Die Reihe „UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound“, die von Mai 2026 bis Februar 2027 im Radialsystem stattfindet, forscht zum pluralen Wissen von Tanz, Körper und Sound. Interdisziplinäre Perspektiven und Akteur*innen vom afrikanischen Kontinent, aus der Diaspora und darüber hinaus treten mit der lebendigen Berliner Tanzszene in einen Dialog.
Im Fokus stehen soziale und politische Dimensionen von Tanz, Wissenssysteme in Musik, der Körper als lebendiges Archiv, Bewegung als Heilung, eine dekoloniale Perspektive auf Körper und Tanz und eine kritische Betrachtung globaler Tanzgeschichte. Performances, Talks, Listening Sessions und Workshops verwandeln Wissen in Erfahrung und Bewegung.
Die Reihe wird von Isabel Raabe (künstlerische Leitung) und Celina Baljeet Basra (Co-Kuratorin) kuratiert und wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Mariama Diagne. „UNEXPECTED LESSONS“ ist Teil des seit 2020 laufenden künstlerischen Forschungsprojekts TALKING OBJECTS LAB. Das LAB erkundet Wissen jenseits eurozentrischer Wissenssysteme und wird von einem internationalen Kurator*innenteam aus Senegal, Kenia und Deutschland geleitet. www.talkingobjectslab.org

UNEXPECTED LESSON 1
Opening: Germaine Acogny
So 24 05 2026 bis
Mi 27 05 2026
UNEXPECTED LESSON 2
Music as Resistance
Sa 01 08 2026 (Termin tbc)
UNEXPECTED LESSON 3
Decolonizing the Body in Dance
Fr 11 09 2026
UNEXPECTED LESSON 4
Rethinking Dance in Academia
Sa 12 09 2026
UNEXPECTED LESSON 5
The Resonating Body. Writing & Orality
Sa 31 10 2026
UNEXPECTED LESSON 6
Healing Practices and Body Memory
Sa 23 01 2027
So 24 01 2027
UNEXPECTED LESSON 7
Knowledge Systems in Music
Sa 20 02 2027
So 21 02 2027
UNEXPECTED LESSONS – Knowledges of Body and Sound
Künstlerische Leitung Isabel Raabe
Co-Kuratorin Celina Baljeet Basra
Wissenschaftliche Beratung Prof. Dr. Mariama Diagne
UNEXPECTED LESSON 1: Opening: Germaine Acogny
Den Auftakt macht Ende Mai 2026 das Opening mit Germaine Acogny, Ikone des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes und Trägerin des Goldenen Löwen der Biennale Danza, die sich mit dem berührenden Solo „Somewhere at the Beginning“ auf einen tastenden Weg in die Vergangenheit zu den Ursprüngen und den Ahnen begibt. Ergänzt werden die Vorstellungen durch ein mehrtägiges Begleitprogramm: Neben Workshops und einem künstlerischen Begegnungsraum zeigen wir am 25. Mai die Berlin-Premiere des Dokumentarfilms „Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes“ von Greta-Marie Becker. Der Film läuft ab dem 28. Mai deutschlandweit in den Kinos an.
Programm
So., 24. Mai 2026
15 – 17 Uhr: „Contemporary African Dance“ – Workshop mit Patrick Acogny
17 – 19 Uhr: „LA PALABRE Space“ – Tea, Reading & Resting Room mit künstlerischen Interventionen
Mo., 25. Mai 2026
18 – 20.30 Uhr: „LA PALABRE Space“ – Tea, Reading & Resting Room mit künstlerischen Interventionen
19 Uhr: „Somewhere at the Beginning“ – Performance von Germaine Acogny
20.30 Uhr: „Germaine Acogny. Die Essenz des Tanzes" – Film von Greta-Marie Becker
Di., 26. Mai 2026
18 – 20.30 Uhr: „LA PALABRE Space“– Tea, Reading & Resting Room mit künstlerischen Interventionen
19 Uhr: „Somewhere at the Beginning“ – Performance von Germaine Acogny
Mi., 27. Mai 2026
14 – 16 Uhr: „Technique Acogny – Contemporary African Dance“ – Workshop mit Germaine Acogny (Ort tbc)
