Heroines of Sound Festival: Tag 3

Marie Delprat / ensemble mosaik / Anna Clementi / Irene Kurka / Leah Muir

Konzert Installation Performance Panel Workshop

Halle / Saal / Studio

Sa 2026 ab 14:00Uhr


Tickets

Ticketpreise

Tagesticket      
22 Euro  ermäßigt 16 Euro

2-Tagesticket  
38 Euro  ermäßigt 28 Euro

3-Tagesticket/Festivalpass      
54 Euro  ermäßigt 40 Euro

Workshop 
10 Euro  mit Festivalpass 5 Euro

Der Eintritt zu den Ausstellungen, Panels und zur Sound- und Filmbar ist frei.

Am dritten Festivaltag treffen elektronische Sounds auf intensive körperliche und vokale Präsenz. In ihrer Live-Performance für Synthesizer und Stimme verwandelt Marie Delprat intime Emotionen in Momente der Widerstandskraft, inspiriert von stilistischen Elementen der Barockmusik.

Im Anschluss würdigt Heroines of Sound das innovative Schaffen der Komponistin Iris ter Schiphorst mit einem abendfüllenden Porträtkonzert. Das ensemble mosaik und die Stimmperformerin Anna Clementi interpretieren eine Auswahl ihrer Werke, die unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Themen gewidmet sind.…

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Am dritten Festivaltag treffen elektronische Sounds auf intensive körperliche und vokale Präsenz. In ihrer Live-Performance für Synthesizer und Stimme verwandelt Marie Delprat intime Emotionen in Momente der Widerstandskraft, inspiriert von stilistischen Elementen der Barockmusik.

Im Anschluss würdigt Heroines of Sound das innovative Schaffen der Komponistin Iris ter Schiphorst mit einem abendfüllenden Porträtkonzert. Das ensemble mosaik und die Stimmperformerin Anna Clementi interpretieren eine Auswahl ihrer Werke, die unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Themen gewidmet sind. Konsequent wird hier eine feministische Programmatik entfaltet, während sich verschiedene Zeit- und Medienebenen ineinander verschränken.

Den Abschluss bildet die neue multimediale Filmoper „Em-Body-Ment“ der Komponistin Leah Muir. Das Musikdrama, hervorgegangen aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit der Sopranistin Irene Kurka, beleuchtet Verletzlichkeit und die Transzendenz des Körperlichen und verwebt Spuren vergangener sowie gegenwärtiger Kulturen zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis.

Airchoir – A Space of Listening Bodies
Workshop mit Anouk Kellner

In diesem praxisorientierten Workshop entwickeln wir einen performativen Hörkontext, in dem wir Klang als ein Feld von Präsenz verstehen: ein Ereignis, in dem sich Hören und Klingen in Echtzeit gegenseitig beeinflussen. Wir untersuchen, wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Beziehung im gemeinsamen Raum Gestalt annehmen und wie Architektur und Umgebung das klangliche Erlebnis aktiv mitgestalten, anstatt es lediglich zu umrahmen. Unser Experimentierfeld ist „Airchoir“, ein speziell entwickeltes System von Ventilatoren, aufblasbaren Elementen und Elektronik, das 26 Orgelpfeifen aus Metall und Holz in Schwingung versetzt. Aus Luft, Resonanz und subtilen Interferenzen bildet sich ein klanglicher Körper, in dem einzelne Stimmen verschmelzen, auseinanderdriften und sich im Raum ständig neu konfigurieren. Wir bewegen uns zwischen unterschiedlichen Arten des Zuhörens. Klang ist nicht als feste Komposition zu verstehen, sondern als Schwingung, Atem und relationale Präsenz – ein sich wandelndes Feld, das sich aus Bewegung, Nähe und Zuhören formt. Alle sind willkommen – mit oder ohne Vorkenntnisse. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, Instrumente, klingende Objekte, ihre Stimme – oder auch gar nichts – mitzubringen.

→ Zum gesamten Programm von Heroines of Sound 2026

Programm

14 – 17 Uhr         Workshop
Anouk Kellner: „Airchoir  –  A Space of Listening Bodies“

18 – 24 Uhr        Sound- und Filmbar
Heroines of Sound Selection 2026

18 Uhr                 Panel

Ab 18 Uhr           Sound Art
Anouk Kellner: „Airchoir No. 2: Dirges for (26) Coded Organ Voices“ (2025)

20 Uhr                Konzert 
Marie Delprat: „What Remains After Desire“ (2026, UA)
für Stimme und Elektronik

21 Uhr                 Konzert
ensemble mosaik
Iris ter Schiphorst: „Sometimes II“ (2016/2017)
für verstärktes Ensemble, Sampler, 2-4 Donnerbleche mit Transducern und Live-Elektronik
Iris ter Schiphorst: „Changeant“ (2004)
für Stimme und Zuspiele ad libitum,Text: Karin Spielhofer
Iris ter Schiphorst: „Transformationen III“ (2022/2026,  Neufassung)
frei nach dem Gedicht „Diepe tijd“ („Tiefenzeit“) von Dominique de Groen
Iris ter Schiphorst: „Anna’s Song“ (1993/2026)
aus der Oper „Anna’s Wake“ (1992) Bearbeitung für 2 Frauenstimmen, Violine, Viola und Violoncello,Text: Christine Daum
Iris ter Schiphorst: „meine-keine lieder/die aufgabe von musik“ (2014)
für verstärkte Frauenstimme/Performance, Bassklarinette und Klavier/Sample-Keyboard (1 Spieler*in)
Iris ter Schiphorst: „Breaking“ (2012)
für verstärktes Ensemble, Sampler und Live-Elektronik  

22.30 Uhr          Konzert
Leah Muir: „Em-Body-Ment. A Multimedia Drama” (2025, DE)

Cast

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Mit
Marie Delprat
ensemble mosaik
Catherine Larson-Maguire
Anna Clementi
Irene Kurka
Leah Muir

Cast

Mit
Marie Delprat
ensemble mosaik
Catherine Larson-Maguire
Anna Clementi
Irene Kurka
Leah Muir

Biografien

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Heroines of Sound wurde aus der Berliner Szene mit einer feministischen Agenda von Bettina Wackernagel und einer Gruppe von Künstler*innen initiiert. Zur Aufführung gelangen herausragende frühe Werke sowie zukunftsweisende Positionen von jüngeren Künstler*innen. Die Idee ist, die Verbindungslinien unterschiedlicher Genres erfahrbar zu machen und die Präsenz von FLINTA-Künstler*innen im Kunst- und Musikbetrieb kontinuierlich zu stärken.

Biografien

Heroines of Sound wurde aus der Berliner Szene mit einer feministischen Agenda von Bettina Wackernagel und einer Gruppe von Künstler*innen initiiert. Zur Aufführung gelangen herausragende frühe Werke sowie zukunftsweisende Positionen von jüngeren Künstler*innen. Die Idee ist, die Verbindungslinien unterschiedlicher Genres erfahrbar zu machen und die Präsenz von FLINTA-Künstler*innen im Kunst- und Musikbetrieb kontinuierlich zu stärken.

Programm

14 – 17 Uhr         Workshop
Anouk Kellner: „Airchoir  –  A Space of Listening Bodies“

18 – 24 Uhr        Sound- und Filmbar
Heroines of Sound Selection 2026

18 Uhr                 Panel

Ab 18 Uhr           Sound Art
Anouk Kellner: „Airchoir No. 2: Dirges for (26) Coded Organ Voices“ (2025)

20 Uhr                Konzert 
Marie Delprat: „What Remains After Desire“ (2026, UA)
für Stimme und Elektronik

21 Uhr                 Konzert
ensemble mosaik
Iris ter Schiphorst: „Sometimes II“ (2016/2017)
für verstärktes Ensemble, Sampler, 2-4 Donnerbleche mit Transducern und Live-Elektronik
Iris ter Schiphorst: „Changeant“ (2004)
für Stimme und Zuspiele ad libitum,Text: Karin Spielhofer
Iris ter Schiphorst: „Transformationen III“ (2022/2026,  Neufassung)
frei nach dem Gedicht „Diepe tijd“ („Tiefenzeit“) von Dominique de Groen
Iris ter Schiphorst: „Anna’s Song“ (1993/2026)
aus der Oper „Anna’s Wake“ (1992) Bearbeitung für 2 Frauenstimmen, Violine, Viola und Violoncello,Text: Christine Daum
Iris ter Schiphorst: „meine-keine lieder/die aufgabe von musik“ (2014)
für verstärkte Frauenstimme/Performance, Bassklarinette und Klavier/Sample-Keyboard (1 Spieler*in)
Iris ter Schiphorst: „Breaking“ (2012)
für verstärktes Ensemble, Sampler und Live-Elektronik  

22.30 Uhr          Konzert
Leah Muir: „Em-Body-Ment. A Multimedia Drama” (2025, DE)

Credits

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Heroines of Sound Festival 2026 wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung, dem Adam Mickiewicz Institute. In Kooperation mit dem Radialsystem und dem Frequenz Festival Kiel.

Medienpartnerschaften: Digital in Berlin, Glissando, GROOVE, Neue Zeitschrift für Musik, Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop, MusikTexteOnline, The Wire, The Quietus, L.MAG, taz. die tageszeitung.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz – die tageszeitung.

Credits

Heroines of Sound Festival 2026 wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung, dem Adam Mickiewicz Institute. In Kooperation mit dem Radialsystem und dem Frequenz Festival Kiel.

Medienpartnerschaften: Digital in Berlin, Glissando, GROOVE, Neue Zeitschrift für Musik, Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop, MusikTexteOnline, The Wire, The Quietus, L.MAG, taz. die tageszeitung.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz – die tageszeitung.

Am dritten Festivaltag treffen elektronische Sounds auf intensive körperliche und vokale Präsenz. In ihrer Live-Performance für Synthesizer und Stimme verwandelt Marie Delprat intime Emotionen in Momente der Widerstandskraft, inspiriert von stilistischen Elementen der Barockmusik.

Im Anschluss würdigt Heroines of Sound das innovative Schaffen der Komponistin Iris ter Schiphorst mit einem abendfüllenden Porträtkonzert. Das ensemble mosaik und die Stimmperformerin Anna Clementi interpretieren eine Auswahl ihrer Werke, die unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Themen gewidmet sind. Konsequent wird hier eine feministische Programmatik entfaltet, während sich verschiedene Zeit- und Medienebenen ineinander verschränken.

Den Abschluss bildet die neue multimediale Filmoper „Em-Body-Ment“ der Komponistin Leah Muir. Das Musikdrama, hervorgegangen aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit der Sopranistin Irene Kurka, beleuchtet Verletzlichkeit und die Transzendenz des Körperlichen und verwebt Spuren vergangener sowie gegenwärtiger Kulturen zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis.

Airchoir – A Space of Listening Bodies
Workshop mit Anouk Kellner

In diesem praxisorientierten Workshop entwickeln wir einen performativen Hörkontext, in dem wir Klang als ein Feld von Präsenz verstehen: ein Ereignis, in dem sich Hören und Klingen in Echtzeit gegenseitig beeinflussen. Wir untersuchen, wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Beziehung im gemeinsamen Raum Gestalt annehmen und wie Architektur und Umgebung das klangliche Erlebnis aktiv mitgestalten, anstatt es lediglich zu umrahmen. Unser Experimentierfeld ist „Airchoir“, ein speziell entwickeltes System von Ventilatoren, aufblasbaren Elementen und Elektronik, das 26 Orgelpfeifen aus Metall und Holz in Schwingung versetzt. Aus Luft, Resonanz und subtilen Interferenzen bildet sich ein klanglicher Körper, in dem einzelne Stimmen verschmelzen, auseinanderdriften und sich im Raum ständig neu konfigurieren. Wir bewegen uns zwischen unterschiedlichen Arten des Zuhörens. Klang ist nicht als feste Komposition zu verstehen, sondern als Schwingung, Atem und relationale Präsenz – ein sich wandelndes Feld, das sich aus Bewegung, Nähe und Zuhören formt. Alle sind willkommen – mit oder ohne Vorkenntnisse. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, Instrumente, klingende Objekte, ihre Stimme – oder auch gar nichts – mitzubringen.

→ Zum gesamten Programm von Heroines of Sound 2026

Cast

Mit
Marie Delprat
ensemble mosaik
Catherine Larson-Maguire
Anna Clementi
Irene Kurka
Leah Muir

Biografien

Heroines of Sound wurde aus der Berliner Szene mit einer feministischen Agenda von Bettina Wackernagel und einer Gruppe von Künstler*innen initiiert. Zur Aufführung gelangen herausragende frühe Werke sowie zukunftsweisende Positionen von jüngeren Künstler*innen. Die Idee ist, die Verbindungslinien unterschiedlicher Genres erfahrbar zu machen und die Präsenz von FLINTA-Künstler*innen im Kunst- und Musikbetrieb kontinuierlich zu stärken.

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