelsacks aus der Perspektive aktueller elektronischer Technologie und Ästhetik. Soziale Aspekte des Instrumentalspiels, das verschiedene Blastechniken unterschiedlicher Kulturen verbindet, spinnen sich wie Fäden durch die facettenreiche Komposition.

Erwan Keravec präsentiert überdies Wolfgang Mitterers „Attacca“. Mitterers Werke, in denen er eine Sprache zwischen extremer Spannung und Komplexität entwickelt, oszillieren zwischen Komposition und offener Form. Charakteristisch ist die Kombination kontrastierender Elemente, auch aus verschiedenen Musiksprachen, sowie die stete Suche nach unvorhersehbaren musikalischen Momenten. 

→ Zum gesamten Programm von MaerzMusik 2026 im Radialsystem

Cast

Komposition und Live-Elektronik
Jan St. Werner

Dudelsack
Erwan Keravec

Schlagzeug
Dirk Rothbrust

Komposition
Nicholas Morrish
Wolfgang Mitterer

Biografien

Jan St. Werner ist ein in Berlin lebender Künstler und Komponist, dessen Klangarbeiten den Dialog mit bildender Kunst und Architektur suchen. Er initiierte kollaborative Projekte wie die Transnational Sound Initiative und kuratierte Ausstellungen und Festivals, darunter „The Sound of Distance“ im HKW Berlin, „docu/fiction“ in der Kunsthalle Düsseldorf sowie „21 Again“ am HAU 1 & 2 in Berlin. 2024 war er einer von sechs Künstler*innen, die Deutschland auf der Biennale von Venedig vertraten.

Erwan Keravec ist Hochland-Dudelsackspieler, Komponist und Improvisationskünstler. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen sowie Spiel- und Hörweisen für sein Instrument, die außerhalb seines ursprünglichen kulturellen Umfelds liegen, erkundet er improvisierte Musik, Free und Noise Jazz und baut ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Pipes und Trio mit Solo-stimme und Chor auf. Interessiert an Bewegung und Settings, die mit Neukreation verbunden sind, schreibt, spielt und improvisiert er auch im Bereich des Tanzes.

Dirk Rothbrust, 1968 im saarländischen Illingen geboren, lebt heute in Köln. Bereits als Elfjähriger rückte er das Schlagzeug radikal in den Mittelpunkt seines Lebens. Seit 1995 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, spielte von 2001 bis 2008 im Kammerensemble Neue Musik Berlin und wurde 2005 Mit-glied des Ensemble Musikfabrik. Die kaum zu fassende Vielfalt des Schlag-zeugs begreift Dirk Rothbrust als permanente Herausforderung, die ihn im-mer wieder zur Neubelichtung und Erforschung des klanglichen Potenzials von Schlaginstrumenten motiviert.

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Tirol geboren. Er studierte Orgel und Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie elektronische Musik in Stockholm. Stipendien führten ihn nach Rom und Berlin. Heute lehrt er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Werke enthalten verschiedenartige Elemente, von traditionellen Instrumentalklängen über konkrete Alltagsgeräusche bis zu avancierter Elektronik. Wolfgang Mitterer verarbeitet Einflüsse von Improvisation, Jazz, Neuer Musik, Klassik und Pop zu einer neuartigen Synthese.

Nicholas Morrish ist ein in Berlin lebender Komponist und Elektronikmusiker, der in aufgezeichneten, installativen, kollaborativen Performance- und Multimedia-Kontexten arbeitet. Seine elektronische Solo-Praxis konzentriert sich auf die Erschaffung vollständig synthetischer Klangwelten, in denen Synthese als Mittel zur Auflösung der wahrgenommenen Grenzen zwischen organischen und künstlichen Klangkörpern dient.

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