Sonic Walk: Certain Fragments from a Strumotone Inquiry

Workshop von Valeria Prorizna // LINA Fellows x Forecast

Workshop

In August 1963, Philips introduced its first compact cassette recorder at the  Funkausstellung (Radio Exhibition) in Berlin

© Royal Philips

This photo features a sign in Ukrainian announcing lower prices on radios. The samples  are two VEF-202 (or its sister models, mfg. since 1971) and the Caravella tube record  player

© Thomas Taylor Hammond

Anmeldung

Ticketpreise

Eintritt frei.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Nach dem Workshop gibt es die Möglichkeit die Performance The Larva zu besuchen.

Schwarz-weiß Portrait Timur Dzhafarov

Timur Dzhafarov

Portrait Valeria Prorizna

Valeria Prorizna

Im persönlichen Archiv eines Technikers, der in einem frühen experimentellen Elektronik-Musik-Workshop in Kiew arbeitete, der von Mitte der 1960er Jahre bis in die 1970er Jahre bestand, ist eine Sammlung von Aufnahmen erhalten geblieben. Ausgewählte Fragmente führen durch einen hauntologischen Klangspaziergang durch eine Stadt, in der sich Zukunftsvisionen in widersprüchlichen Formen manifestieren. Auf ihrem Weg durch das Westend finden sich die Zuhörer*innen in Räumen wieder, die das visionäre Versprechen erfüllen, das in den Werken der Werkstatt zum Ausdruck kommt, aber sie passieren auch Umgebungen, die in den Nachkriegsjahr-zehnten niemand erwartet oder gewünscht hätte. Das utopische Klangmaterial, geschaffen von denen, die glaubten, dass das 21. Jahrhundert anders sein würde als das 20., hätte der Soundtrack für ein zukünftiges urbanes Leben sein sollen. Nachdem die Flaneure die Zukunft erreicht haben, für die der Soundtrack geschrieben wurde, können sie darüber nachdenken, welche Form sie angenommen hat.

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 60 Minuten

Treffpunkt
Messe Nord ZOB

Anschließende gemeinsame Rückfahrt zum Radialsystem
 

Cast

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Workshop
Valeria Prorizna

Score
Timur Dzhafarov

Cast

Workshop
Valeria Prorizna

Score
Timur Dzhafarov

Biografien

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Valeria Prorizna ist eine ukrainische Filmemacherin und bildende Künstlerin, die Gegenarchive zu räumlicher Gerechtigkeit und unterdrückten Geschichten entwickelt. Auf der Grundlage der Medienarchäologie arbeitet sie in den Bereichen Kino, Videoinstallation und Raumforschung. Seit 2022 arbeitet sie mit dem Centre for Spatial Technologies zusammen und wirkt an Projekten wie „City Within a Building“, „Nebelivka Hypothesis“, dem „Mariupol Drama Theatre Spatial Archive“, das auf der Biennale d'Architettura 2023 in Venedig präsentiert wurde, und zuletzt „Church, Chora, Chersonese“ mit. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Akademie der Künste Berlin und im M HKA Antwerpen ausgestellt und mit einer Ehrenauszeichnung des Prix Ars Electronica gewürdigt. Valeria lebt und arbeitet in den Niederlanden und der Ukraine.

Timur Dzhafarov ist ein ukrainischer Elektronikmusiker und Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der derzeit in Kiew lebt und arbeitet. Vor der vollständigen Invasion Russlands im Februar 2022 produzierte er unter dem Namen John Object experimentelle elektronische Musik und trat bei Festivals und Musikveranstaltungen in der Ukraine und in Europa auf.

Biografien

Valeria Prorizna ist eine ukrainische Filmemacherin und bildende Künstlerin, die Gegenarchive zu räumlicher Gerechtigkeit und unterdrückten Geschichten entwickelt. Auf der Grundlage der Medienarchäologie arbeitet sie in den Bereichen Kino, Videoinstallation und Raumforschung. Seit 2022 arbeitet sie mit dem Centre for Spatial Technologies zusammen und wirkt an Projekten wie „City Within a Building“, „Nebelivka Hypothesis“, dem „Mariupol Drama Theatre Spatial Archive“, das auf der Biennale d'Architettura 2023 in Venedig präsentiert wurde, und zuletzt „Church, Chora, Chersonese“ mit. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Akademie der Künste Berlin und im M HKA Antwerpen ausgestellt und mit einer Ehrenauszeichnung des Prix Ars Electronica gewürdigt. Valeria lebt und arbeitet in den Niederlanden und der Ukraine.

Timur Dzhafarov ist ein ukrainischer Elektronikmusiker und Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der derzeit in Kiew lebt und arbeitet. Vor der vollständigen Invasion Russlands im Februar 2022 produzierte er unter dem Namen John Object experimentelle elektronische Musik und trat bei Festivals und Musikveranstaltungen in der Ukraine und in Europa auf.

Weitere Informationen

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Begleitprogramm der LINA Fellows

Samstag, 24.01.
Rehearsing Invisible Heritage
A fleeting urban game and rehearsal in public attention

von DELKUDEL
14 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Radialsystem

 

Sonntag, 25.01.
Sonic Walk: Certain Fragments from a Strumotone Inquiry

von Valeria Prorizna
13 bis ca. 14 Uhr
Treffpunkt: Messe Nord ZOB
Anschließende gemeinsame Rückfahrt zum Radialsystem


”serena”: a walk-in pinhole camera & light painting workshop
von Francisco Braga
13 bis ca. 14 Uhr
Treffpunkt: Foyer Radialsystem
ab 14 Jahre

Weitere Informationen

Begleitprogramm der LINA Fellows

Samstag, 24.01.
Rehearsing Invisible Heritage
A fleeting urban game and rehearsal in public attention

von DELKUDEL
14 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Radialsystem

 

Sonntag, 25.01.
Sonic Walk: Certain Fragments from a Strumotone Inquiry

von Valeria Prorizna
13 bis ca. 14 Uhr
Treffpunkt: Messe Nord ZOB
Anschließende gemeinsame Rückfahrt zum Radialsystem


”serena”: a walk-in pinhole camera & light painting workshop
von Francisco Braga
13 bis ca. 14 Uhr
Treffpunkt: Foyer Radialsystem
ab 14 Jahre

Besuchshinweise

Dauer
Ca. 60 Minuten

Treffpunkt
Messe Nord ZOB

Anschließende gemeinsame Rückfahrt zum Radialsystem
 

Credits

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Forecast ist ein Projekt von Skills e. V. Forecast wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Forecast ist Mitglied des europäischen Netzwerks LINA.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung und tip Berlin.

Credits

Forecast ist ein Projekt von Skills e. V. Forecast wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Forecast ist Mitglied des europäischen Netzwerks LINA.

Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz. die tageszeitung und tip Berlin.

Im persönlichen Archiv eines Technikers, der in einem frühen experimentellen Elektronik-Musik-Workshop in Kiew arbeitete, der von Mitte der 1960er Jahre bis in die 1970er Jahre bestand, ist eine Sammlung von Aufnahmen erhalten geblieben. Ausgewählte Fragmente führen durch einen hauntologischen Klangspaziergang durch eine Stadt, in der sich Zukunftsvisionen in widersprüchlichen Formen manifestieren. Auf ihrem Weg durch das Westend finden sich die Zuhörer*innen in Räumen wieder, die das visionäre Versprechen erfüllen, das in den Werken der Werkstatt zum Ausdruck kommt, aber sie passieren auch Umgebungen, die in den Nachkriegsjahr-zehnten niemand erwartet oder gewünscht hätte. Das utopische Klangmaterial, geschaffen von denen, die glaubten, dass das 21. Jahrhundert anders sein würde als das 20., hätte der Soundtrack für ein zukünftiges urbanes Leben sein sollen. Nachdem die Flaneure die Zukunft erreicht haben, für die der Soundtrack geschrieben wurde, können sie darüber nachdenken, welche Form sie angenommen hat.

Cast

Workshop
Valeria Prorizna

Score
Timur Dzhafarov

Biografien

Valeria Prorizna ist eine ukrainische Filmemacherin und bildende Künstlerin, die Gegenarchive zu räumlicher Gerechtigkeit und unterdrückten Geschichten entwickelt. Auf der Grundlage der Medienarchäologie arbeitet sie in den Bereichen Kino, Videoinstallation und Raumforschung. Seit 2022 arbeitet sie mit dem Centre for Spatial Technologies zusammen und wirkt an Projekten wie „City Within a Building“, „Nebelivka Hypothesis“, dem „Mariupol Drama Theatre Spatial Archive“, das auf der Biennale d'Architettura 2023 in Venedig präsentiert wurde, und zuletzt „Church, Chora, Chersonese“ mit. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Akademie der Künste Berlin und im M HKA Antwerpen ausgestellt und mit einer Ehrenauszeichnung des Prix Ars Electronica gewürdigt. Valeria lebt und arbeitet in den Niederlanden und der Ukraine.

Timur Dzhafarov ist ein ukrainischer Elektronikmusiker und Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der derzeit in Kiew lebt und arbeitet. Vor der vollständigen Invasion Russlands im Februar 2022 produzierte er unter dem Namen John Object experimentelle elektronische Musik und trat bei Festivals und Musikveranstaltungen in der Ukraine und in Europa auf.

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