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Di 29 12
Premiere
20 Uhr

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Das Fest

Performance von laborgras
© Phil Dera
Eine Einladung zu einer festlichen Zusammenkunft: Zum Abschluss eines besonderen Jahres laden die Performer*innen von laborgras gemeinsam mit dem Ensemble CONTINUUM zu einem Fest im Rahmen eines musikalisch-visuellen Konzertes mit ausgewählten Kompositionen von Georg Friedrich Händel ein. Was macht ein Fest aus? Wie feiern wir (aktuell) zusammen? Die Zusammenkunft verschiedener Menschen, die sich in eine besonders gestaltete Atmosphäre jenseits des Alltags begeben, ist die Grundidee eines Festes. Dabei geht es immer auch um den Aspekt der Inszenierung mit eigener Dynamik, Dramaturgie und Choreografie, für die Raum, Zeit und dialogische Begegnung Voraussetzung sind. Diesen Fragen spürt die neue Performance von laborgras auf unterschiedlichen Ebenen nach: „Das Fest“ führt Barockmusik und zeitgenössischen Tanz zusammen, sucht lustvoll nach neuen Formen für die historischen Aufführungspraktiken und lädt das Publikum zu einem Abend mit überraschenden Hör- und Seheindrücken in einem besonderen Setting im Stil eines Varieté Theaters ein.

Georg Friedrich Händel (1685-1759) zählt mit seinen vielfältigen Kompositionen zu den wichtigsten Komponist*innen des Barock. Obwohl der Komponist selbst als auch die Barockmusik einen starken Bezug zum Tanz und zur szenischen Aufführung haben, hat sich der zeitgenössische Tanz bislang kaum dieser Traditionen angenommen. Die Performance „Das Fest“ geht dieser Herausforderung nach und übersetzt historische Aufführungspraktiken in die Gegenwart.

Von Renate Graziadei und Arthur Stäldi 1994 in Hamburg gegründet, ist das Kollektiv laborgras seit 2000 in Berlin ansässig. Verankert im zeitgenössischen Tanz nimmt die Zusammenarbeit mit Künstler*innen verschiedener Genres, die Bewegungserforschung und das interdisziplinäre Experimentieren einen wichtigen Platz in ihrer Arbeit und ihrem Selbstverständnis ein. Die Produktionen von laborgras wurden mehrfach ausgezeichnet und zu verschiedenen Festivals eingeladen. „I, myself and me again“ (2006) wurde auf zahlreichen internationalen Festivals präsentiert und als herausragende interdisziplinäre Arbeit besprochen. 2009 produzierte laborgras mit Unterstützung von Sasha Waltz & Guests im Rahmen von „Choreographen der Zukunft“ das Solo „Rückwärts“, das bei Tanz im August 2009 uraufgeführt wurde. In der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift balletttanz wurde Renate Graziadei 2010 als beste Tänzerin des Jahres ausgezeichnet. Im März 2015 erhielt laborgras den Kunstpreis Berlin in der Sparte Darstellende Künste, und im September 2015 wurde Renate Graziadei für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für ihre tänzerische Leistung in der Produktion „Transition“ nominiert. laborgras wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

Das Ensemble CONTINUUM bewegt sich mit seiner Klangsprache zwischen dem 17. und dem 21. Jahrhundert, zwischen Wissen und Innovation, zwischen Vokalem und Instrumentalem. Die Berliner Cembalistin Elina Albach versammelt Künstler*innen um sich, die nach neuen Wegen im traditionellen Musikbetrieb suchen und das Konzertleben mit exzellenter Qualität bereichern wollen. Albach, 1990 in Berlin geboren, studierte an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) und schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab. Sie war 2014 Stipendiatin der Concerto 21 Akademie der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg, unterrichtete 2016-2017 Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist als Korrepetitorin u.a. beim Leipziger Bach Wettbewerb und beim Deutschen Musikwettbewerb engagiert. Die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben und zahlreiche Aufnahmen belegen das herausragende Talent der Künstlerin. Elina Albach ist von 2017-2020 Künstlerin des Fellowship-Programms #bebeethoven, einem Projekt von PODIUM Esslingen anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020. In diesem Rahmen entwickelt sie mit ihrem Ensemble CONTINUUM Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks. Dabei geht es ihr vor allem um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums.

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  • Konzept laborgras
  • In Zusammenarbeit mit Tian Gao, Rosalind Masson, Margaux Marielle-Tréhouart, Sergey Zhukov und Renate Graziadei
  • Dramaturgie Arthur Stäldi
  • Musikalische Leitung Elina Albach
  • Ensemble CONTINUUM
  • Violine Nadja Zwiener und Joosten Elleé
  • Viola da Gamba Liam Byrne
  • Violoncello Daniel Rosin
  • Cembalo Elina Albach
  • Technische Leitung Bühne und Licht Emma Juliard
  • Kostüm Claudia Janitschek
  • Presse k3 berlin - Kontor für Kultur und Kommunikation
  • Produktionsleitung Inge Zysk und Raquel Moreira
  • Fotos Phil Dera
  • Werke von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Andrew Norman, Nico Muhly u.a.

Programm

Werke von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Andrew Norman, Nico Muhly u.a.

Credits

Eine Produktion von laborgras. Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

© Phil Dera
© Phil Dera
© Phil Dera
© Phil Dera
© Phil Dera

Präsentiert von

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