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Do 01 07
Festival
18 Uhr

Karten tba. VVK ab Do, 17. Juni

Wir bitten unser Publikum, aufgrund des möglicherweise etwas langsameren Einlasses als gewohnt etwas mehr Zeit einzuplanen und rechtzeitig zur Veranstaltung zu kommen. Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygieneregeln durchgeführt. Informationen zu unseren Schutz- und Hygienemaßnahmen finden Sie hier: www.radialsystem.de/hygienekonzept

Heroines of Sound Festival 2021

Frühe und aktuelle Held*innen elektronischer Musik
Zum Festivalauftakt präsentiert „Heroines of Sound“ ein Abendkonzert, das mit dem Kölner Ensemble Garage, Laurie Spiegel und der herausragenden Filmdokumentation „Sisters with Transistors“ ein generationsübergreifendes Spektrum bildet. Erstmals zu Gast bringt das Ensemble Garage wichtige Stücke von Marta Śniady, Brigitta Muntendorf, Sarah Nemtsov, Neo Hülcker und Georgina Derbez Roque sowie ein Auftragswerk von Georgia Koumará zur Aufführung. Als abschließendes Highlight ist die Theremin-Virtuosin Dorit Chrysler mit einem speziell für sie komponierten Werk der Elektronik-Pionierin Laurie Spiegel zu erleben, gefolgt von Lisa Rovners Film „Sisters with Transistors“ über wegweisende Pionierinnen der elektronischen Musik.

Eröffnet wird das Festival mit einem Panel, das die die Buchveröffentlichung von „A Short History of Electronic Music and Its Women Protagonists“ der Künstler*in Johann Merrich feiert und die Wahrnehmung von Frauen in der elektronischen Musik als Ausnahmen und isolierte Einzelphänomene hinterfragt.

Heroines of Sound wurde aus der Berliner Szene mit einer feministischen Agenda von Bettina Wackernagel und einer Gruppe von Künstlerinnen initiiert. Zur Aufführung gelangen herausragende frühe Werke sowie zukunftsweisende Positionen von jüngeren Künstlerinnen. Die Idee ist, die Verbindungslinien unterschiedlicher Genres erfahrbar zu machen und die Präsenz von Künstlerinnen im Kunst- und Musikbetrieb kontinuierlich zu stärken.

 

Mit: Johann Merrich, Ensemble Garage und Dorit Chrysler

Ensemble Garage: Klarinette: Nils Kohler // Saxophon: Frank Riedel // Klavier und Synth: Małgorzata Walentynowicz // Schlagwerk: Yuka Ohta // Violine: Anna Neuber // Violine und Viola: Annegret Mayer-Lindenberg // Cello: Eva Boesch // Klangregie: Emanuel Wittersheim

 

Programm

Do, 01 07 2021 Ab 18 Uhr: Klanginstallationen, Filme, Filmportraits und Soundbar 18 Uhr Eröffnung des Festivals: Panel Buchveröffentlichung: „A Short History of Electronic Music and Its Women Protagonists“ (2021) von Johann Merrich 20 Uhr Ensemble Garage: Konzert mit Werken von Marty Śniady, Georgina Derbez Roque, Brigitta Muntendorf, Sarah Nemtsov, Neo Hülcker und Georgia Koumará Der Kompositionssauftrag für Georgia Koumarás „Ampère“ wurde finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung. 22 Uhr  Dorit Chrysler: Konzert mit einem Werk von Laurie Spiegel  und der Film: „Sisters with Transistors“

Rahmenprogramm

Neben dem täglich wechselnden Programm mit Konzerten, Performances, Panels und Workshops gibt es folgende Klanginstallationen sowie Filme und Videos an allen vier Tagen:   Sound Art A Sound Map of the Housatonic River (2008/2009), Annea Lockwood Earth Song (2020, DE), Åsa Stjerna   Film / Video: Heroines of Sound Selection 2021 Sisters with Transistors (2020): A feature documentary by Lisa Rovner: Electronic music’s unsung Heroines feat. Suzanne Ciani, Laurie Spiegel, Clara Rockmore, Daphne Oram, Pauline Oliveros, Maryanne Amacher, Bebe Barron, Delia Derbyshire.  //  Narrator: Laurie Anderson Portrait: Annea Lockwood (2021, DE): A film about Listening, directed by Sam Green RAW CHICKS. BERLIN (2017) : Feat. Mimicof//Midori Hirano, Kritzkom, KSEN//Tomislav, Marta Zapparoli, Kyoka.  //  Regie: Beate Kunath – Raw Chicks. Filmportraits von Beatriz Ferreyra (2017), Elisabeth Schimana (2018), Éliane Radigue (2009), Electric Indigo (2015), Maryanne Amacher (2013)  //  IMAfiction, Institut für Medienarchäologie.  

Credits

Eine Veranstaltung von Heroines of Sound, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Initiative Musik/ Neustart Kultur, der Initiative Neue Musik und Goethe Institut (Belgrad). In Kooperation mit female:pressure, Goethe Institut (Belgrad), Institut für Medienarchäologie (AT), radialsystem und Radio Belgrad. Medienpartnerschaft mit: groove, taz. die tageszeitung, tip Berlin und VAN Magazin.  

©
Annea Lockwood
Annea Lockwood © Julia Dratel
Dorit Chrysler
Dorit Chrysler © Marco Microbi
Laurie Spiegel
Laurie Spiegel © Carlo Carnivali
Georgia Koumará
Georgia Koumará © Eirini Fountedaki
Mary Ocher
Mary Ocher © Gloria de Oliveira
Ensemble KNM Berlin
Ensemble KNM Berlin © Anja Weber
Ying Wang, Festival M.A.R.S.
Ying Wang, Festival M.A.R.S. © Promo
THE LIZ
THE LIZ © Liz Kosack
Svetlana Maraš
Svetlana Maraš © Lazara Marinković

Präsentiert von

Karten tba. VVK ab Do, 17. Juni

Wir bitten unser Publikum, aufgrund des möglicherweise etwas langsameren Einlasses als gewohnt etwas mehr Zeit einzuplanen und rechtzeitig zur Veranstaltung zu kommen. Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygieneregeln durchgeführt. Informationen zu unseren Schutz- und Hygienemaßnahmen finden Sie hier: www.radialsystem.de/hygienekonzept

Festival

Heroines of Sound Festival 2021

Frühe und aktuelle Held*innen elektronischer Musik

Der fulminante Auftakt für die Wiedereröffnung des radialsystems mit Publikumsverkehr: Am ersten Juliwochenende lädt das „Heroines of Sound“ Festival zu Konzerten, Performances, Sound Art, Panels, Workshops und Filmen ein. Zum achten Mal seit 2014 präsentiert das Festival an vier Tagen frühe und aktuelle Held*innen des elektronischen Sounds und gibt Einblicke in die Entwicklungen der elektronischen Musik von zeitgenössischer Kunstmusik bis zu avanciertem Pop. Aus der Berliner Szene gewachsen und international renommiert, ist das Format einzigartig in der europäischen Festivallandschaft. Einen der Schwerpunkte des diesjährigen Festivals bildet die Klangkunst der einflussreichen Sound-Art-Pionierin Annea Lockwood (*1939), die bereits früh Naturphänomene und ökologische Prozesse befragte und mit der Klanginstallation „A Sound Map of the Housatonic River“ (2009) sowie mit der Deutschlandpremiere der Filmhommage „Annea Lockwood / A film about Listening“ (Regie: Sam Green (US), 2021) vertreten ist. Die deutsche Premiere von „Earth Song“ (2020), eine Klanginstallation der schwedischen Künstlerin Åsa Stjerna, macht sonifizierte Geodaten hörbar und haptisch erfahrbar. Uraufführungen von Daniela Fantechi und Ying Wang sowie der „Heroines of Sound“-Auftragswerke von Midori Hirano und Georgia Koumará zeigen den State of the Art in Sachen Komposition. Weitere Highlights sind neue, erstmals in Europa live zu erlebende Werke der US-amerikanischen Elektronik-Pionierin Laurie Spiegel und der mexikanischen Komponistin Georgina Derbez, die neben wichtigen Werken u.a. von Malin Bång, Giulia Lorusso, Brigitta Muntendorf, Mayke Nas und Marta Śniady zur Aufführung kommen. Das Festivalfinale setzt einen Fokus auf experimentellen Pop: Neue Sets und Materialien der Theremin-Virtuosin Dorit Chrysler und der Normen-sprengenden Queen des Avantgardepop Mary Ocher sowie beat-basierter Elektrojazz von The LIZ bilden zum Abschluss einen weiteren Höhepunkt und geben außerdem einen Einblick in die internationale Berliner Szene. Diese ist auch repräsentiert durch Werke und Performances von Anda Kryeziu, Laura Mello, Leah Muir, Neo Hülcker, des Synthesizer-Trios Lange//Berweck//Lorenz sowie des Ensembles KNM Berlin, das mit Elektronik und Performance ein immersives Klangraumerlebnis entfaltet. Erstmalig zu Gast in Berlin sind die Leiterin des legendären elektronischen Studios am Radio Belgrad Svetlana Maraš, die italienische Künstler*in / Aktivist*in Johann Merrich und, eines von insgesamt vier Ensembles, das Ensemble Garage (Köln), das auch das Festival eröffnen wird. Das vielfältige Programm wird von digitalen Angeboten einschließlich Radio-, Video und Podcast-Produktionen begleitet. Heroines of Sound wurde aus der Berliner Szene mit einer feministischen Agenda von Bettina Wackernagel und einer Gruppe von Künstlerinnen initiiert. Zur Aufführung gelangen herausragende frühe Werke sowie zukunftsweisende Positionen von jüngeren Künstlerinnen. Die Idee ist, die Verbindungslinien unterschiedlicher Genres erfahrbar zu machen und die Präsenz von Künstlerinnen im Kunst- und Musikbetrieb kontinuierlich zu stärken.    Cast: Mit u.a. Malin Bång (SE), Daniela Fantechi (IT), Midori Hirano (JP/DE), Cat Hope (AU), Neo Hülcker (DE), Georgia Koumará (GR/DE), Anda Kryeziu (XK/DE), Annea Lockwood (NZ/ US), Giulia Lorusso (IT), Lange//Berweck //Lorenz (DE), Svetlana Maraš (RS), Laura Mello (BR/DE), Johann Merrich (IT), Leah Muir (US/DE), Brigitta Muntendorf (AT/DE), Mayke Nas (NL), Sarah Nemtsov (DE), Mary Ocher (RU/DE), Georgina Derbez Roque (MX), Marta Śniady (PL), Laurie Spiegel (US), Åsa Stjerna (SE/DE) und Ying Wang (CN/DE) Künstlerische Leitung: Bettina Wackernagel „Heroines of Sound”-Team: Helen Heß, Dorit Chrysler und Sabine Sanio Komponist*innen: Ruth Anderson, Malin Bång, Johanna Beyer, Georgina Derbez, Daniela Fantechi, Midori Hirano, Cat Hope, Neo Hülcker, Anda Kryeziu, Annea Lockwood, Giulia Lorusso, Brigitta Muntendorf, Laura Mello, Leah Muir, Mayke Nas, Sarah Nemtsov, Laurie Spiegel, Ying Wang, Marta Śniady und Georgia Koumará Komponist*innen/Performer*innen: Dorit Chrysler, Johann Merrich, Svetlana Maraš und Mary Ocher Ensembles: Ensemble Garage, Ensemble KNM Berlin / Lin Liao (Dirigentin), The LIZ und Synthesizer Trio – Lange//Berweck//Lorenz   Credit: Eine Veranstaltung von Heroines of Sound, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Initiative Musik/ Neustart Kultur, der Initiative Neue Musik und Goethe Institut (Belgrad). In Kooperation mit female:pressure, Goethe Institut (Belgrad), Institut für Medienarchäologie (AT), radialsystem und Radio Belgrad. Medienpartnerschaft mit: groove, taz. die tageszeitung, tip Berlin und VAN Magazin.   Karten tba Der VVK startet am Donnerstag, den 17. Juni. Wir bitten unser Publikum, aufgrund des möglicherweise etwas langsameren Einlasses als gewohnt etwas mehr Zeit einzuplanen und rechtzeitig zur Veranstaltung zu kommen. Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygieneregeln durchgeführt. Informationen zu unseren Schutz- und Hygienemaßnahmen finden Sie hier: www.radialsystem.de/hygienekonzept  

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