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Sa 20 03
Livestream Festival
20 Uhr

Stream

Live gestreamt aus dem radialsystem Berlin und dem Boxwerk München. Verfügbar im radar auf der Website des radialsystems bis 28. März 2021. In englischer Sprache.

ID Festival: Virtual SHIUR Transcending Freedom

Performance und Immersive Experience mit Micki Weinberg
SHIUR
SHIUR © Marc Vorwerk
A Pre-Passover Experience For Everyone Who Hates Being Put In A Box… Die Corona-Pandemie zwingt uns zur Auseinandersetzung mit einer Vielzahl neuer Lebens- und Seins-Zuständen – praktisch, physisch, spirituell, intellektuell, emotional und auf vielen weiteren Ebenen. SHIUR erforscht in einer digital-immersiven Session die Überschreitung fester Kategorien mit Hilfe der traumartigen Fluidität des Selbst. Mit Lesungen, Klang- und Lichtkunst, Atemübungen und Körperbewegung werden neue Praktiken für das 21. Jahrhundert entwickelt – und möglicherweise neue Sichtweisen auf das bevorstehenden Pessachfest ermöglicht, das Traditionen umfasst, die die „Normalität“ durch performative, absichtlich an das Absurde grenzende Rituale herausfordern…

Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival unter der künstlerischen Leitung von Ohad Ben-Ari im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Die Jubiläumsausgabe des ID Festivals – ursprünglich geplant für April 2020 – widmet sich dem Thema des Absurden – sprich, dem, was in uns aufsteigt, wenn wir nach Sinn suchen und Bedeutungslosigkeit erahnen. Etwas, das Künstler*innen schon immer fasziniert hat und mehr denn je aktuelle Bezüge aufweist: Zwischen Lockdown und Sisyphos-Gefühlen verbindet die neu kuratierte Online-Edition des Festivals Musik, Performance, Humor, kathartische Kämpfe und rituelle Handlungen.

 

Mehr Informationen zum Festival finden Sie hier https://idfestival.de/de/



Biografien

SHIUR ist ein internationales, in Berlin ansässiges Projekt, das sich textbasierten Studien und erfahrungsorientierten Veranstaltungsformaten widmet. Seit Beginn der Pandemie trifft sich die SHIUR-Community im digitalen Salon. Diesen Sommer sind im Rahmen der Initiative „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ in verschiedenen deutschen Großstädten SHIUR-Veranstaltungen geplant, die die Verbindung zwischen spezifischen Orten und jüdischem Denken hervorheben. Seit 2018 wird das Projekt vom ID-Festival unterstützt.

Micki Weinberg studierte Bibelstudien  und den Talmud an der University of California in Berkeley und an der Hebrew University in Jerusalem. Weinberg ist Autor zahlreicher Essays und Artikel über die deutsch-jüdischen Beziehungen und über die jüdische Identität im Nachkriegsdeutschland. Er schrieb und produzierte avantgardistische Kabarettstücke und führte Regie des Kurzfilms „I Hear the Synth in East Berlin“. Sein erstes Theaterstück „Makembo!“ wurde 2016 im Rahmen des ID Festivals uraufgeführt. 2018 gründete er das Projekt SHIUR.

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  • Präsentiert von SHIUR
  • Mit Micki Weinberg, Mirna Funk, Vilma Putriute und Playtronica
  • Videosegmente Kevin Kopacka und Lukas Dolgner

Stimmen

„Das ID Festival präsentiert die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten in den Identitäten der Zugezogenen sehr berührend, aber auch sehr humorvoll […] Und es macht Lust auf mehr.“ rbb Inforadio, 15.10.2018   „Die jüngste Zuwanderungswelle jüdischer Menschen hat die Stadt kulturell bereichert. Ein Beispiel dafür ist das israelisch-deutsche Festival.“ Berliner Zeitung, 8.11.2018

Rahmenprogramm

Programm Freitag 20 Uhr „On Time“: Instant Composition Livestream Performance, Or Solomon und das Lightning Orchestra 21.30 Uhr „Eternal Valley“: Livestream Konzert-Performance, VKKO 23 Uhr „Wu Seyen di Chayes?“: Performance im Livestream, Uraufführung von ANALI GOLDBERG „(In)Between Israel and Deutschland – CONVERSATIONS“ Programm Samstag 20 Uhr „Virtual SHIUR Transcending Freedom: A Pre-Passover Experience For Everyone Who Hates Being Put In A Box!“: Performance und Immersive Experience // Livestream 21 Uhr „Box-Salon“: Lied-Inszenierung, Livestream aus dem Boxwerk München mit Liedern von John Dowland und Kurt Weill 22 Uhr „The Code“: Live Painting Performance im Livestream mit Marchissio, Cosimo Miorelli und Claudia Eisinger // Premiere

Credits

Das ID-Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Berliner Senatskanzlei für Kultur und Europa, das Bezirksamt Friedrichshain – Kreuzberg und die Szloma-Albam-Stiftung. Ausgezeichnet von der European Festival Association mit dem „EFFE Label“. Schirmherrschaft: Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB Medienpartner: Ask Helmut, Exberliner, rbb Kultur, Spitz Magazin, tip Berlin und VAN Magazin.

Präsentiert von

Stream

Live gestreamt aus dem radialsystem Berlin und dem Boxwerk München. Verfügbar im radar auf der Website des radialsystems bis 28. März 2021. In englischer Sprache.

Festival

ID Festival: ABSURD

israelisch-deutsches Festival // Online-Edition

Zum fünften Mal reflektiert das ID Festival im radialsystem die vielschichtigen Beziehungen und Fragestellungen zwischen in Deutschland lebenden Israelis und Deutschen. Als Plattform für hierzulande arbeitende israelische Künstler*innen fördert das von der European Festivals Association mit dem „EFFE Label“ ausgezeichnete Festival seit seiner Gründung 2015 den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Institutionen beider Länder. Die fünfte Festivalausgabe steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB. Die Jubiläumsausgabe des ID Festivals – ursprünglich geplant für April 2020 – widmet sich dem Thema des Absurden - sprich, dem, was in uns aufsteigt, wenn wir nach Sinn suchen und Bedeutungslosigkeit erahnen. Etwas, das Künstler*innen schon immer fasziniert hat und mehr denn je aktuelle Bezüge aufweist: Zwischen Lockdown und Sisyphos-Gefühlen verbindet die neu kuratierte Online-Edition des Festivals Musik, Performance, Humor, kathartische Kämpfe und rituelle Handlungen. Die für das ID Festival kreierte Konzert-Performance „Eternal Valley“ des zweiköpfigen Techno-Klassik-Monsters VKKO verbindet Musik und physische Darstellung auf Konfrontationskurs mit dem Absurden. Or Solomon & Lightning Orchestra spielen ein wildes Set freier Improvisationsmusik, und die Berliner Transgender-Künstler*in ANALI GOLDBERG bringt mit „Wu Seyen di Chayes?“ eine episch-heteromorphe Performance zur Uraufführung. Die SHIUR-Session „Transcending Freedom“ setzt sich mit der neuen Lebensrealität in der Corona-Krise auseinander, die früher Selbstverständliches in Frage stellt und ad absurdum führt. Mit festgefahrenen Denkmustern bricht auch das Musik-Performance-Duo SIX FEET PALACE (Marchissio & Claudia Eisinger): Mit ihrer Debütperformance „The Code“ und digitalen Live-Paintings von Cosimo Miorelli stellen sie mit der Kraft der Kreativität dem Gefühl von Sinnlosigkeit entgegen... Erstmalig und aus dem Boxwerk München zugeschaltet ist eine Kooperation mit dem HIDALGO Festival: Der „Box-Salon“ ist Liederabend, Klavier-Improvisation und Boxkampf in einem. Dazwischen werden kurze Gesprächssequenzen zugeschaltet: „(In)Between Israel and Deutschland“ bringt Künstler*innen aus Tel Aviv, New York und Berlin zusammen, die zur ursprünglich 2020 geplanten ABSURD-Ausgabe eingeladen waren, aufgrund der anhaltenden Pandemie jedoch nicht auftreten können. Gesprochen wird über das Absurde, Leben und Kunst in Zeiten von Covid-19 und die deutsch-israelische Beziehung. Mehr Informationen zum ID Festival finden Sie hier: https://idfestival.de/de/   Live gestreamt aus dem radialsystem Berlin und dem Boxwerk München. Verfügbar im radar auf der Website des radialsystems bis 28. März 2021.   Künstlerische Leitung ID Festival: Ohad Ben-Ari   Das ID Festival wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Berliner Senatskanzlei für Kultur und Europa, das Bezirksamt Friedrichshain – Kreuzberg und die Szloma-Albam-Stiftung. Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB übernimmt die Schirmherrschaft. Die European Festival Association hat das ID Festival mit dem „EFFE Label“ ausgezeichnet. Medienpartner: Ask Helmut, Exberliner, rbb Kultur, Spitz Magazin, tip Berlin und VAN Magazin.

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