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Do 29 04
Festival
20 Uhr

Stream

Das Programm des dreitägigen Festivals umfasst acht 30-minütige Videoausstrahlungen. Verfügbar im radar auf der Website des radialsystems.

Kosmostage IV – Interstellar Waggle Crush

Festival // Video-Edition
© Henning Wagenbreth
„Interstellar Waggle Crush“ – im Zeichen der Schwarmästhetik: Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) lädt im Frühling zu einer neuen Ausgabe der „Kosmostage“ ein: Erstmalig als digitale Edition geplant, findet die vierte Auflage des Festivals vom 27.-29. April 2021 als Online-Event statt. Das Programm umfasst acht 30-minütige Videoausstrahlungen, die im Vorfeld zusammen mit berta.berlin im radialsystem produziert werden.

Im Verlauf des dreitägigen Festivals werden die 18 Musiker*innen des AMEO ausschwärmen, in neuen Konstellationen zusammenfinden und sich verschiedenen Herausforderungen stellen: In den unterschiedlichen Konzertformaten geht es um das „Verhältnis von Eigeninitiative und Gruppengefüge – und darum, als Schwarm über die Grenzen einzelner künstlerischer Denkweisen hinweg gemeinsame ästhetische Lösungsansätze zu suchen und Handlungsspielräume auszuloten“, so die vier künstlerischen Leiter des Festivals, Johannes Schleiermacher, Oliver Roth, Grégoire Simon und Oliver Potratz. Nachdem die ersten drei Auflagen der Kosmostage unter der Regie des Ensemble-Leiters Daniel Glatzel stattgefunden haben, liegt die Leitung im Jahr 2021 erstmals bei einer Gruppe aus den Reihen des Ensembles.

Eingerahmt von zwei thematisch unterschiedlichen Auftritten in voller AMEO-Besetzung, umfassen die „Kosmostage IV – Interstellar Waggle Crush“ insgesamt acht Konzertmitschnitte. Am Eröffnungstag ist AMEO mit seinem aktuellen Konzertprogramm und Kompositionen von Daniel Glatzel zu hören und sehen. An den beiden Folgetagen teilt sich das AMEO in drei Schwarmzellen auf: „Lacerta Cluster“, „Cassiopeia Cloud“ und „Perseus Flock“. Im „Cosmic Swarm Laboratory“ treffen die drei Schwarmzellen dann auf eine interaktive Klanginstallation: Der Schweizer Komponist Thomas Peter hat einen Algorithmus programmiert, der einen Modular-Synthesizer steuert und klangliche Ereignisse und Veränderungen im Raum in die Entwicklung des Klanggeschehens miteinbezieht. Ein von Christoph Rothmeier eigens für das Festival gebauter Sonograph dokumentiert die klanglichen und räumlichen Vorgänge künstlerisch; die im Verlauf des Festivals entstehenden Sonographien werden später digital ausgestellt.

Im Rahmen der „Pheromone Poetry“-Konzerte sind neben Eigenkompositionen auch tschechische und alpenländische Folklore sowie Stücke von Anthony Braxton und Giacinto Scelsi zu hören. Für das Abschlusskonzert formieren sich die drei Schwarmzellen zum „Andromeda Waggle Swarm“ und spielen Kompositionen von Grégoire Simon, bei denen das Thema Trance im Mittelpunkt steht.

 

Biografie

Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) besteht aus 18 Instrumentalist*innen unterschiedlicher musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006 und geleitet vom Komponisten, Arrangeur und Saxofonisten Daniel Glatzel, bewegt sich das Ensemble kompositorisch und interpretatorisch zwischen und jenseits der gängigen Musikszenen-Aufteilung und gilt als eines der unverkennbarsten und eigenwilligsten Großensembles. AMEO ist für seine unkonventionellen Produktionen über Berlin hinaus bekannt, veröffentlichte bisher vier hochgelobte Alben ausschließlich mit Eigenkompositionen und tritt Jahr für Jahr auf international renommierten Festivals auf.

 

Cast

Festival-Regie: Johannes Schleiermacher, Oliver Roth, Grégoire Simon und Oliver Potratz

Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO)

Musiker*innen

(Alt-)Flöte: Oliver Roth und Helena Weinstock-Montag

Klarinette, (Block- und Alt-)Flöte: Viktor Wolf

Baritonsaxofon, (Alt-)Flöte: Johannes Schleiermacher

Tenorsaxofon, (Bass-)Klarinette, Akustikgitarre und Komposition: Daniel Glatzel

Trompete: Magnus Schriefl und Johannes Böhmer

Posaune: Andrej Ugoljew und Till Künkler

Violine: Fabiana Striffler und Grégoire Simon

Viola: Martin Stupka

Violoncello: Isabelle Klemt

Keyboard: Jörg Hochapfel

Vibrafon und Percussions: Maria Schneider

Harfe: Anna Viechtl

Gitarre: Kalle Zeier

Bass: Oliver Potratz

Schlagzeug: Andi Haberl

Flöte: Laure Mourot

Gäste: Thomas Peter (Algorithmus) und Christoph Rothmeier (Sonografie)

 

Programm

Donnerstag, 29. April 2021   20.00-20.30 Uhr: Pheromone Poetry – Cassiopeia Cloud Maintenant c’est a vous de jouer – Giacinto Scelsi Blumen Berlin Bettina – Magnus Schriefl (Uraufführung) Étoile Schnuppe – Oliver Potratz Weisen und Jodler – traditionell (Alpenland) Sonic Genome | 167 – Anthony Braxton   20.45-21.15 Uhr: Cosmic Swarm Laboratory – Perseus Flock  Treffpunkt Pink – Oliver Roth (Uraufführung)   21.30-22.00 Uhr: Andromeda Waggle Swarm Gesundbrunnen (Uraufführung), Irijori, Ggaammee (Uraufführug), Schüttelfrost – Gregoire Simon Extase – Gregoire Simon, Jörg Hochapfel (Uraufführung)  

Credits

Gefördert durch die Spartenoffene Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: tip Berlin, Digital in Berlin, Berliner Fenster

© Henning Wagenbreth
Kosmostage, radialsystem 2019
Kosmostage, radialsystem 2019 © Gianmarco Bresadola
Johannes Schleiermacher, Oliver Roth, Grégoire Simon und Oliver Potratz
Johannes Schleiermacher, Oliver Roth, Grégoire Simon und Oliver Potratz © Gianmarco Bresadola
Kosmostage: Christoph Rothmeier am Sonograph
Kosmostage: Christoph Rothmeier am Sonograph © Gianmarco Bresadola
Kosmostage: Thomas Peter, Algorithmus
Kosmostage: Thomas Peter, Algorithmus © Gianmarco Bresadola

Präsentiert von

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Das Programm des dreitägigen Festivals umfasst acht 30-minütige Videoausstrahlungen. Verfügbar im radar auf der Website des radialsystems.

Festival

Kosmostage IV – Interstellar Waggle Crush

Festival // Video-Edition

„Interstellar Waggle Crush“ – im Zeichen der Schwarmästhetik: Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) lädt im Frühling zu einer neuen Ausgabe der „Kosmostage“ ein: Erstmalig als digitale Edition geplant, findet die vierte Auflage des Festivals vom 27.-29. April 2021 als Online-Event statt. Das Programm umfasst acht 30-minütige Videoausstrahlungen, die im Vorfeld zusammen mit berta.berlin im radialsystem produziert werden. Im Verlauf des dreitägigen Festivals werden die 18 Musiker*innen des AMEO ausschwärmen, in neuen Konstellationen zusammenfinden und sich verschiedenen Herausforderungen stellen: In den unterschiedlichen Konzertformaten geht es um das „Verhältnis von Eigeninitiative und Gruppengefüge – und darum, als Schwarm über die Grenzen einzelner künstlerischer Denkweisen hinweg gemeinsame ästhetische Lösungsansätze zu suchen und Handlungsspielräume auszuloten“, so die vier künstlerischen Leiter des Festivals, Johannes Schleiermacher, Oliver Roth, Grégoire Simon und Oliver Potratz. Nachdem die ersten drei Auflagen der Kosmostage unter der Regie des Ensemble-Leiters Daniel Glatzel stattgefunden haben, liegt die Leitung im Jahr 2021 erstmals bei einer Gruppe aus den Reihen des Ensembles. Eingerahmt von zwei thematisch unterschiedlichen Auftritten in voller AMEO-Besetzung, umfassen die „Kosmostage IV – Interstellar Waggle Crush“ insgesamt acht Konzertmitschnitte. Am Eröffnungstag ist AMEO mit seinem aktuellen Konzertprogramm und Kompositionen von Daniel Glatzel zu hören und sehen. An den beiden Folgetagen teilt sich das AMEO in drei Schwarmzellen auf: „Lacerta Cluster“, „Cassiopeia Cloud“ und „Perseus Flock“. Im „Cosmic Swarm Laboratory“ treffen die drei Schwarmzellen dann auf eine interaktive Klanginstallation: Der Schweizer Komponist Thomas Peter hat einen Algorithmus programmiert, der einen Modular-Synthesizer steuert und klangliche Ereignisse und Veränderungen im Raum in die Entwicklung des Klanggeschehens miteinbezieht. Ein von Christoph Rothmeier eigens für das Festival gebauter Sonograph dokumentiert die klanglichen und räumlichen Vorgänge künstlerisch; die im Verlauf des Festivals entstehenden Sonographien werden später digital ausgestellt. Im Rahmen der „Pheromone Poetry“-Konzerte sind neben Eigenkompositionen auch tschechische und alpenländische Folklore sowie Stücke von Anthony Braxton und Giacinto Scelsi zu hören. Für das Abschlusskonzert formieren sich die drei Schwarmzellen zum „Andromeda Waggle Swarm“ und spielen Kompositionen von Grégoire Simon, bei denen das Thema Trance im Mittelpunkt steht.   Biografie Das Berliner Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) besteht aus 18 Instrumentalist*innen unterschiedlicher musikalischer und kultureller Herkunft. Gegründet 2006 und geleitet vom Komponisten, Arrangeur und Saxofonisten Daniel Glatzel, bewegt sich das Ensemble kompositorisch und interpretatorisch zwischen und jenseits der gängigen Musikszenen-Aufteilung und gilt als eines der unverkennbarsten und eigenwilligsten Großensembles. AMEO ist für seine unkonventionellen Produktionen über Berlin hinaus bekannt, veröffentlichte bisher vier hochgelobte Alben ausschließlich mit Eigenkompositionen und tritt Jahr für Jahr auf international renommierten Festivals auf.   Cast Festival-Regie: Johannes Schleiermacher, Oliver Roth, Grégoire Simon und Oliver Potratz Andromeda Mega Express Orchestra (AMEO) Musiker*innen (Alt-)Flöte: Oliver Roth und Helena Weinstock-Montag Klarinette, (Block- und Alt-)Flöte: Viktor Wolf Baritonsaxofon, (Alt-)Flöte: Johannes Schleiermacher Tenorsaxofon, (Bass-)Klarinette, Akustikgitarre und Komposition: Daniel Glatzel Trompete: Magnus Schriefl und Johannes Böhmer Posaune: Andrej Ugoljew und Till Künkler Violine: Fabiana Striffler und Grégoire Simon Viola: Martin Stupka Violoncello: Isabelle Klemt Keyboard: Jörg Hochapfel Vibrafon und Percussions: Maria Schneider Harfe: Anna Viechtl Gitarre: Kalle Zeier Bass: Oliver Potratz Schlagzeug: Andi Haberl Flöte: Laure Mourot Gäste: Thomas Peter (Algorithmus) und Christoph Rothmeier (Sonografie)   Credits Gefördert durch die Spartenoffene Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: tip Berlin, Digital in Berlin, Berliner Fenster  

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