Bazm (Repertoire)

Performance von Armin Hokmi

Performance / Tanz

© Aloïs Aurelle

© Vahid Amanpour

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Ticketpreise

24 Euro  ermäßigt 18 Euro

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Wie können wir ein Tanz-Repertoire jenseits dessen denken, was wir bereits kennen und schätzen? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für das Projekt „Bazm (Repertoire)“ des iranischen Choreografen Armin Hokmi, das im Juli 2026 im Radialsystem seine Deutschlandpremiere feiert. Die Arbeit entwirft ein vollständig konstruiertes Repertoire, das diesen Begriff selbst zu einer Linse macht, durch die Wiedererkennung, Authentifizierung und Konzeption von Tanz und Choreografie aktiv hinterfragt werden.

Feinsinnig und präzise bringen Armin Hokmi und eine Gruppe internationaler Künstler*innen eine Choreografie auf die Bühne, deren Bewegungsmaterial – wenngleich impulsiv – von den Körpern der Tänzer*innen wie zart gearbeitete Skulpturen aufgenommen wird. Beharrlich, Phrase für Phrase, nimmt der Tanz neue Formen an, den Blick abwechselnd nach innen und nach außen gerichtet. Bewegungen aus dem Herzen und den Knochen, feine Verschiebungen und zuckenden Gesten – mal völlig entfesselt, mal sanft und geduldig – machen sichtbar, was es bedeutet, gemeinsam eine Welt zu entwerfen: eine Wunderkammer des Tanzes.

Besuchshinweise

Dauer
ca. 60 Minuten

Im Anschluss an die Vorstellung am 25. Juli 2026 findet ein Publikumsgespräch mit Armin Hokmi statt.

Cast

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Konzept, Choreografie und künstlerische Leitung
Armin Hokmi

Tanz und Performance
Gyeongjin Lee
Adam Russell Jones
Leonie Türke
Even Eileraas
Louise Dahl
Emmi Venna
Jolinus Pape
Tasha Hess-Neustadt
Eline Chao Vaaje
Aline Lebrun

Musik
Helen Island

Bühnenbild
Felipe Osorio-Guzmán

Lichtdesign
Vito Walter

Probenleitung und choreografische Assistenz
Angel Martinez Hernandez

Produktion und Kostümkonzept
L'atelier Bas et Hauts Paris

Kostümdesign
Moriah Askenaizer

Beratung
Jonas Maria Droste
Julie Guibert
Cecilio Orozco

Dank an
Naomi Perlov
TheaterHaus Mitte & Schönweide
DIAROMA

Cast

Konzept, Choreografie und künstlerische Leitung
Armin Hokmi

Tanz und Performance
Gyeongjin Lee
Adam Russell Jones
Leonie Türke
Even Eileraas
Louise Dahl
Emmi Venna
Jolinus Pape
Tasha Hess-Neustadt
Eline Chao Vaaje
Aline Lebrun

Musik
Helen Island

Bühnenbild
Felipe Osorio-Guzmán

Lichtdesign
Vito Walter

Probenleitung und choreografische Assistenz
Angel Martinez Hernandez

Produktion und Kostümkonzept
L'atelier Bas et Hauts Paris

Kostümdesign
Moriah Askenaizer

Beratung
Jonas Maria Droste
Julie Guibert
Cecilio Orozco

Dank an
Naomi Perlov
TheaterHaus Mitte & Schönweide
DIAROMA

Biografien

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Armin Hokmi arbeitet im Bereich Tanz und Choreografie. Er begann 2009 als Performer im freien Theater im Iran und setzte seine Arbeit und Ausbildung später im Ausland fort, wo er Erfahrungen mit unterschiedlichen performativen Praktiken und Medien sammelte. Als assoziierter Künstler von Montpellier Danse (2024–2026) ist Armin Hokmis Tanz- und Bewegungssprache ein Zusammenspiel aus vertrauten Formen und Praktiken, die sich gängigen Kategorien entziehen. Sein Interesse gilt Tänzen, denen historische Bedeutung abgesprochen wurde, sowie der Entdeckung und Entwicklung neuer tänzerischer und choreografischer Sprachen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch große Detailgenauigkeit und Präzision in der Bewegung aus und verbinden Strenge, Freude, Sensibilität und Ausdauer im Tanz.

Die in Paris lebende multidisziplinäre Künstlerin Helen Island schafft alternative Popmusik, die den süßlichen Blick der digitalen Welt widerspiegelt. Mit einem charakteristischen Bedroom-Produktionsstil arbeitet Helen Island mit gefilterten hohen Tönen, fragmentierten Samples, zerhackten Genres und bearbeiteten Vocals.

Moriah Askenaizer ist Kostümbildner*in und Maler*in und arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und Performance. In Askenaizers Kostümen, Recherchen und Malereien stehen Ökologie, zeitgenössische Mystik und Geschichten des Unsichtbaren im Mittelpunkt. 2024 waren Askenaizers Kostüme Teil der choreografischen Produktion „Shiraz“ von Armin Hokmi. Derzeit lebt und arbeitet Moriah Askenaizer zwischen den USA und Deutschland.

Felipe Osorio-Guzmán ist Bühnen- und Lichtdesigner mit Wohnsitz in Kopenhagen. Er hat einen Bachelorabschluss in Szenografie an der Norwegian Theatre Academy (2015–2018) und arbeitet seitdem unter anderem mit Verk Produksjoner (NO), Oak & Shaw (DK/NO) und Umwelt (DK).

Biografien

Armin Hokmi arbeitet im Bereich Tanz und Choreografie. Er begann 2009 als Performer im freien Theater im Iran und setzte seine Arbeit und Ausbildung später im Ausland fort, wo er Erfahrungen mit unterschiedlichen performativen Praktiken und Medien sammelte. Als assoziierter Künstler von Montpellier Danse (2024–2026) ist Armin Hokmis Tanz- und Bewegungssprache ein Zusammenspiel aus vertrauten Formen und Praktiken, die sich gängigen Kategorien entziehen. Sein Interesse gilt Tänzen, denen historische Bedeutung abgesprochen wurde, sowie der Entdeckung und Entwicklung neuer tänzerischer und choreografischer Sprachen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch große Detailgenauigkeit und Präzision in der Bewegung aus und verbinden Strenge, Freude, Sensibilität und Ausdauer im Tanz.

Die in Paris lebende multidisziplinäre Künstlerin Helen Island schafft alternative Popmusik, die den süßlichen Blick der digitalen Welt widerspiegelt. Mit einem charakteristischen Bedroom-Produktionsstil arbeitet Helen Island mit gefilterten hohen Tönen, fragmentierten Samples, zerhackten Genres und bearbeiteten Vocals.

Moriah Askenaizer ist Kostümbildner*in und Maler*in und arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und Performance. In Askenaizers Kostümen, Recherchen und Malereien stehen Ökologie, zeitgenössische Mystik und Geschichten des Unsichtbaren im Mittelpunkt. 2024 waren Askenaizers Kostüme Teil der choreografischen Produktion „Shiraz“ von Armin Hokmi. Derzeit lebt und arbeitet Moriah Askenaizer zwischen den USA und Deutschland.

Felipe Osorio-Guzmán ist Bühnen- und Lichtdesigner mit Wohnsitz in Kopenhagen. Er hat einen Bachelorabschluss in Szenografie an der Norwegian Theatre Academy (2015–2018) und arbeitet seitdem unter anderem mit Verk Produksjoner (NO), Oak & Shaw (DK/NO) und Umwelt (DK).

Zitate

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“Armin Hokmi doesn't seek to fill the stage with apparent virtuosity. Rather, he constructs a dance of thresholds: the threshold of movement, the threshold of trembling, the threshold of rotation.“ – Bertrand Tappolet

“For Hokmi, dance is not presented as an escape. It does not flee from the world, even when it seems abstract.“ – Bertrand Tappolet

“A possible moment of meditation on the perpetually regenerated theatrical mystery, a performative principle of appearance, but equally of disappearance, as if by imaginary evaporation. Leaving traces. Such a loving perspective.“ – Gérard Mayen

“Armin Hokmi meticulously focuses on the origin of the movement, the momentum, the precise moment of the impulse, without attack and without the gesture ending in evanescence.“ – Marie Reverdy

“The work is as impressive as it is thought-provoking. It reveals the considerable talent of an artist.“ – Olivier Frégaville-Gratian d'Amore

“Each element possesses its own distinct power: the title, the sound, the image, the bodies. From their perfect assemblage during the crystallizing moment of performance, the enigma of the poetry of creation emerges.“ – Jean-Paul Guarino

Weitere Informationen

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Die Premiere von „Bazm (Repertoire)“ fand am 25. Juni 2026 beim Montpellier Danse Festival statt. 

Weitere Informationen

Die Premiere von „Bazm (Repertoire)“ fand am 25. Juni 2026 beim Montpellier Danse Festival statt. 

Zitate

“Armin Hokmi doesn't seek to fill the stage with apparent virtuosity. Rather, he constructs a dance of thresholds: the threshold of movement, the threshold of trembling, the threshold of rotation.“ – Bertrand Tappolet

“For Hokmi, dance is not presented as an escape. It does not flee from the world, even when it seems abstract.“ – Bertrand Tappolet

“A possible moment of meditation on the perpetually regenerated theatrical mystery, a performative principle of appearance, but equally of disappearance, as if by imaginary evaporation. Leaving traces. Such a loving perspective.“ – Gérard Mayen

“Armin Hokmi meticulously focuses on the origin of the movement, the momentum, the precise moment of the impulse, without attack and without the gesture ending in evanescence.“ – Marie Reverdy

“The work is as impressive as it is thought-provoking. It reveals the considerable talent of an artist.“ – Olivier Frégaville-Gratian d'Amore

“Each element possesses its own distinct power: the title, the sound, the image, the bodies. From their perfect assemblage during the crystallizing moment of performance, the enigma of the poetry of creation emerges.“ – Jean-Paul Guarino

Besuchshinweise

Dauer
ca. 60 Minuten

Im Anschluss an die Vorstellung am 25. Juli 2026 findet ein Publikumsgespräch mit Armin Hokmi statt.

Credits

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Eine Produktion von Armin Hokmi Kiasaraei (Produktionskoordination: Ashley Molco Castello). In Koproduktion mit
Radialsystem, Agora, Cité Internationale de la Danse | Montpellier Danse + CCN Occitanie im Rahmen des Montpellier Danse Festival 2026 sowie des Förderprogramms „Associate Artist“ des französischen Kulturministeriums, CNDC Angers, Ballet National de Marseille, Théâtre de la Ville Paris, Charleroi Danse Berlin, Rosendal International Theatre, Dansens Hus Oslo, Bergen Internasjonale Teater, euro-scene Leipzig und Norrlandsoperan Umeå.

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin, Le Fonds franco-allemand Transfabrik.

Weitere Unterstützung durch das Residenzprogramm des PACT Zollverein, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie durch das Residenzprogramm „O Espaço do Tempo“ und FELD/LAB, eine Initiative, die vom Goethe-Institut in Portugal unterstützt wird.

Medienpartner Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz die tageszeitung.

Credits

Eine Produktion von Armin Hokmi Kiasaraei (Produktionskoordination: Ashley Molco Castello). In Koproduktion mit
Radialsystem, Agora, Cité Internationale de la Danse | Montpellier Danse + CCN Occitanie im Rahmen des Montpellier Danse Festival 2026 sowie des Förderprogramms „Associate Artist“ des französischen Kulturministeriums, CNDC Angers, Ballet National de Marseille, Théâtre de la Ville Paris, Charleroi Danse Berlin, Rosendal International Theatre, Dansens Hus Oslo, Bergen Internasjonale Teater, euro-scene Leipzig und Norrlandsoperan Umeå.

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin, Le Fonds franco-allemand Transfabrik.

Weitere Unterstützung durch das Residenzprogramm des PACT Zollverein, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie durch das Residenzprogramm „O Espaço do Tempo“ und FELD/LAB, eine Initiative, die vom Goethe-Institut in Portugal unterstützt wird.

Medienpartner Radialsystem: The Berliner, tip Berlin, taz die tageszeitung.

Wie können wir ein Tanz-Repertoire jenseits dessen denken, was wir bereits kennen und schätzen? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für das Projekt „Bazm (Repertoire)“ des iranischen Choreografen Armin Hokmi, das im Juli 2026 im Radialsystem seine Deutschlandpremiere feiert. Die Arbeit entwirft ein vollständig konstruiertes Repertoire, das diesen Begriff selbst zu einer Linse macht, durch die Wiedererkennung, Authentifizierung und Konzeption von Tanz und Choreografie aktiv hinterfragt werden.

Feinsinnig und präzise bringen Armin Hokmi und eine Gruppe internationaler Künstler*innen eine Choreografie auf die Bühne, deren Bewegungsmaterial – wenngleich impulsiv – von den Körpern der Tänzer*innen wie zart gearbeitete Skulpturen aufgenommen wird. Beharrlich, Phrase für Phrase, nimmt der Tanz neue Formen an, den Blick abwechselnd nach innen und nach außen gerichtet. Bewegungen aus dem Herzen und den Knochen, feine Verschiebungen und zuckenden Gesten – mal völlig entfesselt, mal sanft und geduldig – machen sichtbar, was es bedeutet, gemeinsam eine Welt zu entwerfen: eine Wunderkammer des Tanzes.

Cast

Konzept, Choreografie und künstlerische Leitung
Armin Hokmi

Tanz und Performance
Gyeongjin Lee
Adam Russell Jones
Leonie Türke
Even Eileraas
Louise Dahl
Emmi Venna
Jolinus Pape
Tasha Hess-Neustadt
Eline Chao Vaaje
Aline Lebrun

Musik
Helen Island

Bühnenbild
Felipe Osorio-Guzmán

Lichtdesign
Vito Walter

Probenleitung und choreografische Assistenz
Angel Martinez Hernandez

Produktion und Kostümkonzept
L'atelier Bas et Hauts Paris

Kostümdesign
Moriah Askenaizer

Beratung
Jonas Maria Droste
Julie Guibert
Cecilio Orozco

Dank an
Naomi Perlov
TheaterHaus Mitte & Schönweide
DIAROMA

Biografien

Armin Hokmi arbeitet im Bereich Tanz und Choreografie. Er begann 2009 als Performer im freien Theater im Iran und setzte seine Arbeit und Ausbildung später im Ausland fort, wo er Erfahrungen mit unterschiedlichen performativen Praktiken und Medien sammelte. Als assoziierter Künstler von Montpellier Danse (2024–2026) ist Armin Hokmis Tanz- und Bewegungssprache ein Zusammenspiel aus vertrauten Formen und Praktiken, die sich gängigen Kategorien entziehen. Sein Interesse gilt Tänzen, denen historische Bedeutung abgesprochen wurde, sowie der Entdeckung und Entwicklung neuer tänzerischer und choreografischer Sprachen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch große Detailgenauigkeit und Präzision in der Bewegung aus und verbinden Strenge, Freude, Sensibilität und Ausdauer im Tanz.

Die in Paris lebende multidisziplinäre Künstlerin Helen Island schafft alternative Popmusik, die den süßlichen Blick der digitalen Welt widerspiegelt. Mit einem charakteristischen Bedroom-Produktionsstil arbeitet Helen Island mit gefilterten hohen Tönen, fragmentierten Samples, zerhackten Genres und bearbeiteten Vocals.

Moriah Askenaizer ist Kostümbildner*in und Maler*in und arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und Performance. In Askenaizers Kostümen, Recherchen und Malereien stehen Ökologie, zeitgenössische Mystik und Geschichten des Unsichtbaren im Mittelpunkt. 2024 waren Askenaizers Kostüme Teil der choreografischen Produktion „Shiraz“ von Armin Hokmi. Derzeit lebt und arbeitet Moriah Askenaizer zwischen den USA und Deutschland.

Felipe Osorio-Guzmán ist Bühnen- und Lichtdesigner mit Wohnsitz in Kopenhagen. Er hat einen Bachelorabschluss in Szenografie an der Norwegian Theatre Academy (2015–2018) und arbeitet seitdem unter anderem mit Verk Produksjoner (NO), Oak & Shaw (DK/NO) und Umwelt (DK).

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