Talks on Curatorial and Artistic Practice: Axel Wieder
Eine Gesprächsreihe der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter
Gespräch
Ticketpreise
Eintritt frei
Die Veranstaltungen kann auch über Zoom besucht werden. Anmeldung erforderlich
Axel Wieder: Stadt als Plattform. Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Berlin statt. Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 1998 hat die Berlin Biennale es sich zur Aufgabe gemacht, mit experimentellen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogrammen einen Freiraum zu schaffen und zusammen mit namhaften Kurator*innen mutige künstlerische wie politische Positionen vorzustellen. Jede Ausgabe bringt Künstler*innen, Theoretiker*innen und Interessierte aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zusammen und eröffnet so einen Dialog mit den Bewohner*innen der Stadt.
Axel Wieder ist sein 2024 Direktor der Berlin Biennale und wird auf ihre Geschichte sowie Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung sowie dem Stellenwert von Biennalen im aktuellen Kunstdiskurs eingehen.
Die Gesprächsreihe „Talks on Curational and Artistic Practice” der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter, die seit Dezember 2024 im Radialsystem fortgesetzt wird, bietet einen Raum für kritisches kuratorisches Denken und neue Perspektiven und Formate kuratorischer Praktiken. Die OnCurating Academy Berlin hat es sich als internationales Postgraduiertenprogramm und Plattform zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft von angehenden Kurator*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen zu stärken.
Der Schwerpunkt der Gesprächsreihe liegt, aufbauend auf der Plattform und dem Postgraduiertenprogramm OnCurating, auf der (Weiter-)Entwicklung von kooperativen und interdisziplinären Arbeitsmethoden. Kuratieren bedeutet, durch Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. In der kuratorischen Praxis greifen Kunst, digitale Medien, Design und Architektur auf neue Art und Weise ineinander, die immer wieder neu zusammengedacht werden müssen.
Sprache
In englischer Sprache
Cast
Vortrag
Axel Wieder
Cast
Vortrag
Axel Wieder
Biografien
Axel Wieder ist seit August 2024 Direktor der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Von 2018 bis 2024 war er Direktor der Bergen Kunsthall, wo er zusammen mit seinem Team ein viel beachtetes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Ausrichtung und lokalen Wurzeln produzierte, das Ausstellungen, Live-Projekte und ein breites Veranstaltungs- und Outreach-Programm umfasste. Zuvor war Wieder Direktor von Index – The Swedish Contemporary Art Foundation in Stockholm (2014–2018) sowie Head of Programme am Arnolfini in Bristol (2012–2014). Von 2010 bis 2011 war er für das Programm von Ludlow 38 – Goethe-Institut in New York verantwortlich, nachdem er von 2007 bis 2010 als künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Stuttgart tätig war. 1999 gründete er zusammen mit Katja Reichard und Jesko Fezer in Berlin Pro qm, eine Buchhandlung und Diskussionsplattform. Axel Wieder studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität zu Köln. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Kunstakademien inne und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. In seiner Arbeit konzentriert sich Wieder auf die Geschichte und Theorie von Ausstellungen, Architektur und sozialem Raum sowie auf Fragen der politischen Repräsentation. Seine Tätigkeit erweitert erfolgreich den Arbeitsbereich von Institutionen hin zu offeneren Räumen, in denen Kunst in ihrer Verbindung zu benachbarten gesellschaftlichen Bereichen und mit Aufmerksamkeit für verschiedene Praktiken und Diskurse gezeigt werden kann. So gelang es dem Programm der Bergen Kunsthall unter seiner Leitung, durch Kooperationen und ein ambitioniertes Programm neue Publikumsgruppen zu erschließen. Die meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte der Institution wurden unter der Leitung von Axel Wieder gezeigt. Die dortige Ausstellung von Joar Nango wurde 2020 als beste Ausstellung des Jahres in Norwegen ausgezeichnet.
OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.
Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.
Biografien
Axel Wieder ist seit August 2024 Direktor der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Von 2018 bis 2024 war er Direktor der Bergen Kunsthall, wo er zusammen mit seinem Team ein viel beachtetes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Ausrichtung und lokalen Wurzeln produzierte, das Ausstellungen, Live-Projekte und ein breites Veranstaltungs- und Outreach-Programm umfasste. Zuvor war Wieder Direktor von Index – The Swedish Contemporary Art Foundation in Stockholm (2014–2018) sowie Head of Programme am Arnolfini in Bristol (2012–2014). Von 2010 bis 2011 war er für das Programm von Ludlow 38 – Goethe-Institut in New York verantwortlich, nachdem er von 2007 bis 2010 als künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Stuttgart tätig war. 1999 gründete er zusammen mit Katja Reichard und Jesko Fezer in Berlin Pro qm, eine Buchhandlung und Diskussionsplattform. Axel Wieder studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität zu Köln. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Kunstakademien inne und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. In seiner Arbeit konzentriert sich Wieder auf die Geschichte und Theorie von Ausstellungen, Architektur und sozialem Raum sowie auf Fragen der politischen Repräsentation. Seine Tätigkeit erweitert erfolgreich den Arbeitsbereich von Institutionen hin zu offeneren Räumen, in denen Kunst in ihrer Verbindung zu benachbarten gesellschaftlichen Bereichen und mit Aufmerksamkeit für verschiedene Praktiken und Diskurse gezeigt werden kann. So gelang es dem Programm der Bergen Kunsthall unter seiner Leitung, durch Kooperationen und ein ambitioniertes Programm neue Publikumsgruppen zu erschließen. Die meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte der Institution wurden unter der Leitung von Axel Wieder gezeigt. Die dortige Ausstellung von Joar Nango wurde 2020 als beste Ausstellung des Jahres in Norwegen ausgezeichnet.
OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.
Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.
Sprache
In englischer Sprache
Credits
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.
Credits
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.
Axel Wieder: Stadt als Plattform. Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Berlin statt. Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 1998 hat die Berlin Biennale es sich zur Aufgabe gemacht, mit experimentellen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogrammen einen Freiraum zu schaffen und zusammen mit namhaften Kurator*innen mutige künstlerische wie politische Positionen vorzustellen. Jede Ausgabe bringt Künstler*innen, Theoretiker*innen und Interessierte aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zusammen und eröffnet so einen Dialog mit den Bewohner*innen der Stadt.
Axel Wieder ist sein 2024 Direktor der Berlin Biennale und wird auf ihre Geschichte sowie Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung sowie dem Stellenwert von Biennalen im aktuellen Kunstdiskurs eingehen.
Die Gesprächsreihe „Talks on Curational and Artistic Practice” der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter, die seit Dezember 2024 im Radialsystem fortgesetzt wird, bietet einen Raum für kritisches kuratorisches Denken und neue Perspektiven und Formate kuratorischer Praktiken. Die OnCurating Academy Berlin hat es sich als internationales Postgraduiertenprogramm und Plattform zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft von angehenden Kurator*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen zu stärken.
Der Schwerpunkt der Gesprächsreihe liegt, aufbauend auf der Plattform und dem Postgraduiertenprogramm OnCurating, auf der (Weiter-)Entwicklung von kooperativen und interdisziplinären Arbeitsmethoden. Kuratieren bedeutet, durch Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. In der kuratorischen Praxis greifen Kunst, digitale Medien, Design und Architektur auf neue Art und Weise ineinander, die immer wieder neu zusammengedacht werden müssen.
Cast
Vortrag
Axel Wieder
Biografien
Axel Wieder ist seit August 2024 Direktor der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Von 2018 bis 2024 war er Direktor der Bergen Kunsthall, wo er zusammen mit seinem Team ein viel beachtetes, interdisziplinäres Programm mit internationaler Ausrichtung und lokalen Wurzeln produzierte, das Ausstellungen, Live-Projekte und ein breites Veranstaltungs- und Outreach-Programm umfasste. Zuvor war Wieder Direktor von Index – The Swedish Contemporary Art Foundation in Stockholm (2014–2018) sowie Head of Programme am Arnolfini in Bristol (2012–2014). Von 2010 bis 2011 war er für das Programm von Ludlow 38 – Goethe-Institut in New York verantwortlich, nachdem er von 2007 bis 2010 als künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Stuttgart tätig war. 1999 gründete er zusammen mit Katja Reichard und Jesko Fezer in Berlin Pro qm, eine Buchhandlung und Diskussionsplattform. Axel Wieder studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität zu Köln. Er hatte Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Kunstakademien inne und veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien. In seiner Arbeit konzentriert sich Wieder auf die Geschichte und Theorie von Ausstellungen, Architektur und sozialem Raum sowie auf Fragen der politischen Repräsentation. Seine Tätigkeit erweitert erfolgreich den Arbeitsbereich von Institutionen hin zu offeneren Räumen, in denen Kunst in ihrer Verbindung zu benachbarten gesellschaftlichen Bereichen und mit Aufmerksamkeit für verschiedene Praktiken und Diskurse gezeigt werden kann. So gelang es dem Programm der Bergen Kunsthall unter seiner Leitung, durch Kooperationen und ein ambitioniertes Programm neue Publikumsgruppen zu erschließen. Die meistbesuchten Ausstellungen in der Geschichte der Institution wurden unter der Leitung von Axel Wieder gezeigt. Die dortige Ausstellung von Joar Nango wurde 2020 als beste Ausstellung des Jahres in Norwegen ausgezeichnet.
OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.
Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

