MaerzMusik 2026: Entropy

Vanessa Porter / Samir Odeh-Tamimi

Konzert

Spiel mit der Belichtung: Verschiedene transparente Bilder von Vanessa Porter liegen übereinander.

Vanessa Porter © Christopher Bühler

Tickets

Ticketpreise

20 Euro ermäßigt 15 Euro

Die Tickets werden über die Ticketing-Plattform der Berliner Festspiele verkauft. Infos unter: www.berlinerfestspiele.de/maerz-musik

Der Vorverkauf für MaerzMusik 2026 startet am 29. Januar.

Entropie wird in der Physik und Thermodynamik häufig als ein Maß für die Unordnung bezeichnet. Da Unordnung jedoch kein definierter physikalischer Begriff ist, lässt sich Entropie auch als ein wohldefiniertes objektives Maß für die Menge an Information begreifen, die benötigt würde, um von einem beobachtbaren Makrozustand auf den tatsächlich vorliegenden Mikrozustand des Systems schließen zu können. Die Schlagzeugerin Vanessa Porter präsentiert Samir Odeh-Tamimis visuelle und akustische polyrhythmische Komposition „Entropy“, die nach Vermischungen von unterschiedlichen Ereignissen und Systemen in live-elektronischen Klangräumen fragt. Rhythmen werden dabei zu Teilen eines geschlossenen Systems, die sich prozesshaft mischen, verdichten und entmischen.

→ Zum gesamten Programm von MaerzMusik 2026 im Radialsystem

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 50 Minuten

Cast

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Schlagwerk
Vanessa Porter

Komposition
Samir Odeh-Tamimi

Cast

Schlagwerk
Vanessa Porter

Komposition
Samir Odeh-Tamimi

Biografien

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Samir Odeh-Tamimis plastische und rhythmisch intensive Musiksprache entfaltet bisweilen eine archaische Kraft.  Er wurde in Jaljulia in der Nähe von Tel Aviv geboren und zeigte seit seiner Jugend ein starkes Interesse sowohl für die europäische Klassik als auch für die Ästhetik der Neuen Musik. Im Alter von 22 Jahren kam der Komponist nach Deutschland, wo er Musikwissenschaften und Komposition studierte. Neben der Beschäftigung mit kompositorischen Vorbildern wie Giacinto Scelsi und Iannis Xenakis setzte er sich in dieser Zeit verstärkt mit arabischer Musik auseinander. Seine intensiven Recherchen zur Geschichte der altorientalischen Welt und des antiken Griechenlands inspirieren seine Musik inzwischen mehr und mehr.

Vanessa Porter gilt international als eine der vielseitigsten Perkussionist*innen und wird für verschiedenste Projekte, Konzertformate und Programme angefragt. Als Solistin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und beeindruckt mit ihrer fokussierten Gestaltung verschiedenster Klangräume. Sie arbeitet mit namhaften Komponist*innen wie Georges Aperghis, Zeynep Gedizlioğlu, Francesca Verunelli, Elnaz Seyedi, Adriana Hölsky, Marta Gentilucci, Simon Steen-Andersen und Jennifer Walshe zusammen.

Biografien

Samir Odeh-Tamimis plastische und rhythmisch intensive Musiksprache entfaltet bisweilen eine archaische Kraft.  Er wurde in Jaljulia in der Nähe von Tel Aviv geboren und zeigte seit seiner Jugend ein starkes Interesse sowohl für die europäische Klassik als auch für die Ästhetik der Neuen Musik. Im Alter von 22 Jahren kam der Komponist nach Deutschland, wo er Musikwissenschaften und Komposition studierte. Neben der Beschäftigung mit kompositorischen Vorbildern wie Giacinto Scelsi und Iannis Xenakis setzte er sich in dieser Zeit verstärkt mit arabischer Musik auseinander. Seine intensiven Recherchen zur Geschichte der altorientalischen Welt und des antiken Griechenlands inspirieren seine Musik inzwischen mehr und mehr.

Vanessa Porter gilt international als eine der vielseitigsten Perkussionist*innen und wird für verschiedenste Projekte, Konzertformate und Programme angefragt. Als Solistin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und beeindruckt mit ihrer fokussierten Gestaltung verschiedenster Klangräume. Sie arbeitet mit namhaften Komponist*innen wie Georges Aperghis, Zeynep Gedizlioğlu, Francesca Verunelli, Elnaz Seyedi, Adriana Hölsky, Marta Gentilucci, Simon Steen-Andersen und Jennifer Walshe zusammen.

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 50 Minuten

Credits

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Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Credits

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Entropie wird in der Physik und Thermodynamik häufig als ein Maß für die Unordnung bezeichnet. Da Unordnung jedoch kein definierter physikalischer Begriff ist, lässt sich Entropie auch als ein wohldefiniertes objektives Maß für die Menge an Information begreifen, die benötigt würde, um von einem beobachtbaren Makrozustand auf den tatsächlich vorliegenden Mikrozustand des Systems schließen zu können. Die Schlagzeugerin Vanessa Porter präsentiert Samir Odeh-Tamimis visuelle und akustische polyrhythmische Komposition „Entropy“, die nach Vermischungen von unterschiedlichen Ereignissen und Systemen in live-elektronischen Klangräumen fragt. Rhythmen werden dabei zu Teilen eines geschlossenen Systems, die sich prozesshaft mischen, verdichten und entmischen.

→ Zum gesamten Programm von MaerzMusik 2026 im Radialsystem

Cast

Schlagwerk
Vanessa Porter

Komposition
Samir Odeh-Tamimi

Biografien

Samir Odeh-Tamimis plastische und rhythmisch intensive Musiksprache entfaltet bisweilen eine archaische Kraft.  Er wurde in Jaljulia in der Nähe von Tel Aviv geboren und zeigte seit seiner Jugend ein starkes Interesse sowohl für die europäische Klassik als auch für die Ästhetik der Neuen Musik. Im Alter von 22 Jahren kam der Komponist nach Deutschland, wo er Musikwissenschaften und Komposition studierte. Neben der Beschäftigung mit kompositorischen Vorbildern wie Giacinto Scelsi und Iannis Xenakis setzte er sich in dieser Zeit verstärkt mit arabischer Musik auseinander. Seine intensiven Recherchen zur Geschichte der altorientalischen Welt und des antiken Griechenlands inspirieren seine Musik inzwischen mehr und mehr.

Vanessa Porter gilt international als eine der vielseitigsten Perkussionist*innen und wird für verschiedenste Projekte, Konzertformate und Programme angefragt. Als Solistin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst und beeindruckt mit ihrer fokussierten Gestaltung verschiedenster Klangräume. Sie arbeitet mit namhaften Komponist*innen wie Georges Aperghis, Zeynep Gedizlioğlu, Francesca Verunelli, Elnaz Seyedi, Adriana Hölsky, Marta Gentilucci, Simon Steen-Andersen und Jennifer Walshe zusammen.

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