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Sa 15 02
Deutschlandpremiere
20.30 Uhr

Tickets

Karten 15 Euro ermäßigt 10 Euro tanzcard 10 Euro

In deutscher und englischer Sprache.

OPEN SPACES 2020: AUGUSTO

Performance von Alessandro Sciarroni
AUGUSTO
AUGUSTO © Alice Brazzit
Lachen bis zum bitteren Ende: Die Performance „AUGUSTO“ des mit dem Goldenen Löwen 2019 ausgezeichneten italienischen Künstlers Alessandro Sciarroni setzt sich auf radikale Weise mit dem Bedürfnis nach bedingungsloser Liebe und menschlichem Schmerz auseinander. Neun Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen agieren körperlich und stimmlich auf der Bühne nur durch, mit, aus Lachen und drücken so Freude, Euphorie, Rührung, Leid, Wut und Angst aus: eine ununterbrochene Lachorgie.

„AUGUSTO“ ist eine Hommage an die Figur des tragikomischen August: den Clown und Narren, der Ärger macht, sich selbst aufs Korn nimmt – und über alles lacht. „Augustus“ ist aber auch der Name des ersten römischen Kaisers und steht damit für das Kaiserlich-Erhabene und Ehrwürdige. Ergänzend zur Performance bietet der Dokumentarfilm „RIRE“ über Antonia Baehrs Forschungs- und Theaterprojekt einen vertiefenden Blick auf die Mechanismen des Lachens.

OPEN SPACES 2020 – Laughing & Loving

Verbundenheit und Erotik, Liebe und Schmerz, Lachen und Weinen als körperliche Zustände: Mit „OPEN SPACES – Laughing & Loving“ präsentiert die Tanzfabrik Berlin choreografische Arbeiten, die sich der heilenden Kraft von alternativer Intimität und der Stimulierung von sexueller Intelligenz widmen. Die diesjährige Festivalausgabe rückt die Bandbreite der – nicht nur – menschlichen Beziehungen und Affekte sowie deren somatische Repräsentationsweisen ins Zentrum. Dabei steht auch das Unvorhersehbare, das Potenzielle im Mittelpunkt: Der Möglichkeitsraum ist eröffnet!

Die Tanzfabrik Berlin präsentiert „OPEN SPACES – Laughing & Loving“ vom 14. Februar bis 01. März in den Uferstudios und im radialsystem.

Der italienische Künstler Alessandro Sciarroni ist vor allem im Bereich der darstellenden Künste aktiv, hat sich aber auch lange mit der bildenden Kunst und künstlerischen Forschung beschäftigt. Seine Arbeiten werden u.a. auf Tanz- und Theaterfestivals, in Museen und Galerien und an für Kunst eher ungewöhnlichen Orten gezeigt. Für sein traditionelle Gendergrenzen überschreitendes Lebenswerk im Bereich Tanz wurde er 2019 von der Biennale Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Ausgehend von Konzepten Duchamps nutzt Sciarroni den theatralischen Rahmen für Techniken und Erfahrungen aus dem Tanz, Zirkus und Sport. Seine Arbeiten wurden weltweit gezeigt, u.a. bei The Biennale de la Danse in Lyon, Kunstenfestivaldesarts Brussels, Impulstanz Festival Wien, Venice Biennale, Festival d’Automne am 104 Paris, Centrale Fies, Crossing The Line New York und am Centre Pompidou Paris. Sciarroni ist assoziierter Künstler des 104 Paris und wird unterstützt durch apap – Performing Europe 2020.

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  • Kreation Alessandro Sciarroni
  • Performance Massimiliano Balduzzi, Gianmaria Borzillo, Marta Ciappina, Jordan Deschamps, Pere Jou, Benjamin Kahn, Leon Maric, Francesco Marilungo, Cian McConn, Roberta Racis und Matteo Ramponi
  • Musik Yes Soeur!
  • Lichtdesign Sébastien Lefèvre
  • Bewegungscoaching und dramaturgische Zusammenarbeit Elena Giannotti
  • Kostüme Ettore Lombardi
  • Dramaturgische Beratung Chiara Bersani, Peggy Olislaegers und Sergio Lo Gatto
  • Lach-Yoga Coaching Monica Gentile
  • Künstlerische Zusammenarbeit Erna Ómarsdóttir und Valdimar Jóhannsson
  • Stimmcoaching Sandra Soncini
  • Technische Leitung Valeria Foti
  • Assistenz und Recherche Damien Modolo
  • Kuratorin, Promotion und Beratung Lisa Gilardino
  • Administration und Produktionsleitung Chiara Fava

Stimmen

„Und doch hat das Lachen etwas Ästhetisches, denn die Komik entsteht gerade dann, wenn die Gesellschaft und der Einzelne, befreit von der Sorge der Selbsterhaltung, damit beginnen sich als Kunstwerke zu betrachten.“ Henri Bergson, Lachen, 1900 „After a moment of extraordinary candor, little by little, laughter here becomes an absolute normand and common destiny (...) Prisoners of an implacable mechanics that make them laugh with no reason, the dancers give the fatal impression that something of humanity ends up being lost. Even if ‘Augusto’ has the intelligence to keep the distance with the current news to target the tragic.” Libération, 2018

Credits

Eine Produktion von MARCHE TEATRO Teatro di Rilevante Interesse Culturale, corpoceleste_C.C.00#, European Creative Hub – French Minister of Culture/Maison de la Danse grant for Biennale de la danse de Lyon 2018, Festival GREC Barcelona, Théâtre de Liège, Teatro Municipal do Porto, CENTQUATRE-PARIS, apap – Performing Europe 2020. Kofinanziert durch Creative Europe Programm der Europäischen Union, Snaporazverein, Theaterfestival Boulevard, Theater Freiburg, La Biennale di Venezia. Koproduziert von Tanzfabrik Berlin, Centrale Fies, L’arboreto – Teatro Dimora di Mondaino. Unterstützt durch apap – Performing Europe 2020.

AUGUSTO
AUGUSTO © Alice Brazzit
AUGUSTO
AUGUSTO © Alice Brazzit

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In deutscher und englischer Sprache.

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