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Der Architekt
Gerhard
Spangenberg begann 2004 die denkmalverträgliche
Sanierung und Ergänzung des Bauwerks zu planen. Die
Schauseiten des Gebäudes sollten sichtbar bleiben und
um zusätzlichen Raum zu schaffen, sollte die Abrissseite
neu gestaltet werden. Mit seinem Entwurf konnte der Architekt
die TELAMON Vermögensverwaltungsgesellschaft als Investor
und die Radialsystem V GmbH als Nutzer für das Projekt
gewinnen. Innerhalb eines Jahres wurde der Umbau realisiert
und im September 2006 das Haus als RADIALSYSTEM V - NEW
SPACE FOR THE ARTS IN BERLIN eröffnet.
Über dem Kesselhaus entstand ein neues zweigeschossiges
Gebäudeelement auf einem eigenen Tragwerk, vom Altbau
durch ein Luftgeschoss getrennt. Die im Krieg zerstörte
Seite erhielt einen dreigeschossigen Vorbau. Wie der Altbau
beschränkt sich der Entwurf auf wenige Materialien
Beton, Stahl, Glas und orientiert sich an
Funktion und schlichter Eleganz. Der massive Bestandsbau
wird kontrastiert von einem kleinteilig facettierten, transparenten
und geschlossenen Körper, der den Altbau einfasst und
ergänzt. Die nutzbare Grundfläche wurde mit dem
Neubau verdreifacht. Alte wie neue Räume sind auf einen
flexiblen Gebrauch angelegt und werden sowohl selbst vom
RADIALSYSTEM V genutzt als auch projektbezogen vermietet.

© Foto: Palladium Photodesign
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