TransTraditionale
Musikfest der globalen Gegenwart 2026
Musik Festival
Ticketpreise
Tagesticket
20 Euro ermäßigt 16 Euro
Festivalpass
48 Euro ermäßigt 36 Euro
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Festivalprogramm
Freitag, 24. April
17.30 – 18.30 Uhr Studio
Li-Chin Li & Friends
19 – 19.45 Uhr Konzert: Portrait
Joolaee Trio
20 – 20.45 Uhr Konzert: Premiere
Trickster Orchestra: inti figgis-vizueta (UA)
21.15 – 22 Uhr Konzert: Orbit
/kry
Samstag, 25. April
17.30 – 18.30 Uhr Experiment im Studio
Fiston Mwanza Mujila & Friends
19 – 19.45 Uhr Konzert: Portrait
Beyond the Roots
20 – 20.45 Uhr Konzert: Premiere
Trickster Orchestra: Zara Ali (UA)
21.15 – 22 Uhr Konzert: Orbit
Cansu Tanrıkulu, Nik Dunston & Tobias Delius
Sonntag, 26. April
16 – 17 Uhr Studio
Amir Ahmadi & Friends
17.30 – 18 Uhr Konzert: Portrait I
Masaa
18 – 18.45 Uhr Konzert: Portrait II
AsianArt Ensemble
19.15 – 20 Uhr Konzert: Premiere
Trickster Orchestra: Amen Feizabadi (UA)
20.15 – 21 Uhr Konzert: Orbit
DJ Ipek
Credits
Gefördert durch das Programm Exzellente Orchesterlandschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. In Kooperation mit Radialsystem, Haus der Kulturen der Welt und Akademie der Künste.
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.
Im April 2026 veranstaltet das Trickster Orchestra sein erstes eigenes Festival. Im Rahmen der „TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart“ kommen im Radialsystem über drei Tage einige der virtuosesten Solist*innen, Komponist*innen und spannendsten Ensembles der postmigrantischen Musikszene zusammen und stellen sich erstmals als klanglich hochinnovative Szene des zeitgenössischen Musikgeschehens vor. Das Ensemble schließt mit dem Festival sein Transtraditionelles Musiklabor ab, das über einen Zeitraum von zwei Jahren Aspekte einer transtraditionellen Musikpraxis erforscht hat.
Das 21. Jahrhundert ist geprägt von Bewegung, Verwandlung und neuen Gemeinschaften. Durch viele Jahrzehnte der globalen Migration stehen übliche Grenzziehungen zwischen Genres und Kulturen heute quer zu geographischen, ethnischen und zeitlichen Ordnungen. Dennoch entwickelt sich die zeitgenössische Musik in Europa noch immer bemerkenswert stark entlang der Klangsphären des letzten und vorletzten Jahrhunderts.
Doch etwas tut sich. An vielen Orten haben sich Musiker*innen über Genregrenzen hinweg zusammengetan, um nach neuen Orchesterformen und Klängen zu suchen. Sie wollen das Potenzial der globalen Klangvielfalt nutzen, um so eine neue künstlerische Komplexität zu ermöglichen, die eine weitaus größere kreative Tiefe verspricht – frei nach dem Philosophen Arnold I. Davidson: Multiplikation der Perspektiven bedeutet Multiplikation der Möglichkeiten.
Das Festival erkundet diese klanglichen Mosaike zwischen Improvisation und Komposition, in denen globale Instrumente und Traditionen zu Werkzeugkästen für innovative, verflochtene Klangerlebnisse werden. Das Festival möchte diese Szene vernetzen und sie als Impulsgeberin positionieren – hin zu einer klanglichen Gegenwart in der Kunstmusik, die sich jenseits westlich geprägter Avantgarde-Kanonisierung entfaltet. Es öffnet so Wege, auf denen die zeitgenössische Musik anschlussfähig für eine postmigrantische, offene und vielfältige Gesellschaft wird. Denn zeitgenössisch zu sein, das bedeutet Grenzüberschreitung, Multiperspektivität und Verwandlung.
Credits
Gefördert durch das Programm Exzellente Orchesterlandschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. In Kooperation mit Radialsystem, Haus der Kulturen der Welt und Akademie der Künste.
Medienpartnerschaften Radialsystem: The Berliner, Rausgegangen, taz – die tageszeitung, tip Berlin.
