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The Geometry of Separation

Riki von Falken und Mareike Engelhardt

18 €, ermäßigt 14 €


© Franziska Schwarz


Konzept, Choreographie, Tanz und Produktion   Riki von Falken
Konzept, Dramaturgie und Film   Mareike Engelhardt
Tanz im Film   Friederike Plafki

Ein Kubus, zwei Figuren, drei Orte, vier Visionen: Tänzerin und Film-Ich repräsentieren zwei verschiedene Lebensalter einer Frau. Von der Außenwelt abgewiesen, treibt sie in einen inneren Konflikt zwischen der verlorenen Gegenwart und einer fiktiven Zukunft. Der Bühnenraum wird zur obskuren Bewusstseinslandschaft, in der Körper und Bildwelt sich gegenseitig ergänzen und zerlegen. Eine Reise in entfremdete Räume beginnt, in Körperfragmente und Erinnerungsfetzen, von der nur eine der beiden Figuren zurückkehrt.

Das Stück von Riki von Falken beschäftigt sich auf abstrakter Ebene mit der Problematik des Ausschlusses, eine Angst, die symptomatisch für unsere Zeit geworden ist. In Kollaboration mit der Filmemacherin Mareike Engelhardt entsteht in der Verbindung von Videokunst und Tanz ein fiktionaler Dialog, bei dem die Tänzerin ihrem virtuellen Alter Ego begegnet. Die Protagonistin des Filmes ist unsere Gegenwart, ihre virtuelle Existenz der letzte flüchtige Realitätsrest. Auf der Bühne trägt die Tänzerin die Auseinandersetzung zwischen Subjekt und Welt mit ihrem eigenen Körper aus. In einer unmöglich gewordenen Umgebung entwickelt sie eine Bewegungssprache, um sich in diesen entfremdeten Räumen zu platzieren. Doch ihr Körper verselbstständigt sich und wird Teil dieser Außenwelt…

Riki von Falken arbeitet seit 1981 als Tänzerin und Choreographin in Berlin. Ab 1990 vor allem choreographisch tätig, entstehen die Soloabende "Die Haarausbreitende No.2" (1990), "Der viereckige Stier" (1991), "Ohrella" (1992), "Lavandina" (1994), "Barreres" (1996), "White Linen" (2000, für das sie die Auszeichnung als Tänzerin des Jahres erhielt, TIP 26/2000 und 26/2001), "Wach" (2001), "One More Than One" (2003) und "Eine Begegnung zwischen Ungleichen" (2005). 2002/03 erhielt sie außerdem die Auszeichnung als profilierte Tänzerin (Jahrbuch 03, ballettanz). "The Geometry of Separation" wurde 2010 u.a. zum Tanzfestival nach Heilbronn eingeladen. Anfang des Jahres 2010 unterrichtete Riki von Falken auf Einladung des Goethe Institutes und der ASWARA University 3 Monate in Kuala Lumpur Choreographie und Modern Dance. Im Herbst 2010 wird sie für die Southern Lights Company in Neuseeland eine Choreographie für das body and dance festival in Christchurch entwickeln.

Mareike Engelhardt erhielt neben einem Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie an der Freien Universität Berlin und der Sorbonne Paris eine freie Tanzausbildung in Berlin, New York, London und Paris. 2005/06 drehte sie die Tanzfilme "Clown" und "Segments" in New York und "Der Panther" in Berlin. Seit 2007 lebt sie in Paris, wo sie nach dem Studium an der École Supérieure libre d’Études Cinématographiques Paris als Filmemacherin tätig ist.

Friederike Plafki arbeitete mit Heike Hennig, Ingo Reulecke, Lukas Matthaei, Zufit Simon, Andreas Müller und Maria Francesca Scaroni. Sie gewann 2001 den ersten Preis für das beste deutsche Tanzsolo/ Euro Szene Leipzig. Seit 2005 ist sie Gasttänzerin in der Compagnie Sasha Waltz & Guests. 2006 erhielt sie eine Auszeichnung als bemerkenswerte Nachwuchschoreographin (Jahrbuch 06, ballettanz), ebenso wie Stipendien für danceWeb, Schoolarship-Programm/'05 Wien und Dance Roads Programm'06. Seit 2006 absolviert sie ein Choreographiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.


Gefördert von Der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten und aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.