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Sa 25 01
21 Uhr

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Karten 10 Euro ermäßigt 8 Euro Kombiticket für vier Veranstaltungen 38 Euro ermäßigt 26 Euro

In englischer Sprache.

New Empathies: What’s That Noise?

Music & Storytelling von Sandhya Daemgen
New Empathies:  What’s That Noise?
New Empathies: What’s That Noise? © Judy Landkammer
What’s That Noise? Im Rahmen der Reihe „New Empathies“ lädt die Künstlerin Sandhya Daemgen zu einer atmosphärischen Listening Party ein, die mit Live-Musik, Geschichten und Aufnahmen Künstler*innen und Musiker*innen der Vergangenheit würdigt, die musikalische und gesellschaftliche Grenzen überschritten haben. Die Künstlerin führt das Publikum durch ein inklusives und diverses Narrativ der Musikgeschichte: Sie erzählt die Geschichten von Musiker*innen verschiedener Herkunft, Zeiten und Genres und setzt diese in Dialog mit zeitgenössischen Künstler*innen, deren Live-Komposition und Performance wiederum von diesen Musiker*innen inspiriert ist. Der musikalische Dialog wird beim anschließenden DJ-Set mit DJ Sapphic Faggot weitergeführt…

Die Reihe „What’s That Noise?“ findet seit 2014 an unterschiedlichen Veranstaltungsorten und auf Festivals für Kunst, Musik und Performance statt – 2020 sind zwei Abende im radialsystem und im ausland geplant.

Das Kombiticket für 4 Veranstaltungen der Reihe „New Empathies“ finden Sie hier: https://radialsystem.reservix.de/p/reservix/event/1500261

Die in Berlin lebende Künstlerin Sandhya Daemgen ist Sängerin, Musikerin, Tänzerin und Dozentin und entwickelt interdisziplinäre Performances zwischen Körper, Stimme und Sound. Als Sängerin, Tänzerin und/oder Violinistin arbeitete sie mit international renommierten Künstler*innen wie Tino Sehgal, Arcade Fire, Ari Benjamin Meyers, The Residents und Heiner Goebbels und ist dabei weltweit aufgetreten. An der Seite von Ari Benjamin Meyers hat sie die Kunsthalle for Music mitentwickelt, die zum Ziel hat, ein neues Repertoire zeitgenössischer Musik zu finden, unterschiedliche musikalische Genres mit Performance und Bildender Kunst zu verbinden und diese wie in einer Kunsthalle „auszustellen“ – die Musikperformance war in Rotterdam, Hongkong, Basel und Santa Barbara (USA) zu erleben. Sandhya Daemgen hat in Wien, Hongkong, Basel und Pristina unterrichtet, aktuell arbeitet sie im Duo mit Martin Hansen an einer analogen Elektronikperformance. Daemgen hat einen Abschluss in Kulturwissenschaften an der Wesleyan University, USA, und einen Abschluss in Tanz, Kontext und Choreografie an der UdK Berlin.

Die Künstlerin Florence Freitag lebt in Berlin und arbeitet als Performerin, Videokünstlerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Als Tänzerin und Performerin arbeitete sie u.a. mit Alexandra Pirici, Sandhya Daemgen, IJung Lim, Irina Sentjabowa und der Videokünstlerin Lisa Stewart. Freitag arbeitet außerdem als Kamerafrau und ist auf Dokumentarfilme im Bereich Tanz und Performance spezialisiert. Von 2015 bis 2018 war sie Mitorganisatorin des Tanz- und Performancefestivals „LUCKY TRIMMER“ in Berlin. 2016 gründete Freitag mit Camille Käse das Kollektiv tbc und entwickelte den Workshop „camera–body–eye“ in Berlin, Nicosia und Wuppertal. Seit 2017 schreibt sie als Kritikerin für den Blog Viereinhalb Sätze; seit 2019 ist sie Mitglied des feministischen LGBTQIA+Kollektivs und Gründungsmitglied von Tanz-RaumGörlitz als Teil des Neisse Center for Contemporary Arts e.V.

Mars Dietz ist Künstler*in, Musiker*in und DJ. Mars’ Installationen, Klangstücke und interdisziplinären Projekte dienen als Radiorezeptoren einer Stimm- und Klangcollage. Als DJ Sapphic Faggot tritt Mars Dietz bei BODYSNATCH Berlin auf.

Mika Hayashi Ebbesen ist eine queere japanisch-norwegische Künstlerin und Autorin, die sich seit ihrem Umzug nach Berlin vornehmlich mit textbasierter Arbeit und Forschung beschäftigt. Unter dem Pseudonym Mikatsiu kreiiert sie räumliche Narrative zum flüchtigen Aufenthalt und spielt gelegentlich Violoncello.

Die Arbeit der Komponistin und Sound-Künstlerin Shannon Sea ist stark von der Ästhetik der Avantgarde, elektronischer Musik, Taoismus und ihrem afrokaribischen Hintergrund beeinflusst. Ihre Kompositionen erkunden die Themenfelder Natur, Spiritualität, Afrofuturiusmus und Selbsterkundung. Sie kreiert Sound-Welten, die akustische und elektronische Ausdrucksweisen miteinander verknüpfen.

Luci Lippard ist eine Performance-Band, die 2014 von den Künstlerinnen Lucinda Dayhew und Hanne Lippar in Berlin gegründet wurde. Sie nutzen Schlagzeug, Stimme, Synthesizer und Lieder um aus Poesie Geräusch zu machen.

C. Fehér, Multimedia-Künstlerin, beforscht das Konzept des Resonanzkörpers und die Wichtigkeit des Rituals, der Wiederholung und der Transformierung von Mustern. Seit 2011 bildet sie gemeinsam mit Sylvi Kretzschmar das Performance-Duo SKILLS.

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  • Künstlerische Leitung und Gastgeberin Sandhya Daemgen
  • Künstlerische Mitarbeit und Produktion Florence Freitag
  • DJ Set Mars Dietz aka Sapphic Faggot

Rahmenprogramm

Am Sonntag, 26. Januar, findet von 14 bis 16 Uhr der Workshop „Stimme und Aufmerksamkeit durch gemeinsames Zuhören“ mit Sandhya Daemgen und Florence Freitag statt, der tiefer in die Themen von „What’s That Noise?“ eintaucht. Um Anmeldung unter whatsthatnoise.news@gmail.com wird gebeten.

Credits

„New Empathies“ wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: tip Berlin, Exberliner, Ask Helmut und VAN.

Präsentiert von

Tickets

Karten 10 Euro ermäßigt 8 Euro Kombiticket für vier Veranstaltungen 38 Euro ermäßigt 26 Euro

In englischer Sprache.

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