Talks on Curatorial and Artistic Practice: Solvej Ovesen
Eine Gesprächsreihe der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter
Gespräch
Ticketpreise
Eintritt frei
Die Veranstaltungen kann auch über Zoom besucht werden. Anmeldung erforderlich.
Solvej Ovesen (Humboldt Forum): „Deep Curating"
Das Konzept des „Deep Curating“ beschreibt eine kuratorische Praxis, die Ausstellungsarbeit als dynamischen Prozess der Kreativität und Kooperation versteht. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Methode, sondern um eine Form der Führung, die auf Feedback-Schleifen basiert. Kuratiorische Strategien entwickeln sich durch kollektive Reflexion, Austausch unter Fachkolleg*innen und kontinuierliches ästhetisches Wachstum. Inhalt, Rhythmus und Gestaltung werden auf allen Ebenen integriert und zu einem kohärenten Ganzen verbunden.
Solvej Ovesens Talk versteht Kuratieren als ein Instrument, das nicht allein Ausstellungen formt, sondern auch urbane und kreative Zukunftsperspektiven beeinflusst. Die Veranstaltung der OnCurating Academy Berlin eröffnet Einblicke in Brüche und Entwicklungen, die Ovesen über Jahrzehnte hinweg kuratorisch erarbeitet hat, und trägt zu einer erneuten Verankerung von Kunst in gesellschaftlichen Zusammenhängen bei. Der Ansatz des „Deep Curating“ basiert auf Ideen der Sorgearbeit und Nachhaltigkeit. Ressourcen werden nicht als verbraucht betrachtet, sondern in Zeit transformiert – Zeit für die Wiederverwendung kreativer Impulse, für die Förderung von Bedeutung und anhaltender Wirkung. „Deep Curating“ etabliert sich damit als zirkuläre, sich fortlaufend weiterentwickelnde Praxis, die sowohl lokale Gemeinschaften als auch globale kulturtheoretische Diskurse bereichert.
Die Gesprächsreihe „Talks on Curational and Artistic Practice” der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter, die seit Dezember 2024 im Radialsystem fortgesetzt wird, bietet einen Raum für kritisches kuratorisches Denken und neue Perspektiven und Formate kuratorischer Praktiken. Die OnCurating Academy Berlin hat es sich als internationales Postgraduiertenprogramm und Plattform zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft von angehenden Kurator*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen zu stärken.
Der Schwerpunkt der Gesprächsreihe liegt, aufbauend auf der Plattform und dem Postgraduiertenprogramm OnCurating, auf der (Weiter-)Entwicklung von kooperativen und interdisziplinären Arbeitsmethoden. Kuratieren bedeutet, durch Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. In der kuratorischen Praxis greifen Kunst, digitale Medien, Design und Architektur auf neue Art und Weise ineinander, die immer wieder neu zusammengedacht werden müssen.
Sprache
In englischer Sprache
Cast
Vortrag
Solvej Ovesen (Humboldt Forum)
Cast
Vortrag
Solvej Ovesen (Humboldt Forum)
Biografien
Solvej Helweg Ovesen ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie kuratierte Ausstellungen u. a. am n.b.k., Haus am Waldsee, beim Foto-Festival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen, der Riga Biennale sowie im Dänischen Pavillon der Biennale von Venedig. Von 2015 bis 2023 leitete sie die kommunale Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst und verantwortete dort zahlreiche Programme. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion. 2022 initiierte sie die Konferenz „Creating without Exhaustion“ an der Zitadelle Spandau. 2023 kuratierte sie die Ausstellungen „POLY. A Fluid Show“ (KINDL) und „POLYMORPH“ (Galerie Wedding). Sie ist Mitbegründerin und Dozentin des kommunalen Kurator*innenkurses „CURARE“ am Bezirksamt Mitte. 2024 übernahm sie die Programmdirektion von Fotografiska Berlin und ist seit 2025 Kuratorin am Humboldt Forum.
OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.
Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.
Biografien
Solvej Helweg Ovesen ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie kuratierte Ausstellungen u. a. am n.b.k., Haus am Waldsee, beim Foto-Festival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen, der Riga Biennale sowie im Dänischen Pavillon der Biennale von Venedig. Von 2015 bis 2023 leitete sie die kommunale Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst und verantwortete dort zahlreiche Programme. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion. 2022 initiierte sie die Konferenz „Creating without Exhaustion“ an der Zitadelle Spandau. 2023 kuratierte sie die Ausstellungen „POLY. A Fluid Show“ (KINDL) und „POLYMORPH“ (Galerie Wedding). Sie ist Mitbegründerin und Dozentin des kommunalen Kurator*innenkurses „CURARE“ am Bezirksamt Mitte. 2024 übernahm sie die Programmdirektion von Fotografiska Berlin und ist seit 2025 Kuratorin am Humboldt Forum.
OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.
Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.
Sprache
In englischer Sprache
Credits
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.
Credits
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.
Solvej Ovesen (Humboldt Forum): „Deep Curating"
Das Konzept des „Deep Curating“ beschreibt eine kuratorische Praxis, die Ausstellungsarbeit als dynamischen Prozess der Kreativität und Kooperation versteht. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Methode, sondern um eine Form der Führung, die auf Feedback-Schleifen basiert. Kuratiorische Strategien entwickeln sich durch kollektive Reflexion, Austausch unter Fachkolleg*innen und kontinuierliches ästhetisches Wachstum. Inhalt, Rhythmus und Gestaltung werden auf allen Ebenen integriert und zu einem kohärenten Ganzen verbunden.
Solvej Ovesens Talk versteht Kuratieren als ein Instrument, das nicht allein Ausstellungen formt, sondern auch urbane und kreative Zukunftsperspektiven beeinflusst. Die Veranstaltung der OnCurating Academy Berlin eröffnet Einblicke in Brüche und Entwicklungen, die Ovesen über Jahrzehnte hinweg kuratorisch erarbeitet hat, und trägt zu einer erneuten Verankerung von Kunst in gesellschaftlichen Zusammenhängen bei. Der Ansatz des „Deep Curating“ basiert auf Ideen der Sorgearbeit und Nachhaltigkeit. Ressourcen werden nicht als verbraucht betrachtet, sondern in Zeit transformiert – Zeit für die Wiederverwendung kreativer Impulse, für die Förderung von Bedeutung und anhaltender Wirkung. „Deep Curating“ etabliert sich damit als zirkuläre, sich fortlaufend weiterentwickelnde Praxis, die sowohl lokale Gemeinschaften als auch globale kulturtheoretische Diskurse bereichert.
Die Gesprächsreihe „Talks on Curational and Artistic Practice” der OnCurating Academy Berlin und Dorothee Richter, die seit Dezember 2024 im Radialsystem fortgesetzt wird, bietet einen Raum für kritisches kuratorisches Denken und neue Perspektiven und Formate kuratorischer Praktiken. Die OnCurating Academy Berlin hat es sich als internationales Postgraduiertenprogramm und Plattform zur Aufgabe gemacht, die Gemeinschaft von angehenden Kurator*innen, Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen zu stärken.
Der Schwerpunkt der Gesprächsreihe liegt, aufbauend auf der Plattform und dem Postgraduiertenprogramm OnCurating, auf der (Weiter-)Entwicklung von kooperativen und interdisziplinären Arbeitsmethoden. Kuratieren bedeutet, durch Zusammenarbeit innovative Strukturen für die Präsentation kultureller Artefakte zu schaffen. In der kuratorischen Praxis greifen Kunst, digitale Medien, Design und Architektur auf neue Art und Weise ineinander, die immer wieder neu zusammengedacht werden müssen.
Cast
Vortrag
Solvej Ovesen (Humboldt Forum)
Biografien
Solvej Helweg Ovesen ist Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin in Berlin. Sie kuratierte Ausstellungen u. a. am n.b.k., Haus am Waldsee, beim Foto-Festival Mannheim-Heidelberg-Ludwigshafen, der Riga Biennale sowie im Dänischen Pavillon der Biennale von Venedig. Von 2015 bis 2023 leitete sie die kommunale Galerie Wedding – Raum für zeitgenössische Kunst und verantwortete dort zahlreiche Programme. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Nachhaltigkeit in der Kunstproduktion. 2022 initiierte sie die Konferenz „Creating without Exhaustion“ an der Zitadelle Spandau. 2023 kuratierte sie die Ausstellungen „POLY. A Fluid Show“ (KINDL) und „POLYMORPH“ (Galerie Wedding). Sie ist Mitbegründerin und Dozentin des kommunalen Kurator*innenkurses „CURARE“ am Bezirksamt Mitte. 2024 übernahm sie die Programmdirektion von Fotografiska Berlin und ist seit 2025 Kuratorin am Humboldt Forum.
OnCurating Academy Berlin ist ein internationales Postgraduierten-programm für kuratorische Praxis und Theorie. Sie versteht sich als eine Lern-, Austausch und Weiterbildungsplattform, die mit hybriden Formaten, online und in Kollaboration mit Institutionen in Berlin, Raum für kritisches Kuratieren und neue Perspektiven auf kuratorische Praktiken schafft. Dabei spielen kollektive Formen des Kuratierens, die die Situiertheit von Wissen, die Dekolonialisierung von Kunstinstitutionen, digitale Medien, queer-feministische Perspektiven und Theorien sowie urbane und ökologische Entwicklungen in den Mittelpunkt stellen, entscheidende Rollen.
Dorothee Richter ist Autorin, Kuratorin und Professorin für Contemporary Curating der Fakultät für Bildende Kunst der Universität Reading. Sie ist Mitbegründerin der Plattform oncurating.org.

